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Alt 07.10.17, 10:30   #1
Architektator
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Freiraumgestaltung Umfeld Berliner Schloss/Humboldt-Forum

Um Überschneidungen zu vermeiden, habe ich hierfür ein eigenes Thema erstellt.

Im offenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb 2013 gewannen bbz landschaftsarchitekten aus Berlin den ersten Preis. Dieser soll laut einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vom 29.09.2017 ab jetzt umgesetzt werden:

Zitat:
Neuer Stadtraum an der Spree entsteht durch den Neubau der Stützwände im Umfeld des Humboldt Forums

29.09.17, Pressemitteilung
Die Neugestaltung der Freiflächen rund um das Humboldt Forum beginnt im Oktober 2017 mit dem Bau einer Stützwand entlang des Spreeufers. Die mit der Freiraumgestaltung beauftragten Berliner Landschaftsarchitekten bbz haben auf der Ostseite des Humboldt Forums – dem sogenannten Belvedere – einen neuen Stadtraum auf zwei Ebenen konzipiert, den „Spreebalkon“ und die „Spreeterrasse“.

Vom Spreebalkon aus können die Besucherinnen und Besucher den Blick über die Spree in Richtung Osten schweifen lassen, um dort das grüne Marx-Engels-Forum, die Marienkirche, den Alexanderplatz mit Fernsehturm und das Berliner Rathaus zu entdecken. Die geplanten gastronomischen Einrichtungen im Humboldt Forum können den Spreebalkon für die Bewirtung ihrer Gäste im Freien nutzen. Die vorgelagerten Spreeterrassen bieten die Möglichkeit direkt am Wasser entlang zu flanieren oder sich im Schatten der neu gepflanzten Trauerweiden auf einer Bank auszuruhen.

Auftraggeber der Baumaßnahme ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Hauptstadt Berlin – Parlaments- und Regierungsviertel, die zu 64 % vom Bund und zu 36 % vom Land Berlin getragen wird. Die Baukosten belaufen sich auf rd. 5,5 Mio. €. Bis Ende 2018 sollen die Arbeiten zur Errichtung der Stützwände abgeschlossen sein. Anschließend werden die weiteren Freiflächen im Umfeld des Humboldt Forums durch das Land Berlin gestaltet. Im nordwestlichen Bereich des Schlossplatzes werden die Arbeiten, bedingt durch die Baustelle der BVG zur Errichtung des Bahnhofs „Museumsinsel“ und dem Rückbau der Humboldtbox, über das Jahr 2019 hinaus andauern.

Die Realisierung der Nutzungs- und Gestaltungsidee des Spreebalkons und der Spreeterrasse erfordert eine Stützwandkonstruktion, um den vorhandenen Höhenunterschied von ca. 4,80 m zwischen der Spree und dem Erdgeschoß des Gebäudes abzufangen. Mit Hilfe dieser Stützwandkonstruktion wird es möglich Rampen auszubilden, über die das Spreeufer barrierefrei erschlossen werden kann. Die neue Anlage besteht aus zwei Rampen, die von der Liebknechtbrücke und der Rathausbrücke hinunter auf die Ebene des Spreeufers führen. Beide Rampen werden zur Spreeseite von einer 1,10 m bis 5,20 m hohen Stützwand mit Brüstung eingefasst. Zum Humboldtforum hin wird eine weitere ca. 5,50 m hohe Stützwand errichtet, die den Höhenunterschied zur oberen Ebene, dem Spreebalkon abfängt. An der Liebknechtbrücke wird der Zugang zum Spreeufer zusätzlich über eine großzügige Treppenanlage gewährleistet.

Verkleidet werden die aus Ortbeton hergestellten Stützwände mit dem gleichen Sandstein, der auch an der neu gebauten Uferwand zum Einsatz kommt. Damit erhält der neue Stadtraum ein hochwertiges einheitliches Erscheinungsbild.
Quelle: http://www.stadtentwicklung.berlin.d...richt6431.html

Weitere Informationen: http://www.stadtentwicklung.berlin.d.../preis_1.shtml
Bilder des Siegerentwurfs: http://bbz.la/projekt/freiraumgestal...umboldt-forum/
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Alt 07.10.17, 20:15   #2
Akustiker
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Akustiker könnte bald berühmt werdenAkustiker könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von 29.09.17, Pressemitteilung
...oder sich im Schatten der neu gepflanzten Trauerweiden...

...also vielleicht doch nicht nur eine... auf den Bildern ist aber nur eine zu erkennen.
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Alt 08.10.17, 00:45   #3
alexsb73
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alexsb73 ist im DAF berühmtalexsb73 ist im DAF berühmt
Erstaunlich...

Viel viel Beton und wenig Bäume und gar Platzgestaltung. Das sieht sehr anspruchslos aus. Welche Gedanken liegen dem Entwurf zu Grunde. Die Idee den Blick auf die Schlossfassade nicht mit Bäumen zu versperren mag ich noch nachvollziehen können, aber gerade wenn man weiß wie der Platz vor dem Krieg aussah - so hätte ich mir wenigstens Möglichkeiten gewünscht um dort evtl. sich zu setzen und dort zu verweilen.

Vor allem erscheint mir der Anschluss hin zum Lustgarten ja überhaupt nicht gedacht, gewünscht? Es scheint eine schmalere Straße zu geben - die zwar die beiden Plätze schneidet - aber diese Seite hin zum Schloss ist definitiv keine Fortführung des Lustgartens - geht das nur mir so oder ist das irgendwie komisch?
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Alt 08.10.17, 12:31   #4
Baukörper
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Baukörper ist einfach richtig nettBaukörper ist einfach richtig nettBaukörper ist einfach richtig nettBaukörper ist einfach richtig nettBaukörper ist einfach richtig nett

Quelle: http://www.bilderbuch-berlin.net/bil...8x1304xin.jpeg

Das Bild zeigt doch deutlich, dass der Vorkriegszustand auch nicht so toll war.
Straßen rund herum und die Insellage des Schlossbrunnens kann kein Vorbild für die Neugestaltung sein. Die umlaufenden "Vorgärten" sahen vielleicht ganz nett aus, verdienen aber nicht den Begriff "Grünanlage".
Wenn man bedenkt, dass heute viel mehr Anforderungen an das Umfeld gestellt werden als früher, (Rettungswege oder behindertengerechte Zugänge), ist die Planung ganz gut. Was die Lustgartenseite angeht, hoffe ich, dass die dortige Rennstrecke wirklich verkehrsberuhigt wird. Vielleicht kann in diesem Rahmen die Gestaltung des Lustgartens in Teilen bis vor das Schloss fortgesetzt werden.
Ein Aspekt, der noch gar nicht in den Planungen vorkommt, sind die Schutzmaßnahmen gegen Amokfahrer o.ä. Da werden bestimmt noch einige Änderungen folgen.
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Alt 08.10.17, 13:46   #5
Gammelfisch
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Gammelfisch hat die ersten Äste schon erklommen...
Mir gefällt die geplante Freiraumgestaltung um ehrlich zu sein recht gut. Eine komplette Einrahmung des Schlosses durch Vorgärten wie im Vorkriegszustand halte ich für keine gute Idee. Diese verhindert nämlich ein direktes Herantreten ans Schloss, was etwas "erdrückend" wirken kann. Dies war wahrscheinlich von einigen preußischen Königen durchaus erwünscht, um die Machtstellung zu unterstreichen. Der Schlossplatz wird glaube ich aufgrund der neuen Baumpflanzungen am Staatsratsgebäude auch keine "karge Steinwüste" werden, so wie es von anderen Leuten im Forum befürchtet wird (auch wenn ein "Highlight" wie der Neptunbrunnen die Situation noch verbessern würde). Man darf bei dem ganzen auch nicht vergessen, dass mit einer riesigen Anzahl von Touristen zu rechnen ist; die brauchen Platz.
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Alt 08.10.17, 14:07   #6
Konstantin
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Konstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle ZukunftKonstantin hat eine wundervolle Zukunft
Die oben gezeigten Animationen sind widersprächlich: in der einen Perspektive werden auf der Lustgartenseite modernisierte Schloßterrassen gezeigt, in der Draufsicht drei Grünboskette, die parallel verlaufen. Was wird denn nun ausgeführt?

Die rundumlaufenden Vorgärtend er kaiserzeit sind auch für mich kein Must, wohl hingegen die Schloßterrasse. Die Gestaltung muß deutlich machen, dass die Terrassenseite die Gartenseite ist und der Lustgarten bis an die Schloßmauern heranreicht. Die Straße kam erst später, in der Kaiserzeit, und ist ein zurückzudrängender Störfaktor. Aber auch das ist gestaltbar.

Die Rossebändiger könnten in einer abstraktmodernen oder historischen Schloßterrassengestaltung wiederkehren.
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Alt 08.10.17, 15:00   #7
Gammelfisch
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Gammelfisch hat die ersten Äste schon erklommen...
Ich glaube, beim dritten Grünboskett handelt es sich um den U-Bahn-Eingang, falls ich deinen Kommentar korrekt gedeutet habe.
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Alt 05.07.18, 19:50   #8
Architektator
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Zitat:
Zitat von Camondo Beitrag anzeigen
Das Gebäude ist das Gebäude, das Umfeld hat damit erstmal garnichts zu tun.
Das ist Unsinn und das weißt du auch, Camondo. Innen- und Außenräume bilden bei barocken Schlössern immer eine Einheit. Man käme auch nie auf die Idee, die barocken Gärten von Versailles in moderner Form umzugestalten, um ein französisches Beispiel zu nennen.
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Alt 05.07.18, 19:55   #9
Camondo
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^ Das hier in Berlin ist nicht Versailles!! und das weisst du auch!
Das hier in Berlin sind 3 barocke Wände eines Stadtschlosses und eine Kuppel aus dem 19 Jahrhundert. Das was hier Schlossumfeld genannt wird sind keine barocken Gartenanlagen a la Versailles, nichts was hier angesammelt wurde (Rossebändiger, Adlersäule... etc.) stammt aus der Zeit des Barock, dann existiert ein modern gestalteter Lustgarten der durch eine sehr breite vielbefahrene Strasse vom Humboldt Forum abgetrennt ist, ein Denkmal-Sockel aus Ende 19 Jahrhundert mit Mosaiken, das wars.

... und auch da liegst du falsch. Sogar in Versailles werden ursprünglich barocke Bosquette modern umgestaltet wie das wunderschöne Bosquet von Louis Benech und Jean-Michel Othoniel zeigt:
http://versaillesdailyphoto.blogspot...atre-deau.html
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Geändert von Camondo (05.07.18 um 20:39 Uhr)
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Alt 05.07.18, 20:30   #10
Architektator
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Ich habe nie behauptet, Berlin sei Versailles. Aber auch hier bilden Fassaden und Umfeld des Schlosses eine gestalterische Einheit: Der Neptunbrunnen bezieht sich auf das Portal II, die Mitte des Schlossplatzes und die Achse der Breiten Straße. Die Adlersäule bezieht sich auf den Münzturm Schlüters, das Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. und den Aufenthalt Napoleons im Schloss. Die Rossebändiger beziehen sich auf das Portal IV, die Pferdeskulpturen am Alten Museum und die Achse der Linden. Alles hängt mit allem zusammen.
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Alt 05.07.18, 20:44   #11
Camondo
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Zitat:
Zitat von Architektator Beitrag anzeigen
Ich habe nie behauptet, Berlin sei Versailles. Aber auch hier bilden Fassaden und Umfeld des Schlosses eine gestalterische Einheit....
Nein, das können sie garnicht weil sie aus völlig unterschiedlichen stilistischen Epochen stammen, das Schloss und diese Artefakte. Sie können bestenfalls eine sinngebende Verbindung herstellen, die aber so nicht mehr existiert und somit nicht mehr nachvollziehbar ist!
Die Rossebändiger zum Beispiel waren ein Geschenk des Zaren Nikolaus I. Somit sind sie dort gelandet weil man wohl meinte sie würden da ganz gut hinpassen und korrespondieren. Man kann also überhaupt nicht von einer gestalterischen Einheit sprechen, da für alles was im Schlossumfeld angesammelt wurde im nachhinein erst eine Korrespondenz kreiert werden musste.
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Alt 05.07.18, 21:46   #12
Odysseus
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@ Camondo

ganz ehrlich, ich finde es zum Kotzen, wie du unsere Kultur schlecht redest. Das Berliner Schloss war ein fantastisches Gebäude, das gerade eine über Jahrhunderte gewachsene Geschichte erzählt hat und wo man an jeder Ecke den langsamen Bedeutungszuwachs Berlins ablesen konnte. Nicht nur im Geschichtsbuch, sondern auch baulich.
Dazu hatte jedes Exponat im Schlossumfeld eine Geschichte und bildete wie das Schloss selbst die Genese des Schlosses ab. Der Neptunbrunnen, die Rossebändiger, sie sind nicht nur künstlerisch extrem wertvolle Exponate, nein, sie stehen beispielhaft für die Entwicklung Berlins und der stetig steigenden Bedeutung und ihrer internationalen Verflechtung (Rossebändiger, Oranierfürsten).

Dass du dich so abwertend über all diese Exponate äußerst, als wären sie billiger Plunder, ist wirklich unsäglich. Das Berliner Schloss war eine der bedeutenste barocken Schlossanlagen nördlich der Alpen, es war vermutlich sogar das bedeutendste Stadtschloss Nordeuropas. Jeder Laie weiß, dass barocke Schlossanlagen immer als Kombination zwischen dem Innen und dem Außen gedacht wurde.

Ich habe es wirklich lange genug mit Verständnis versucht, aber deine inhaltlichen Ansichten sind substanzlos und einfach falsch. Und die Art und Weise, wie du unsere bedeutendsten Kulturgüter schlecht redest ist erschütternd!
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Alt 05.07.18, 23:07   #13
Konstantin
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Na, ganz so einfach sind eben diese Dinge nicht. Das Berliner Schloß und die Museumsinsel ist über Jahrhunderte entstanden. Ggf. gibt es auch unterschiedliche Auffassgungen dessen, was da gerade gebaut wird: die einen halten es für einen zeitgenössichen Museumsbau und die andere für eine Rekonstruktion des preußischen Königsschlosses zu Berlin.

Einig sollten wir un aber darüber sein, dass hier eine städtebauliche Rekonstruktion stadtfindet. Und zu dieser städtebaulichen Rekonstruktion gehört auch die Freifläche, im Barock wie heute.

Da der Senat in seiner Koalitionvereinbarung beschlossen hat die Linden zu einer Fußgängerzone zu machen gehe ich davon aus, dass die namenlose Straße zwischen Schloßbrücke und Liebknechtbrücke mittelfristig verschwindet. Bis auf Potsdam ist es ja auch rar, dass der Autoverkehr durch Lustgärten geleitet wird.

Damit ergeben sich die städtebaulichen Aspekte der Verbindung zum Alten Museum (Rossebändiger), zu den Linden (Adlersäule) und zum Schinkelplatz (Schloßfreiheit.

1. Die Verbindung zwischen dem Haupteingang des Alten Museums und dem Gartenportal IV gab es immer. Vor dem Museum bot das Pomeranzenhaus den Bezugspunkt. Die Rossebändiger sind zwar vom Zaren geschenkt, zitieren aber das Kapitolmotiv Roms uns sind deshalb (nicht nur wegen des guten deutsch-baltischen Bildhauers) am Portal IV aufgestellt worden. Die Modernisierung des Städtebaus der Kaiserzeit hat das Motiv trotz Straße gehalten.

2. Die Adlersäule markiert den Schnittpunkt der Linden mit der Schloßterrasse. Dies war schon städtebaulich bemerkt als Schlüter den Münztürm errichtete. Den Effekt wollten Stüler und Cantian wiederholen. Durch die städtebauliche Rekonstruktion der Bauvolumina wird der Wunsch nach einer Dominante auf kurz oder lang wiederkommen.

3. Die Bebauung der Schloßreiheit unter Abbruch der steuerbefreiten Wohnbauten halte ich für einen Mißgriff des Kaiserreichs. Ich bin für eine Wiederherstellung der Wohnbebauung an der Schloßfreiheit und gegen Wippe und Kolonnade.



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