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Alt 26.07.17, 22:31   #46
UrbanFreak
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UrbanFreak ist im DAF berühmtUrbanFreak ist im DAF berühmt
Ich würde mich in dieser Diskussion gerne mal auf die Seite der Liberalen schlagen. Meine Ansicht:

1. Ich stimme der Meinung Gatriels größtenteils zu.
2. Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass die Verdrängung (speziell in Berlin, aber auch in anderen Städten) ungerecht ist.

--> Wie passt das zusammen?

Nun, der Fehler aus meiner Sicht ist mangelhafte Stadtentwicklung. Wenn außerhalb der begehrten und historisch bedeutsamen Innenstadtviertel nur Trabantenstädte ohne eigene Infrastruktur und mit reinen Wohngebieten entstehen, muss man sich nicht wundern das die Mehrheit der Menschen in zentralen Lagen (innerhalb des S-Bahn Ringes) leben möchte.

Stellt euch vor ein ganzer Stadtteil würde am Rande Berlins geplant werden, ähnlich den Planungen des 19. Jahrhunderts. Erdgeschosse konsequent in Mischnutzung, Büroräumlichkeiten, Friseure, Apotheken, Läden, etc.

Und all dies in dichter Bebauung mit guter Verkehrsanbindung. Bei einer guten Durschmischung entstehen ja automatisch auch Arbeitsplätze. Die Menschen die in diesem Viertel in Büros oder anderen Dienstleistungsbetrieben arbeiten, könnten auch dort wohnen.

Für kulturelle Events wie Theater, Großveranstaltungen etc., spricht bei den meisten Menschen nichts dagegen etwas länger in der Bahn zu sitzen um dort hin zu gelangen.

Der Punkt ist doch der:

- Die meisten Menschen wollen in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen
- Die fehlende Durchmischung in Neubauvierteln verschärft die Problematik der erhöhten Attraktivität von Innenstädten (nicht weil einfach jeder die Mitte so geil findet, sondern weil niemand frühmorgens 80 Min. zum Arbeitsplatz fahren möchte).

Lösungsansatz:
--> Neue Stadtteile bauen
--> Stadtteile als ausgewogene Mischgebiete mit genügend Potential für Arbeitsplätze schaffen
--> "Büroghettos" wie am HBF in der Innenstadt, die das Problem "Entfernung Arbeitsplatz" noch erhöhen, vermeiden.
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Kann man neues, schönes bauen? Das ist hier die Frage.
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Alt 20.10.17, 13:59   #47
Architektenkind
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Zitat:
Zitat von Ben Beitrag anzeigen
Meen Jott, lasst die Leute doch ihr Geld ausgeben, wofür sie wollen. Immobilien, Autos, Reisen, Möbel...Man kann auch ne Wohnung als Kapitalanlage kaufen und sie langfristig vermieten. Keiner ist gezwungen, im Eigentum zu wohnen.
Das Problem sind nicht die konsumptiven Ausgaben für Genuss und Luxus. Dagegen habe ich nichts, Luxus würde ich mir selber gerne leisten können. Das Problem ist überhaupt nicht das Geldausgeben für Wohnungen, sondern das Geldmachen mit Wohnungen. Aus London gibt es Beispiele für ganze Bauprojekte voller Luxus-Appartements, die nach Fertigstellung und Verkauf sofort versiegelt werden, weil ihr einziger Zweck darin besteht, an Wert zuzulegen. Die Folge: Verödete Viertel und explodierende Preise.

Solange der Immobilienmarkt ein spekulativer Markt ist, und solange Häuser und Wohnungen primär als Anlage-Objekte genutzt werden, steigen die Kauf- und Mietpreise (bis die Blase platzt, aber das kann dauern). Dieses Problem betrifft Eigentums-Interessenten aus der Mittelschicht ebenso wie Mieter. Und Wohnungen an der Falkoniergasse für 23.000 Euro den Quadratmeter werden eben häufig gekauft, um sie in ein paar Jahren für 26.000 oder 28.000 Euro pro Quadratmeter wieder loszuschlagen.

Aber sicher: Wer bin ich, dass ich die Freiheit der Besitzenden in Frage stellen würde? Es gibt schließlich keinen höheren Wert auf der Welt als das Recht, eine Million in zwei Millionen zu verwandeln...

Aus Thread siehe Quoting hierher verschoben. Passt thematisch hier besser hin.
Bato
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Alt 20.10.17, 15:08   #48
ElleDeBE
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ElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfach
^ Wichtiger Beitrag! Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen: Solange die Umverteilung des Vermögens nach oben so weiter geht wie in den vergangenen Jahrzehnten, ist es rational, auf Inflation in allen Luxussegmenten (denn die Inflation ist ja nicht so gering, wie man meint oder uns glauben machen will, sie ist nur dorthin abgewandert, wo erhebliche Einkommensgewinne bestehen), sprich: auf steigende Preise zu setzen, was die Spekulation mit teuren Immobilien und Grundstücken anheizt und solche negativen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung zeitigen kann, wie Du sie beschreibst. Etwas Analoges zu der sofortigen Versiegelung von Luxus-Appartements (gibt es dazu Berichte? Würde mich interessieren) spielt sich im Kunstbereich ab, wo hochpreisige Arbeiten von der Art Basel schnurstracks in "Zollfreilager" wandern und damit nicht nur den Augen der Öffentlichkeit, sondern sogar der Eigentümer entzogen sind.

Geändert von ElleDeBE (20.10.17 um 15:26 Uhr)
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Alt 20.10.17, 15:31   #49
Architektenkind
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Zitat:
Zitat von ElleDeBE Beitrag anzeigen
...Versiegelung von Luxus-Appartements (gibt es dazu Berichte? Würde mich interessieren)
Das Phänomen heißt auf Englisch "Buy-to-leave", in britischen Zeitungen findet man viel dazu. Hier ein Bericht aus dem Guardian. Auf Deutsch habe ich auf die Schnelle diesen Artikel aus der Taz gefunden. Kurzfassung: In London ist inzwischen eine Stufe der Gentrifizierung erreicht, bei der selbst Bankangestellte aus der City mit satt sechstelligem Gehalt nicht mehr mithalten können. In Berlin sind wir noch nicht soweit, aber die Entwicklung geht in diese Richtung.

Bens gelassene "Sollen die Leute doch ihr Geld verjubeln"-Haltung ist mir zu unpolitisch. Wer sowas sagt, sollte sich die Konsequenzen vor Augen halten. Denn mit denen muss die Stadt klarkommen, wenn man der Sache freien Lauf lässt.
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Alt 05.12.17, 20:46   #50
jack000
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Zitat:
Zitat von UrbanFreak Beitrag anzeigen
--> "Büroghettos" wie am HBF in der Innenstadt, die das Problem "Entfernung Arbeitsplatz" noch erhöhen, vermeiden.
Genau so ist es! Es ist mir ein Rätsel warum irgendwelche Bürogebäude in Zentren gebaut werden wo das Personal aus der Pampa in die City fahren muss obwohl häufig die Arbeit auch irgendwo in der Pampa und auch mit Home-Office erledigt werden kann.
=> Das verteuert alles nur und macht die Verkehrskatastrophe perfekt!
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Alt 05.12.17, 20:55   #51
Hausschwamm
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Damit zweifelst du das gesamte Konzept Stadt an.

Genau so ist es! Es ist mir ein Rätsel warum irgendwelche Geschäftsgebäude in Zentren gebaut werden wo der Kunde aus der Pampa in die City fahren muss obwohl häufig das Einkaufen auch irgendwo in der Pampa und auch mit Amazon & Co. erledigt werden kann.
=> Das verteuert alles nur und macht die Verkehrskatastrophe perfekt!

Genau so ist es! Es ist mir ein Rätsel warum irgendwelche Wohnhäuser in Zentren gebaut werden wo die Freunde aus der Pampa in die City fahren müssen obwohl häufig das Leben auch irgendwo in der Pampa und auch mit Social Media und Chats erledigt werden kann.
=> Das verteuert alles nur und macht die Verkehrskatastrophe perfekt!

Genau so ist es! Es ist mir ein Rätsel warum irgendwelche Clubs und Kneipen in Zentren eröffnen wo der Besucher aus der Pampa in die City fahren muss obwohl häufig das Ausgehen auch irgendwo in der Pampa und auch mit Bier und Tinder auf dem Sofa erledigt werden kann.
=> Das verteuert alles nur und macht die Verkehrskatastrophe perfekt!

Genau so ist es! Es ist mir ein Rätsel warum irgendwelche Museen und Theater in Zentren gebaut werden wo der Besucher aus der Pampa in die City fahren muss obwohl häufig Kunst und Kultur auch irgendwo in der Pampa und auch am Fernseher genossen werden können.
=> Das verteuert alles nur und macht die Verkehrskatastrophe perfekt!

man könnte endlos weiter machen
Hausschwamm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.17, 23:16   #52
jack000
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@ Hausschwamm,

was ist inhaltlich dein Beitrag zum Thema?
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Alt 07.12.17, 12:20   #53
Artec
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^naja, hinterfrage dich selbst. Du hast mehrere hundert Jahre an Verkehrsforschung ad absurdum geführt. Manchmal ist es besser, wenn man sich mit einigen Themen beschäftigt, bevor man irgend einen non sense Satz raushaut.
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Alt 07.12.17, 20:49   #54
jack000
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Zitat:
Zitat von Artec Beitrag anzeigen
Du hast mehrere hundert Jahre an Verkehrsforschung ad absurdum geführt.
Inwiefern?
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Alt 08.12.17, 00:09   #55
Baukörper
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Das hat zwar nur bedingt mit Gentrifizierung zu tun, aber die Nutzungsmischung ist in Berlin doch eigentlich in Ordnung. selbst von den "Bürogettos" sind die nächsten Wohnstandorte i.d.R. nur ein bis zwei S- oder U-Bahn Haltestellen entfernt.

Das dort heute nicht unbedingt die Leute wohnen, die um die Ecke arbeiten, liegt doch daran, dass die qualifizierten, gutbezahlten Fachkräfte sich die Wohngegend aussuchen können und dann halt (staatlich gefördert) pendeln.
Das hat dann u.a. zu der schwierigen allgemeinen Verkehrssituation beigetragen.

Die Vorstellung, dass deswegen die Leute nicht mehr vor die Tür gehen sollen und müssen, weil sie zu Hause arbeiten können und alles nach Hause geliefert werden kann, befremdet mich und wird sich m.E. als Fehlentwicklung erweisen. Psychologen, Soziologen und Psychiater wissen schon lange, dass "vor die Tür gehen" sehr viele Vorteile bietet und mehr Probleme löst als dadurch entstehen.

Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken, müssen, wo immer möglich, eine Vielzahl von Wohnungen unterschiedlicher Qualität gebaut werden. Das heute an stark benutzten Stadtstraßen (z.B. Grunerstraße / Molkenmarkt) keine Wohnungen gebaut werden dürfen, ist für mich eine, die Wohnungsnot verstärkende, völlig falsche Regulierung. Das sollte doch den potenziellen Bewohnern überlassen werden.
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Alt 08.12.17, 08:20   #56
Bau-Lcfr
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^ Ich finde, an Hauptstraßen sollte es im EG unbedingt Läden oder Gastronomie geben, damit die Bürozentren nicht wie tote Gewerbegebiete kommen. Die Beimischung der Wohnfunktion kann man ebenso bei Neuprojekten verlangen, als gewissen Anteil der BGF - so gibt es z.B. neben dem Frankfurter Skyper einen niedrigen Bau mit Wohnungen. Wenn solche eher gut verdienendes Publikum anpeilen (wie meist Neubauten), sollte es doch kein Problem sein - niemand wird aus einer existierenden Sozialwohnung verdrängt. Entweder entsteht eine Art Gewerbegebiet oder ein durchmischtes Quartier, wo keinem geholfen wäre, wenn die WEs gar nicht entstünden.
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Alt 10.12.17, 16:05   #57
Rainer Tee
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^Wenn es im EG unbedingt Läden oder Gastronomie geben soll muss es auch bezahlbare Gewerbemieten geben! Das ist aber in manchen Straßen der Innenstadt nicht mehr der Fall. "Normale" Nutzung die direkt dort Gewinn erzielen kann ist dann nicht mehr möglich. Es überwiegen dann große Ketten die eine Mischkalkulation haben.
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Alt 10.12.17, 18:36   #58
Bau-Lcfr
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^ Wenn es Büroviertel gibt, wo man zu solchen EG-Läden erst per Bebauungsplan oder sonstwas zwingen muss, handelt es sich bestimmt nicht um 1A-Lagen aus der Sicht der Händler oder Gastronomen - dementsprechend können unmöglich astronomische Mieten gefordert werden. Eher sollte man froh sein, wenn sich überhaupt jemand findet und die Straßenzüge belebt.

Das hat jedoch wenig mit Gentrifizierung zu tun. Wenn darüber tote Büroghettos beklagt werden - könnte jemand in einem passenderen Thread konkretisieren, welche Berliner Quartiere konkret gemeint sind?
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Alt 10.12.17, 22:36   #59
Rainer Tee
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^Wir schreiben hier etwas aneinander vorbei. Ich habe den Satz mit Läden und Gastronomie allgemein genommen, nicht nur auf Bürozentren bezogen.
Es gibt Gentrifizierung nicht nur bei Wohnungsmietern, sondern auch bei Gewerbemietern. Diese Entwicklung beobachte ich überall. Inhabergeführte Geschäfte, Bäcker, Werkstätten, Handwerker werden in vielen Stadtteilen durch hohe Mieten verdrängt. Es folgen andere Nutzer die locker 30 € Miete/qm bezahlen können. So gibt es z.B. Straßenzüge um den Hackeschen Markt wo ein Modeladen neben dem anderen ist. Reine Büroghettos gibt es in Berlin nicht so viele, da fällt mir zuerst die Gegend um den Potsdamer Platz oder das Regierungsviertel ein.
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