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Alt 03.02.10, 09:46   #1
LugPaj
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Entwicklung Kolonie Eggarten (ca. 1.250 WE) [in Planung]

Vivico will das 146 ha große Gelände der jetzigen Schrebergartensiedlung Kolonie Eggarten dichter bebauen. Dazu wurde einem gösseren Teil der jetzigen Mieter gekündigt. Die Bezirksausschuss SPD kritisiert dieses und fordert dass den Mietern Ersatzflächen zur Verfügung gestellt werden. (In welcher Welt leben die, wenn sie fordern, dass ein Vermieter, wenn er einem Mieter kündigt diesem eine Ersatzfläche anbieten muss...)


http://www.propercity-muenchen.de/er...ten-24455.html
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Alt 03.02.10, 10:02   #2
iconic
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Grundsätzlich ein sehr wichtiger Ansatz, dass man endlich damit beginnt, diese Kleingartensiedlungen für effizientere Nutzungen freizugeben. Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen adäquaten Wohnraum nur noch im Umland finden und dann täglich mit viel Energieaufwand in die Stadt pendeln, während andere mitten in der Stadt auf wertvollen Grundstücken in ihren privaten Kleingärten sitzen. Als besonders ärgerliche Beispiele sind hier die riesigen Kleingartenflächen rund um den Westfriedhof, den Westpark, sowie am Olympia- und Luitpoldpark zu nennen.
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Alt 03.02.10, 12:45   #3
Isek
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^^

Volle Zustimmung. Die Stadt ist für alle da! Das gilt sowohl für die, welche jetzt schon unter unerträglichen Mieten leiden, als auch für die, welche sich jeden Morgen in eine S-Bahn quetschen müssen. Innerhalb eines Streifens von 1 km links und rechts einer U-Bahn Linie muss eine dichte Bebauung geschaffen werden! Das ist ökonomisch und ökologisch extrem sinnvoll und auch aus sozialer und zwischenmenschlicher Sicht erstrebenswert. Das gilt nicht nur für dieses Eck Münchens.
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Alt 03.02.10, 13:53   #4
LugPaj
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Ich denke hier haben wir einen Sonderfall, da der Eigentümer die Vivico/Bahn ist. Bei den meisten Kleingärten dürfte das die Stadt sein. Und wie man sieht, hat die SPD hier andere Vorstellungen. (Von anderen Parteien kenne ich keine Stellungsnahmen)
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Alt 20.01.14, 15:31   #5
MarkWild
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MarkWild hat die ersten Äste schon erklommen...
Mich stören diese Hütten mitten in der Stadt.

Hoffe in Zukunft tut sich dort ,al was!

Die Eggärten nähe OEZ wären ein gutes Beispiel.
Fahre ofters dort vorbei und einfach nur hässlich die verrottenen Häuser!
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Alt 14.09.16, 21:06   #6
sweet
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sweet könnte bald berühmt werdensweet könnte bald berühmt werden
gibt es bei der Eggarten-Siedlung schon neue Infos?
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...rung-1.2623909
http://la24muc.de/7618/bueschel-erwi...le-des-egarten
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Alt 02.04.17, 19:37   #7
sweet
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sweet könnte bald berühmt werdensweet könnte bald berühmt werden
Gegen die Bebauung der Eggarten-Siedlung formt sich auf einer Bürgerversammlung (unter den Anwohnern naturgemäß) Protest: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...arrn-1.3444942
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Alt 03.04.17, 07:56   #8
Isek
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^^

Dorfidylle abgschottet von Agrarflächen innerhalb der 315 Quadratkilometer Fläche einer europäischen Metropole? Nicht möglich und Diskussion sinnlos! Liebe Mitbewohner bitte Integrieren oder konsequent das Dorf suchen, wo das Dorf möglich ist!
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Alt 17.09.17, 23:17   #9
sweet
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sweet könnte bald berühmt werdensweet könnte bald berühmt werden
Jetzt diskutieren mindestens drei Parteien um die Entwicklung (durch CA Immo und die Büschl Unternehmensgruppe) der Eggartensidlung:
-Die Stadt München: Sie will mit den Eigentümern ein Konzept über Nutzungsverteilung, Maß der baulichen Nutzung, Einbindung in die Landschaft sowie die Freihaltung von Grünverbindungen berücksichtigt wird
- Der Bezirksausschuss: will eine detaillierte Prüfung über den Bestand durchsetzen
- Der benachbarte Moosacher Bezirksausschuss: will ebenfalls mitreden, weil die Kolonie unmittelbar an der Grenze zum Stadtteil liegt und je nach Dimension der Bebauung auch für Moosach Folgen haben kann
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...cker-1.3670141
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Alt 29.05.18, 14:12   #10
iconic
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Zuletzt hatten wir ja viel u.a. im Knorr-Thread viel über die (schwerfällige) Entwicklung der Gebiete nördlich und westlich des Olympiaparks geschrieben. Kaum etwas passiert nach wie vor rund um den Eggarten. Nun kommt die Stadtrats-CSU auch noch mit dem Vorschlag, hier eine Erhaltungssatzung zu prüfen:

Zitat:
Den Eggarten retten – städtebauliche Erhaltungssatzung prüfen – ein Stück „altes“ München bewahren

Der Stadtrat möge beschließen:
1) Die Verwaltung wird beauftragt für das Gebiet des sog. Eggartens eine städtebauliche Erhaltungssatzung nach § 172 Absatz 1 Satz 1 BauGB („zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebiets auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt“) zu prüfen und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.
2) Die Verwaltung wird beauftragt das Siedlungsgebiet nach geschützten Tier- und Pflanzenarten zu untersuchen. Die Ergebnisse sind dem Stadtrat und dem Bezirksausschuss vorzustellen.

Begründung:
Der Eggarten ist eines der letzten ungeschützten städtebaulichen Kleinodien in München. Die Siedlergenossenschaft Eggarten wurde 1919 gegründet. Seit den 20er Jahren hat sich die Kleinsiedlung in ihrer städtebaulichen Ausprägung kaum verändert. Kriegsschäden wurden nicht überbaut, sondern die betroffenen Grundstücke als Freizeitgrundstücke umgenutzt. Die Siedlung ist nicht nur aufgrund ihrer Geschichte, der städtebaulichen Eigenart und seinem besonderen Charme schützenswert. Es gilt zu vermuten, dass sich mittlerweile geschützte Tier- und Pflanzenarten in den teilweise positiv verwilderten Gärten angesiedelt haben. Wohnungsbau und Nachverdichtungen sind wichtige Maßnahmen gegen die Wohnungsnot in München und der Metropolregion. Wo Baurecht geschaffen wird, soll dieses auch effizient umgesetzt werden. Auf der anderen Seite gibt es in unserer Heimatstadt auch Gebiete, die für uns und unsere Nachkommen bewahrt werden müssen. Diese Gebiete befinden sich nicht nur in den Innenstadtlagen. Der Eggarten ist ein Teil des „alten“ Münchens, das immer mehr zu verschwinden droht. Deshalb muss er erhalten bleiben und geschützt werden.
Quelle: https://ru.muenchen.de/pdf/2018/ru-2...29.pdf#page=20

Durch solche Vorschläge geht die Enwtwicklung bestimmt nicht schneller voran
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Alt 04.06.18, 11:41   #11
derzberb
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derzberb wird schon bald berühmt werdenderzberb wird schon bald berühmt werden
Ich würde viel eher den Eggarten dicht bebauen und dafür die Gegend um den Feldmolchinger See vor Bebauung zu schützen versuchen. Der Eggarten liegt direkt am zukünftigen S-Bahn Nordring. So schade da auch ist: Da ist kein Platz für Kleinodien.
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Alt 29.06.18, 13:44   #12
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Diese Woche gab es eine ausführliche Doku im BR Fernsehen zum Thema, u.a. mit vielen Ansichten des verwilderten Areals mitten in der Stadt: https://www.br.de/mediathek/video/id...f8270018b6cc89

Dabei kommen die noch verbliebenen Bewohner ebenso zu Wort wie Rüdiger Kühnle, Projektleiter von CA Immo. Derzeit wird demnach untersucht, wie viele Wohnungen entstehen könnten, die Rede ist von ca. 1.250 WE. Alter Baumbestand soll nach Möglichkeit erhalten werden und nur etwa 30 bis 40 Prozent des Areals bebaut werden. Nächstes Jahr soll es dann endlich eine Beschlussfassung des Stadtrats geben (bis dahin sind ja die unsäglichen Landtagswahlen vorbei, sodass sich auch die CSU-Fraktion im Stadtrat endlich wieder der Sachpolitik zuwenden kann ).

https://www.hallo-muenchen.de/muench...l-9986312.html
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