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Alt 27.06.18, 23:26   #436
Blogrand
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Bewegung bei Kaskel-Oppenheim

Die DNN vermeldet heute, dass der Grundstücksbesitzer in der Diskussion um den möglichen Wiederaufbau des Palais Kaskel-Oppenheim erste Gesprächsbereitschaft signalisiert hat:

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Ho...eim-in-Dresden

Mich würde es freuen, wenn ein Wiederaufbau im Einklang mit dem städtebaulichen Entwurf von Kulka möglich wäre. Auch die Nutzungsidee für eine sächsisch-jüdische Begegnungsstätte wäre prima und würde mehr Nutzungsvielfalt in die geplante Lingnerstadt bringen.
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Alt 28.06.18, 10:26   #437
Stadtträumer
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Stadtträumer sitzt schon auf dem ersten Ast
Boah ist diese ganze Ecke hässlichund unmenschlich. Zur einen Seite die fortwährend andauernde Tristesse aus Ostzeiten mit ihren weißen kahlen in der Gegend rumstehenden Blöcken, den überdimensionierten Straßen und Zwischenräumen ohne Struktur und zum andern die Neubauödnis, welche diese sinnlos dahingeplanzen Gebäudekörpern in gleicher "Wertigkeit" und "architektonischer Raffinesse" ergänzt und ebenso PLANlos dazwischengeklatscht wird, als hätt man von StadtPLANUNG noch nie was gelesen oder gehört. Von der minderwertigen "Bedürfnisanstalts"-Architektur garnicht erst angefangen zu sprechen.
Traurig, dass man sich diesen Unort (Pirnaische Vorstadt) auf so lange Sicht festgemauert hat. Denn an diesen Ecken wird sämtliches Neubauvorhaben nichts verbessern können.
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Alt 28.06.18, 23:46   #438
Blogrand
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Was sagt uns jetzt dieses undifferenzierte Gemecker?

Es ist ja richtig, dass die angrenzenden Quartiere und aufgeweiteten Straßenzüge eine städtebauliche Katastrophe sind. Im Kontrast dazu geht es im Kulka-Entwurf aber ja gerade um die Wiedergewinnung der Europäischen Stadt. Mit Blick auf die geplanten geschlossenen Straßenzüge und die relativ kleinteiligen Fassaden könnte das ja sogar ansatzweise gelingen. Was ist daran jetzt konkret auszusetzen?
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Alt 29.06.18, 09:29   #439
Stadtträumer
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Stadtträumer sitzt schon auf dem ersten Ast
Dass es nicht das erforderliche oder erwartbare Ergebnis bringen wird. Es wird ein Humunkulus in weiterer Weite des sozialistischen Städtebaumurkses - mehr nicht. Dort wird nichts verbessert sondern nur hinzugefügt. Was bei allen Neubauten, die bisher dort entstanden sind, der Fall ist.

Das gesamte Gebiet muss wenigstens nördlich der Lingnerallee und Pirni und Grunaer Straße nochmal komplett neu beplant werden. Unter der Prämisse alles aus Ost abzureißen, was möglich ist. Bei den Wohnhochhäusern wirds leider schwierig. Aber der Rest MUSS einfach weg.

Und die Kulka Entwürfe sind keinesfalls befriedigend. Schon dieser Kasten an der Lingnerallee als Kopfbau ist grauenvoll. (bisher bekannter Block A)

Und so undifferenziert ist das "Gemecker" garnicht - es benennt sogar GENAU die Defizite.
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Alt 29.06.18, 15:28   #440
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Also mal ehrlich, ich lese hier nichts außer pauschalem Abkotzen über alles und jeden. Welche Neubauten in diesem Gebiet haben nichts verbessert? Weshalb sollte selbst nördlich der Grunaer Straße alles weg müssen? Weshalb sollte "alles aus Ost" abgerissen werden? Was sind die Gründe? Wie willst du Leute, die deine Meinung nicht teilen, überzeugen? Ein bisschen mehr Mühe kann man sich hier schon geben, finde ich.

Zurück zum Thema: Jetzt berichtet auch die SäZ über die Gesprächsbereitschaft des Investors zum Palais und die einstimmige Verabschiedung des Bebauungsplans "Stadtquartier am Blüherpark-West, Teil Süd" in der jüngsten Stadtratssitzung (...einstimmig, ja sind die alle blöd und ewiggestrig?):

https://www.sz-online.de/nachrichten...m-3965651.html

Der Städtebauliche Entwurf kann hier nochmal eingesehen werden, beziehungsweise hier die Unterlagen zum Bebauungsplan. Habe gerade gesehen, dass Elli auch schon darauf hinwies, dass in Anlage 1 des Bebauungsplans die Kompatibilität von Palais und Kulka-Plan bestätigt wird. Sehr schön.

Im Detail missfallen mir auch einige Dinge am Kulka-Entwurf (die Fassade zur Lingerallee, die große Breite der Lingnerallee, das Abrücken des Quartiers von Georgplatz und Petersburger so dass diese weiter ohne bauliche Fassung bleiben). Dennoch erwarte ich im Zusammenspiel mit dem später kommenden Nordteil eine dringend nötige Verdichtung der Gegend und vielleicht auch ein bisschen Lebendigkeit und Urbanität.
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Alt 30.06.18, 16:03   #441
Civitas fortis
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Civitas fortis befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich frage mich, warum bei allen Planungen in der westlichen Seevorstadt zumindest öffentlich wahrnehmbar nirgends die Rede von zukünftigen Anpassungen der Infrastruktur die Rede ist. Meiner Meinung nach ist die aufgeweitete St. Petersburger Straße zwischen Georgplatz und Rathenauplatz das größte Hindernis für vernünftigen Städtebau in diesem Bereich.

Die riesigen Flächen würden bei einer Verlegung oder perspektivisch sogar Verschmälerung (nach Verlegung der Bundesstraße) der St. Petersburger Straße so viel ermöglichen:
  • Wiedererstehung des gesamten Georgplatzes, des Pirnaischen Platzes und des Rathenauplatzes als Stadtplätze mit Verweilqualität und architektonischer Fassung
  • Bebauung des östlichen Rings zwischen Kreuzstraße und Rathenauplatz (ehem. Maximilians- und Moritzring) inkl. Rekonstruktion der Platzstruktur des Pirnaischen Platzes
  • Rekonstruktion oder Neubau in Anlehnung an die Originalbauten von Kreuzschule, Bürgerschule, Bebauung des westlichen Georgplatzes und der Bürgerwiese an der ehem. Einmündung Bankstraße
Das wäre sogar alles ohne Abrisse möglich. Mit Abriss einiger Plattenbauten aus DDR-Zeiten wäre sogar noch mehr möglich:
  • Rekonstruktion von Pirnaischer Straße und Lingnerallee
  • Rekonstruktion von Marschallstraße (als sinnvolle Verkehrsverbindung in die Johannstadt) und Elbberg
jeweils im Sinne von Rekonstruktion des Straßenraums und wo sinnvoll einzelner historisch wertvoller Gebäude, wie z.B. das Venezianische Haus und das Güntzbad.

Kennt hier jemand Initiativen und/oder Fakten bzgl. Machbarkeit oder überhaupt der ernsthaften Beschäftigung mit diesem Thema?
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Alt 14.07.18, 23:23   #442
Elli Kny
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^ Hallo Civitas, das wäre derzeit noch zuviel des Guten, noch ist nicht ein Stein des Lingner-Altstadtgartens gebaut, auch kommt zunächst erst noch das "zweite flankierende Projekt" eines Verwaltungsrathauses. Beide Großprojekte werden noch Jahre brauchen und stehen einer Umgestaltung des Zwischenraumes um St.Petersburger-Str., Georgplatz usw. nicht entgegen. Aber diese Sache wird sicherlich in den nächsten Jahren vorzudiskutieren und ggf vorzuplanen sein. Das Thema war auch hier im Strang - hin und wieder kommt das auf.
Also eins nach dem anderen. Die beiden Großprojekte links und rechts der Petersburger haben wir nur aufgrund Stadtwachstums und guter Wirtschaftslage inkl. Baubooms. Wäre dem nicht so, hätten wir vermutlich nicht mal dieses Beides - und folglich überhaupt keine Aussicht auf mal irgendwas.


Wegesanierung Blüherpark

Vor Jahren gab es zuletzt das GreenKey-Projekt am rekonstruierten Palaisgarten neben dem Hygienemuseum.
Seit letzten wenigen Jahren werden Stück für Stück und nahezu unbemerkt auch die Wege des Blüherparks erneuert. Dazu gab es mE bisher keine Meldung, es wird wohl nach Kassenlage im städtischen Grünflächenamt gebaut. Vor ca. 2 Jahren wurden große Teile der Wege des südlichen Parkteiles erneuert, nun aktuell wurde der mittlere Bereich um die Sandsteinvasen abgeschlossen. Vermutlich kommen alle restlichen Wege in den nächsten 2 bis 3 Jahren auch dran.

Hier ein Blick in den südlichen Parkteil


Das Rondel und abgehende Wege an der Vase im mittleren Parkteil


Blick zum nördlichen Teil am Hygiene-Museum - mit noch alten zerschlissenen Wegeoberflächen sowie schon erneuerten Wegen hin zum GreenKey-Projektbereich


Der Blüherpark ist mE einer der schönsten Parks der Stadt - er 'profitiert' quasi von seiner Einsamkeit bzw Entspanntheit,
da er fast unmerklich zwischen Grossem Garten und der Bürgerwiese liegt und folglich abseits der Passantenströme.
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Alt 24.07.18, 23:51   #443
Elli Kny
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Problematik Grünhofverbauungen um die Seidnitzer Strasse

Gemäß Ratsbeschlusses erfolgt nun durch das Stadtplanungsamt ein B-Plan-Verfahren - Ratsinfo V2416/18.
Inwiefern damit der erfolgte Bauvorbescheid an die Vonovia besänftigt werden kann, ist mir unbekannt.
Ich hoffe, es gab bereits Einvernehmen zwischen Stadt und Bauherr, dem B-Plan-Verfahren zuzustimmen und Rechtsmittel auszulassen.
Damit erfolgt hoffentlich ein konsensualer Neustart der (nunmehr erweiterten) Gebietsbetrachtung, dem sich auch die Vonovia unterzuordnen bereits ist.
Zum Gebietsumgriff zählt völlig zu recht auch der grosse Grünhof Mathilden-Blochmannstrasse.

Auszug aus der Vorlage der Stadtverwaltung:
Zitat:
Ziele des Bebauungsplanes

Unter Berücksichtigung des § 1 Abs. 5 und Abs. 6 BauGB werden mit der Aufstellung des Bebauungsplanes folgende Planungsziele angestrebt:

 Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung des Plangebietes
 Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine städtebaulich verträgliche Nachverdichtung der denkmalgeschützten
Wohnanlagen im Plangebiet unter Beachtung nachbarschaftlicher, grünordnerischer, denkmalpflegerischer und städtebaulicher Belange
 Sicherung einer dem Standort angemessenen Freiraumgestaltung mit hoher Wohnqualität unter Berücksichtigung der urbanen grünen Infrastruktur
 Einbindung von baulichen Veränderungen am Bestand in einen denkmalgerechten und städtebaulich verträglichen Gesamtrahmen
 Sicherung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse
 Umsetzung der Belange des Umwelt- und Klimaschutzes
Fragt sich: wer legt nun die künftigen Bauflächen fest?
Mein Lösungsansatz wäre nach wie vor, die langen beidseitigen Flanken direkt entlang der Seidnitzer Strasse zu gewähren, gleichsam alles Weitere zu schützen.
Es wäre also eine Abkehr von Zanders vieleckigem Tiefenschürfen in die (denkmalwürdigen) Grünhöfe hinein.


Februar 2017 (#325) hatten sich User arnold und dies bestätigend auch Landschaftsarchi eryngium zur Qualität der Grünhöfe geäussert:
Zitat:
Allerdings habe ich nie verstanden, was an dieser Wiese schützenswert ist. Städtische Freiräume zeichnen sich durch die Beziehung zur bebauten Fläche aus. Hier fehlt jeglicher baulicher Rahmen, der den Freiraum wirken lässt.
Diesen Wortmeldungen möchte ich doch noch entschieden widersprechen. Die Qualität der Grünhöfe ist meist gegeben und wäre daneben leicht zu verbessern. Eine "bauliche Fassung" liegt gemäß damaliger besonderer Absicht vor und wäre ebenso leicht ergänzbar, ohne maßgebliche Hofinnenflächen zu verbauen.
Insbesondere der stattliche Grünhof Mathilde-Blochmann weist eine ausserordentliche Qualität auf und ist als einzige größere nutzbare und damit echte Grünfläche im Gebiet vollumfänglich zu erhalten.
Hier ein dokumentarischer Eindruck aus diesjährigem Mai: Großgrünfläche Wohnhof Mathilde-Blochmann.
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Alt 25.08.18, 16:02   #444
Chris1988
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Lenné Terrassen - Lennéstraße

Äußerlich nun fast fertig.
Es wird nicht besser am Straßeburger Platz. Wer setzt sich denn dort hinter eine Glasscheibe auf den Balkon...





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Alt 11.09.18, 06:58   #445
Elli Kny
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^ ich möchte nochmal neue Frischware liefern, also gehen wir mal drumrum.
Lenné-Terrassen. laut Bauschild schon vor Wochen "nur noch Restwohnungen" zu haben...

Die Rückseiten wirken nicht so verschlossen wie befürchtet.




die braunen Geländerbrüstungen sind ne Art Metallmückengitter. Ist aber ok, sofern die Transparenz stimmt. Nach oben dann endlich wieder Glas.



^ durchs Dämmglas fotografiert, weil da oben im SP1 gerade Umbau ist.
In die Büroetagen des SP1 zieht gemäß Hinweisen die Firma SAP ein.
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