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Alt 29.07.12, 15:00   #16
Batō
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Zitat:
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Schöne Visualisierung, aber warum hast Du dich von der sichtbaren Verbindung über das Marx-Engels-Forum zwischen Auquadom-"Gasse" und Poststraße im Nikoleiviertel verabschiedet und stattdessen die Symmetrie des MEF betont?
Ich wollt mal was Neues ausprobieren. Hier nochmal eine mit Beibehaltung der Sichtachse:


(C) GoogleMaps | Bearbeitung ich

@Echter Berliner
Das geht mit GoogleMaps - "Eigene Karte erstellen".

Das mit den Veränderungen mag schon stimmen. Es könnte aber auch sein, dass man in 20 - 30 Jahren die Fußbebauung samt Fernsehturm als Denkmalensemble noch mehr wertschätzt, da es Vergleichbares in keiner anderen "Weltstadt" gibt.

PS Die Baumassen die am Molkenmarkt enstehen sollen müssen ja eigentlich auch noch berücksichtigt werden.
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Berlin à la carte - die Projektkarte
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Alt 30.07.12, 17:40   #17
Baukunst
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Kartendaten (c) 2012 GeoBasis-DE/BKG (c) 2009 Google maps / Bearbeitung: Baukunst

So stell ich mir das ganze vor: Eine grüne Achse vom Fernsehturm bis zur Stella-Fassade (von weitem Schlosskuppel im Blickfeld) samt Platz am Wasser, ein eingefasster Rathausplatz mit Sichtachse zum Neptunbrunnen sowie eine Sichtachse vom selbigen zum Dom.
Die Anlagen und Wasserspiele um den Fernsehturm sowie seine Sockelbabauung bleiben erhalten - zusätzlich entstehen durch einfassende Bebauung an Liebknecht- und Rathausstraße neue seitliche Vorplätze für die Sockelbebauung.
Um die Marienkirche wird im Stimmann-Sinne kritisch rekonstruiert. Der neue Markt ist kleiner als das Original, um ein Platzgefühl zu haben, ohne dass die dritte Häuserzeile richtung Rathaus (ursprünglich auf der anderen Straßenseite) in die grüne Achse geschoben werden müsste...
Die Poststraße entsteht in ihrem alten Verlauf wieder.
In der Rosenstraße müsste unbedingt nachverdichtet werden, um eine bessere Vernüpfung zum neuen Markt hinzubekommen.

Blau sind geplante Projekte/ anvisierte Gebäude. Durch die beschlossene Wiederherstellung historischer Straßenfluchten am Molkenmarkt wird die altstadtmäßige Struktur erheblich spürbarer.

Noch mal im Luftbild:

Kartendaten (c) 2012 GeoBasis-DE/BKG (c) 2009 Google maps / Bearbeitung: Baukunst
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Alt 31.07.12, 10:30   #18
Architektator
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Königsforum

Mein Entwurf für das Königsforum, welches sich zwischen Schloss und Alexanderplatz erstreckt, liegt schon seit längerem in der Schublade und basiert auf dem Marsfeld vor dem Pariser Eiffelturm. In Anlehnung an den historischen Stadtgrundriss entstehen auf beiden Seiten des Königsforums repräsentative Wohn- und Geschäftshäuser, deren Traufhöhe sich am Rathaus orientiert.

Nahaufnahme:

Bild: Grafiken © 2012 AeroWest, Cnes/Spot Image, DigitalGlobe, GeoBasis-DE/BKG, GeoContent, GeoEye, Kartendaten © 2012 3D RealityMaps, DLR, GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google | Bearbeitung: Architektator

Am Rathausplatz, in dessen Mitte ein Brunnen plätschert, sorgen kleinere Geschäfte (z. B. Metzgerei, Bäckerei, Obst- und Gemüseladen) sowie Restaurants und Cafés für eine Belebung der neuen Altstadt. Vis à vis befindet sich der künftige Marienkirchplatz. Das alte Lutherdenkmal kehrt an seinen früheren Standort zurück und bildet zusammen mit neuen Wohn- und Geschäftshäusern den passenden Rahmen für die Marienkirche.

Fernaufnahme:

Bild: Grafiken © 2012 AeroWest, Cnes/Spot Image, DigitalGlobe, GeoBasis-DE/BKG, GeoContent, GeoEye, Kartendaten © 2012 3D RealityMaps, DLR, GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google | Bearbeitung: Architektator
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Alt 31.07.12, 12:16   #19
Ben
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Ich weiß auch nicht so recht, wozu die Sichtachse Schloss-Turm gut sein soll. Wird die Uferpromenade so sehr genutzt, dass man von dort aus ein freies Sichtfeld auf den Turm braucht? Die Stellafassade ist, wie Hobbyist schon sagte, total uninteressant und ob man die Kuppel überhaupt sehen wird, wage ich auch zu beweifeln. Außerdem liegt der Uferweg ja (noch) unter Bodenniveau. Das wurde glaube ich bei keinem der Entwürfe wirklich bedacht.

Man sollte sich bei diesem Quartier mMn an der Bebauungsdichte von Nico und am Dom-Quartier (oder wie auch immer das heißt) orientieren. Ne Sichtachse Spandauer Str.-Turm reicht mMn. Und nen Eyecatcher könnte man auch in den Häuserblock einbauen und seien es nur Karl und Friedrich. Und den Turm sieht eh von überall.

Ich habe auch mal was gemacht. Ich habe auch ne Sichtachse vorgesehen, allerdings nicht so lang. Zw. Turm und Straße orientiert sich die Breite an der Außenkante der Blumenbeete, zw. Spandauer und Poststr. an der Innenkante selbiger. Der dunkelrote Kasten ist der oen angesprochene Eyecatcher, falls die beiden Herren wegkommen. Die schräge Straße an der Kirche vorbei ist (ungefähr) die Sichtachse Kreuzung-Turm. Und ein "Kirchplatz" ensteht dadurch auch. Von der Jüdenstraße neben dem Rathaus aus kann man den Kirchturm sehen. Die Straße um Rathaus orientiert sich an der Breite des Turms. Berlin hat mit dem Standort des Rathauses irgendwie die A*karte gezogen, verglichen zu anderen Städten, heute wie damals... Zum Wasser hin habe ich mir nen Spaß erlaubt und rekonstuiere die Ostfassade des Schlosses . Der Platz an der KLS entsteht, damit der Apothekerflügel auch von allen Seiten rekonstruiert und eingesehen werden kann. Die Breite und Tiefe des Apothekerflügels ebenso wie die des kleinen "Gartens" oder was das damals war, ist natürlich nicht ganz korrekt hier eingezeichnet.


Bild: Grafiken © 2012 AeroWest, Cnes/Spot Image, DigitalGlobe, GeoBasis-DE/BKG, GeoContent, GeoEye, Kartendaten © 2012 3D RealityMaps, DLR, GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google | Bearbeitung: Ben
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Alt 31.07.12, 20:10   #20
Baukunst
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@Ben @Architektator: Auch nicht schlecht
Ich hatte ebenfalls die Anlage am Eiffelturm im Sinn. Diese Sichtachse wäre (schätze ich mal) nicht überbewertet. Allerdings ist der Blick wichtiger als die Breite. Meine Version fällt im MEF-Bereich schmaler aus, damit das Viertel nicht zu sehr zerschnitten wird. Klar müsste für die Sichtachse das Bodenniveau an der Spree angehoben werden. Könnte man ja durch eine Art Terasse lösen. Die DDR-Anlage um den Turm und auch die Sockelbebauung sind wirklich nicht schlecht. Hier gilt halt wie schon bzgl. Rathaus und Marienkirche, dass sie besser zu Geltung kommen muss.
@Konstantin: Hauptsache, es wird überhaupt an der Rosenstraße gebaut. Man muss den Platz der alten Synagoge an der Heidereutergasse nicht zwangsläufig überbauen - ich lass es mal so drin, da ich leider keinen Vorkriegsplan gefunden habe, auf der die Situation klar ersichtlich ist.

Nachdem ich zurecht darauf hingewiesen würde, dass meine Gebäudetiefen zu gering und die Innenhöfe zu groß waren, habe ich meinen Entwurf nachgebessert und auch die Wege etwas verbreitert. Das U-förmige Gebäude vor dem Roten Rathaus ist zugunsten einer torartigen Bebauung aus zwei Solitären ersetzt.


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Alt 31.07.12, 22:14   #21
Andi_777
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Mir gefällt bei den meißten Vorschlägen die Fokussierung auf den Fernsehturm und das Zustellen des Rathauses garnicht. Meines Erachtens werden hier die Prioritäten vertauscht. Mag der Fernsehturm ein Wahrzeichen Berlins sein - das Rote Rathaus ist es genauso. Und zumindest für mich ist das Rathaus bei Weiterm ansehnlicher, als der Turmsockel bzw. der Turmrumpf (falls der Sockel fällt). Mit der Ausrichtung der Bebauung bzw. des neu entstehenden Platzes auf den enormen Fernsehturm erhält man hier allerdings einen kleinen Abklatsch des Champ de Mars, bzw. den Versuch Monumentalität zu schaffen. Dagegen versteckt man das fantastische Rathaus hinter einer schmalen Häuserfront und würdigt es - wenn überhaupt - durch einen Miniplatz, der der Baumasse des Rathauses in keiner Weise gerecht werden kann und nicht den nötigen Platz für Veranstaltungen bietet.

Ich bevorzuge nach wie vor den Platz vor dem Rathaus als Rathausplatz und nicht Champ de Mars neu zu fassen. Unter Einbindung der Marienkirche und bei Herstellung einer Blockstruktur bzw. Fortführung der nördlich und südlich bestehenden Straßenachsen.

Meinen Vorschlag gibt's ja schon länger (Die blauen Blocks stellen keine kompakte Bebauung dar, sondern umgrenzen den zu bebauuenden Raum; Baugrenzen.):

Vollständiger Post


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Alt 28.08.12, 17:29   #22
JonasJonasson
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Hallo zusammen,

seit längerem verfolge ich nun schon eure Diskussion über die Neubebauung des Marx-Engels-Forums und wollte dabei einen gestalterischen Denkanstoß meinerseits in die Runde werfen.

Was mich jedes Mal auf's neue sprachlos macht, wenn ich Berlin besuche, ist eben dieses trostlose, unbelebte Areal mitten in der Stadt - obwohl es doch so viel städtebauliches Potenzial aufweist.

Eure Vorschläge der Sichtachse vom Fernsehturm zur Spree hin habe ich in meinem Plan aufgenommen, diese jedoch durch ein Wasserbassin auf dem heutigen Marx-Engels-Forum unterbrochen. Dabei stelle ich mir ein kreisrundes Becken mitsamt Fontäne à la Binnenalster vor. Das Becken mündet wiederum in die Spree, an deren Ufer terrassenartige Plätze angelegt werden.

Mittelpunkt meiner Planung bleibt das Rathaus - den oftmals erwünschten Vorplatz könnte man, angelehnt an den Lustgarten vor dem Alten Museum, mit großzügigen Rasenflächen anlegen. Umrandet wird dieser von einer eher kleinteiligen Bebauung, deren Traufhöhe sich am Rathaus orientieren sollte.

Die doch sehr verloren wirkende Marienkirche wird wieder in eine Blockbebauung integriert, welche sich am Altstadtgrundriss orientieren könnte.

Das Ende der Sichtachse bildet der Fernsehturm, den ich als Solitär beibehalten möchte. Durch eine "Umbauung" würde er doch gänzlich an Wirkung verlieren. Die Skulptur von Marx und Engels könnte direkt davor einen neuen Platz finden (schwarzer Punkt).

Sicherlich entspricht die Skizze keinem Maßstab, ich habe mit diesem Plan lediglich meinen Vorschlag für ein räumliches Bebauungskonzept widergeben wollen.

Was haltet ihr davon?




Bild: Google Maps | Bearbeitung: JonasJonasson
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Alt 04.09.12, 01:18   #23
Ben
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Ich habe noch mal etwas rumgetüftelt. Ich habe mich dabei an dem hist. Stadtplan orientiert, den Konstantin gepostet hat und gleichzeitig an dem, was in dem o.g. Buch stand (soweit ich mich erinnern konnte).

Also, die Sichtachse entspricht mehr oder weniger der Bischofstraße und geht über beide Quartiere, aber wie man sieht, habe ich nicht bis zum Schloss durchgezogen. Das widerspräche den Thesen aus dem Buch, dass die Straßen eben nicht gerade durch einen Platz laufen sollten. Zumal ich bei der Ostfassade nichts "sichtachsenwürdiges" erkennen kann. Die Häuserblocks entsprechen beim MAF erst mal den hist. Ich habe dann noch einen Platz eingefügt, einfach als kleine "Oase" für Cafes etc. und in den Spreeblock noch eine kleiner Straße eingebaut. Der Block kam mir doch etwas sehr groß vor. Die kleine Ecke unten fürht zur Spreepromenade und zur Unterführung der Rathausbrücke. Die Poststraße tangiert den Platz nur, das ist laut Buch "erlaubt". Die anderen beiden laufen jeweils auf eine die Hauswand zu. In der Ecke des Platzes führt eine kleine Passage auf den Platz vor dem Rathaus.

Dieser ist ein "breiter Platz", entsprechend der Platzfassade des Rathauses. Leider ist die Spandauer Straße doch recht breit, aber naja...Die Passage lässt zwar erkennen, dass es auf der anderen Straßenseite noch weiter geht, aber sie ist kein Loch in der Häuserwand. So bleibt der Platz geschlossener.

Sprung zum Platz vor der Kirche: Der Block Spandauer/Liebknecht entspricht dem hist. Grundriss. Der Platz vor der Kirche ist kleiner, weil sonst wieder die Gefahr besteht, dass er in der Bischofstraße "zerfließt". Die Straße zw. Kirchen- und Rathausplatz ist eher schmal. Ich denke mir, wenn die Straßen schmaler sind, dann ist der Wow-Effekt größer, wenn man dann vor dem Gebäude steht. Entsprechend ist auch die Bischofstraße eher schmal. Diese altmodischen Blumenbeete verschwinden und dafür wird die Straße anderweitig begrünt. Sie mündet in den Platz vor dem Turm. Die Turmbasis und die Kaskade habe ich belassen. Die einfassenden Häuser verlaufen parallel zu Kaskade. Eine diagonale Straße führt wieder zum Rathausplatz. Zw. Kirche und Turm habe ich erst mal nichts gebaut.

Der Block an der Rathausstr. ist nicht so wirklich das Wahre. Er kommt mir wieder recht groß vor. Ich habe ihn mal bis an die Bordsteinkante gebaut, damit der Rathausplatz besser eingefasst wird. Der Bürgersteig ist doch recht Breit. Zw. Platz und Alex wirds dann Arkaden/Kollonaden geben, wie man sie ja auch in den Platten um das Areal herum findet und wie sie auch in der Friedrich- und der Leipziger Straße zu finden sind. Entlang der Liebknecht könnte man sie, wenns nach mir geht auch bauen, aber das habe ich jetzt erst mal weggelassen. Die blauen Flächen sind eben die drei potenziellen Denkmäler (Karl und Fritz, Luther und Berolina) oder Brunnen.


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Alt 21.09.12, 01:36   #24
Wunderknabe
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Zitat:
Ich muß allerdings sagen, daß ich mir sowas nur als Übergang vorstellen kann. Das wäre sozusagen ideal als Promotion für eine zukünftige Bebauung. Man sollte dort für zehn Jahre oder mehr ein Freilichtmuseum einrichten. Das könnte man schön garnieren, sodaß auch tatsächlich ein neuer "Ort" entsteht.
Oh je, eine riesige Fläche wertvollstes Bauland im Zentrum des Zentrums einer der angeblich wichtigsten Städte der Welt die eher aus Konzeptlosigkeit für Jahrzehnte freigeblieben ist und halt irgendwie zu soner Art Park geworden ist. Aber auch nicht so richtig.
Und anstatt jetzt, da man den Mangel quasi erkannt hat, zügig voranzuschreiten und was-auch-immer daraus zu machen will man es ruhig noch ein paar Jahrzehnte verschleppen? Das ist echt nur in Deutschland und speziell in Berlin vorstellbar habe ich den Eindruck.

Das soll nicht unbedingt gegen dich gehen, echter Berliner, aber das ist halt so ein typischer Ausdruck von dieser "schaun wir mal" Mentalität. Eine Stadt und zumal eben so ein Gebiet im Zentrum des Zentrums ist kein Fluss wo man sich treiben lassen sollte und mal guckt was dabei rauskommt, sondern die man aktiv und forsch gestalten sollte und muss, finde ich.

Vor 20 Jahren gab es auch Stimmen die der Meinung waren man solle das grüne Band des Mauerstreifens einfach so lassen und mal schauen was daraus wird. Eine ebenso absurde Vorstellung, die zum Glück nie ernsthaft zur Debatte stand, sondern die man zügig angegangen und teilweise fantastisch gelöst hat.
Wer so denkt soll sich ein Stückchen Acker kaufen und kann dann ja mal gucken was daraus wird mit der Zeit.


However, ich möchte auch mal meinen Entwurf für das Gebiet vorstellen.
Ich bin der Meinung, dass man das Gebiet zwischen Spree und Stadtbahn dicht bebauen kann ohne eine zwanghaft kitschige Altstadtatmosphäre schaffen zu müssen. Angelehnt ans historische Vorbild was die Grundrisse betrifft, aber angepasst an die aktuellen Verhältnisse.
Gleichzeitig ist es durchaus möglich die aktuellen Aufenthaltsqualitäten zu erhalten.

Alles bewusst kleinteilig. Der Sockelbau vom Fernsehturm müsste im ersten Entwurf etwas angepasst werden.

So ein Umbau würde aber auch erfordern einige Blöcke beiderseitig (nördl/südl) des Platzes neu zu gestalten. Sonst verpufft die erwünschte Wirkung, einen zusammenhängenden Stadtteil zu erschaffen.


(eigenes Bild)

Andererseits muss ich zugeben, dass ich in letzter Zeit durchaus von der Aufenthaltsqualität des Gebietes vorm Fernsehturm/Rotes Rathaus bis zur Spandauer Straße überzeugt wurde. Es ist angenehm und durchdacht gestaltet, die großzügige Offenheit passt gut sowohl zum Fernsehturm als auch zum Rathaus.
Man könnte das durchaus so lassen und nur das M-E-Forum bebauen.
Einziges Manko bleiben aber die großen abschottenden Riegel beiderseitig
des Platzes. An sich garnicht mal die schlechteste Architektur, aber trotzdem
unpassend schon jetzt in ihrer Wirkung.

Ich denke man könnte dieses Problem sehr gut lösen, indem man das Rathaus
als Ursprungspunkt einer Staffelung von Türmen (mit niedrigerem Sockelbau) im bereich von 75 m Höhe annimmt, die sich beiderseitig des Platzes halt Staffeln und so zwischen der Vertikalität von Rathausturm, Fernsehturm und (zukünftigen) Hochhäusern am Alex als auch den niedrigeren Gebäuden drumrum (Nikolaiviertel, zu bebauendes M-E-Forum etc.) vermitteln, ohne wie die bisherigen Bauten die eine Seite von der anderen abzuriegeln.

Ich denke dies verleit auch dem Rathaus mehr Wirkung, da es als Defacto
wichtigstes Gebäude eigentlich zu wenig Inszeniert wird finde ich. Zwar wäre der Rathausturm dann ein Turm neben 8 gleichhohen, aber es wäre angesichts der zu erwartenden architektonischen Unterschiede klar was zuerst da war und worauf sich die anderen 7 beziehen:


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Alt 13.12.12, 20:25   #25
Konstantin
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Marienkirchhof

Der Baustadtrat von Mitte, Spallek, hat heute die Planungen für den Marienkirchhof offiziell vorgestellt. Das Niveau des MKH soll erweitert und rollstuhlgerecht mit dem Rest des Marienviertels vulgo Rathausforum verbunden werden. Die Grundrisse des MKH vor 1886 soll in Cortenstahl ausgeführt werden und bis an die Kaskaden heranreichen. Das südliche Maßwerk der Marienkirche wird durch Baumfällungen freigestellt.

Baubeginn soll Mitte 2013 sein, eingesetzt würden etwa 6 Millionen Euro Tourismusfördermittel der EU.

Gegraben wird - entgegen den ersten Ankündigungen - wegen Geldmangels erstmal nicht. Die Toilettenfrage ist wohl auch noch nicht geklärt.

Eine Verzahnung dieses Projektes mit der Wiederaufstellung des Luther am Neuen Markt und dem geplanten Mendelsohndenkmal ist bis dato nicht geplant.

Für das ganze Areal hat Frau Lüscher noch in dieser Legislatur (bis 2016) einen Neugestaltungswettbewerb angekündigt.



(C) Levin-Monsigny/BA Mitte von Berlin
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Ubi bene, ibi patria. Aristophanes
(C) für Abbildungen, soweit nicht anders angegeben, bei mir
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Alt 02.06.13, 20:11   #26
Echter Berliner
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Gestaltungsvorschlag

Was haltet Ihr davon?


(C) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Ich war gestern wieder am Ort, und mir erscheint es zwingend, die Ränder des Forums zu bebauen, so, daß eine stimmige Synthese aus Sozialismus und Historie entsteht.

Ich kann mich regelrecht begeistern für diese Idee, da so die zu Recht eingeforderte Berücksichtigung der Dominanz des Fernsehturms und der Freifläche gewährleistet ist als auch sich das historische Berlin wieder erahnen läßt und so wieder ein Mehr an Identität vorhanden ist.

Es ist ja völlig richtig, daß die als erhaltenswert erachtete sozialistische Identität nicht zerstört wird. Da gehe ich konform mit der Kritik an einer Brachialrekonstruktion.

Die schlimmsten Ecken momentan sind die ausgedehnten Co2-reduzierenden Waldstücke an den Rändern des Forums. Ich jedenfalls wäre sehr glücklich, wenn der Neue Markt rekonstruiert und die Ecke wieder bebaut wird. Auf der Strecke zwischen Alea 101 und dem eingezeichneten Bau könnten u.U. auch noch mehr solitäre Bauten hingestellt werden. Ich finde, so wird erst recht der Fernsehturm gut in Szene gesetzt - und es findet eine tolle Synthese zum Alten Berlin statt.

Das ist für mich sowieso der Punkt, worauf Berlin setzen sollte: Auf sinnvolle und kreative Synthesen der vielen Brüchen und historischen Schichten.

(Die Zeichnung ist nicht exakt genau und das Kopierrecht liegt wohl bei mir und der Senatsverwaltung. )

PS: Das Rathaus ist im Moment ebenfalls eine Banalität - wie der Fernsehturm. Durch eine Einfassung wie auf dem Bild und durch die Wiederbebauung des Marx-Engels-Forums wäre es wieder ein richtiges Rathaus. Ich bin selbst ein bißchen überrascht, wie gut eigentlich meine Idee von der Reminiszenz des Marx-Engels-Denkmals im wiederbebauten Bereich ist. Denn eine Verlegung der beiden Typen bringt nichts. Das Denkmal ist so klein, daß es sehr gut auf einem neu geschaffenen Platz an exakt der Stelle, wo sie jetzt weilen, wieder hingesetzt werden kann (oder in einem Gebäude/Atrium oder so).

Das ist es, was mir vorschwebt: Weg mit den Radikalinski-Lösungen. Bestmögliche Berücksichtigung des als wertvoll Eingestuften und Identitätsstiftenden. Kurzum ein versöhnlicher Städtebau, der nicht wieder neue Wunden und Entfremdungen produziert.
Echter Berliner ist offline  
Alt 07.07.13, 12:15   #27
Architektator
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Entwurf für den Rathausplatz

Da es in der letzten Zeit etwas ruhig um das Thema geworden ist, möchte ich Euch heute meinen neuen Entwurf für den Rathausplatz präsentieren. Vom Fuße des Fernsehturms bis zum Ufer der Spree erstreckt sich eine große Esplanade, die nach dem Vorbild der Place des Quinconces in Bordeaux gestaltet ist. Um die derzeitige Zerschneidung des Stadtraums zu überwinden, wird der betroffene Abschnitt der Spandauer Straße eingeebnet. Gesäumt von einer dreifachen Baumreihe, die vor dem Rathaus unterbrochen wird, stellt die Esplanade einen Mittelweg zwischen Stadtplatz und Grünfläche dar. Somit könnte dem berüchtigten Budenzauber an geschichtsträchtigen Standorten (Straße des 17. Juni, Pariser Platz, Gendarmenmarkt, Opernplatz, Lustgarten, Alexanderplatz) ein für allemal ein Ende gesetzt werden: Je nach Saison finden nun hier Festivals, Konzerte, Fußballübertragungen, Weihnachtsmärkte und Silvesterfeiern statt. Anstelle des wieder auf den Schlossplatz versetzten Neptunbrunnens wird ein sog. Düsenfeld installiert. An der Spree führt eine breite Freitreppe zum Wasser hinunter; dort befindet sich auch die künftige zentrale Schiffsanlegestelle. An der Rathaus- sowie der Karl-Liebknecht-Straße entstehen klassisch-traditionelle Neubauten auf historischem Grundriss, die dem neuen Rathausplatz den passenden Rahmen verleihen.

Gesamtansicht:

Bild: Google Maps | Bearbeitung: Architektator

Im unteren Bildteil ist mein Konzept für den Molkenmarkt zu sehen.
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Alt 08.09.13, 22:51   #28
Bauchef
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Schön. Das hat sich ja jetzt recht einfach in den Raum werfen lassen.
Mich würde jetzt mal von dir, Bauchef, in einem möglichst realistisch beschriebenen Szenario interessieren wie sich so ein Abriss politisch (Stichwort bezahlbarer Wohnraum in der Innenstadt), gesellschaftlich (Entmietung) und wirtschaftlich darstellen lässt.

In Punkto Wirtschaftlichkeit möchte ich noch anmerken, dass der Block der WBM, also dem Land Berlin, gehört. Er scheint gut vermietet zu sein und verfügt mal abgesehen von hier und da bröckelndem Putz über eine gute Bausubstanz.
Soll die WBM so ein Projekt selbst durchziehen, oder den Riegel verkaufen? Oder erst abreißen und dann das Grundstück verkaufen?
Szenario II: Der Riegel wird nicht abgerissen. Der Riegel wird gepimpt. Die Grundstruktur, das Tragewerk, wird respektiert. Alle Wohnungen kriegen neu Balkone gegen das MEF, die mittels Tragewerk (als Säulen verkleidet) auskragen. Die Sockelzone wird einheitlich gestaltet.

So könnte das aussehen, was natürlich nicht mehr den depressiven Agglomief einer untergegangenen Diktatur verströmt, sondern sich an mediterranen Vorbildern orientiert (Grandhotels zum Beispiel). Der lokalen, berlintypischen oft wenig eleganten, aber monumentalen Berliner Bautradition wird in preussisch -wuchtigem Stil gehuldigt. Auch wegen der prominenten Lage, die dem doch sehr grossen MEF einen dem Ort bedingten, kräftigen Rahmen und dem Rathaus samt Platte nebenan einen angemessenen Gegenpart gibt.

PS.: Viel Geschwafel hier statt konkreter Ideen - sprich, Typen, die meinen gelassenen Städtebau als Stalinbarock u.a. verulken, zeugen von Meckergeist, aber wenig Kreativitität. Deshalb hier eigene Vorschläge (auch Skizzen) platzieren statt bloss immer rumzujammern.



(Bildlink, falls für das Forum zu gross):
http://tinypic.com/r/14d0zrb/5
Bauchef ist offline  
Alt 09.09.13, 01:22   #29
Bauchef
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Bauchef befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Und hier also ein überarbeiteter Entwurf für die «Passagen am Forum». Bevor einige, geistig übersichtlich ausgestattete Zeitgenossen wieder von Stalinismus faseln, so sei diesen Clowns entgegnet: Es handelt sich um eine Interpretation Haussmannscher Natur, dessen Epigonen auch in Berlin ihre Perlen hinstellten. Wagner (Otto, nicht der andere) mag mitschwingen. Schlicht gesagt: Der grandiose europäische Städtebau fände hier seine angemessene Reminiszenz!



Bild -Link:

http://oi42.tinypic.com/i6jn0i.jpg
Bauchef ist offline  
Alt 16.10.13, 16:32   #30
libero
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libero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblick
^^Das mit den Fotos nehm ich an. Ich kann Dir sogar zeigen, wo sie dann vermehrt auftreten, diese Berliner Erscheinungen, einmal an einem Platz gegenüber dem Schloss und einmal am Neuen Markt:





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Bato


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