Gelsenkirchen: Bauprojekte und Stadtplanung

  • 1,36 Millionen Euro für Schloss Horst


    Quelle: Wikipedia |GNU-Lizenz für freie Dokumentation |Urheber: Sir Gawain


    PM:
    "Die Bezirksregierung Münster hat jetzt fast 1,36 Millionen Euro für Baumaßnahmen an Schloss Horst in Gelsenkirchen bewilligt. Das Geld fließt in Maßnahmen zum Erhalt der historisch wertvollen Bausubstanz der Vorburg. Außerdem sollen eine Stadtteilbibliothek sowie ein Bürgercenter im Schloss untergebracht werden.
    Von 2006 bis 2010 flossen bereits 3,3 Millionen Euro in die Sanierung. Das jetzt bewilligte Geld ist die letzte Zuwendung für das Projekt."


    Infos: www.bezirksregierung-muenster.de
    Quelle: idr

  • Wettbewerb Justizzentrum GE entschieden


    Quelle: Radio Emscher Lippe

    PM:
    "Der geplante Neubau eines Justizzentrums in Gelsenkirchen wird nach dem Entwurf des Büros „harris + kurrle architekten“ aus Stuttgart errichtet. Die Justiz und die Stadt Gelsenkirchen haben die Entscheidung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW), der für die Durchführung des Bauvorhabens verantwortlich ist, begrüßt. Der Baubeginn ist für September 2013 veranschlagt. Die Bauzeit für den 29 Millionen Euro teuren Gebäudekomplex wird voraussichtlich zwei Jahre betragen. Der Entwurf setzte sich in einem Auswahlverfahren durch, das die Niederlassung Münster des BLB NRW im Anschluss an einen europaweiten teiloffenen Generalplaner-Wettbewerb durchgeführt hat. Die in diesem Wettbewerb durch eine fachkundige Jury, der auch Vertreter von Stadt und Justiz angehörten, ausgezeichneten Preisträger hatten in dem angeschlossenen Verfahren die Gelegenheit, ihre Entwürfe noch einmal zu überarbeiten. An dem jetzt gekürten Siegerentwurf hatte die Jury in der Preisgerichtssitzung bereits gelobt, dass er im Grundriss gut strukturiert und in der Anordnung der Bereiche der verschiedenen Gerichtsbarkeiten sehr funktionell ist.
    Das Justizzentrum Gelsenkirchen wird auf dem Grundstücksareal Bochumer Straße / Junkerweg / Claire-Waldoff-Straße im südlichen Stadtteil Ückendorf errichtet. Nach seiner Fertigstellung werden das neue Amtsgericht Gelsenkirchen, das dann für die gesamte Stadt Gelsenkirchen zuständig sein wird, das Sozialgericht, das Arbeitsgericht und der ambulante Soziale Dienst der Justiz NRW in den Gebäudekomplex einziehen. Insgesamt werden den Gerichtsbarkeiten im neuen Justizzentrum 19.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.
    Durch die Zusammenführung verschiedener Gerichte zu einem Justizzentrum sollen Synergien optimal genutzt und Kosten langfristig verringert werden."


    Quelle: Justizzentrum Gelsenkirchen erhält ein Gesicht

  • So sieht Justiz heute also aus...

    Als ich das Bild sah, fragte ich mich, was das Bochumer Justizzentrum bitte im GE-Strang zu suchen habe.
    Ich habe den Irrtum schnell bemerkt, aber auch schnell recherchiert, dass er so weit hergeholt auch nicht ist (s.o.).
    Das "Investorenarchitektur" oft langweilig ist, damit finde ich mich ja (zähneknirschend) ab. Aber dass das Land auch auf diesen Zug langweiligster Quader ohne Gestaltungswillen aufsteigt, ist überflüssig, dass es in Sachen Austauschbarkeit auch noch eine Vorreiterrolle einnimmt, verwerflich.


    Aber was soll's, Justitia sind ohnehin die Augen verbunden.


    Irgendwie auf zynische Art und Weise passend, dass (das) Amtsgericht(e) (in dem auch Strafsachen verhandelt werden) durch Gitterstabfenster auf die Welt blicken.
    Lichtblick: GE hat immerhin noch ein sehr schmuckes Verwaltungsgericht.

  • GE-Erle: Fertigstellung Firmenzentrale „Schülerhilfe“


    Quelle: cache_2414078406.jpg


    Nur gut ein halbes Jahr nach Baubeginn wurde heute im Büropark Schloss Berge die Firmenzentrale des Nachhhilfe-Unternehmen „Schülerhilfe“ eingeweiht.
    Der Neubau an der Ludwig-Erhard-Straße wurde vom Dortmunder Bauunternehmen Freundlieb hochgezogen.
    Das viergeschossige Gebäude hat eine Nutzfläche von 1600m², ist geothermisch beheizt und wird rund 100 Mitarbeiter beherbergen.


    Quelle: Neubau in Rekordzeit - Gelsenkirchen-Buer | DerWesten

  • Erweiterung Künstlersiedlung Halfmannshof


    Quelle: DerWesten


    Die Künstlersiedlung Halfmannshof entstand 1931, als die Künstler Josef Arens und Hubert Nietsch sowie die Architekten Ludwig Schwickert und Otto Prinz in Gelsenkirchen eine günstige Bleibe suchten und andererseits die Stadt Gelsenkirchen eine Nutzung für die Hofstelle anstrebte, die sie 1924 erworben hatte. Seitdem leben und arbeiten hier Künstler unter subventionierten Bedingung.
    Die Stadt Gelsenkirchen sieht die Zukunft des Halfmannshofs weiterhin als Kreativzentrum, wenn auch weniger stark subventioniert. Deshalb soll nun der Halfmannshof erweitert und geöffnet werden für privatwirtschaftliche wie auch gemeinnützig organisierte Wohn-, Lern- und Arbeitsformen.


    "Das städtebauliche Konzept sieht den Abriss des Wohnhauses und des Atelierhauses aus den 1950er Jahren und den Neubau von zwei größer dimensionierten und mit deutlich mehr Wohn- oder Arbeitsfläche ausgestatteten Häusern an annähernd gleichem Ort sowie Neubauten in der Mitte des Hofes vor.
    Das Fachwerkhaus und das Schmiede-/Keramikhaus würden grundlegend saniert und für Ateliers (Fachwerkhaus) und weitere Wohnungen genutzt. Insgesamt könnten so bis zu 25 Wohn- und Arbeitseinheiten entstehen (aktuell sind es neun)."


    Quellen:
    Stadt Gelsenkirchen - HMH-2011-0 Beschluss
    Vorlagendokument_(oeffentlich)[1].pdf
    Neues Kreativquartier | DerWesten
    Die Kunst der Umgestaltung | DerWesten

  • St. Urbanus Kirchplatz gewinnt LandschaftsArchitekturPreis 2012

    PM: "Der Nordrhein-Westfälische LandschaftsArchitekturPreis geht in diesem Jahr nach Gelsenkirchen. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten in NRW zeichnet damit den neuen St. Urbanus Kirchplatz in Gelsenkirchen-Buer aus. Geehrt wird damit auch das ausführende Planungsbüro, das Bochumer Büro wbp Landschaftsarchitekten, Christine Wolf und Rebekka Junge.
    Der im Zwei-Jahres-Turnus ausgeschriebene LandschaftsArchitekturPreis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben.
    Die Jury sprach außerdem Würdigungen aus für den "Architektonischen Garten am Hang" in Schwelm der Kölner Landschaftsarchitektin Brigitte Röde und für das Projekt Berne-Park Bottrop (Büro Davids, Terfrüchte und Partner, Essen).
    Einen Termin für die Preisverleihung gibt es noch nicht.
    Infos unter www.bdlanw.bdla.de


    Quelle: idr

  • Schalke: Standortentwicklung Schalker Feld


    Schalke 04 hat einen begrenzten Realisierungswettbewerb zur Standortentwicklung Schalker Feld ausgelobt. Kurzer Auszug aus der Wettbewerbsauslobung: "Unter dem Motto ‚Tor auf Schalke’ ist eine Neubaumaßnahme geplant, die alszentraler Zugang des gesamten Geländes dient und alle öffentlichen Einrichtungen für Besucher, Mitglieder und Fans unter einem Dach vereint. Das Raumprogramm von ca. 2.400 qm Nutzfläche beinhaltet einen Servicebereich, einen Ausstellungsbereich, einen Fanshop sowie ein Bistro. Im weiteren Bereich werden Ideen zur besseren Orientierung im Vereinsgelände und zum Umbau des Parkstadions sowie zur Erweiterung der Zahl der Trainingsfelder gesucht."

    siehe auch:
    =2533&tx_ttnews[backPid]=11&cHash=12a88073ec"]Schalke 04 plant neues Stadion


    Quelle: Schalke 04 - Standortentwicklung Schalker Feld , Gelsenkirchen - Wettbewerbsauslobung | BauNetz.de
    =2533&tx_ttnews[backPid]=11&cHash=12a88073ec"]

  • Buer: Sanierung Haus Lüttinghof


    Quelle: HausLuettinghofKernburg – Wikipedia Urheber: Sir Gawain | Creative Commons-Lizenz

    Quelle: HausLuettinghofVorburg – Wikipedia Urheber: Sir Gawain | Creative Commons-Lizenz


    Die Wasserburg Haus Lüttinghof, aus dem 14. Jahrhundert ist das älteste Gebäudes in Gelsenkirchen und befindet sich in der Obhut des Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Dieser hat nun die Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltungsgesellschaft, die sich im Auftrag des LWL um die Betreuung dieser historischen Immobilie kümmert, mit umfangreichen Sanierungsarbeiten beauftragt.
    So sind die Wasserburg und das benachbartes Lehrerseminar seit einiger Zeit vollständig eingerüstet und werden einer Fassadensanierung, Malerarbeiten, Ausbesserungsarbeiten der Holzverkleidung sowie des Daches unterzogen.
    Die Arbeiten sollen im September oder im Oktober 2012 ihren Abschluss finden.
    Anstelle der bisherigen roten Ausenfarbe wird das Herrenhaus dann ein denkmalgerechteres Beige erhalten, das dem historischen Vorbild besser entsprechen soll.


    Quelle: Raus mit dem Zement | DerWesten

  • Gelsenkirchen: Sanierung Schalthaus Schalker Verein


    Quelle: Energiezentrale02.jpg – Wikipedia | Urheber: NatiSythen | Creative Commons-Lizenz



    Quelle: DerWesten | Bild: NV Wohnungsbau GmbH und die Ideefa GmbH & Co. KG


    Bis auf die Erzbunker und das Schalthaus, wurden die oberirdischen Anlagen des Eisenwerks Schalker Verein (Stillegung 1982) bereits 1985 abgerissen.
    Nachdem das Gelände jahrelang brach lag, wurde 2007 mit umfangreichen Bodenaufbereitungsmaßnahmen sowie dem Bau von Erschließungsanlagen begonnen. Die 5.3 Mio. teueren Sanierungsarbeiten wurden Ende 2009 fertig gestellt.


    Zentraler Bestandteil des Gesamtprojektes bildet die von der Eigentümerin LEG geplante Verlängerung der "Dienstleistungsachse" Wildenbruchstraße. Für die Revitalisierung des aus den 20-Jahren stammenden Schalterhauses (Länge:38m | Breite:11m | Bruttogrundfläche: 418m²) ist der übliche Branchenmix aus Gastronomie, Kreativwirtschaft und Medien vorgesehen.


    Nach langer Suche sind nun mit den Unternehmen NV-Wohnungsbau GmbH und der Ideefa GmbH & Co. KG Investoren gefunden worden, die die ehemalige Energiezentrale des Hüttenwerkes revitalisieren wollen. Das 2-geschossige und unterkellerte Gebäude steht seit 2004 unter Denkmalschutz.


    Auszug aus dem architektonischen Umnutzungskonzept: "Das äußere Erscheinungsbild des Schalthauses wird um eine energetische Hülle ergänzt. Diese setzt sich durch ihre schwarze monochrom-glänzende Oberfläche vom bestehenden Backsteinbau ab. Der technische Hintergrund und die Funktion der neuen Fassade werden dem Betrachter erst bei näherem Hinsehen bewusst. Vorhandene Stuckelemente der alten Fassaden werden instand gesetzt. Dort, wo die äußere Hülle stark beschädigt ist, finden sich dekorative neuartige Evonik Fassadenplatten wieder.


    Die alten schweren Trafotüren werden aufgestellt und lassen den Betrachter einen bisher nicht erlaubten Blick ins Innere schweifen. Das Schalthaus wird transparent. Im Inneren dominieren Sichtbeton und natürliche Materialien wie zum Beispiel Eiche natur. Auf neuartige Kompositmaterialien wird im Sinne der Nachhaltigkeit verzichtet. Das Gebäude erhält eine Kalziumsilikat-Innendämmung. Die alten Fensterteilungen aus Stahl bleiben erhalten und werden durch Holzfenster mit Dreifachverglasung dahinter in der Dämmebene ergänzt. Im Innenbereich sind die Fenster weiß und die Öffnungsflügel werden in Natureichefarben ausgeführt."
    Im Mai 2012 ist Baubeginn. Bis zur Fertigstellung Ende 2013 sollen rund 2 Mio € investiert sein.



    Quellen:
    Energieschub für das Gelände Schalker Verein | DerWesten
    Stadt Gelsenkirchen - Schalthaus Schalker Verein
    Schalthausbroschuere.pdf
    DAF - Schalker Verein

  • Bergmannsheil Buer plant umfangreiche Um- und Neubaumaßnahmen

    PM: "Für 14 Millionen Euro wird das Bergmannsheil Buer in Gelsenkirchen um- und ausgebaut. Zu den Maßnahmen zählen die Modernisierung der Notfallambulanz und der Neubau eines Hubschrauberlandeplatzes. Zeitgleich baut das Krankenhaus eine interdisziplinären Intensivstation, in der Patienten der chirurgischen und internistischen Abteilungen sowie mit schweren Brandverletzungen versorgt werden. Neu gründet die Klinik eine "Weaning-Station" auf der langzeitbeatmete Patienten vom Beatmungsgerät entwöhnt werden."

    Quelle: idr

  • Eröffnung des Schalker Fanfriedhofs


    Eine Meldung aus dem Kuriositätenkabinett (!): Diese Woche wurde in Beckhausen-Sutum in Sichtweise der Veltins-Arena der erste Schalker Fanfriedhof eröffnet. Der Friedhof bietet Platz für genau 1904 verstorbene Schalke-Fans und ist stilistisch einer Fußballtribüne nachempfunden. Die Anlage ist in den Vereinsfarben geschmückt und verfügt über Flutlichter, die auch Nachts für die richtige Atmosphäre sorgen.


    Quelle: http://www.derwesten.de/staedt…n-friedhof-id7364843.html

  • Besucherwelt "Tor auf Schalke"

    • Der FC Schalke 04 wird sein Vereinsgelände im Arena-Park umgestalten
    • Am letzten Monat wurde der Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs präsentiert
    • Zum Zuge kommen die Gebrüder Ansgar und Benedikt Schulz in Zusammenarbeit mit den Landschaftsplanern Bernard + Sattler
    • Im Mittelpunkt steht die "Schalker Promenade" (Fanshop, Gastronomie, etc.)
    • Investitionssumme von 20 bis 25 Mio. EUR
    • derWesten.de



      Visualisierung: schulz & schulz architekten gmbh | derWesten.de

  • Neustadt: Sanierung Wasserburg Haus Leithe


    Quelle: http://commons.wikimedia.org/w…_Ostseite_mit_Torhaus.jpg | Author:
    Jo22ge | Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.


    Das Wasserburg Haus Leithe liegt im Stadtteil Neustadt. Die drei Bestandsgebäude der ehemaligen Wasseranlage sind in der Denkmaliste der Stadt Gelsenkirchen seit 1985 als Baudenkmal ausgewiesen:
    "1. Zweigeschossiger, geputzter Rechteckbau mit Staffelgiebel unter einem Satteldach aus den Jahren um 1565. [...]
    2. Zweigeschossiges Torhaus im Ursprung aus dem Jahre 1753 (erneuert und mit Zinnenkrone aufgestockt 1860) [...]
    3. Große Scheune mit rundbogigen Toren als Putzbau unter einem Satteldach mit Basisstaffeln und Firstbekrönung. [...]
    "


    Im Frühjahr 2012 wird das Haus Leithe von der Gelsenkirchener gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft für 200.000 Euro an den Dortmunder Investor Jörn Zahn verkauft. Ein erster Anlauf des Investors auf dem Gelände Eigentumswohnungen zu errichten scheiterte unlängst am Veto der Oberen Denkmalbehörde. Zahn plant nun das Konzept auf die Belange des Denkmalschutzes besser abzustimmen.


    Quellen:
    http://www.haus-leithe.de/die-wasserburg-haus-leithe
    http://www.derwesten.de/staedt…ngskonzept-id7515626.html

  • Stadtquartier Schloss Horst

    PM: "Auf dem Vorplatz der ehemaligen Galopprennbahn entsteht in Kooperation mit der Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH in mehreren Bauabschnitten das Wohnquartier Schloss Horst.


    • Die im ersten Abschnitt bis Ende 2010 gebauten 24 Einfamilienhäuser und zwei Eigentumswohnungen verfügen über durchschnittlich 103 bis 109 Quadratmeter Wohnfläche.
    • Der zweite Bauabschnitt, den VIVAWEST im Herbst 2011 abgeschlossen hat, umfasst drei Mehrfamilienhäuser mit 36 Mietwohnungen.
    • VIVAWEST investiert aktuell rund 6,6 Millionen Euro in den Bau von drei Mehrfamilienhäusern mit 58 Mietwohnungen. Die Fertigstellung dieses dritten Bauabschnittes ist für Herbst 2013 vorgesehen.
    • Der vierte Bauabschnitt sieht den Bau von rund 20 Wohneinheiten vor.


    Quelle: http://www.vivawest.de/news/vi…-2013-fertiggestellt.html

  • Stadtquartier „Wohnen Am Mühlenteich"


    In der östlichen Randlage von Gelsenkirchen-Erle soll das neue Stadtquartier „Wohnen Am Mühlenteich" entstehen. Geplant sind moderne Einfamilienhäuser mit Pultdach und Wohnhäuser mit Staffelgeschoss und Penthouse-Wohnungen. Im letzten Jahr wurde dafür ein Altbestand auf dem Gundstück abgerissen, um einer kompletten Neubebauung Platz zu machen. Angesichts der alten Substanz und den heutigen Anforderungen an Wohnungen und Einfamilienhäusern steht das Baugrundstück vor einem Neuanfang.


    Vorgesehen ist eine gemischte Bebauung mit Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern. Zur Oststraße hin sollen vier Mehrfamilienhäuser angeordnet werden, die sich an dieser Stelle besser mit der vielbefahrenen Straße vereinbaren lassen. Im westlichen Bereich des Baugebietes sind 23 Einfamilienhäuser in Form von Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern geplant, die durchgängig in Süd-West-Richtung ausgerichtet werden. Die Erschließung der Baugrundstücke erfolgt wie bisher über eine als verkehrsberuhigte Mischfläche auszubauende öffentliche Stichstraße von der lnsterburger Straße. Alle weiteren Erschließungsflächen innerhalb des Plangebietes sollen als private Wege angelegt werden. Für die Mehrfamilienhäuser ist ein zentraler Garagenhof vorgesehen. Die Grünfläche an der Oststraße mit den charakteristischen, natürlich gewachsenen Baumgruppen bleibt erhalten und wird nicht bebaut. Die Bauarbeiten begannen bereits Ende 2012.


    Quelle: Wohnen am Mühlenteich



    Bild: ggw-Gelsenkirchen / Wohnen am Mühlenteich



    Bild: ggw-Gelsenkirchen / Wohnen am Mühlenteich



    Bild: ggw-Gelsenkirchen / Wohnen am Mühlenteich



    Bild: ggw-Gelsenkirchen / Wohnen am Mühlenteich

  • Grundsteinlegung Finanzamt Gelsenkirchen

    Heute wurde der Grundstein für den Neubau des Finanzamts Gelsenkirchen gelegt. Das 18,8 Millionen Euro teure Projekt, für das die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) verantwortlich zeichnet, wird voraussichtlich Ende 2014 fertiggestellt sein. Dann werden das Finanzamt Gelsenkirchen-Nord am Rathausplatz in Buer und das Finanzamt Gelsenkirchen-Süd an der Zeppelinallee in diesem Neubau an der Ludwig-Erhard-Straße zusammengeführt.


    Das Gebäude wird im Büropark Schloss Berge viergeschossig und barrierefrei errichtet. Der Entwurf stammt von dem Generalplanerbüro "pbs architekten" aus Aachen. Er sieht für das Gebäude im Grundriss eine U-Form vor. Der von ihm umschlossene Innenhof wird an der Südseite durch einen eingeschossigen Gebäudetrakt begrenzt, in dem die Küche und die Kantine untergebracht werden. Das Flachdach dieses Gebäudetrakts wird intensiv begrünt. Über eine Wärmepumpenanlage wird das Gebäude mit Energie versorgt. "Insgesamt 44 Erdsonden werden die Wärme aus 100 Metern Tiefe in das Gebäude leiten. Zusätzlich wird die Anlage mit einer konventionellen Brennwertkesselanlage gekoppelt", erläuterte Niederlassungsleiter Markus Vieth das Energiekonzept des Neubaus.


    Nach seiner Fertigstellung wird das neue Finanzamt über eine Fläche von rund 8500 Quadratmetern und über 112 Stellplätze verfügen. Die Entscheidung, die beiden Gelsenkirchener Finanzämter an einem Standort zusammenzuführen, hatte der Finanzminister 2011 getroffen. Dadurch können Synergien optimal genutzt und Kosten langfristig verringert werden.


    Pressemitteilung: blbnrw



    Bild: pbs Architekten

  • Startschuss für das neue Justizzentrum

    In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten für das neue Justizzentrum in Gelsenkirchen. Das rund 48,5 Millionen Euro teure Projekt, für das die Niederlassung Münster des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) verantwortlich zeichnet, wird voraussichtlich Ende 2015 fertiggestellt sein.


    Das Justizzentrum Gelsenkirchen wird auf dem Grundstücksareal Bochumer Straße / Junkerweg / Claire-Waldoff-Straße im südlichen Stadtteil Ückendorf errichtet. Der Entwurf des Neubaus stammt von dem Büro harris + kurrle architekten aus Stuttgart. Er sieht drei quaderförmige Baukörper unterschiedlicher Größe vor, die, leicht versetzt angeordnet, zu einem Gebäudekomplex verbunden werden. Der größte Bauteil an der Bochumer Straße wird die zentralen Funktionen des Justizzentrums aufnehmen: Um ein Atrium, das als zentrale Eingangshalle dient, werden alle Gerichtssäle sowie Kantine, Bibliothek und Grundbuchamt gruppiert. Die Verwaltungen der Gerichtsbarkeiten befinden sich in den beiden anschließenden kleineren Baukörpern.


    Die unterschiedlichen Nutzungen der Baukörper lassen sich auch an ihren Fassaden ablesen: Während die Fassade des größten Baukörpers durch regelmäßig angeordnete längsrechteckige Fenster und den großen Eingangsbereich bestimmt wird, werden die beiden kleineren Baukörper durch querrechteckige Fensterbänder gegliedert. Für das Material der Fassade wird ein heller Klinker gewählt.


    Nach seiner Fertigstellung wird der Neubau das aus dem Amtsgericht Gelsenkirchen und dem Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer fusionierte, neue Amtsgericht Gelsenkirchen beherbergen, das dann für die gesamte Stadt Gelsenkirchen zuständig sein wird. Außerdem werden das Sozialgericht, das Arbeitsgericht und der ambulante Soziale Dienst der Justiz NRW in den Gebäudekomplex einziehen. Insgesamt werden den unterschiedlichen Nutzern im neuen Justizzentrum 19.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.


    Durch die Zusammenführung verschiedener Gerichte zu einem Justizzentrum sollen Synergien optimal genutzt und Kosten langfristig verringert werden. Aber auch im Hinblick auf die Unterbringung des Amtsgerichts Gelsenkirchen an der Overwegstraße kommt der Neubau zur richtigen Zeit, denn dort musste zu Beginn des vergangenen Jahres der Altbau freigezogen werden. Bei routinemäßig durchgeführten Begehungen waren Risse entdeckt worden. Nähere Untersuchungen ergaben, dass die Standsicherheit des Altbaus nicht mehr gewährleistet ist. Bis zur Fertigstellung des Justizzentrums sind die Beschäftigten aus diesem Gebäude übergangsweise an anderen Standorten untergebracht.


    PM: blbnrw



    Bild: blbnrw

  • Richtfest für Neubau des Finanzamtes in Gelsenkirchen

    PM: "Halbzeit beim Bau des neues Finanzamtes Gelsenkirchen: Nach sechs Monaten Bauzeit wurde jetzt Richtfest gefeiert. Anfang 2015 soll das 18,8 Millionen Euro teure Projekt fertiggestellt sein. In dem Neubau werden die Finanzämter Gelsenkirchen-Nord und Gelsenkirchen-Süd zusammengefasst. Bauherr ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW."


    Quelle: idr
    Infos: www.blb.nrw.de

  • 18mal "Familienglück", einmal Leere-Kassen-Unglück

    Das Deal Magazin berichtete heute, dass die Deutsche Reihenhaus AG ab Frühjahr 2015 auf 8.300 qm großem Gelände im Stadtteil Beckhausen 18 weitere Reihenhäuser der Sorte "141 m² Familienglück" bauen will. Das macht irgendwas um 25 WE/Ha, also eine Siedlungsdichte, die in der Regionalplanung als höchst unökonomisch und uneffizient gilt und vermieden werden sollte (s. #628-#630 unter dem Link). So wird wohl ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Bankrottpole Ruhr errichtet. Sind denn manche wirklich nur dann glücklich, wenn sie die eigene Stadt in die Pleite getrieben haben, damit man geschlossene Büchereien usw. beklagen kann?