Bebauung des Hauptmarkts

  • Ich finde auch, das das Kopfsteinpflaster passt. Als Kompromiss wäre halt der Vorschlag mit dem X gewesen...


    Ein Aufwand ist es doch wirklich nicht, die Treppen auf eine Terasse hoch zu gehen! Ich war diesen Monat in Marrakesch auf dem Jema el Fna. Dort hat man einen bombastischen Blick auf den Platz von der Terassen aus. Und die waren immer gut gefüllt!


    Aber um ein Konzept zur Attraktivitätssteigerung des Platzes auszuarbeiten, muss natürlich die Gastro mit einbezogen werden...

  • Die Gastronomie am Hauptmarkt ist eben sehr traurig:
    - leer stehendes Herrenbräu
    - McDonalds
    - Oberkrainer (recht versteckter Eingang)
    - Alex (letztlich ein 08-15-Betrieb "Bar-Cafe-Restaurant")
    - Provenca (ähnlich wie Alex)


    Das reißt alles nicht gerade vom Hocker und trägt (bis ein wenig Provenca) überhaupt nicht zur Belebung des Platzes bei.

  • Was wäre denn mit einer Rollstuhlgerechten Pflasterung in X Form über den Platz? Das X würde somit fast auch den Mittelpunkt der Stadt markieren :)


    Hier ein Bild mit einer X-Pflasterung com Marktplatz in Coburg.


    http://www.vesteblick.de/645/1315-uhr-marktplatz-coburg/


    Also der Renner ist das nicht. Und finanziell ist es dann zu einer kompletten Neupflasterung nicht mehr weit.
    Da finde ich einen neuen Rahmen an den Platzrändern ansprechender.
    Kommt natürlich auch auf das Material an.

  • Weis man denn genaueres über das Plastermaterial? Sollte sich im optimal Fall mit dem Egidienplatz ergänzen.

  • bäume

    ich dachte es geht hier um architektur


    der nürnberger hauptmarkt ist doch kein klimatisiertes einkaufsfenster!
    wer hier herkommt will keine immergrünebäume!


    anstatt mutig zu sein verspielt nürnberg die zukunft
    die vergangenheit wurde bereits verspielt


    was spricht eigentlich gegen einen abriss der gebäude zwischen fluss und platz?


    alex und co ist doch mist und was drüber war ???


    das kopfsteinpflaster soll bleiben wie es war, kein x kein brunnen - alles mist!!!

  • beispielsweise ein gepflastertes und flach abfallendes, begehbares flussufer (logischerweise mit entsprechenden sicherungsmöglichkeiten bei hochwasser gegen das wasser oder zur weihnachtszeit gegen und für menschen) mit bäumen und ringbänken um bäume wie linden



    das wäre doch mal was, was spricht dagegen?

  • Die Entfernung von der Pegnitz zum Rathaus wäre zu immens. Ausser man baut das Ufer mit sehr lang gezogenen Terassen aus.


    In diesem Falle könnte man das Ufer bestimmt mit einem aufbaubaren Geländer für den Winter bestücken.


    Für diesen Vorschlag würde ich dann aber den Neptun Brunnen mitten auf den jetzigen Platz setzen, um einen Hingucker zu schaffen und die Distanz zu verkürzen.


    Um allerdings Spannung aufzubauen, müsste ein Gebäude gebaut werden, dass in der Flucht zur Brücke (von der Lorenz Kirche kommend) steht. Ansonnsten würde der HM wie ein weitläufiges Etwas wirken

  • diesen Eintrag bitte löschen...! Hab versehentlich ein zweites mal gespeichert, anstelle zu ändern...

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  • das kopfsteinpflaster soll bleiben wie es war, kein x kein brunnen - alles mist!!!


    Wo läufts du wohl lieber herum? Auf einem leeren Platz oder auf einem Platz, der neu und modern wirkt und nebenbei auch noch das natürliche Plätschern eines Brunnes wiedergibt. Leere Plätze kann man nur nehmen, wenn auf diesen Plätzen WIRKLICH viel los ist. Damit meine ich z. B. den Alexanderplatz in Berlin (wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob der auch ganz leer ist). Ein Platz wie der Markusplatz in Venedig ist auch schön, wenn er leer ist, aber dort bei diesen Plätzen entsteht nie ein Gefühl der Leere, weil einfach ständig und überall Menschen sind, die den Platz füllen. In Nürnberg ist leider nicht so viel los und deswegen wäre sowas nicht schön fürs Auge. Das Kopfsteinpflaster kann ich nicht beurteilen, aber meiner Meinung nach ist es weder lärmschonend noch sieht es schön aus (außer in der Altstadt).

  • hier das Ergebis des Wettbewerbs:
    Der Hauptmarkt ist, für nicht ortskundige, die große Fläche im Zentrum der Grafik.
    Die umliegenden Straßen waren Teil des Wettbewerbs, daher der große Ausschnitt. Beim rechts angrenzenden Obstmarkt überzeugte der Gewinner nicht. Hier wurde ein anderer Entwurf ausgewählt.



    Quelle: http://www.nuernberg.de/internet/referat6/wbwhauptmarkt.html


    Die Gewinner sind: Schegk Landschaftsarchitekten BDLA Stadtplaner, Haimhausen
    http://www.schegk.de/impressum.html


    Meiner Meinung nach eine gute Lösung, aber ich fürchte die hohen Erwartungen, welche mit der Umgestaltung verbunden sind, werden hier gezwungener Maßen enttäuscht. Die Kritk hat sich ja weniger an der Pflasterung und dergleichen fest gemacht. Viele beklagen ja die Bebauung, vorallem die mäßige Westseite des Platzes. Dafür können die Preisgewinner jedoch nichts. Eine Umsetzung ist nach Abschluss der Umgestaltung des Obstmarktes geplant, also ab 2016.


    d.

  • .. naja, das sieht nicht nach tiefgreifenden Veränderungen aus, die auch m.M.n. kaum nötig sind. Erstmal die Details ansehen. Wo nochmal? 2. Stock Hauptbahnhofsgebäude?...

  • Ja, ich werde mir die Pläne auch mal zu Gemüte ziehen. Ich bin ziemlich entteuscht. Hatte mir doch vorallem Bäume und mehr Sitzgelegenheiten gewünscht.

  • Nach Einsichtnahme der Pläne am HBF zur Neugestaltung des Hauptmarktes muss ich sagen: Überwiegend irrelevant. Man befasst sich da mit Details zur Pflasterausrichtung, Regenrinnen und einem Lichtkonzept per Lichtstelen. Große Eingriffe sind nicht gelpant, z.B. ein Parkhaus drunter bauen, oder Kioske, Toilettenhäuser, nichteinmal Bäume sind vorgesehen oder neue bzw. versetzte Brunnen.
    Die Gestaltungsvorschläge beziehen auch nicht mit ein, dass bald die Straßenbahn in der Waaggasse halten soll.


    Was mich allerdings aufregt ist die Stadtmöblierung. Das Design weder für die Lichtmaste, noch Papierkörbe oder Sitzmöbel sind altstadtgerecht. Das sind neue, zusammenhangslose Designs, die auch in der Fußgängerzone in Brühl /Rheinland stehen könnten. Sehr enttäuschend.


    anders jedoch die Pläne für den Obstmarkt.....

  • auch wenn ich zu den masten nichts sagen kann, ihr design wird in den plänen nicht deutlich, die idee ist sehr gut.
    steht man auf der fleisbrücke oder davor blickt man ja quasi bis zur burg immer gerade aus. durch die steigung, chor der sebalduskirche und das fembohaus ergibt sich ein tolle spannung. es war ja einst die via triumphalis der stadt. die betonung durch gutes licht ist also schon clever.


    die möglichkeiten der stadt am hauptmarkt sind ja sehr begrenzt. sicher, das pflaster macht viel aus was den raumeindruck betrifft. auch die beleuchtung, klar.
    das eigentliche problem ist aber nach wie vor die west- und die südzeilenbebauung.
    schmelzer baut ja das gebäude zur waaggasse bald um. ich hoffe sehr das die architekten mit der fassade was gutes anstellen. die kubatur des hauses ist ja gut. als nächstes wäre für mich das Haus mit dem Supermarkt dran. soviel zum wunschdenken.


    d.

  • Also mal ganz hart gesagt: Der Hauptmarkt bekommt ein neues Pflaster und neue Lampen. Das wars. Umgestaltung geht anders...

  • Bin ziemlich enttäuscht von dem Entwurf, da hätte man mehr machen können. Und letztlich ist das große Problem des Hauptmarktes ja sie entsetzlichen Bausünden aus den Nachkriegsjahren zu beseitigen.

  • Was die eigendliche Gestaltung des Platzes betrifft, würde ich sogar die Randbebauung ausklammern. Ich glaube, man kann allein über die Strukturierung des Platzes (nicht über die Kopfsteinpflaster) immens viel erreichen.

  • Das seh ich anders. Das Problem sind hier ganz klar die Fassaden. Der Bodenbelag ist wichtig, aber nicht entscheidend für den Gesamteindruck. Fotografiert wird ja nicht (direkt) das Pflaster.
    Positiv am Entwurf finde ich die Entrümpelung und endgültige (PKW-bezogene) Verkehrsberuhigung des Platzes.


    De facto ist es außerdem so, dass jeder zusätzlich ausgegebene Euro am Hauptmarkt die Finanzierung von anderen Platz- und Straßenumgestaltungen im Umfeld einschränkt.


    Die jetzige Minimallösung ist für mich mit diesem Wissen sehr viel verständlicher. Seitens der Stadt gibts hier in der Tat einfach nicht so viel zu verändern!


    d.