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Alt 09.08.17, 12:16   #1
jack000
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Berolina-Haus am Degerlocher Albplatz

Das Berolina-Haus am Degerlocher Albplatz ist eine häßliche Bausünde aus den 60ern. Total daneben, ein Solitär der sich nicht in die Umgebung anpasst.
Inzwischen vergammelt das Gebäude immer mehr und die Geschäfte ziehen aus:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...fdfd0a409.html

Bild von der Bausünde:
https://you-are-here.com/stuttgart/d...h-albplatz.jpg

Sollte die Gelegenheit genutzt werden um das Gebäude sofort abzureißen um eine Stadtreparatur gestalten zu können?
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Alt 09.08.17, 12:50   #2
Regent
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Das Gebäude würde im wesentlichen vermutlich wenig vermisst werden. Allerdings ist das Haus sicherlich voll vermietet, die Frage ist also wie lange die Mietverträge noch laufen und vor allem was danach dort errichtet wird. Ein Investor wird sich eher nicht darauf einlassen einen Neubau mit wesentlich geringerer Nutzfläche zu errichten, denn Bestand und Grundstück werden sicherlich nicht günstig sein, ebensowenig wie der Abriss. Das ist oft der Grund woran "Stadtreparatur" scheitert und wieso vor allem städtische Grundstücke zu dieser Gelegenheit genutzt werden.
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Alt 09.08.17, 14:35   #3
jack000
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^ Ja, das könnte ein Grund sein das das Gebäude stehen bleibt. Allerdings steht im Artikel auch, das sich das Gebäude langsam leert. Es ist auch ein Tedi eingezogen (=Ramschladen) und das findet häufig dort statt wo es Veränderungen geben wird (z.B. Marschstallcenter Ludwigsburg vor dem Umbau.
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Alt 15.08.17, 09:26   #4
hans.maulwurf
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dieses Gebäude erfüllt meiner Meinung nach alle Kriterien einer echten Bausünde, aber leider denke ich auch nicht dass das in irgendeiner Form korrigiert wird in absehbarer Zeit, und wenn dann vermutlich kaum kleinteiliger.
__________________
alle Bilder sind, soweit nicht anders angegeben, von mir.
hans.maulwurf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.17, 21:57   #5
ippolit
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@Bausünde
Nicht die Baumassen sind das Problem, die zurückversetzten Gebäudeteile kombiniert mit dem angemalten Beton, den umlaufenden Fensterbänden, den Aufzugschächten...

Schon vor über 30 Jahren gab es die Diskussion über diese Bausünde, das Ergebnis ist der angemalte Beton und die Erschließung der Geschäfte zusätzlich von der Straße mit den vorgelagerten, Stahl/Glaskonstruktionen.

Baut man neu mit drei verschiedenen Fassaden, gehe ich davon aus dass die selben m² erreicht werden können. Durch die Gebäude Gegenüber sollte mindestens 6 Geschossig hier gebaut werden.

Wenn dieses Gebäude fällt, fällt das Gebäude was Degerloch lange abgewertet hat, ein potthässliches Sammelsurium von gelebter Industriearchitektur an einer der prominentesten Stellen Stuttgarts. Im Ritter daneben wurde ja das Ende des 2. Weltkrieges in Stuttgart geschlossen.
Zitat:
Sonntag 22. April 1945,
11 Uhr: OB Karl Strölin übergibt die Stadt dem französischen General Schwartz im Ritter in Degerloch.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...436205124.html
ippolit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.17, 16:58   #6
Max BGF
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Max BGF hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Schützt den Degerlocher Dorfkern vor Bundesstrassenlärm.
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Alt 24.10.17, 10:17   #7
hfrik
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Nun, aber besonders hübsch ist das Teil nicht. Da könnte man wirklich optisch dreiteilen, damit das eine ansprechndere Front gibt, und 10m zurückversetzt von der Bordsteinkante noch mal 5-10 Stockwerke in die Höhe gehen.
Das wäre am Albplatz super mit ÖV in alle Richtungen erschlossen, das gäbe also weniger statt mehr Verkehr auf der Bundesstrasse, und 50 Wohnungen oder mehr könnte die stadt sehr dringend gebrauchen. Gemischte Nutzung aus Läden, Büros und Wohnungen würde sowiso schon in sich kurze Wege anbieten. Ein klassischer Fall für das Thema Nachverdichtung. Bietet man dem Eigentümer an, dort 30-50% mehr Fläche stadtvertäglich unterzubringen, wird er sicher tätig werden. Macht dem Baubürgermeister aber mehr Arbeit wenn mehr gebaut wird, könnte den Büroschlaf stören.
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