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Alt 10.01.18, 23:09   #1276
LEonline
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Ähnlich wie in Essen sieht es in Stuttgart aus. Eine völlig entschleunigte Entwicklung. Das Wachstum liegt bei nur noch bei rund 3.000 von 608.705 auf 611.802 bis zumindest Ende November.
Stuttgart hat ein Platz- und ein Verkehrsproblem. Die Stadt verliert viele Einwohner ans Umland. Ähnlich wie in DD zieht es junge Familien raus in die Suburbia. Ungewöhnlich bei Stuttgart finde ich die weit höhere Einwohnerzahl in der Landesstatistik gegenüber der kommunalen, normalerweise ist der Wert doch in der Regel umgekehrt.
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Alt 10.01.18, 23:16   #1277
Saxonia
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In einer Stadt wie Stuttgart mag ich keinerlei Vorteile für ein Wachstum a la Leipzig erkennen. Die Stadt hat aufgrund ihrer Lage ein Platz- und ein Umweltproblem. Die Qualität des eilig geschaffenen Wohnraums der letzten Jahre ist jetzt schon erschreckend. Da sollten sich alle über Stagnation oder langsames Wachstum freuen.
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Alt 10.01.18, 23:47   #1278
Regent
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Regent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle Zukunft
De facto ist Stuttgart voll. Mir wäre zumindest kein Stadtteil mit einem nennenswerten Leerstand bekannt. Zudem entsteht in der Stadt im Saldo praktisch kein neuer Wohnraum. Und die Erschließung neuer Baugebiete hat die grüne Stadtverwaltung klar abgelehnt. Wachstum findet hier praktisch nur noch statt weil hier teilweise selbst festangestellte Ingenieure in 20qm WG-Zimmer ziehen. Nicht weil sie sich nichts anderes leisten könnten, sondern weil es schlicht nichts gibt. Von jungen Familien mal ganz zu schweigen. Stuttgart wird daher vermutlich eher Einwohner verlieren, weil sich auf lange Sicht kaum jemand diese absurden Zustände freiwillig antut.
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Alt 11.01.18, 04:12   #1279
LE Mon. hist.
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Dresden: + 4.062 Einwohner_innen in 2017

Noch mal in die Landeshauptstadt geschaut:

Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung jeweils zum 31.12.
2017: 557.098 - +4.062
2016: 553.036 - +4.236
2015: 548.800 - +7.496
2014: 541.304 - +5.494
2013: 535.810 - +5.088
2012: 530.722

2012-2017: + 26.376

http://www.dresden.de/de/leben/stadt...ngsbestand.php

Und - wenn auch kaum vergleichbar - Chemnitz:

247.422 Einwohner_innen mit Hauptwohnsitz zum 31.12.2017 (Quelle: Einwohnermelderegister)
+540 / +0,2 %
http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=588524
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Alt 11.01.18, 09:56   #1280
hedges
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hedges ist im DAF berühmthedges ist im DAF berühmt
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Stuttgart hat ein Platz- und ein Verkehrsproblem. Die Stadt verliert viele Einwohner ans Umland. Ähnlich wie in DD zieht es junge Familien raus in die Suburbia.
Mit dem Unterschied, dass Stuttgart eine fast doppelt so hohe Dichte aufweist als Dresden. In Dresden sind vor allem die zentrumsnahen Viertel aus den 1960er recht offen und grün gestaltet. Dort sieht man den Ansatz der Nachkriegsarchitektur. Ein Positivum was man wohl auch nicht verändern wird.
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Alt 11.01.18, 10:22   #1281
Saxonia
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Ist schwer vergleichbar, der Stadtkreis Stuttgart ist deutlich kleiner und zu Dresden gehört bspw. die riesige Heide. Überwiegende Neubauviertel wie die Johannstadt haben auch eine Einwohnerdichte von 6800 E/km².
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Alt 13.01.18, 03:45   #1282
LE Mon. hist.
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Weiter im Vergleich - wie verläuft die Entwicklung in anderen Großstädten, was ändert sich?

München:

Die hohe Geburtenrate ist ein Grund für die weiter steigenden Einwohner_innenzahlen. München verzeichnet seit 2007 einen Geburtenzuwachs. Im Jahr 2016 betrug die Zahl der Geburten 18.107, 2017 ging sie erstmals wieder leicht zurück. Der Geburtenüberschuss liegt noch über dem der Babyboomjahre in den 1960er Jahren.

Der zweite Grund ist der positive Wanderungssaldo von 242.674 Personen in den letzten 17 Jahren - 1.791.592 Zu- und 1.548.918 Wegzüge. Dabei kommen die meisten Zuziehenden aus dem Münchner Umland - vor allem aus den Landkreisen München, Fürstenfeldbruck und Starnberg. Deutschlandweit führen Augsburg, Hamburg und Rosenheim. International kommen die meisten Menschen aus Polen, Rumänien und Italien nach München. Der Wegzug erfolgt zumeist in die angrenzenden Landkreise, darüber hinaus nach Berlin, Rosenheim oder Augsburg. International zogen in den vergangenen 17 Jahren die meisten Menschen nach Polen, in die USA und nach Österreich.

Süddeutsche Zeitung, 12. Januar 2018
Eine Stadt bewegt sich
Wo kommen die Münchner her, wo gehen sie hin?
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...-hin-1.3822922

In den 29 Kommunen rund um München hat sich die Einwohner_innenzahl um fast 10 % erhöht: 343.071 lautet die neueste Zahl aus dem September 2016, die dem Landratsamt vorliegt. In Unterföhring ist die Einwohner_innenzahl innerhalb von zehn Jahren um 43 % gestiegen, von 7.887 in 2006 auf 11.282 in 2016.

Süddeutsche Zeitung, 11. Januar 2018
Statistik
Der Landkreis München wird größer, höher, enger
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...nger-1.3821326

Berlin

Die Hauptstadt wächst seit 2005 kontinuierlich - Ende 2016 auf 3.575.000 Einwohner_innen. Der Zuwachs lag bei 1,6 % - er hat sich damit gegenüber dem Vorjahr beschleunigt (1,4 %). Hauptgründe sind Zuzug und der seit zehn Jahren stetig steigende Geburtenüberschuss. 2016 wurden 41.087 Kinder geboren, so viele wie seit dem Babyboom Ende der 60er-Jahre nicht mehr. Auf der anderen Seite starben 34.051 Einwohner_innen. Daraus ergibt sich ein Geburtenüberschuss von 7036 Kindern.

Berlin wächst vor allem durch Zuzug von Ausländer_innen. Bei den mit Personen deutscher Staatsangehörigkeit ist der Wanderungssaldo negativ: -5.400. Dem steht ein Zuzugsüberschuss bei den Ausländer_innen von 59.600 Personen gegenüber. In Berlin leben 598.300 Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit- 9,6 % mehr als im Vorjahr. Die Ausländer_innenquote lag Ende 2016 bei 16,7 % und damit 1,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Der Wanderungsgewinn von 54.200 Personen in 2016 beruht in erster Linie auf jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 30 Jahren. Ihre Zahl stieg infolge von Wanderungen um 44.400 Personen an. Bei den über 59-Jährigen ist ein Wanderungsverlust von 1.600 Menschen zu verzeichnen.

In Brandenburg lebten Ende 2016 2.495.000 Menschen. Damit gewann das Land fast 10.000 Einwohner_innen (0,4 %) hinzu und ist damit das dritte Jahr in Folge gewachsen.

PM Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
Berlin wächst und wird jünger
https://www.statistik-berlin-branden...8/18-01-11.pdf

Erneuter Bevölkerungsanstieg in Brandenburg
https://www.statistik-berlin-branden.../18-01-11a.pdf

RBB 24, 12.01.18
Amt für Statistik
Brandenburg wächst, Berlin auch - und wird immer jünger
https://www.rbb24.de/panorama/beitra...ndenburg-.html

Berliner Morgenpost, 12.1.2018
Mehr Babys, mehr Ausländer: Berlin wächst weiter
https://www.morgenpost.de/berlin/art...st-weiter.html
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Alt 14.01.18, 05:01   #1283
LE Mon. hist.
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Pendler_innen - Auswertung von Bewegungsprofilen von O2

Ergebnisse der Studie "So bewegt sich Deutschland" des Mobilfunkbetreibers Telefónica, der Mutter von O2:

https://next.telefonica.de/so-bewegt-sich-deutschland

Unter anderem:

businessinsider.de, 9.1.2017
Faszinierend und beängstigend: Diese Karte zeigt, was euer Smartphone über euch verrät
http://www.businessinsider.de/diese-...verraet-2018-1

Lokal damit ein wenig mehr gespielt:

RP Online, 12. Januar 2018
Auswertung von Bewegungsprofilen
Wann die Düsseldorfer in den Tag starten
http://www.rp-online.de/digitales/sm...-aid-1.7316635
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