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Alt 26.02.15, 08:26   #211
Wagahai
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Ja, leider nur völlig an der traurigen Realität vorbei.
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Alt 26.02.15, 22:08   #212
Max BGF
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Im Grunde ein pures grünes Plädoyer mit dem Addon, eine Wahl zu veranstalten, womit sich die Grünen angeblich unsterblich machen würden. Die Wahl würde letztlich wohl trotzdem zur Scheinwahl, aber man hätte zumindest formal Demokratie gelebt. Ein bißchen wie diese Bürgerbeteiligungen, "Bürger mitnehmen".

Insgesamt schon schlimm wie die wohl führende Architekturjournalistin der Stadt quasi alles an neu entstandener Architektur in Bausch und Bogen abkanzelt. Viel wahrscheinlicher ist daher, daß nicht Rommel oder Schuster, sondern der Geist Amber Sayahs gerade für die von ihr benannten Defizite hauptverantwortlich ist.
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Alt 27.02.15, 01:57   #213
Carina Wager
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Insgesamt schon schlimm wie die wohl führende Architekturjournalistin der Stadt quasi alles an neu entstandener Architektur in Bausch und Bogen abkanzelt. Viel wahrscheinlicher ist daher, daß nicht Rommel oder Schuster, sondern der Geist Amber Sayahs gerade für die von ihr benannten Defizite hauptverantwortlich ist.
Verzeihung für die neuerliche "Störung" ((c) MaxBGF), aber in erster Linie ist es mal Frau Sayah, die in Bausch und Bogen abgekanzelt wird, was im Forum ja bekanntlich Methode hat; es bleibt hier halt nicht ungestraft, kritisch gegenüber S21, allzuviel neuer Shopping-Herrlichkeit oder maximaler Baumassierung im Talkessel eingestellt zu sein. Und wenn dann noch die falschen Gebäude als gelungen erachtet werden (IHK-Neubau, Innenministerium oder - pfui! - der Bonatzbau inklusive Seitenflügeln), hört der Spaß gleich ganz auf. Doch bei allem Wissen um die foreneigenen Mechanismen und Reflexe: Die These, Sayah sei für die Mängel, die sie in der städtebaulichen Entwicklung Stuttgarts konstatiert, letztlich sogar "hauptverantwortlich", ist schon reichlich steil. Mag freilich sein, dass dies einer tatsächlich so sieht, wenn er die grundsätzliche Meinung vertritt, vieles sei in der Landeshauptstadt schon "gebongt", so bald man nur hier und da etwas bzw. deutlich höher bauen lasse, potentiellen Investoren noch ein paar Meter roten Teppich mehr auslege, ansonsten bei den Plänen nicht kleinkariert dazwischenquatsche und schließlich möglichst viele Radwege in Autofahrspuren zurückbaue.

Abweichende Betrachtungsweisen sind da nicht gerne gesehen: Wagahai, der beim IHK-thread fadenscheinig dementierte, als ich ihm seine Pauschalverurteilung Amber Sayahs vorhielt ("Habe ich das? Nein, ich bezog mich nur auf den hier diskutierten Artikel"), hatte zuvor schon an anderer Stelle geschrieben: "Ich warte ja bei ihr etwa seit 10 Jahren insgeheim auf 'einen Satz, der Sinn macht'. Die Hoffnung stirbt zuletzt" (28.09.2014).

Halten wir einfach fest - und da wiederhole ich mich wieder mal: Es gibt Menschen in und um Stuttgart, die in Sachen Stadtentwicklung andere ästhetische Überzeugungen vertreten und sich anderen Leitbildern verpflichtet fühlen als die (mutmaßliche) Forenmehrheit hier; dies muss man persönlich nicht gut finden, sollte es aber zumindest akzeptieren, sich selbstverständlich jederzeit kritisch mit den abweichenden Ansichten und Meinungen auseinandersetzen, dabei aber nach Möglichkeit auf jegliche offene oder subtile Hetze verzichten; dies ist zumindest meine Meinung, wobei mir klar ist, das es wohl beim frommen Wunsch bleiben wird.

Im übrigen - ich hab's eben bereits angedeutet - verbreitest Du einfach unsinnige Vorwürfe, werter MaxBGF. Wie der nachfolgend verlinkte Bericht vom letzten "Architekturquartett" zeigt, äußerte sich Amber Sayah z.B. geradezu enthusiastisch bezüglich des neuen Hospitalhofes - eine Begeisterung, die ich persönlich nur in Teilen nachvollziehen kann - und fand auch das Gerber-Quartier "interessant", abgesehen vom in ihren Augen unproportionierten Eingangsbereich - eine Kritik, mit der sie laut Zeitung innerhalb des Quartetts nicht alleine stand.

http://www.swp.de/bietigheim/lokales...188801,2900302

Was bitte soll also die Behauptung, Frau Sayah agitiere generell gegen neue Architektur? Genauso könnte man dies - ebenso pauschal wie schwachsinnig - vielen besonders aktiven Foristen hier unterstellen, denn sind wir mal ehrlich: Arg gut kam das Stuttgarter Baugeschehen im DAF-Regionalzweig doch seit längerer Zeit nicht weg: Das Innenministerium: Ein "optisches Desaster"; Carlyle Citygate: Völlig verunglückt; Dorotheenquartier: Vom Gemeinderat verhunzt; IHK-Zentrale: Ein Totalausfall; die noch nicht mal begonnene Cranko-Schule: Ebenfalls eine vorhersehbare Katastrophe. Kollege regent wagte am 11.3.2014 schließlich angesichts einer Fassadenerneuerung in der Kronprinzstraße den finalen Rundumschlag: „Die Politik von BB Hahn trägt endlich Früchte – es wird nur noch Sc***** gebaut". Sogar hans.maulwurf sekundierte jüngst und bemerkte bezüglich des eventuellen Abrisses eines Altbaus am Bürgerhospital: "da die Chancen gering erscheinen, das wenigstens gleichwertiger Ersatz entsteht, definitiv Erhaltung".
Allenfalls das Gerber-Quartier findet mit seiner klassizistischen Formensprache nahezu ungeteilte Zustimmung; bei Milaneo&Co. ist zumindest das generelle Bemühen einer positiven Sichtweise spürbar, wobei ich mich da zuweilen des Gefühls nicht ganz erwehren kann, der eine oder andere müsse das A1-Viertel schon aus Prinzip gelungen, belebt und urban finden, um die unflätigen Kafka-Äußerungen eines Herrn Kuhn Lügen zu strafen.

Prinzipiell sind die "Foren-Granden" und die STZ-Architekturjournalistin in ihrer kritischen Bewertung der Stuttgarter Situation doch eigentlich gar nicht so weit auseinander; lediglich über die Art und Weise der Defizite sowie die Frage, wie Besserung zu erzielen wäre, gehen die Ansichten (teils massiv) auseinander. Frau Sayah wird das weitere städtebauliche Wohl oder Wehe Stuttgarts wohl genauso wenig lenken und beeinflussen können wie wir Foristen hier. Was vom neuen Baubürgermeister (oder der -bürgermeisterin?) diesbezüglich zu erwarten ist, muss sich weisen. Während eine gewisse Skepsis durchaus angebracht ist, gilt dies für Häme, Hetze und ideologische Vorverurteilung nach meinem Verständnis weniger.
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Alt 27.02.15, 07:50   #214
Regent
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Regent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle ZukunftRegent hat eine wundervolle Zukunft
Man kann ja zu den Bauten der letzten Jahre stehen wie man will, aber es ist doch eine Farce die Grünen als Heilsbringer des Städtebaus zu stilisieren. Was haben denn die Grünen bittesehr an herrausragendem Städtebau oder architektonischen Highlights hervorgebracht? Mir fällt ad hoc nichts ein. Auch so zu tun als hätte historischer Städtebau etwas mit den Grünen zu tun ist ja Blödsinn. Ich erinnere mal daran: Das Gründungsjahr der Grünen war 1980.
Es reicht eben nicht alles nur zu verhindern und ein paar Bäume zu pflanzen. Damit werden wir die drängenden städtebaulichen Fragen der Zukunft nicht lösen. Seit die Grünen in Stuttgart an der Macht sind ist kein wichtiges städtebauliches Projekt auf den Weg gebracht wurden. Es gibt, abgesehen von Radwegen, keinerlei konkrete Planungen oder Visionen die den Grünen zuzuschreiben wären. Es wurden trotz hochtrabender Worte praktisch kaum geförderter Wohnbau errichtet.
Wenn die einzige Qualifikation die ein Grüner BB mitbringen soll nun nur darin besteht Großprojekte zu verhindern und die bösen Investoren in die Schranken zu weisen, na dann gute Nacht.
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Alt 27.02.15, 08:03   #215
hans.maulwurf
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Bürgerhospital

ich bin sehr froh meine Gedanken über die Erhaltungswürdigkeit des Altbaus thematisiert zu haben, auch wenn er vielleicht etwas zu deprimiert und mit allem abgeschlossen rüberkam.
Bis auf eine höfliche und dezente Gegenstimme unseres Neuzuganges war ja auch die gefühlte Mehrheit der aktiv schreibenden Foristen einem Abriss eher abgeneigt. Und ich fühlte mich bereits völlig fortschrittsverweigernd, Puh!

zum Thema: die Grünen sollte wirklich langsam abliefern. Es wird sehr viel geredet, aber so richtig gezündet hat noch nichts.
Was ich mich bei der ganzen Diskussion wirklich immer wieder Frage: welche Entscheidungskompetenzen hat ein BB wirklich, kann er wirklich aufgrund seiner Arbeit das Stadtbild prägen oder nicht.
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alle Bilder sind, soweit nicht anders angegeben, von mir.
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Alt 28.02.15, 12:05   #216
Max BGF
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Zitat:
Zitat von Carina Wager Beitrag anzeigen
Und wenn dann noch die falschen Gebäude als gelungen erachtet werden (IHK-Neubau, Innenministerium oder - pfui! - der Bonatzbau inklusive Seitenflügeln), hört der Spaß gleich ganz auf. Doch bei allem Wissen um die foreneigenen Mechanismen und Reflexe
Bist Du sensibel! Ich habe mich z.B. zum IHK-Neubau ebenfalls positiv geäußert. Und? Dann ist man halt in der Minderheit. Ist das ein Grund seine Meinung nicht zu äußern? Wird man deshalb gebannt? Muß man deshalb eine soziopsychologische Forenanalyse anstellen? Nein, es ist Sinn eines Forums, belebt es gar. Ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Zitat:
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Die These, Sayah sei für die Mängel, die sie in der städtebaulichen Entwicklung Stuttgarts konstatiert, letztlich sogar "hauptverantwortlich", ist schon reichlich steil.
Wenn die These so aufgestellt worden wäre. Ich habe aber vom Geist geschrieben und nicht von einer Person. Steht eigentlich im recht kurzen Beitrag direkt über Deinem. Lese- oder Verständnisschwäche?, möchte man fragen.

Zitat:
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Verzeihung für die neuerliche "Störung" ((c) MaxBGF), aber in erster Linie ist es mal Frau Sayah, die in Bausch und Bogen abgekanzelt wird, was im Forum ja bekanntlich Methode hat; es bleibt hier halt nicht ungestraft, kritisch gegenüber S21, allzuviel neuer Shopping-Herrlichkeit oder maximaler Baumassierung im Talkessel eingestellt zu sein.
Ungestraft ist in dem Zusammenhang ein wahrlich bescheuertes Wort. Unkritisiert vielleicht oder über welche Sanktionsmechanismen verfügt denn dieses Forum, welche bei zum Beispiel mehrheitlicher Kritik greifen?

Überhaupt ist bezeichnend wie Du wiederholt selbst Kritiker beschützen zu müssen glaubst, welche das Privileg besitzen, als Journalisten oder Verbandsfunktionäre Massen zu erreichen. Niemand wird gezwungen Journalist zu werden oder einen bestimmten Artikel in einer bestimmten Weise zu schreiben. Wenn der oder die Privilegierte das allerdings tun, müssen sie spätestens seit der Ära des Internet mit Kritik leben. Oder willst Du solche Rechte nur für ein paar Arrivierte, die Deine Meinung teilen?

Der springende Punkt scheint allerdings, daß Du in Deinem virtuellen Leibwächtergehabe auf einem Auge wirklich blind bist: Wer hier in Bausch und Bogen abkanzelt ist Frau Sayah:
Zum nicht geringen Teil gehen die heutigen Defizite darauf zurück, dass Matthias Hahn, vormals Fraktionsvorsitzender der SPD im Stuttgarter Gemeinderat, den seine Partei 1996 auf die Baubürgermeister-Stelle wählte, sich hauptsächlich als die schlimmsten Übel verhinderndes Korrektiv der großprojektvernarrten Oberbürgermeister Rommel und Schuster sah.

Das ist nun wirklich link und schäbig. Die Ex-CDU-OBs also beschissen, SPD-Hahn derjenige, welcher immerhin zu retten versucht, was unter solchen schlimmen Dämonen noch zu retten war. Was es daher jetzt brauche sei ein wirklicher Wechsel, damit endlich endlich eine gute Entwicklung (natürlich grün) einsetzt.
Das nenn ich mal guten, differenzierten, neutralen Journalismus


Ihr Programm für diese Entwicklung könnte zwar laut Artikel dem grünen Parteiprogramm abgeschrieben sein, damit es aber schön demokratisch un unverklüngelt klingt, soll es doch bitte nach echter Wahl aussehen. In der Bau-BM-Ausschreibung steht dann etwa:
Suchen Großstadt-Bau-BM, der die vielen Wunden der Stadt repariert, Investoren gegenüber kritisch, Großinvestoren abgeneigt ist. Der seinen Schwerpunkt in der Senkung von Feinstaubbelastung und Erhöhung von Kaltluftschneisen, der seine Ideen im intensiven Bürgerdialog für eine soziale Stadt mischt. Das Parteibuch ist irrelevant ()

Unter Schuster war nicht alles gut und ihm ist auch nicht alles allein anzurechnen was in seiner Ära entstanden ist, doch dominierten Kuhn & Co schon 30 Jahre in Stuttgart bestünde der Kleine Schloßplatz weiter aus einer riesigen Sichtbetontreppe, das A1-Gelände aus Bahnbrache, Zuffenhausen und Cannstatt besäßen vielleicht Fahrradmuseen, im STEP stünden Studentenwohnheime. Statt großinvestorischer Hotelketten könnte Stuttgart - ganz eigen - eine gemütliche Bed & Breakfast-Infrastruktur im Zentrum aufweisen, manch Stadtbahnhalt wäre Stadtbahntraum geblieben. Tante Emma wäre trotzdem weg, nur nicht gen KöPa, Gerber oder Milaneo, sondern auf die grüne Wiese. Und alles, was leider sein muß, man aber nicht will, wird ewig zerredet/diskutiert/mitgenommen. Getreu der Hoffnung, daß irgendwann der böse Investor schon abspringen wird.

Und ohne "Retter" wie Hahn, sondern mehr Schuster hätte Stuttgart wohl längst eine hübsche Stadtkrone Prag statt Altenheimknast samt virtuellwortiger Ökovorzeigebauten.

Was die meisten Menschen übrigens wirklich mitnimmt sind Dinge wie Königsbaupassagen, Automuseen, Stadtbahnen und nicht warme Worte von Beteiligung, wenn hinterher nichts rausspringt wie derzeit zu beobachten. Nur grünen und linken Wichtigtuern kann nichts besseres passieren als ewig zu diskutieren um sich zu produzieren, selbstdarzustellen und einen Namen zu machen. Doch all das bleibt von Frau Sayah unkritisiert. Vermutung: Ihr gefällt es selbst.

@Carina, Schuster oder Rommel, die sich tatsächlich kaum mehr wehren können, springst Du jedoch nicht zur Seite, sondern der schäbigen Angreiferin, weil sie - huch - gar kritisiert wird.
Was ist denn das für eine Art?, wo Du doch so ein guter Mensch bist, dessen Mission nach eigener Aussage nicht zuletzt sei, sich gegen Ungerechtigkeiten und undifferenzierte Pauschalisierungen zu wehren.
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Alt 28.02.15, 14:14   #217
hfrik
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hfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiellhfrik ist essentiell
Nun, man kann es auch im historischen Zusammenhang stehen- nach dem 2. Weltkrieg war alles vor dem 2. Weltkrieg ausser dem Bauhaus alles Mist, den man möglichst schnell entsorgen sollte, dazu noch die nicht zuende gedachten Ideen der Autogerechten stadt, so hat man dann mal 20 Jahre losgelegt, bis man dann in den 70'ern und 80'ern ins völlige Gegenteil umgeschwenkt ist nur was alt war ist gut, alles was neu ist ist von vornegherein Verdammenswert, und wenns was neues sein muss, dann bitte nur klein und unauffällig. In der Zeit sind die Grünen gegründet worden, und für viele Altmitglieder ist das verkürzt gesagt immer noch die Biebel.
Es ist aber nicht die Grösse oder die Neuheit, die einen Bau schlecht macht, sondern schlechte archhitekur und billige BAuasführung, und die gabs in den 60'er und 70'er massenweise. Die Beispiele dafür dass man auch grosse GEböude gut bauen kann, werden dafür oft Ignoriert. Obwohlman dort lernen kann was gut funktioniert und was nicht. z.B dass für den Frieden im Haus interner Schallschutz essentiell ist, und dass wenn nicht alle ständig voneinander genervt sind, auch der Vandalismus kleiner wird.
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Alt 07.04.15, 10:31   #218
jaggyjerg
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Vertikaler Friedhof

Rubrik WTF... Vielleicht ein netter Aprilscherz, vielleicht aber auch nur eine Vision die unbedingt einen Arztbesuch einfordert. Hoch oben lässt es sich am besten Ableben? Ein vertikaler Friedhof am Berliner Platz. Gefunden auf http://www.janruetzel.de/vertikaler-friedhof/
Ohne Beschreibung, ohne nichts... Aber in jedem Fall witzig



Und nun freue ich mich auf eine ausgedehnte Diskussion um die Vor- und Nachtteile eines entstehenden vertikalen Friedhof - genau an dieser Stelle. Alternativ wäre es auch als Stadtkrone am Pragsattel denkbar
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Alt 07.04.15, 22:40   #219
Silesia
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In jedem Fall dürfte diese Vision locker 25 Jahre alt sein. Die Stelle ist eher unpassend. Am Pragsattel dann neben dem Haus Martin! Und 2 auf dem Killesberg neben dem Augutinum. Und eins zwischen die Tiefbahnhof-Glubschaugen für gefallene Juchtenkäfer und Gedöns.
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Alt 25.11.15, 21:43   #220
Wagahai
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Ex-EnBW HQ Kriegsbergstr.32

Die Münchener Reiss & Co. ("Pariser Höfe") hat obiges Areal für geschätzte 22 Mio. EUR erworben und beabsichtigt eine Neuentwicklung.

Quelle: IZ

Die StZ hatte vor ein paar Tagen ebenfalls hiervon berichtet, schrieb dabei von einem Komplettabriss des (m.E.) Meisterwerks des Stuttgarter Büros LRO, das erst 18 Jahre jung ist. Dem scheint die IZ nun zu widersprechen, da nur von Bestandsgebäude und dessen Neunutzung (z.B. Hotel) die Rede ist.
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Alt 05.11.16, 00:11   #221
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Pragfriedhof konvertieren

Paßt hierher
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Alt 15.03.17, 08:23   #222
Max BGF
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Nach der Aufbruchstimmung in den 200x-er Jahren mit u.a. Kleinem Schlossplatz und Automuseen hätte man sich durchaus Solches auch in Stuttgart vorstellen können. Architektur! Mut! Geblieben ist davon: Nichts.
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Alt 20.08.17, 13:21   #223
ippolit
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Zunkunftvision - Stuttgart im Jahr 2035

Gestern konnte man in StZ Printausgabe auf einer Doppelseite sehen wie sich die Daimler-Zukunftsforscherin Marianne Reeb sich Stuttgart im Jahr 2035 vorstellt.

Sie hat ein paar Prämissen dass sich bestimmte Techniken durchsetzen werden wie autonomes Fahren und Drohnen.

Das die Stadt sich mehr am Menschen ausrichten wird und dazu idealerweise die Transporte und Strassen unter die Erde gehen sollten.

Wir müssen also loslegen wenn wir bei unserer üblichen Umsetzungsgeschwindigkeit die Infrastruktur von Morgen vorsehen wollen.




http://www.stuttgarter-zeitung.de/in...95d0fd477.html
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Alt 20.08.17, 16:37   #224
Max BGF
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Wieso?, ist doch wie mit den Flughäfen. Lassen wir Frankfurt, München und Zürich die Arbeit tun und nutzen dann lieber deren Infrastruktur. Liegen quasi um die Ecke.
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Alt 01.11.17, 10:43   #225
Wagahai
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Das Gegenteil von Visionen leider hier. Interview mit PP.

U.a.:
  • Große Hoffnung Rosensteinviertel
  • S21: Die Baustelle muss endlich weg
  • Parkplätze: 12.000 reichen, Parkplätze unter Paulinenbrücke sollen weg
  • Er will noch 6 Jahre durchhalten, vielleicht mehr
Quelle: TOP Magazin
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