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Alt 21.03.15, 14:22   #61
MiaSanMia
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Zuletzt kam die Forderung auf, dem Zweitplatzierten den Vorzug zu geben. Stadtteilpolitiker fürchten, aufgrund der strengen Blockrandbebauung könne ein "ödes Quartier" entstehen. Mich würde es nicht wundern, wenn demnächst jemand öffentlich lamentiert, die Hochhäuser seien zu hoch und daraus dann abermals faule Kompromisse zu Lasten der Architektur und Stadtentwicklung geschlossen werden.

Wenn einmal ein 1.Platz vergeben worden ist, dann muss das endgültig sein. Diverse Politiker im BA meinen aber wohl, ein unter strengen Vorgaben ausgerichteter Wettbewerb könne nach Lust und Laune als ungültig erklärt werden, in diesem Fall mit der Begründung, man sei nicht früh genug informiert worden.

Lächerlich, da bei einem so großen Projekt frühzeitig alle Mitglieder Informationen einholen müssen, wenn sie mitreden wollen. Verschlafen hat höchstens der BA. Eigenverschulden sollte jetzt nicht Anderen vorgeworfen werden.

Quelle der Info: Printausgabe SZ, letzte Woche.
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Alt 21.03.15, 14:59   #62
NANI90
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Oh mei Oh mei, das wärs ja wieder wenn sich da, noch was ändern würde oder gar die Hochhäuser wegfallen. Das wäre für mich und auch für das Quartier das schlimmste, was passieren könnte. Genau diese 2 Hochhäuser geben doch den tollen Abschluss zu dem restlichen Gebiet. Lachhaft finde ich ja schon das man sogar erwägt oder erzwingen will den 2.Platz zubevorzugen, das wäre dann echt die Krönung. Ich hoffe und denke das sich, da nicht mehr viel ändern wird an dem 1.Platz. Er wird noch besser überarbeitet und dann freue ich mich auf dieses Projekt und vor allem auf die 2 etwas höheren Gebäude, die müssten ja an die 70-80m hoch sein, wenn es 24 Etagen sind, oder????
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Alt 22.03.15, 09:58   #63
LugPaj
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Ach, der Entwurf wird doch sicher nicht so wie geplant gebaut werden. Ich finde zB das alleinstehende Eingangshochhaus an der nördlichen Ecke zwischen der vielbefahrenen Heidemannstr. und der Zugangsstr. zum neuen Wohngebiet schlecht geplant.
Das wäre besser, wenn es eine kleine lärmschützende Blockrandbebauung geben würde, sie sich um nördlichen Park hin öffnet.
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Alt 22.03.15, 18:08   #64
Endokin
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Endokin hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Hier nochmal einer der Entwürfe in besserer Ansicht:

http://www.cobe.de/project/bayernkaserne#0
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Alt 23.03.15, 09:22   #65
Jöran
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Wird denn eigentlich die Architektur sämtlicher Gebäude in den Händen eines Architekten liegen? Das erscheint mir eines der größten Probleme in München zu sein, dass Großprojekte wie Freiham, Arnulfpark, Hirschgarten etc. keinerlei architektonische Vielfalt vor allem bei der Fassade haben. Dadurch sieht alles schnell furchtbar monoton aus (gut zu sehen bei den aktuellen Planungen auf der Ostseite der Friedenheimer). Besser finde ich Ansätze wie in der Hafencity, in der die grobe Bauleitplanung vorgegeben ist, dann aber jedes einzelne Gebäude von unterschiedlichen Architekten gestaltet wird. Auch nicht unbedingt alles toll, aber dafür findet sich dann eher ein schönes Gebäude neben einem mittelmäßigem.
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Alt 23.03.15, 19:46   #66
Jai-C
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Zitat:
Zitat von Jöran Beitrag anzeigen
Das erscheint mir eines der größten Probleme in München zu sein, dass Großprojekte wie Freiham, Arnulfpark, Hirschgarten etc. keinerlei architektonische Vielfalt vor allem bei der Fassade haben.
Bei keinem dieser Projekte wurde die Gestaltung aller Gebäude von nur einem Architekturbüro durchgeführt. Für das letzte zu bebauende Areal des Hirschgarten-Areals wurde gerade erst der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs bekanntgegeben.
Den Arnulfpark finde ich hinsichtlich der Fassadengestaltung auch überhaupt nicht langweilig, sondern durchaus abwechslungsreich. Für die Qualität gilt aber leider das gleiche. Ziemlich uniform kommen dagegen die Gebäude am Hirschgarten oder auch in der Messestadt daher, auch wenn nicht alle vom gleichen Architekten stammen.

Beim Dulder-Entwurf für das Bayernkasernenareal vermute ich eine Mischung aus eigenen Entwürfen (z.B. für die beiden markanten Hochhäuser) und Baumassen, für deren Gestaltung dann Dritte beauftragt werden.
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Alt 23.03.15, 20:43   #67
MudGuard
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MudGuard hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von Jai-C Beitrag anzeigen
Den Arnulfpark finde ich hinsichtlich der Fassadengestaltung auch überhaupt nicht langweilig, sondern durchaus abwechslungsreich. Für die Qualität gilt aber leider das gleiche.
Ja, besonders gut haben es die Bewohner von dem Gebäude Marlene-Dietrich-Str. 43/45 (der zweite Block östlich der Helmholtz-Str.) getroffen, speziell die parkseitigen Wohnunen.

Ist ja noch nicht wirklich alt. Aber das Gebäude war erst einige Monate wegen Dachsanierung eingerüstet (das Über-Dach ist auf den googlemaps-Satelittenbildern zu sehen, auch auf dem Block westlich daneben), und kaum war dieses Gerüst abgebaut, wurde die Parkseite (Südseite) wieder eingerüstet, um die Fassade zu sanieren - was sich auch schon seit Monaten hinzieht ...
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Alt 09.07.15, 21:39   #68
NANI90
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Noch einmal ein kleiner Artikel aus der Tz.

http://www.tz.de/muenchen/stadt/baup...n-5217053.html
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Alt 10.07.15, 08:09   #69
Isek
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Wobei die Meldung nicht die eigentliche Bayern Kaserne betrifft sondern den Streifen östlich der Bayern Kaserne bis zur Maria-Probst-Straße. Die Bemühungen das Gebiet der Bayern Kaserne rasch zu räumen, scheitert gerade an den massiven Flüchtlingsströmen. Für mich ist der geplante Zeitraum vermutlich nicht annähernd zu halten. Obendrein wird gerade sehr viel in die Bestandsbauten investiert (Sanitäre Anlagen, Brandschutz..). Sehr interessantes buntes Treiben dort - kann nur jedem empfehlen die Bayernkaserne einmal besuchen. Mit einem Baustellenfahrzeug bin ich auch problemlos am Sicherheitsdienst vorbeigefahren.
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Alt 23.07.15, 11:55   #70
iconic
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iconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz seiniconic kann im DAF auf vieles stolz sein
Ein Preisgericht der Stadt hat letzte Woche das Ergebnis der Überarbeitungsphase der Wettbewerbsergebnisse vom letzten Jahr präsentiert und damit die Masterplanung an die Teams von Max Dudler, Hilmer & Sattler und Albrecht und Adelheid Schönborn vergeben:

Zitat:
Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb

Ergebnis der Überarbeitungsphase

1. Rang
Max Dudler, Berlin
Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht, München
Adelheid Schönborn Gartenarchitektin, Muhr am See
2. Rang
Ammann Albers GmbH StadtWerke, Zürich
Studio Vulkan, Landschaftsarchitektur, Zürich
4. Rang
Laux Architekten GmbH, München
terra.nova landschaftsarchitektur, München
4. Rang
Schellenberg + Bäumler Architekten GmbH, Dresden
Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg
6. Rang
COBE Berlin GmbH, Berlin
Manmade Land, Berlin
6. Rang
sauerbruch hutton, Berlin
mahl gebhard konzepte, München

Die Ränge 3 und 5 wurden nicht vergeben

Auftraggeberin
Landeshauptstadt München vertreten durch das Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Quelle: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadt...kaserne.html#/

Begründung zum 1. Rang:

Zitat:
1. Rang
Max Dudler, Berlin
Architekten Hilmer & Sattler und Albrecht, München
Adelheid Schönborn Gartenarchitektin, Muhr am See

Würdigung der Jury

„Leitidee(n), Entwurfsmethodik:
Die Entwurfsidee greift die Grundordnung der Kaserne mit ihren klar strukturierten Baufeldern und einem orthogonalen Erschließungsnetz auf und überlagert diese mit der Konzeption der europäischen Stadt. Diese nimmt Bezug auf die Münchner Stadterweiterung von Theodor Fischer. Stadträumlich schlüssig wird diese Struktur mit einer Diagonalen unterbrochen, die zusammen mit Stadtplatz einen urbanen Stadtraum formuliert. Wesentlicher Bestandteil der Konzeption sind die beiden konsequent platzierten großzügigen grünen Freiräume im Norden und Süden, die unterschiedlichste Freiraumnutzungen aufnehmen. Der Quartierspark bietet einen grünen Kontrapunkt zum urbanen Stadtplatz.

Identität, Adressbildung, Image
Das Quartier weist mit dem Stadtplatz und dem Stadtpark, eingerahmt von den Grünzügen, insbesondere an der Heidemannstraße eine eigenständige Identität auf und eine klare Setzung in der heterogenen Umgebung des Münchner Nordens. Der Hochpunkt an der Heidemannstraße und die vorgeschlagene Pergola als Schallschutz für den Freiraum im Norden bilden eine unverwechselbare Adresse für das Quartier. Damit entsteht ein gut nutzbares Vorfeld, ein angenehmes Entree, das Offenheit signalisiert und der Nachbarschaft keinen Rücken zuwendet. Der Entwurf lässt sich auf das benachbarte östliche Grundstück sehr gut übertragen.

Städtebauliche Qualität
Der Öffentliche Raum, der Erschließungsring und die grünen Gassen orientieren sich am Baumbestand und sorgen damit für eine hohe Aufenthaltsqualität und einen überdurchschnittlich hohen Baumerhalt. Die übliche Erschließungsstruktur wird durch den Wechsel zwischen Straße und grüner Gasse neu interpretiert und bietet im Grundsatz spannungsvolle Räume. Den Ost-West ausgerichteten Straßenräumen fehlt im Westen der räumliche funktionale Bezugspunkt. Die Erschließungen von der Heidemannstraße sind richtig situiert. Allerdings könnte die innere Erschließung im Westen um eine Blocktiefe verringert werden. Die vorgeschlagene Diagonale hat das Potential, eine lebendige innerstädtische und gut proportionierte Straße zu werden. Der Erschließungsring würde die Möglichkeit bieten, Teilstücke als verkehrsberuhigten Bereich auszubilden und die direkte Durchfahrt zu verhindern. Die Diagonale spannt sich zwischen zwei Hochpunkten auf Beide wurden hinsichtlich des Lärmschutzes und der Nutzbarkeit kontrovers diskutiert. Der südliche Hochpunkt erscheint zum jetzigen Zeitpunkt stadträumlich nicht begründet.

Die offenen und differenziert ausgebildeten Wohnhöfe bilden klar abgegrenzte private Höfe und einen stadträumlich schlüssigen Übergang zum öffentlichen Raum. Sie ermöglichen verschiedene Wohntypologien. Die architektonische Ausformung bietet ein breites Spektrum an unterschiedlicher Höhenentwicklung und Baukörpern. Auch die Akzentuierung des Stadtplatzes durch Hochhäuser ist aus dieser Typologie entwickelt.

Nutzungsstruktur
Die angebotene Nutzungsmischung entlang der Diagonalen überzeugt, lässt eine urbane Stadtstraße erwarten und kommt auch der Nachbarschaft zugute. Der Vorschlag, Wohnnutzungen in den Erdgeschossen möglichst zu vermeiden, erscheint im Grunde sinnvoll, aber nicht in Gänze umsetzbar. Die Verteilung der Schulen auf dem Gelände ist sinnvoll. Fraglich ist, warum eine dritte Grundschule angeboten wird. Für die Schulsportanlage an der Heidemannstraße ist ein ausreichender Schallschutz notwendig. Die Kombination der Sporthalle der Grundschule mit einem neungeschossigen Gebäude erscheint nicht möglich. Der vorgeschlagene Erhalt der vorhandenen Bausubstanz im Südwesten fügt sich in die Grundstruktur sehr gut ein und bietet auch gute Angebote für soziokulturelle Nutzungen.

Freiraumplanerische Qualität
Durch die Pergola an der Heidemannstraße kann der Grünraum im Norden gut genutzt werden und erhält eine eigene Identität. Auch die Freiräume innerhalb der Bebauung sind gut proportioniert und im Kontext richtig typisiert. Der südliche Grünraum mit parkartiger Dimension bietet eine hohe Nutzungsvielfalt und integriert die Sportanlagen sehr gut. Der Park stellt eine sinnfällige Verbindung nach Westen dar und sorgt für eine quartiersübergreifende Vernetzung.

Weitere Nachhaltigkeitskriterien
Eine gute Kompaktheit der Baukörper ist gegeben. Das detaillierte Grünkonzept bringt positive Beiträge zur Regulierung des Mikroklimas mit sich durch Vorschläge zur Bauwerksbegrünung, geringem Versiegelungsgrad.

Fazit
Insgesamt greift die Konzeption Spuren vom Ort auf und entwickelt bekannte und bewährte städtebauliche Strukturen weiter, so dass ein eigenständiges Quartier mit guten Stadträumen und hoher Aufenthaltsqualität zu erwarten ist. So kann Identität und Heimat im Münchner Norden entstehen."
Quelle und Ansichten der überarbeiteten Wettbewerbsbeiträge: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadt...kaserne.html#/

Beitrag in muenchenarchitektur.com: http://www.muenchenarchitektur.com/n...-bayernkaserne
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Alt 23.07.15, 13:13   #71
MiaSanMia
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Ab 2020 erst soll gebaut werden?
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Alt 23.07.15, 20:27   #72
LugPaj
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Wenn überhaupt - derzeit wird es ja als großes Flüchtlingsauffanglager gebraucht.
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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 23.07.15, 23:20   #73
Isek
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Manche Politiker bringen Steuererhöhungen oder neue Schulden zur Finanzierung der 500.000 Asylbewerber jährlich in die Diskussion. Und hier wird die Entwicklung von dringend benötigten Wohnraum über viele Jahre verzögert. Ob die Unterstützung der aktuellen Politik durch die schweigende Masse nicht irgenwann mal umschlägt?
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Alt 24.07.15, 10:48   #74
Theseus532
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Ich denke es macht wenig Sinn diese beiden Themen so gegeneinander zu stellen.

Die Ausgangslage ist ja wohl etwas unterschiedlich, das sollte man nicht unbedingt auf eine Stufe stellen.
Das wäre das gleiche meines Erachtens, wenn du nach einer Flutkatastrophe Ersthilfeunterstützung kritisieren würdest

Auf der einen Seite, Leute die oftmals traumatisiert ohne Unterstützung buchstäblich auch der Strasse sitzen würden ohne was zu essen und einer Gesundheitsversorgung.
Für die anderen geht es darum eine bessere Wohnung zu finden.
Das mag im Einzelfall existenziell sein, aber insgesamt geht es dabei um eine Verbesserung der Wohnsituation aber sicherlich nicht ums Überleben.
Existienziell ist das in den wenigsten Fällen.
Das soll nicht zynisch klingen oder diese berechtigten Bedürfnisse herabstufen, aber man sollte das Thema Flüchtlinge doch in einen größeren Zusammenhang sehen.

Und letztendlich wird die Gesellschaft insgesamt profitieren, davon bin ich überzeugt. Wer all den Stress auf sich nimmt, wochen- und monatelang hierher zu kommen, der hat bestimmt eine gewaltige Energie und Willen es zu etwas zu bringen, davon gehe ich mal aus, klar Ausnahmen gibt es immer aber es geht um die überwiegende Mehrheit.
Wegen ein paar hundert Euro Sozialhilfe, - wie es die CSU suggeriert - bricht man nicht alle Brücken hinter sich ab, verlässt seine Familie und bringt sich in Todesgefahr bei einer Flucht. Klar für einen CSU'ler entspricht das dem Selbstbild, was man alles tun würde um nach Bayern zu kommen, allerdings entspricht das nun mal nicht der Realität

Eine schnelle und vernünftige Eingliederung, und Arbeitserlaubnis würde sicherlich mehr bringen als das ewige Gezeter und schüren von Ressentiments (ich meine jetzt nicht Dich)

Denn egal wie man dazu steht, es werden immer mehr Flüchtlinge kommen, ob uns das passt oder nicht. Es geht darum, die Sachlage effizient und vernünftig zu handeln um das Beste draus zu machen.

Ich denke auch, dass viel mehr dezentrale Unterbringung gefördert werden sollte. Es gibt Pilotprojekte in den private Anbieter Menschen aufnehmen und die Gemeinde zahlt nahezu marktgerechte Mieten, das kommt ihr immer noch günstiger als teuren neuen Wohnraum zu schaffen. Integration und Flexibilität würde so ein Modell auch erhöhen.
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Alt 24.07.15, 11:11   #75
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Ich denke auch, es ist fahrlässig, diese beiden Themen gegeneinander ins Feld zu führen. Immerhin wird das Areal zwischengenutzt und wartet nicht in jahrelangem Leerstand darauf, dass endlich die Abrissbagger anrücken, wie an so vielen anderen Stellen in der Stadt.

Bitte kommt in den nächsten Posts wieder zurück zu Stadtentwicklungsthemen und vermeidet das Wegdriften in eine politische "Flüchtlingsunterbringungsdiskussio n". Herzlichen Dank. It's being highly appreciated!
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