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Alt 18.04.11, 21:26   #46
kkdowning
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kkdowning befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Das darf doch nicht wahr sein. Bitte ganz schnell abreissen, diese Dinger
erzeugen ja Augenkrebs.

Hinweis der Moderation: Worauf beziehst du dich in deinem Beitrag und wieso gefallen dir die "Dinger" nicht? Bitte beachte in Zukunft die Forumsregeln, danke! Gruß, Dykie!

Na ich meine die City Hochhäuser. Ich mag diese graue Fassade einfach nicht.

Geändert von kkdowning (19.04.11 um 11:15 Uhr)
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Alt 18.04.11, 23:01   #47
NewUrban
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NewUrban könnte bald berühmt werden
City Hochhäuser

solange die Bausubstanz noch gut ist, sollte man erstmal sehen, was durch eine Sanierung verändert werden kann! Der jetztige Zustand ist katastrophal. Hier könnte ein Ideenwettbewerb sicher helfen. Nur immer Abreissen ist mit Sicherheit nicht nachhaltig.

Ich persönlich finde die Treppenaufgänge und Passagen zwischen den Blöcken reizvoll. Mit Glasdächern versehen, könnte ich mir durchaus eine Einkaufspassage vorstellen. Für mich stünde im Vordergrund, die Sockelbebauung aufzustocken und evtl ein Parkdeck einzurichten um das hässliche Parkdeck nebenan abreissen zu können.

Für den Sockel könnte ich mir eine Backsteinfassade vorstellen in Anlehnung an die Kontorhäuser mit expressiven Elementen und einer horizontalen Gliederung mit hochwertigen Fensterbändern. Die Hochhäuser könnten durch eine stärkere vertikale Gliederung filigraner gestaltet werden. Ich denke hierbei an Lisenen, evtl dreieckig. Auch loggien oder Risaliten könnten die Fassade abwechslungsreicher erscheinen lassen. Als Fassadenmaterial würde ich Naturstein, wie Sandstein oder Travertin benutzen. Dazu evtl. schmale, hohe Fenster aus bronzefarbenem, eloxiertem Aluminium. Die Turmaufbauten, sowie das Flugdach sollten durch Beleuchtung stärker akzentuiert werden und sich abheben in ihrer Gestaltung. Evtl. noch einen Abschluss in Form eines Lichtkastens. Das sind so meine Ideen, leider kann ich sie visuell schlecht umsetzen. Interessant fände ich auch brücken zwischen den Türmen.
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Alt 19.04.11, 00:47   #48
wmeinhart
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wmeinhart ist ein hoch geschätzer Menschwmeinhart ist ein hoch geschätzer Menschwmeinhart ist ein hoch geschätzer Menschwmeinhart ist ein hoch geschätzer Mensch
a) die Cityhochhäuser gehören übrigens nicht zum Fleetviertel und haben m.W. so gar einen eigenen Thread.

b) Die Nutzung ist ja zur Zeit nicht gesichert, da bekanntermassen ds Bezirksamt in die Hafencity umgsiedelt werden soll.

c)Reizvolle Entwürfe haben wir ja schon gesehen und das Grundstück wird wohl auch Interessenten finden.

Mod: Habe die Beiträge entsprechend verschoben. Gruß, Dykie!
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W.Meinhart, Hamburg
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Alt 19.04.11, 10:56   #49
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
NewUrban, ich kann Deine Herangehensweise nicht verstehen. ich finde entweder die Haeuser muessen 'originalgetreu' saniert werden (ggf mit leichten Modifikationen im Sinne wie das Unileverhaus/Emporio) oder sie muessen weg.

Eine Kombination aus der schlichten Nachkriegsarchitektur mit drangeklatschten Verzierungen im Stile der benachbarten 'echten' Kontorhaeuser kann ich mir nicht vorstellen. Vor meinem geistigen Auge sieht soetwas nur geschmacklos aus. Deine Idee von 'Backstein' fuer die Sockelbauten und 'Naturstein' fuer die Hochhaeuser loest bei mir schon beim Gedanken and eine deratige 'postmoderne' Kombination blankes Grausen aus...

An ein 'Aufpeppen' der Einkaufs-Passage glaube ich nicht. Ich denke nicht, dass sich Einzelhaendler von der Kategorie finden lassen welche eine aufwaendige Sanierung rueckwirkend ueber die Miete finanzieren. Die Lage ist einfach keine klassische Hamburger Einkaufslage. Problem: Ein Antiquariat, ein Asia-Supermarkt, eine Zoohandlung und einer Baeckerei bringen nicht die notwenigen Erloese. Ein H&M, ein Strauss, ein Thalia, ein Mc Dolanlds und ein Goertz (oder dergelichen - eben Mieter welche soetwas finanziell ggf tragen koennten) werden ausfgrund Architektur und Lage nicht in die bestehende Immobilie ziehen - auch nicht nach einer Sanierung und Fassadenerneuerung.

Eine Sanierung ist meiner Meinung nach nur moeglich wenn das Bezirksamt dort bleibt. Auf dem freien Markt wird eine Buero-Immobilie aus den 50/60er Jahren es in dieser Lage schwer haben.

Ein Abriss wuerde die Moeglichkeit bringen, die verkorkste Raumsituation zu beheben, in dem Ladenflaechen und andere oeffentliche Nutzungen aus der 'toten' Gammelpassage an die Westkante des Areals gelegt werden. Ausserdem koennte zB auf Teilen der Flaeche sehr gut eine Mittelklasse/Touristenklasse Hotelnutzung untergebracht werden.

Geändert von Midas (19.04.11 um 12:37 Uhr) Grund: Typos
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Alt 20.04.11, 06:19   #50
HelgeK
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HelgeK ist im DAF berühmtHelgeK ist im DAF berühmt
Noch ein Punkt gegen eine Sanierung: Die Deckenhöhen in den Gebäuden sind extrem niedrig (anders als beim im Mopo-Artikel erwähnten Polizeihochhaus). IMHO auf dem freien Markt zu Preisen, wie sie dann nötig wären, wohl kaum vermietbar.
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Alt 20.04.11, 09:02   #51
k-roy
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k-roy wird schon bald berühmt werdenk-roy wird schon bald berühmt werden
Man kann sanieren, dann ist die häßliche Fassade entweder bunt oder aus Sandstein, und man kann sicher auch Mieter finden, die eine Mark mehr bezahlen - dafür ist der Standort zentral genug.

Das eigentliche Problem ist, daß das Gebäude aus einer Zeit stammt, in der städtebauliche Bezüge nicht beachtet wurden. Der Gebäudekomplex passt einfach nicht da hin, ist ein Fremdkörper, eine Barriere.
Parallel zu Straßenzügen liegende Passagen funktionieren nicht, zudem gibt es wegen dem Geländegefälle teilweise eine unangenehme +1-Ebene.

Allgemeingültige Architekturregeln wie klare Zugänglichkeit, städtebauliche Maßstäblichkeit und ein Aufnehmen städtebaulicher Bezüge sind nicht eingehalten.


Vergleichbare Zeitzeugnisse auf dem Campus Bundesstraße werden mit dem laufenden Wettbewerb abgerissen und neu geordnet - und auch am Klosterwall ist ein Abriss nötig. Der eigentliche Grund der SPD Senatorin kann nur sein: Sie kann sich einen Neubau nicht leisten.
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Alt 20.04.11, 14:04   #52
kkdowning
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kkdowning befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich hätte es nicht besser formulieren können als k-roy.
Sie liegen so nahe am wunderschönen Fleetviertel mit
seiner brillianten Architektur und diese Bauten besetzen
in ihrer Grösse ein eigentlich kostbares Grundstück.
Ich denke auch, dass es nicht all zuviel bringt, die
Fassade zu renovieren.
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Alt 23.04.11, 03:22   #53
Urbanist
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Urbanist ist ein LichtblickUrbanist ist ein LichtblickUrbanist ist ein LichtblickUrbanist ist ein LichtblickUrbanist ist ein LichtblickUrbanist ist ein LichtblickUrbanist ist ein Lichtblick
Ich finde es gerade interessant, daß dieser Komplex so eine gewisse Sperrigkeit ausstrahlt und "keinen Bezug aufnehmen will". Ich habe das Gebäude bei einem Besuch in Hamburg letzten Sommer zufällig gesehen ohne zu wissen um was es sich da handelt; gerade die Passage fand ich sehr reizvoll, mit einem richtigen Mix von Nutzern könnte der Ort auch anders funktionieren. Offensichtlich ist es ja einer der programmatischen Bauten der Wiederaufbaucity, so daß ich finde daß sich hier tatsächlich die Frage einer Erhaltung als Denkmal stellt, gerade weil dieser Bau einem anderen Stadtentwicklungsparadigma entstammt, und insofern natürlich den städtebaulichen Bezug in einem postmodernen Sinn verweigert, ein "Bezug nehmen" auf die bestehende Stadt war in der jetzt historischen Phase der Hochmoderne ja auch gar nicht beabsichtigt.

Wikipedia weiß übrigens noch zu berichten:
"Die Fassade des City Hofs war im Originalzustand mit quadratischen weißen Keramikplatten verkleidet und durch bündig sitzende Holzfenster gegliedert. Dieser Zustand wurde 1972 durch den Einsatz von Kunststofffenstern und einer Verkleidung der Fassade mit grauen Eternitplatten im Jahre 1977 grundlegend verändert. Die ursprüngliche Keramikfassade ist unter den Eternitplatten nach wie vor erhalten."
Vielleicht gibt es ja eine positive Überraschung, wenn die Eternitplatten mal runterkommen...
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Alt 23.04.11, 08:25   #54
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Zitat:
Zitat von Urbanist Beitrag anzeigen
...gerade weil dieser Bau einem anderen Stadtentwicklungsparadigma entstammt, und insofern natürlich den städtebaulichen Bezug in einem postmodernen Sinn verweigert, ein "Bezug nehmen" auf die bestehende Stadt...
Das ist natuerlich in der Theorie korrekt. Es stellt sich aber doch die Frage ob Hamburg es sich leisten kann (und leisten sollte) grobe architektonische und staedtebauliche Fehler um jeden Preis zu erhalten, nur damit ein paar architektur-interessierte Menschen auch in in Zukunft noch am realen Beispiel sehen koennen wie furchtbar und stadt-destruktiv man in bestimmten Jahrzehnten einmal gebaut hat.

Grade der Bereich der City-Hochhaeuser wird in den kommenden Jahren eine zunehmend wichtige Gelenkfunktion zwischen der Innenstadt, der weiter in Richtung Osten wachsenden Hafencity und der (hoffentlich weiter) aufzuwertenden City-Sued einnehmen.

Auch wenn ich den Grundgedanken des Erhaltes nachvollziehen kann denke ich, dass der Preis der damit vergebenen Chance einer staedebaulichen Neugliederung der Situation zu hoch waere.

Viel wichtiger faende ich, dass ein kuenftiger Neubau an dieser Stelle hochwertig, situationsgestaltend und (von der Nutzung her) vielfaeltig ist und nicht am Ende nur etwas gefaelligere 08/15-Investoren-Bueroarchitektur entsteht.
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Alt 24.04.11, 09:59   #55
K.Dallas
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K.Dallas befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von HelgeK Beitrag anzeigen
Die Deckenhöhen in den Gebäuden sind extrem niedrig. IMHO auf dem freien Markt zu Preisen, wie sie dann nötig wären, wohl kaum vermietbar.
Vor wenigen Tagen las ich in einem Artikel, dass derzeit mindestens 2,75m gefordert werden, oft mindestens 2,85m. Die lichte Höhe muss jedoch noch höher sein, weil Bürobauten ohne doppelte Böden heute praktisch unvermietbar sind. Es gibt noch andere technische Erfordernisse wie klimatisierte Serverräume oder Wärmeschutzstandards. Die Sanierung der Büroobjekte der 60er Jahre ist oft unwirtschaftlich bis bautechnisch unmöglich.

Nicht nur die Häuser trennen die Innenstadt, sondern auch die breite und verkehrsreiche Straße, die wenigstens um eine Spur pro Richtung zurückgebaut werden sollte. Zu den Hauptmängel der Häuser gehört, dass die gleiche Form viermal wiederholt wird. Die künftige Bebauung muss bei nicht geringerer Baudichte mehr Vielfalt schaffen wie auch für Fußgänger attraktive Wege am Objekt. Der benachbarte Sprinkenhof wird durch Fassadendetails attraktiv, diese Wirkung können weder plumpe Eternitplatten noch simple Keramikplatten erzeugen. Eine nicht minder ausdrucksstarke Backsteinfassade des Neubaus wäre erwünscht.

Die neuen Gebäude können hin zum Sprinkenhof, am verkehrsberuhigten und möglichst begrünten Johanniswall, Wohnungen schaffen.
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Alt 06.03.12, 13:42   #56
Waxo Khana
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Geht es wirklich endlich los???

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) verkauft gegen
Gebot
die Fläche Klosterwall 2-8/Deichtorplatz
für eine Neubebauung mit ca. 43.000 m² BGF.

Gebotsfrist: 11.05.2012
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Alt 06.03.12, 20:30   #57
Pankow
aus dem 7. Stock
 
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Pankow hat die ersten Äste schon erklommen...
^^
Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 45 x 150 m, also 6.750 m2.
Bei 43.000 m2 BGF würde man dann auf über 6 Etagen kommen, wenn man die Fläche komplett dichtbaut.
Weiß jemand, wie viel BGF der aktuelle Bau hat? (Ich schätze mal weniger als 43.000.)
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Alt 06.03.12, 21:32   #58
Waxo Khana
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Die City-Hof Häuser von Rudolf Klophaus bieten 24.000 m² Nutzfläche.
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Alt 08.03.12, 11:52   #59
Elbjunge
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Vielleicht sollte man erst einmal wissen, wohin denn das Bezirksamt soll? Nach derzeitigem Stand bleibt wohl ein Neubau?
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Alt 27.06.12, 11:26   #60
Waxo Khana
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Die Bild hat einen informationslosen Artikel hierzu.

Die Ausschreibung ist abgeschlossen, es soll eine rege Nachfrage herschen.

Zwischen Hühnerposten und Amsinckstraße könnte ein Behörden Neubau entstehen, in dem das Bezirksamt einzieht.
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