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Alt 08.06.18, 16:17   #1
iconic
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Seilbahnen als öffentliches Verkehrsmittel in Stadt und Region?

Der Lehrstuhl für Verkehrstechnik an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg führt offenbar zur Zeit eine Studie zum Thema Akzeptanz von Seilbahnen in der Stadt und den Umlandgemeinden durch. Darüber berichtet auch Hallomünchen. Demnach sind zur Zeit u.a. folgende Routen denkbar:
  • übers Isartal von Pullach nach Grünwald
  • im Hachinger Tal
  • über die Gleise am Ostbahnhof
Für Seilbahnen sprechen eine hohe Kapazität und niedrigere Kosten als bei Schienen-Verkehrsmitteln.

Hier geht es zur Umfrage der UNIBW:
Zitat:
Ziel der Umfrage ist es, herauszufinden, ob und wie sich die Einführung einer urbanen Seilbahn auf die Verkehrsmittelwahl in München auswirken würde. Der Fragebogen ist in zwei Teile untergliedert. der erste Teil befasst sich mit dem aktuellen Zustand. Im zweiten Teil, untersuchen wir die Verkehrsmittelwahl in verschiedenen Szenarien. Die Umfrage ist völlig anonym und dauert etwa 5-10 Minuten.
https://survey.unibw.de/seilbahn/

Beitrag in Hallomünchen: https://www.hallo-muenchen.de/muench...f-9928804.html

Edit: ganz nice gemachte Umfrage, da kann man ruhig mal teilnehmen
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Alt 10.07.18, 22:33   #2
MiaSanMia
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Seilbahn auf dem Frankfurter Ring?

Horst Seehofer mag Züge.

Dieter Reiter Trambahnen.

Und Verkehrsministerin Ilse Aigner mag offensichtlich Flugtaxis und Seilbahnen.

Sie will prüfen lassen, ob auf dem Frankfurter Ring eine Seilbahn schweben kann und damit eine wichtige Tangentialverbindung zwischen den U-Bahnlinien U6 / U3 / U2 geschaffen werden könnte.

Mit OB Reiter hat sie Gespräche angekündigt.

Ein Kilometer U-Bahn koste 100 Millionen Euro, ein Kilometer Seilbahn dagegen nur 8 Millionen Euro. Problematisch wären die Haltestellen. Entweder müssten dafür neue Gebäude her, oder an bestehenden soll angedockt werden können.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...mmen-1.4048366
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Alt 11.07.18, 01:08   #3
sweet
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sweet könnte bald berühmt werdensweet könnte bald berühmt werden
Verkehrsministerin Ilse Aigner prüft eine Seilbahn entlang des Frankfurter Rings. Sie hat die Idee bereits am Dienstag im Kabinett vorgestellt und dabei gesagt, sie habe bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...mmen-1.4048366
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Alt 11.07.18, 13:05   #4
iconic
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Zitat:
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Und Verkehrsministerin Ilse Aigner mag offensichtlich Flugtaxis und Seilbahnen.
An diesem Abschnitt ist meines Wissens die Tram-Nordtangente geplant. Deshalb habe ich den Verdacht, dass dies nur ein weiterer Versuch der CSU ist, den Ausbau des Tramnetzes um jeden Preis zu Fall zu bringen. Dieser Kampf wird ohne Sinn und Verstand mit einer Verbissenheit geführt, die inzwischen obsessive Züge annimmt Nun gut, gleichzeitig kann sich die Verkehrsministerin immerhin mit futuristischen Vorschlägen in den Medien profilieren...
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Alt 11.07.18, 13:10   #5
Munich_2030
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Hier nochmals die Seilbahnpläne aus dem Rathaus, mit einer Visualisierung am Frankfurter Ring, kurz von dem MO82 Hotel!

https://ru.muenchen.de/pdf/2018/ru-2...-11.pdf#page=6

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Alt 11.07.18, 13:19   #6
iconic
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Danke, interessant. Immerhin scheinen Seilbahnen im Vergleich zu Trams kostengünstiger bei deutlich höherer Kapazität zu sein:

Zitat:
Eine Urbane Seilbahn bietet gegenüber konventionellen Nahverkehrsmitteln viele Vorteile. So sind nicht nur Energieverbrauch und Lärmbelästigung sehr gering, die Seilbahnkonstruktion an sich benötigt lediglich kleine, abgegrenzte Baufelder für Stützen und Stationen. Bei einer Geschwindigkeit von 8,0 m/s und einer Kapazität von 32 Personen pro Kabine können 4.000 Personen pro Stunde und Richtung transportiert werden – das entspricht 50 Prozent mehr Kapazität, als sie eine Münchner Tram bietet.
https://ru.muenchen.de/pdf/2018/ru-2...-11.pdf#page=6

Dann bekommen wir statt der Tram vielleicht bald auch Seilbahnen durch den E-Garten
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Alt 11.07.18, 14:10   #7
Bau-Lcfr
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^^ Ein Bildchen kann man leicht malen, was keinesfalls technische Fragen beantwortet, zum Beispiel: Normalerweise fahren die wenigen existenten Seilbahnen von A nach B, ohne oder mit wenigen Zwischenstationen. Das langt aber nicht für ein städtisches Verkehrssystem. Man sollte bedenken - wenn eine Kabine zum Ein-/Aussteigen halten muss, halten gleich alle am Seil hängenden Kabinen, manche nicht zwingend am Zustieg.

Die Fragen der Evakuierung gibt es auch noch. Siehe Artikel über eine solche Aktion in Köln.

Trams können weit mehr Personen befördern als 4000 pro Stunde und Richtung - man braucht nur lange Züge (nach der StVO dürfen sie bis 75 Meter lange sein, was mW in Saarbrücken ausgenutzt wird - wenn die Flexity-Züge in Doppeltraktion fahren) mit ausreichend Taktdichte. 96+147 = 243, in Doppeltraktion 486 - selbst mit dem 7,5 Minuten-Takt in Saarbrücken werden schon ca. 4000 Leute pro Stunde/Richtung erreicht. Die Trams fahren aber in vielen Städten alle 2-3 Minuten auf einer Strecke, macht zumindest das Dreifache.

Nehmen wir die Münchner Avenios, selbst pro Einzelzug 69+147=216 Leute. 19 Fahrten pro Stunde und man hat bereits die 4000 - das macht einen Zug ungefähr alle 3 Minuten. Absolut machbar.
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Alt 11.07.18, 16:40   #8
Schmittchen
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Heute fand eine Pressekonferenz zur Vorstellung einer "Urbanen Seilbahn für den Münchner Norden" statt. Die Schörghuber Unternehmensgruppe hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die dem Forum soeben per Mail zugegangen ist. Hier ist sie:
Eine Urbane Seilbahn für München

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Staatsministerin Ilse Aigner und Oberbürgermeister Dieter Reiter gemeinsam mit Dr. Jürgen Büllesbach, Vorstandsmitglied der Schörghuber Unternehmensgruppe, die Idee für eine Seilbahn für München vor.

Im Norden Münchens könnte in den kommenden Jahren eine Urbane Seilbahn einen wichtigen Lückenschluss im öffentlichen Nahverkehrssystem bilden. Die Idee für ein derartiges Projekt haben die Ministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Ilse Aigner und der Münchner Oberbürgermeister, Dieter Reiter heute vorgestellt. Auf etwa 4,5 Kilometern Länge könnte über dem Frankfurter Ring – einer der verkehrsreichsten Straßen Münchens – eine schnelle und umsteigefreie Direktverbindung zwischen dem Osten und dem Westen der Landeshauptstadt entstehen. Diese Seilbahn wäre europaweit die erste, die nicht touristischen Zwecken dienen würde, sondern in das öffentliche Nahverkehrssystem integriert werden könnte.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Ich finde die Idee einer Seilbahn spannend, weil sie ganz neue Perspektiven bietet. Eine Seilbahn könnte überraschend viele Passagiere in kurzer Zeit transportieren und wäre gleichzeitig schnell und verhältnismäßig kostengünstig zu realisieren. Zu unserer bereits gestarteten Offensive für den Öffentlichen Nahverkehr, mit neuen U- und Trambahnlinien und Express-Busrouten, gehört auch, neue Mobilitätsformen zu prüfen und München für die Zukunft gut aufzustellen.“

Bei dem von der Schörghuber Unternehmensgruppe vorgeschlagenen Projekt handelt es sich zunächst um eine Teststrecke, die die Umsetzbarkeit einer Seilbahn im urbanen Raum nachweisen und zeigen soll, wie städtebauliche und projektspezifische Herausforderungen gemeistert werden könnten. Landeshauptstadt und Freistaat könnten, sofern das Projekt im Stadtrat Zustimmung findet, bei Planung, Genehmigung, Realisierung und Finanzierung der Strecke eng zusammenarbeiten.

Staatsministerin Ilse Aigner: „Die Idee einer Seilbahn als Teil des öffentlichen Nahverkehrs für München ist wirklich innovativ. Wir sollten schnell herausfinden, ob sich ein solches Projekt verwirklichen lässt. Die Staatsregierung steht urbanen Seilbahnen grundsätzlich positiv gegenüber. Das hat sie erst gestern im Ministerrat beschlossen. Jede kreative Idee, die uns hilft, Verkehrsinfarkte zu verhindern, verdient eine ernsthafte Prüfung.“

Die Strecke der Seilbahn könnte über dem Frankfurter Ring führen. Hier steht der öffentliche Raum für Strecke und Stationen zur Verfügung, die technische Machbarkeit einer in 50 bis 60 Meter Höhe fahrenden Seilbahn wäre aufgrund der geraden Streckenführung gegeben. Um das Nahverkehrsnetz im Münchner Norden sinnvoll zu ergänzen, könnten vier Stationen auf der Strecke entstehen die alle Anschlüsse an bereits bestehende U-Bahn- und Tram-Strecken besitzen: Von der östlichen Endstation „Studentenstadt“ (Anschluss zur U6) ginge es zur ersten Zwischenstation „Schwabing Nord“ mit Anschluss zur Tram 23. Im weiteren Verlauf könnte die Station „Frankfurter Ring“ mit Anschluss zur U2 erreicht werden. Das Ende der Strecke könnte schließlich die Station „Oberwiesenfeld“ bilden, mit Anschluss zur U3. Die beiden Zwischenstationen könnten über dem Straßenraum errichtet werden.

Eine Urbane Seilbahn bietet gegenüber konventionellen Nahverkehrsmitteln viele Vorteile. So sind nicht nur Energieverbrauch und Lärmbelästigung sehr gering, die Seilbahnkonstruktion an sich benötigt lediglich kleine, abgegrenzte Baufelder für Stützen und Stationen. Bei einer Geschwindigkeit von 8,0 m/s und einer Kapazität von 32 Personen pro Kabine können 4.000 Personen pro Stunde und Richtung transportiert werden – das entspricht 50 Prozent mehr Kapazität, als sie eine Münchner Tram bietet. Die Kabinen sind barrierefrei zugänglich und entsprechen in Anmutung und Komfort dem Innenraum einer neuen U-Bahn.

Die Errichtungskosten für eine derartige Seilbahn dürften bei einer Länge von 4 bis 5 Kilometern mindestens 50 Millionen Euro betragen. Genauere Werte können nur in Abhängigkeit von der tatsächlichen örtlichen Situation ermittelt werden. Die Kosten werden im Wesentlichen von der Gestaltung und Ausstattung der Stationsbauwerke nebst zugehöriger Seilbahntechnik (Stärke und Anzahl der Elektromotoren, Notfalleinrichtungen) bestimmt. Um die diesbezüglich erforderliche Planungssicherheit zu erhalten, könnten im Rahmen der Machbarkeitsstudie auch hierzu Kennzahlen ermittelt werden.

Die Schörghuber Unternehmensgruppe, seit mehr als 60 Jahren mit ihrem Bau- und Immobilienbereich Bayerische Hausbau in München aktiv, stößt, wie auch viele andere Projektenwickler, bei Neubauvorhaben zunehmend auf verkehrliche Herausforderungen. Diese sind oft innerhalb einer angemessenen Zeitspanne schwer zu lösen. Die Folge: Dringend benötigter Wohnraum kann nicht schnell genug realisiert werden. „Wir beschäftigen uns daher auch mit innovativen Lösungsansätzen für die Infrastruktur. Urbane Seilbahnen könnten in Zukunft zum Beispiel dabei helfen, neue Wohngebiete zu erschließen“, sagt Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau. „Ich bin dankbar, dass Frau Aigner und Herr Reiter unserer Idee offen gegenüberstehen und deren Realisierbarkeit nun intensiv prüfen werden.“

Bislang handelt es sich um eine Ideenskizze, die nun von den zuständigen Stellen geprüft und dem Stadtrat vorgelegt werden soll.


Station Frankfurter Ring Richtung Westen:



Station Studentenstadt Richtung Nordwest:



Station Studentenstadt Richtung Südwest:



Situation Einstieg:


Grafiken: Schörghuber Unternehmensgruppe
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Alt 12.07.18, 08:46   #9
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Was meint ihr, ist so eine Seilbahn, die direkt auf einer Straße verläuft, denn auch "stadtbildverträglich" und angenehm für die Anwohner? Immerhin muss es ja das Ziel sein, die Bebauung am Frankfurter Ring in den nächsten Jahren weiter zu verdichten und die Möglichkeit für Wohnungsbau auf beiden Seiten der Straße zu verbessern.
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Alt 12.07.18, 10:49   #10
Milkshake
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Milkshake befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Uiuiui recht abenteuerlich? Bezweifle stark, dass das Projekt innerhalb des Kostenrahmens von 50 Mio. € und 2 Jahren Realisierungszeit gehalten werden kann. Apropos Frankfurter Ring: Was macht eigentlich die Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung des Nordrings?
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Alt 12.07.18, 12:08   #11
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Na ja, vielleicht macht die Seilbahn sowohl Nordring als auch Tram-Nordtangente überflüssig. Man hätte halt auch bessere Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn.
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Alt 12.07.18, 12:59   #12
MiaSanMia
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Zitat:
Was meint ihr, ist so eine Seilbahn, die direkt auf einer Straße verläuft, denn auch "stadtbildverträglich" und angenehm für die Anwohner? Immerhin muss es ja das Ziel sein, die Bebauung am Frankfurter Ring in den nächsten Jahren weiter zu verdichten und die Möglichkeit für Wohnungsbau auf beiden Seiten der Straße zu verbessern.
Das hat die Schörghuber Gruppe mit der Seilbahn laut SZ im Sinn. Sie möchte am FFR neue Häuser bauen, was aber nur mit einer leistungsfähigen Infrastruktur möglich sei.
  • Die Seilbahn soll pro Gondel Platz für 32 Passagiere bieten.

  • OB Reiter wünscht sich, dass die Seilbahn noch in seiner Amtszeit auf den Weg gebracht werde.

  • Die Trasse würde in Höhen bis zu 60 Meter verlaufen und damit sensationelle Ausblicke in Richtung Zentrum und Alpen ermöglichen.

  • Vom Oberwiesenfeld bis zur Studentenstadt soll die Seilbahn 15 Minuten benötigen.

  • Eine Umfrage der Bundeswehruniversität Neubiberg hat ergeben, dass 50 % der Befragten die Seilbahn einem Bus vorziehen würden, selbst wenn dieser fünf Minuten schneller wäre. Besteht keine Zeitdifferenz wären es gar 80 %.

  • Bei Windgeschwindigkeiten bis 100 km / h soll die Seilbahn betriebsfähig bleiben.

Quelle: SZ Print, 12.07.2018.
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Alt 12.07.18, 13:20   #13
LugPaj
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Ein Vorteil der Seilbahn könnte sein, dass man halt auch schnell weiterkommt und nicht erst länger an einer Haltestelle warten muss.
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Alt 12.07.18, 14:10   #14
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Kurze vielleicht dumme Frage: Warum schlägt die Schörghuber Gruppe dieses Projekt vor? Meines Wissens gibt es in deren Portfolio bisher keine Sparte für Verkehrstechnik. Auch weiß ich nichts von größeren Flächen entlang des Frankfurter Rings, die (Stand heute) zur Bayerischen Hausbau gehören und entwickelt werden könnten. Warum dieses Engagement, gleich unter Einbeziehung der Staatsregierung?

Zitat:
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[*]Vom Oberwiesenfeld bis zur Studentenstadt soll die Seilbahn 15 Minuten benötigen.
Dauert das nicht ganz schön lang? Als Konkurrenz - auch zum Auto - sollte das für deutlich unter 10 Minuten angeboten werden. Für die Verbindung Freimann - Marienplatz z.B. braucht die U6 nur 12 Minuten, obwohl die Entfernung fast doppelt so lang ist.
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Alt 12.07.18, 14:18   #15
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Seilbahnen scheinen ja gerade das Allheilmittel deutscher Verkehrsplaner zu sein. Sicherlich eine nette Idee, mit aber einigen gravierenden Schwächen:
• Seilbahnen beeinträchtigen das Stadtbild, und benötigen relativ große Stationen
• Geringe Geschwindigkeit
• Problematische Einsteigesituation durch die kurze Haltezeit der Gondeln – nicht behindertengerecht!
• Nur bis zu 4 Stationen auf einer Linie sinnvoll realisierbar
• Schwierige Wartung
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