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Alt 03.06.15, 09:31   #136
Ffm-Süd
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Unterkomplex

Die Arroganz dieser Herren ist unerträglich. Gerade mal eine Zeitung nimmt sich diesem sehr wichtigem Thema an. Nur durch die FAZ erhält man überhaupt ein paar Bildchen und brauchbare Informationen, die anderen Zeitungen machen es sich einfach und drucken nur den Pressetext. Wie sonst soll man sich eine Meinung bilden, wenn nicht auf dieser Basis? Und dann kommt der Planungsdezernent daher und nennt die Diskussion "unterkomplex", etwas zwischen naiv und einfältig also. Herrn Cunitz scheint die Bodenhaftung verloren zu gehen.

Wolfgang Dunkelau bezeichnet die Fassade des Siegerentwurfs von Teherani als "öden Rückgriff in die sechziger Jahre". Herr Dunkelau hat sich nicht nur die Ausstellung angesehen, er ist auch der Vorsitzende des Bunds Deutscher Architekten in Frankfurt! Nach seiner Ansicht führt das Gebäude zu einem Bruch mit der Umgebung. "Das stellt man sich im Industriegebiet vor" hat er laut FAZ gesagt. Dunkelau fordert, dass die Fassade komplett überarbeitet werden soll. Die Mängel beim Tektonik-Entwurf wären seiner Meinung nach bei einer Überarbeitung zu beheben gewesen.

In dem sehr guten FAZ-Artikel zur Ausstellungseröffnung gestern wird Martin Wentz nicht genannt. @frank353 meint wohl stattdessen Ferdinand Heide, den Vorsitzenden des Preisgerichts.

Geändert von Ffm-Süd (03.06.15 um 09:53 Uhr)
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Alt 03.06.15, 09:53   #137
Gaius
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Die Aussagen der Herren sind ein Witz und zielen nur auf die Verteidigung der Preisentscheidung ab. Den Bauträger kann ich in sofern verstehen, dass er am günstigten und profitabelsten bauen will. Das geht nunmal nicht, wenn man nun noch viel an der Planung ändert. Die Optik wird dem auch egal sein.

Am meisten hat die Stadt Frankfurt versagt! Durch einen vernünftigen Bebauungsplan mit engen planerischen Vorgaben, wäre es erst gar nicht zu einem solch rückwärtsorientierten Entwurf gekommen. Dass auch eine enge Vorgabe bei Gestaltungsparametern vielfältige und interessante Entwürfe hervorruft, zeigt sich beim Campus Westend der Goethe Uni.

Gruß Gaius
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Alt 03.06.15, 09:56   #138
Ffm-Süd
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Zitat:
Den Bauträger kann ich in sofern verstehen, dass er am günstigten und profitabelsten bauen will. [...] Die Optik wird dem auch egal sein.
So ist es. Strabag Real Estate hat seinen Sitz in Köln. Noch Fragen?
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Alt 03.06.15, 10:27   #139
RYAN-FRA
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nicht zuletzt hat Cunitz versagt.

^Ja, Strabag hat kein städtebauliches Interesse in Frankfurt. Man will bezahlbar bauen, fertig werden, vermieten und Geld verdienen. Das versteht man.

Interessant ist, wie man die Preisgerichtsentscheidung eitel zu verteidigen sucht.

Selbst Herr Cunitz, der sich langsam in seiner Rolle extrem gut gefällt, sich offenbar immer mehr als epochaler Stadtbaumeister sieht, versteigt sich virtuell in Höhen, die er eigentlich nicht real erklimmen kann - seine kleinmännische Hybris verleiht ihm anscheinend selbstgefällige Kraft dazu.

Cunitz hätte einschreiten müssen!

Ich finde es erstaunlich, wie deutlich Herr Dunkelau wird und die eitle Arroganz von Heide&Co. angreift.

Der Entwurf ist vermurkst, die Chance, an dieser prominenten Stelle etwas richtig Guttuendes (für Mensch und Stadtbild) zu schaffen ist vertan, denn es bleibt zu befürchten, dass man auf Grund der massiven Kritik die Türen erst recht zumacht und den Siegerentwurf baut. Dann wird die Ecke wohl leider doch öde und entfernt sich selbst aus der aktiven Teilnahme am Stadtleben. Denn an diesem kühlen Monstrum wird man nur schnell vorbeikommen wollen - wie etwa an der Ladenzeile an der Berliner Straße.
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Alt 03.06.15, 10:29   #140
Ahligator
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Auch wenn ich Herrn Cunitz durchaus schaetze, so sehr muss ich ihm in dieser Angelegeheit widersprechen. Natuerlich geht es mir erstmal um die Visualisierungen, um die auessere Gestalt des Gebaeudes. Das ist doch das was den Buerger in erster Linie interessiert, weil er es jeden Tag sieht (in diesem Fall eher: ertragen muss). Vielleicht haette man mal konkret die Maengel von Grundrissen und Erschliessung des Tektonik-Entwurfs benennen/zeigen koennen? Und ausserdem, adaequate Grundrisse schliessen doch eine ansprechende Architektur nicht aus?!
Mein Trost: ganz so alt bin ich noch nicht, so dass ich eine Revitaliserung oder einen Abriss noch durchaus erleben kann ....
__________________
Falls keine andere Quellenangabe vorhanden, Foto(s) von Ahligator.
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Alt 03.06.15, 10:36   #141
epizentrum
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Zitat:
Zitat von Gaius Beitrag anzeigen
[...] Es ist doch bestimmt nicht schwer die innere Aufteilung anzupassen. Da schiebt man am Rechner ein bisschen die Wände hin und her. [...]
Gaius, Architektur ist schon mehr als ein bisschen Gestaltung von Flächen und Räumen bzw. Körpern. Aufgrund einer Vielzahl von Parametern, zu denen Statik, Brandschutz, Barrierefreiheit, Wege, Sichtachsen, Lichteinfall, städtebauliche Vorgaben und etliche weitere gehören, kann man eben nicht einfach "Wände verschieben". Oft spiegelt sich das Innere genau in den außen sichtbaren Elementen wider. Denk beispielsweise an Eingänge, Parkebenen, Säle, Treppenhäuser, Lichthöfe. Das "Raumprogramm" als Teil der Anforderungen, die das Gebäude erfüllen soll, setzt die Anteile der verschiedenen Nutzungen im Gebäude fest, also in diesem Fall grob die Blöcke Hotel, Büro und Wohnen und darin jeweils zum Beispiel die Hotelzimmer, Nassflächen, Sitzungsräume, Küchen, Verkehrsflächen, ja selbst Besenkammern.

Wenn der Bauherr in seinen Präsentationen der "Öffentlichkeit", von der wir einen Teil bilden, nur mit mageren Informationen versorgt, darf er sich nicht wundern, dass er nur dazu ein Echo bekommt. Eine Architektur kann auch ein Laie verstehen, wenn ihm die Absichten und Funktionen erklärt werden. Oft ist aber gerade das nicht im Sinn der Verantwortlichen, etwa, wenn sie kennzifferngetrieben handeln.

Schade, dass hier und am Bundesrechnungshof letzlich die feinfühlige Entwicklung des Stadtbildes zu kurz gekommen ist. Ich denke, Frankfurt könnte sich engere gestalterische Vorgaben erlauben, als es sie momentan gibt. Ausgerechnet von Ferdinand Heide, der für "uns" nur herablassende Worte findet, stammt übrigens die gut funktionierende städtebauliche Rahmenplanung des oben positiv hervorgehobenen Campus Westend.
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Alt 03.06.15, 10:50   #142
Xalinai
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Zitat:
Zitat von Gaius Beitrag anzeigen
Ein Gebäude hat doch in erster Linie einen Effekt "nach außen". Dazu gehört nunmal die Fassade und die Gestaltung der Baukörper.
Nein, das ist nicht so. Ein Gebäude soll zunächst einmal einen Zweck erfüllen. Dieser besteht in der Mehrzahl der Fälle nicht primär darin, ein Stadtbild zu verschönern. Der Zweck eines Gebäudes ist, optimal nutzbare Räume anzubieten. Wenn diese Bedingung erfüllt ist, kann über die äußere Erscheinung des Gebäudes nachgedacht werden.
Natürlich sind dann Kompromisse möglich, bei denen aber der Grund für die Investition nicht außer Sicht geraten darf: Sonst wird der Entwurf von dem, der ihn bezahlen soll, nicht angenommen.
Zitat:
Es ist doch bestimmt nicht schwer die innere Aufteilung anzupassen. Da schiebt man am Rechner ein bisschen die Wände hin und her.
Das gestalterisch mE nach wirklich anspruchsvolle ist die Außenwirkung durch die Fassadengestaltung. Da wurde hier 100%ig versagt!
Versuch's mal. Es gibt das was vor ca. fünf Jahren eine Top-Architektursoftware war, meistens irgendwo für zwei-, dreihundert Euro in der Wühlkiste. Du wirst Dich wundern.
Der Punkt ist, dass man früher (noch in den 1970ern) bei der Planung eines Gebäudes, dieses Gebäude für genau eine Nutzung entworfen hat. Damit konnte eben diese Nutzung die Struktur des Gebäudes vorgeben.
Heute müssen gerade Büro- und Einzelhandelsflächen so geplant werden, dass variable Raumeinteilungen und Änderungen in der Nutzung kostengünstig umzusetzen sind. Damit kann es natürlich viel leichter zu einem Konflikt zwischen der Vorstellung des Architekten und der des Kunden kommen. Beide haben ja keine konkret Nutzung als Vorlage, deren Umsetzung als erfüllt oder nicht erfüllt abgenommen werden kann.
Daraus resultiert dann, dass Gebäude ein weitgehend gesichtsloses Raster bekommen, das nur in den unregelmäßigen Bereichen des Grundstücks eine individuelle Planung erhält.
Zitat:
Vor einiger Zeit habe ich einen Kommentar in der FAZ zu einem ähnlichen Thema gelsen. Sinngemäß wurde hier gesagt, dass es bei Neubauten an prominenten Stellen eben nicht auf die Verwirklichung von Investoreninteressen oder Architektenverwirklichung ankommen darf, sondern auf das Befinden der Anwohner und der Bevölkerung!
Tja, auch die FAZ schreibt manchmal Unfug. Ich fürchte, das ist wie mit "Mens sana in corpore sano" - die Formulierung müsste wohl auch hier lauten, dass es wünschenswert wäre, wenn dass Interesse der Bevölkerung, die den Bau ansehen muss, mit in die Planung einginge.
Das Interesse der Invenstoren, bei denen es sich gewöhnlich um die Verwalter fremden Geldes handelt, darf genau deswegen ausschließlich der Nutzen der Eigentümer dieses Geldes sein. Der dekorative Aspekt eines Gebäudes kann somit, ohne äußere Einwirkung auf den Investor, nur so weit gehen, wie er direkt zur Wertsteigerung des Gebäudes und zu einer besseren Vermarktung im Vergleich mit dem Wettbewerb, also anderen Gebäuden in vergleichbarer Lage führt.

Diese Einwirkung auf den Investor lässt sich seitens der Städte ja auch machen - Gestaltungssatzungen sind das Mittel dazu, aber dafür muss man sich seitens der Vertreter der Bevölkerung natürlich Gedanken machen, was man umsetzen will. Das ist schwer und riecht schon auf Distanz nach Arbeit und Konflikten.

Und dann kommt natürlich noch zweierlei hinzu: Einerseits muss man die Einhaltung der Satzung dann auch überwachen und andererseits läuft das Spiel mit Gestaltungssatzung und Architekt durchaus manchmal wie mit der Fee und den drei Wünschen: Wenn die Fee schlechte Laune hat (andere Vorgaben des Bauherrn an den Architekten) interpretiert sie den Wunsch (Gestaltungssatzung) so wörtlich, dass man zwar das bekommt was in der Satzung steht, aber nicht das was man mit der Satzung erreichen wollte: Auf den "Geist" der Satzung kann man niemanden festnageln.
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Alt 03.06.15, 10:54   #143
Gaius
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Zitat:
Zitat von epizentrum Beitrag anzeigen
Aufgrund einer Vielzahl von Parametern, zu denen Statik, Brandschutz, Barrierefreiheit, Wege, Sichtachsen, Lichteinfall, städtebauliche Vorgaben und etliche weitere gehören, kann man eben nicht einfach "Wände verschieben". (...)
Ich habe mich wohl etwas zu lapidar ausgedrückt. Dass man das nicht in 10 Minuten einfach ändern kann, ist mir auch klar.

Aber das Problem ist vorliegend wohl ohnehin nicht das Können sondern das Wollen seitens der Verantwortlichen.

EDIT:
@Xalinai
Ich widerspreche Dir nicht, dass ein Gebäude natürlich einen Zweck erfüllen soll. Aber die Prämisse "form follows function" ist wohl genauso eine Meinung/Philosophie, wie meine Ansicht, dass ein Gebäude sich in erster Linie auch optisch enzufügen hat.

Der von Dir aufgegriffene Kommentar war ein Nutzerkommentar auf FAZ online und erhielt damals eine große Zustimmung. Da ich ihn eingebracht habe, stehe ich auch voll hinter ihm. Auch einem Investor sind Grenzen zu setzen. Wie das gamacht wird, ist eine andere Frage. Ich halte es jedenfalls nicht richtig, wenn an einer solch zentralen Stelle nur finanzielle Interessen im Vordergrund stehen.

Geändert von Gaius (03.06.15 um 11:29 Uhr) Grund: Erweiterung des Kommentars
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Alt 03.06.15, 11:09   #144
Xalinai
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Zitat:
Zitat von RYAN-FRA Beitrag anzeigen
Cunitz hätte einschreiten müssen!
Auf welcher konktreten Basis? Ein "Das gefällt mir jetzt aber garnicht!" reicht leider nicht. Gibt es Vorgaben für diesen Bereich, die Herr Cunitz als Grundlage für ein "Einschreiten" in die Hand nehmen kann?

Zitat:
Denn an diesem kühlen Monstrum wird man nur schnell vorbeikommen wollen - wie etwa an der Ladenzeile an der Berliner Straße.
Wenn die Hässlichkeit von Gebäuden für den wirtschaftlichen Erfolg der darin beheimateten Betriebe einen Einfluss hätte, dann wären C&A und Primark wohl ständig leer.
Aus Fußgängersicht auf der Seite des Gebäudes wird die Fassade ohnehin nicht wahrgenommen, da zählt Schaufenster und Warenangebot - wenn das stimmt ist auch die Kundenfrequenz da.
Und das ist es doch was man will, Kunden und keine Sehleute - ich liebe die Galeries Lafayette in Paris, käme aber nie auf den Gedanken, dort etwas zu kaufen. Andererseits war ich immer gerne in der Kleinmarkthalle in Frankfurt einkaufen...
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Alt 03.06.15, 11:32   #145
RYAN-FRA
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^Cunitz hätte die Fahne der Stadt hochhalten müssen und um etwas mehr Sorge um den Stadtraum bitten müssen, so wie es nun viele tun, denn er ist Vertreter der Frankfurter. Das ist die Grundlage! Nicht irgendein Gesetz... Wer soll es denn sonst tun??? Der Protestbürger?
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Alt 03.06.15, 11:57   #146
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^ Eben. Und wenn ein Dezernent nicht ganz einverstanden ist mit einer Preisgerichtsentscheidung, dann darf er sie zumindest nicht unkritisch in den Himmel loben, als hätte er keine eigene Meinung. In der zugehörigen Pressemitteilung schwärmt er, wie schön der Bau das Palais Quartier ergänzt. Als ob das die Wettbewerbsvorgabe war! (Zur Erinnerung: War es nicht.)
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Alt 03.06.15, 11:59   #147
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Reportage: Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Planungsdezernat

Komme gerade zurück von der Ausstellung. Bilder und ein Video folgen die nächsten Minuten/Stunden. Klein wenig Geduld noch bitte.

Teaservideo, bald auch in HD (konvertiert gerade noch), hier zu sehen das keine Stadtmodell mit dem eingearbeiteten Entwurf von Hadi Teherani:

Video:


Bild: Adama (PK: Interessant auch das Wohnhochhaus auf dem Areal auf welchem zur Zeit noch die Mainova residiert

Hier nun erste Bilder und Pläne des Teherani Designs VOR der Überarbeitung, Miniaturen zum Großklicken:

......
......
Fotografien: Adama, Visualisierungen und Pläne: Jeweilige Architekturbüros

Jetzt Bilder und Pläne des Teherani Designs NACH der Überarbeitung:
















Fotografien: Adama, Visualisierungen und Pläne: Jeweilige Architekturbüros

Modell des Siegerentwurfs, diverse Bilder als Miniaturen zum Großklicken:

......
....
......
Bilder: Adama

Bilder, Pläne der anderen Wettbewerbsteilnehmer in Kürze in einem separatem Beitrag.

Geändert von Adama (03.06.15 um 14:40 Uhr)
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Alt 03.06.15, 13:18   #148
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Der Abschluss zum T&T-Palais gefällt mir nicht. Vor allem die beiden Stelzen stören mich. Eigentlich verliert der Entwurf mit den zusätzlichen Bildern sogar noch.

Ich befürchte, dass der Tektonik-Entwurf von der Palais-Seite her gut aussieht.
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Alt 03.06.15, 13:33   #149
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Die Stelzen sind nach der Überarbeitung nicht mehr vorhanden.
Da ich jetzt keine Lust mehr habe (sitze schon 2 Stunden am PC) und mir auch die Zeit allmählich fehlt, gibt es erst am späten Abend weitere Bilder.
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Alt 03.06.15, 14:17   #150
frank353
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Die Raumplanung sieht für mich nach nichts besonderem aus.

Vielleicht wollte der Bauherr ja aussen ein spektakuläres und auffälliges Gebäude, der zur coolen Nexttower Atmo passt. Dagegen im Inneren langweilige Grundrisse.

Der Kunstgriff mit den Kunstwänden ist auch sehr gewagt. Darauf wurde noch gar nicht eingegangen. Solche Lösungen verschwinden meist im Realitäts-Check.
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