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Alt 12.03.15, 08:50   #46
Frankfurter Bub
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Frankfurter Bub ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Das sich etwas tut, finde ich ebenfalls suuuper! Allerdings erwarte ich keine allzu beeindruckende Architektur, zumal die Nassauische Heimstätte unter anderem das Projekt leiten wird. Die Herrschaften haben bis dato kein Vorzeigeprojekt zu verbuchen, schlichtweg einfallslose und gänzlich langweilige Architektur. Kein Wunder dass der Vertrieb des Projektes Harmonie West im Europaviertel schlecht verläuft. Dennoch bin ich bei formart zuversichtlicher. Hoffe formart wird das Viertel durch eine zukunftsträchtige Architektur hervorheben. Wie beispielsweise das Holbeinviertel. Schauen wir mal...
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Alt 13.03.15, 17:51   #47
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Also Holbeinviertel ist ja mal ein ganz schlechtes Beispiel, städtebaulich wie architektonisch billigste Massenware. Alles steht und fällt bereits mit der städtebaulichen Konzeption, und da lässt der Bebauungsplan mit den immer noch gleichen Fehlern wie fast überall sonst (kein richtiger Blockrand, viel zu große Abstände zwischen den viel zu großen Gebäuden mit pseudo-modernen Grundrissen) leider mal wieder das Schlimmste befürchten.
Was ist "zukunftsträchtige Architektur"? Damit meinst du hoffentlich keine Look-at-me Glas-Stahl-Konstruktionen. Ganz normale traditionelle Bauweise, Sockel, Schaft, Dach, ordentlich gegliedert, traditionelle Materialien, gerne dekoriert und mit anständiger Farbgebung würde schon reichten, und wär tausendmal besser als 80% aller bisherigen Neubauten im Stadtgebiet.
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Alt 30.03.16, 14:22   #48
Schmittchen
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Leider werden weitere Jahre vergehen, bis hier endlich mit dem Bau von benötigten Wohnungen begonnen werden kann. Der Magistrat hält nämlich eine zweite öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nr. 834 "Südlich Rödelheimer Landstraße" für erforderlich. Dies teilt er in einer aktuellen Stellungnahme (PDF) an den um Auskunft ersuchenden Ortsbeirat 7 mit. Der Wortlaut:
Nach Klärung letzter planerischer Fragestellungen im Plangebiet und unter Wahrung der rechtlichen Anforderungen an das Planverfahren, wie auch der Umsetzung der Vorgaben aus dem Stadtverordnetenbeschluss § 4579 vom 22. Mai 2014, strebt der Magistrat eine zweite öffentliche Auslegung des Bebauungsplans Nr. 834 "Südlich Rödelheimer Landstraße" für Ende 2016 an. Da der Bebauungsplan Nr. 834 nicht vollständig aus den Darstellungen und Festlegungen des Regionalplans Südhessen / Regionaler Flächennutzungsplan 2010 entwickelt werden kann, stellt der Magistrat parallel zum Bebauungsplanverfahren einen Antrag auf Abweichung von den regionalplanerischen Festlegungen. Ab Antragsstellung beträgt die Verfahrensdauer circa 1,5 Jahre. Mit Rechtskraft des Bebauungsplans bzw. mit einer möglichen frühzeitigen Planreife nach § 33 BauGB ist somit bei günstigem Verlauf frühestens gegen Ende 2017 / Anfang 2018 zu rechnen.
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Alt 23.09.16, 13:47   #49
Frank Großenbac
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Frank Großenbac sitzt schon auf dem ersten Ast
Burka Kosmos verlässt Betriebsgelände bis Juni 2017

Zuerst hat mir ein Nachbar davon berichtet: In einer Betriebsversammlung habe der Betriebsleiter Anfang September 2016 erklärt, dass der Standort von Burka Kosmos an der Rödelheimer Landstraße 31 geschlossen werde, weil der österreichische Eigentümer beschlossen habe, die Produktion nach Osteuropa zu verlagern. Heute, am 23. September 2016 habe ich mich bei Burka Kosmos selbst kundig gemacht und vor Ort vorgesprochen. Dort hat mir ein Ingenieur die Auskunft gegeben, dass dies zutreffen würde, und der Betrieb geschlossen und verlagert würde. Einige Produktionsmittel würden verlagert, einige Produktionsmittel würden aber auch verschrottet werden. Es sei geplant, den Betrieb von Burka Kosmos am Standort Rödelheimer Landstraße bis Juni 2017 abzuwickeln. Es würden fünfzig Arbeitsplätze wegfallen. Der Verlust der Arbeitsplätze ist sicherlich sehr zu bedauern. Die Möglichkeiten, das Entwicklungsgebiet nun deutlich vernünftiger zu entwickeln, sind aber nun erheblich erweitert. So kann die Planstraße "Halske-Allee" bis zur Morsestraße durchgezogen werden, ohne durch den "Störbetrieb" einen Schlenker zu machen. Auch wenn die Geruchsbelästigungen von Burka Kosmos in den letzten Jahren deutlich abgenommen haben, werden die Nachricht des Wegzugs viele erleichtert aufnehmen. Für uns war der Betrieb von Burka Kosmos aber auch mit einem historischen Fabrikgebäude verbunden, das wir in seiner althergebrachten und antik anmutenden äußeren Form durchaus auch sehr zu schätzen wussten. Wir freuen uns aber letztlich auch, dass der Firmensitz gerade noch rechtzeitig vor einer weiteren Planauslegung aufgegeben wird.
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Alt 07.02.18, 10:20   #50
Schmittchen
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Areal der Spedition Fermont verkauft

Überraschen wird es niemanden, dass es wieder nichts geworden ist mit der "frühzeitigen Planreife", die dem vorletzten Beitrag zufolge "bei günstigem Verlauf" in diesen Tagen vorliegen sollte. Doch wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen von diesem enorm wichtigen Entwicklungsgebiet: Die beiden bereitstehenden Projektpartner, die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und die Instone Real Estate Development GmbH, teilen mit, dass sie im Dezember 2017 das Grundstück der Spedition Fermont erwerben konnten. Die 11.000 m² große Fläche liegt an der Rödelheimer Landstraße, im nordöstlichen Teil des Planungsgebiets.

Einem Baubeginn steht entgegen, dass das Planungsamt der Stadt Frankfurt immer noch mit der Aufstellung des Bebauungsplans beschäftigt ist. Es sollen einmal rund 2.500 Wohnungen entstehen können, außerdem eine neue Grundschule und auch ein Grünzug. Geplant ist eine Mischung aus geförderten Wohnungen, frei finanzierten Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen.

In der Mitte des Luftbild-Ausschnitts das Fermont-Areal, oben die Rödelheimer Landstraße, rechts unten ein mittlerweile leer stehender Gebäudekomplex von Siemens:


Geobasisdaten: © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 02.2018,
© Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
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Alt 08.02.18, 09:07   #51
Heinz
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Heinz sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreHeinz sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreHeinz sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Heute gab es dazu einen interessanten Artikel in der FNP. Das Fermontgelände wird bis spätestens 2021 übergeben. Der Schleifmittelhersteller Burka Kosmos, dessen Geruchsemissionen die Entwicklung als Wohngebiet erschwerten, ist bereits ausgezogen.

Die Offenlegung des Bebauungsplans erfolge nach Aussage des Sprechers von Mike Josef "in Kürze". Weiter: Die Bebauung der großen Brachflächen "könne etwa in einem Jahr beginnen, vielleicht noch 2018, spätestens 2019."

Demnach ist eine Entwicklung des Gebiets in Phasen zu erwarten, von denen die erste kurz bevorsteht. Mittelfristig werden sicher auch Teile der westlich gelegenen Gewerbegrundstücke in die Entwicklung einbezogen. Ich hoffe und wünsche, dass die städtebauliche Sterilität vieler jüngerer Siedlungen einer urbaneren Bebauung weicht, auch wenn das wohl nicht zu erwarten steht.
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Alt 27.03.18, 14:26   #52
epizentrum
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Burka-Kosmos-Gelände

Die beiden Projektpartner, die das Fermontgelände entwickeln werden – also Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und Instone Real Estate Development, Frankfurt –, haben sich auch die ca. 7.000 qm große Fläche einverleibt, die Burka Kosmos bis vor kurzem genutzt hat. Siehe auf der Satellitenkarte.

Weiterhin ist von bis zu 2.500 Wohnungen die Rede, die insgesamt südlich der Rödelheimer Straße entstehen könnten, ohne dabei Flächen neu zu versiegeln. Für die Wohnungen seien Finanzierungsmodelle jeglicher Couleur vorgesehen. Eine neue Grundschule und ein Grünzug könnten ebenfalls entstehen.

(Q)
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Alt 05.07.18, 15:41   #53
Schmittchen
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Schönhof-Viertel

Heute fand auf dem Areal eine Informationsveranstaltung für die Presse statt. Dabei wurde der aktuelle städtebauliche Entwurf für den östlichen Bereich des Entwicklungsgebiet "Südlich Rödelheimer Landstraße" vorgestellt. Auch wurde der Name des neuen Wohnquartiers bekannt: "Schönhof-Viertel". Also eine Bezugnahme auf die Wasserburg mit diesem Namen, die früher in der Nähe stand.

Die hat Stadt eine Pressemitteilung mit weiteren Informationen herausgegeben:
Aus dem Frankfurter Siemens-Areal wird das Schönhof-Viertel mit über 2000 Wohnungen

Planungsdezernent Mike Josef stellt gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und der Instone Real Estate städtebaulichen Entwurf vor

Wo jetzt noch Verwaltungsgebäude, Produktionshallen, Brachen und Parkplätze das Bild bestimmen, soll in Zukunft ein lebendiges Wohnquartier unter dem Namen „Schönhof-Viertel“ entstehen. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und der börsennotierte Wohnentwickler Instone Real Estate realisieren zusammen ein Projekt auf dem ehemaligen Siemens-Areal im Stadtteil Bockenheim. Gemeinsam mit Planungsdezernent Mike Josef stellten die beiden Unternehmen heute den Städtebaulichen Entwurf für das Areal vor. Rund 125.000 Quadratmeter haben die beiden Unternehmen in den vergangenen Monaten erworben, rund die Hälfte der Gesamtfläche, die es zu überplanen gilt.

„Wir entwickeln an dieser Stelle im Rahmen einer Innenentwicklung ein vielfältiges Quartier mit Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten einschließlich der benötigten Infrastruktur. Im westlichen Bereich wollen wir zudem ein urbanes Gebiet entwickeln, das ein Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten ermöglicht. So können auch die vorhandenen Betriebe hier weiter existieren“, erklärt Josef. Die Entwickler stehen in den Startlöchern. „Wenn wir im kommenden Jahr erste Bauanträge einreichen können, wollen wir zügig mit der Bebauung beginnen. Einen guten Verlauf vorausgesetzt, sind wir 2024 mit dem Siemens-Quartier fertig“, stellt Peter Klarmann, Leiter der Projektentwicklung der Nassauischen Heimstätte, in Aussicht.

Über 2.000 Wohnungen werden auf den 15 Baufeldern der beiden Unternehmen im östlichen Bereich des Planungsgebietes entstehen. Beabsichtigt ist ein Mix aus 30 Prozent geförderten Wohnungen (1. und 2. Förderweg), frei finanzierten Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen. „Wir streben eine hohe architektonische Qualität und Vielfalt an und werden unterschiedliche Architekturbüros mit Entwürfen beauftragen. Das Schönhof-Viertel bietet ein ganzheitliches, modernes Quartierskonzept, das Wohnen, Arbeiten und Erholung in sich vereint. Hier können beide Unternehmen ihre Expertise bei der Entwicklung von innerstädtischen Quartieren hervorragend einbringen“, erklärt Ralf Werner, Instone Niederlassungsleiter Rhein-Main. Für die Quartiersmitte ist in Abstimmung mit der Stadt ein europaweiter Architekturwettbewerb geplant.

Am zentral gelegenen Quartiersplatz entsteht auch eine Grundschule. Auf dem gegenüberliegenden Baufeld wird im Erdgeschoss Einzelhandel untergebracht, der die Nahversorgung des Quartiers sichert. „Nassauische Heimstätte und Instone werden auf dem Areal außerdem mehrere Kindertagesstätten bauen und einen großen öffentlichen Park anlegen. Ein öffentlicher Quartiersplatz und weitere Höfe innerhalb der Bebauung werden aus dem Schönhof-Viertel ein familienfreundliches Wohnquartier mit hoher Aufenthaltsqualität machen“, so Josef.

Bild: Sabine Antonius

Nochmals der städtebauliche Entwurf, hervorgehoben offenbar der zuerst zu bebauende Teil des Gesamtareals "Südlich Rödelheimer Landstraße" (hier ist Norden oben):


Grafik: Instone Real Estate

Aktuelles Foto des Areals, aufgenommen von einem der abzubrechenden Siemens-Gebäude (rechts unten der noch von der Spedition Fermont genutzte Bereich):


Bild: Sabine Antonius
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Alt 05.07.18, 15:53   #54
Volker Thies
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Volker Thies sorgt für eine nette AtmosphäreVolker Thies sorgt für eine nette AtmosphäreVolker Thies sorgt für eine nette Atmosphäre
Noch ein paar Punkte, die bei dem Termin mündlich erwähnt wurden:

- Der geplante B-Plan umfasst auch die westlich angrenzenden weiteren 10 ha mit kleinteiligerem Gewerbe. Dieses soll laut Josef aber nicht verdrängt werden. Vielmehr sollen Entwicklungen mit einer engeren Verzahnung von Gewerbe und Wohnen ermöglicht werden. Das Stichwort "urbanes Gebiet" fiel.

- Die Bebauung wird vier- bis siebengeschossig werden.

- Der Einzelhandelsanteil wird von einem Vollsortimenter sowie einem zusätzlichen Einzelhändler (Drogeriemarkt?) genutzt. Brutto stehen dafür rund 5.000 qm zur Verfügung, reine Verkaufsfläche kann man jetzt noch nicht beziffern.

- Die Beteiligten streben für 2019 Baurecht an.

- Beide Partner teilen die Wohnungsproduktion hälftig auf. Instone produziert ETW, NH zu zwei Dritteln Mietwohnungen und zu einem Drittel ETW. Wie man das Bereitstellen der 600 geförderten Wohnungen untereinander aufteilt, müssen die Partner noch genau aushandeln.

- Auch wer welches Baufeld bearbeitet, steht noch nicht fest.

- Die Beteiligung verschiedener Architekten ist auch eine Reaktion auf Kritik der Bevölkerung an zu monotonen Wohngebietsentwicklungen der vergangenen Jahre. Riedberg und Europaallee wurden genannt.

Geändert von Volker Thies (05.07.18 um 15:53 Uhr) Grund: Tippfehler
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Alt 05.07.18, 16:19   #55
bridget
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bridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nettbridget ist einfach richtig nett
Oh, Blockrand, zumindest teilweise. Man scheint aus der Vergangenheit zu lernen.
Und eine Unterführung unter der S-Bahn, so dass das Viertel an den Westbahnhof angeschlossen ist. Anscheinend aber nur die eine von Birkenweg - Dammheide, dabei müsste es doch bei der Verbindung Galvanistr. - Kasernenweg viel einfacher sein, da hier die S-Bahn noch auf der Brücke ist (zumindest als Fußgängerweg).
Interessant auch, dass anscheinend Areale südlich der S-Bahntrasse (im 2. Bauabschnitt) dazu gehören sollen sowie die Aussage zum Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten im westlichen Bereich, schließlich sind in dem Entwurf überall da, wo derzeit Betriebe sind, Neubauten vorgesehen.

Und natürlich bleibt noch die leicht ketzerische Frage, ob man alle 600 geförderten Wohnungen in der "Schallschutzwand" gegen die Main-Weser-Bahn unterbringen kann...

Geändert von bridget (05.07.18 um 17:29 Uhr) Grund: Typo
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Alt 05.07.18, 16:55   #56
Schmittchen
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Ein solcher Fußweg zum Westbahnhof scheint vorgesehen zu sein, bridget, zumindest ist auf der Grafik in #53 etwas eingezeichnet (auf einem Ausschnitt markiert, Klick vergrößert):

Bild: http://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/schoenhofviertel_4.jpg
Grafik: Instone Real Estate / Markierung: Schmittchen

Dabei dürfte problematisch sein, dass nicht nur Bahngelände überquert werden müsste, auch würde der Weg auf dem Treuhaus-Areal (Solmsstraße 2-22) und damit auf Privatgelände enden.

Im Bebauungsplan werden auch Wohngebäude im westlichen Teil festgesetzt, das ist schon richtig, aber deswegen müssen die bestehenden Gewerbebetriebe und -bauten nicht weichen. Sie können bleiben, so lange sie wollen, aber im Falle einer Geschäftsaufgabe mit Abbruch sind bei der nachfolgenden Bebauung dann eben nur Wohnhäuser zulässig. Das ist ein übliches Vorgehen bei der Erstellung eines Bebauungsplans.
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Alt 05.07.18, 17:13   #57
tunnelklick
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Anscheinend aber nur die eine von Birkenweg - Dammheide, dabei müsste es doch bei der Verbindung Galvanistr. - Kasernenweg viel einfacher sein, da hier die S-Bahn noch auf der Brücke ist
Da gibts zwei Dinge: südlich des S-Bahn-Gleises verläuft ebenerdig ein Gleis von der Rödelheimer Bahn zur Main-Weser-Bahn, das auch nicht entbehrlich ist. Du hättest im Verlauf Kasernenstraße-Galvanistraße also einen Bahnübergang. Und Du müsstest die Straße/den Weg durch Bahngelände führen, das wäre eher schwierig.
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Alt 05.07.18, 23:05   #58
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Ein solcher Fußweg zum Westbahnhof scheint vorgesehen zu sein, bridget, zumindest ist auf der Grafik in #54 etwas eingezeichnet
Diesen Fußweg gibt es gerade auch schon. Vom Siemens-Areal gelangt man an unteren Ende der Hochlage von S3,4,6 zwischen den beiden Richtungsgleisen entlang der Hochlage auf den Bahnsteig. Auf dem Luftbild in Google kann man das sehr gut sehen. Allerdings ist es ein durch "Käfiggitter" eingeengter Betriebsweg, der zwar offen ist, aber derzeit nicht öffentlich.
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Alt 05.07.18, 23:18   #59
Schmittchen
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Interessant ist das Konzept für die am zentralen Platz geplante Grundschule: In den oberen Geschossen des Schulgebäudes sollen Wohnungen entstehen. Im FAZ-Artikel vom Freitag zu diesem Thema ist von "Hybridnutzung" die Rede. Die Stadt soll eine solche Lösung wegen der knappen Schulstandorte schon mehrmals in Erwägung gezogen haben, umgesetzt wurde sie bekanntlich bisher nicht.
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