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Alt 29.10.10, 10:06   #16
Schmittchen
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Danke. Bei Hyundai handelt es sich sehr wohl um ein Bürogebäude. Jedenfalls in erster Linie, denn dort ist die Europazentrale des koreanischen Autoherstellers ansässig. Dazu unser Thread. Der Showroom dürfte demgegenüber eher Dekoration sein. Ob dort überhaupt verkauft wird, weiß ich nicht, eine Werkstatt oder Ähnliches gibt es wohl nicht.
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Alt 29.10.10, 16:06   #17
Wahnfried
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Das ist richtig, jedoch war dort ursprünglich ein Bürogebäude von den Ausmaßen des Alpha-Hauses geplant. Das Hyundai Gebäude nutzt nur ein Teil des Geländes. Damit gibt es keine geschlossene Blockrandbebauung.
Das Alpha Haus hatte offensichtlich lange eine sehr hohe Leerstandsquote. Allerdings scheint sich das geändert zu haben. Credit Plus war schon länger Mieter und neuerdings schein auch Honeywell dort Büroraum gemietet zu haben. Jedenfalls gibt es dort jetzt ein Honeywell Schriftzug.
Honeywell war bisher in der Kaiserlei Straße 39, entweder sie sind umgezogen oder haben expandiert.
Edit: Laut Honeywell Homepage, gibt es kein Standort mehr in der Kaiserlei Straße, was den Schluß zulässt, das Honeywell umgezogen ist.

Hier ist übrigens das Gebäude welches ursprünglich auf dem Hyundai Gelände geplant war. Das Gebäude sollte Kaiserlei Karree heißen. Vorankündigungen in Form von Bauschilder gab so 2002/3. Allerdings sind all die hochfliegenden Pläne wohl in der Wirtschaftskriese 2003/4 eingeschlafen.

http://www.emporis.com/application/?...ng=3&id=174809

Zu der Zeit wurden auch die Straßen und der Brüsseler Platz südlich der Strahlenberger Straße gebaut und die Schrebergärten westlich der Shell-Tankstelle geräumt.
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Alt 29.10.10, 19:04   #18
Miguel
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^ Dazu fällt mir nur eins ein: besser Kaiserkarree als Kaiserlei-Karree!

Und um diesem Beitrag doch noch etwas mehr Substanz zu geben... Warum nicht eine ähnliche Entwicklung wie in Niederrad einleiten? Es herrscht nun mal Wohnungnot in Frankfurt, und ich könnte mir schon vorstellen, dass die Lage nicht so unattraktiv ist, auch zum Wohnen. Dass man leerstehende Bürogebäude in attrativen Wohnraum umwandeln kann, haben wir nun schon öfter gesehen. Und die neue Mainbrücke Ost verbessert die Erreichbarkeit der Innenstadt, S-Bahn-Anschluss gibt es auch. Die Lage am Wasser hat noch nie geschadet. Warum nicht?
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Alt 30.10.10, 10:21   #19
Xalinai
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@Miguel: Warum nicht? Weil durch die Nordwestbahn des Flughafens das gesamte Kaiserleigebiet in die lärmbedingte Siedlungsbeschränkung fällt.
Warum wohl regt sich die Stadt Offenbach über diese Erweiterung des Flughafens auf?

Die gesamte Planung im Rahmen des S-Bahn-Baus für die Entwicklung des Kaiserleigebiets sowie des Bereichs östlich der A661 zwischen Berliner Straße und Frankfurter Straße war für die Tonne, als klar wurde, dass Fraport sich gegen eine dritte Parallelbahn im Süden (da wo heute Cargo City und Terminal 3 entstehen) sondern für die nach damaligen Maßstäben absurde Bahn nördlich der A3 entschieden hatte. Die argumentierten Kostenvorteile dieser Variante sind übrigens seit der (ausschließlich für Fraport und Landesregierung unvorhersehbaren) Ablöse für Ticona nicht mehr messbar.
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Alt 30.10.10, 14:34   #20
Miguel
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^ Daran hatte ich auch gedacht, aber wenn es in Niederrad geht, ein Gewerbegebiet in ein gemischtes Quartier mit Wohnen umzuwandeln, warum soll es dann im Kaiserlei-Gebiet nicht gehen? Niederrad liegt ebenso im Siedlungsbeschränkungsbereich.

Ich erinnere mich an einen Zeitungsartikel, in dem es um die Offenbacher Hafeninsel ging. Dort sollten ja die Bebauungspläne durch ein Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zu Fall gebracht werden, das den Regionalplan des Planungsverbands äußerst streng ausgelegt hat, was allerdings so gar nicht beabsichtigt war. Anscheinend geht es aber doch voran am Hafen. Zwar ist dort die Klage zurückgezogen worden, was (nach meinem Verständnis) auch die Wirkung des Richterspruchs an der konkreten Stelle "aufhebt", aber der Richterspruch hatte ja weit über dieses Projekt hinaus für helle Aufregung gesorgt.

Sollten auch hier tatsächlich potentielle Klagen im Raum stehen, die eine Konversion verhindern könnten, bleibt immer noch, die Grundlage für die Gerichtsentscheidung, also den Regionalplan selbst zu ändern. Es gibt schließlich im Rhein-Main-Gebiet genügend "Entwicklungsdruck", insbesondere beim Wohnbau, dass man schlicht und einfach den durch den Flughafenausbau betroffenen Gemeinden nicht quasi sämtliche Entwicklungsmöglichkeiten nehmen kann. Im Zweifel muss man im Regionalplan höhere Lärmbelastungen erlauben (z. B. unter der Bedingung, dass Schallschutzfenster etc. verbaut werden), oder aber das Ding noch einmal komplett neu berechnen, wenn das "Paket aktiver Schallschutz" seine volle Wirkung entfaltet. Darin sind Dinge wie "gekrümmter Anflug" etc. enthalten, d.h. die An- und Abflugrouten können sich durchaus noch ändern. Wenn sie das tun, kann auch der Regionalplan bzw. der Siedlungsbeschränkungsbereich angepasst werden.

Darüber hinaus darf man auch nicht vergessen, dass neue Flugzeuge immer leiser werden, d.h. (sehr) langfristig erledigt sich das Problem quasi von selbst.
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Alt 30.10.10, 19:09   #21
Wahnfried
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Für die beiden früheren Siemens Gebäude würde ich auch kaum eine andere Chance sehen, als eine Konversion in Wohnhochhäuser. Wobei, sich vermutlich am ehesten preiswerte Wochenend-Pendler, oder Studenten-Appartments anbieten würde.
Mich wundert es auch das die größeren freien Bauplatze in der Berlinerstraße nicht bebaut werden.
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Alt 31.10.10, 13:00   #22
Rohne
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@Xalinai: Du schiebst die Schuld den Falschen zu. Fraport selbst hat sich gegen gar nichts entschieden. Die Variante Südbahn hatte nicht annähernd ausreichend Kapazität, so dass es letztlich sowieso nur die Nordwest- oder Nordostbahn werden konnte. In dem Sinne wurde im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten sogar noch die sinnvollste Variante ausgewählt.
Wenn rechtlich zulässig, würde wahrscheinlich die Atlanta-Variante umgesetzt. Die kam aber gar nicht erst in die nähere Auswahl, da der Gesetzgeber vor langer Zeit ein zumindest in dieser Hinsicht ziemlich idiotisches Planungsrecht aufgestellt hat, das es verbietet derartige Projekte mit mehr als der im Planungshorizont benötigten Kapazität zu planen. Zudem hätten Südbahn und Atlanta-Variante eine enorme Umstrukturierung des gesamten Flughafenareals bedeutet (Stilllegung 18 West, Änderungen Rollwege, zumindest bei der Atlanta-Variante auch Verlegung der Terminals), was rechtlich schon gar nicht mehr als Ausbau sondern als Neubau zu werten gewesen wäre. Da aber nur Ausbau beantragt war...
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Alt 04.04.11, 20:21   #23
Schmittchen
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Mercedes-Benz plant am Kaiserlei

Nach einem FR-Bericht hat neben den Initiatoren einer Groß-Multifunktionshalle auch Mercedes-Benz den Standort Kaiserlei im Auge. Und zwar als Standort einer zentralen Niederlassung für das Rhein-Main-Gebiet. Mehrere hundert Arbeitsplätze sollen damit verbunden sein. Laut Rundschau soll das mögliche Mercedes-Areal etwa 5,5 Hektar groß sein und südlich an das Grundstück der Hyundai-Europazentrale (Fotos) angrenzen.
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Alt 04.04.11, 22:41   #24
epizentrum
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Auch die FAZ schreibt über die Mercedes-Ambitionen: hier. Das Grundstück liege 'an der Grenze zu Offenbach-Kaiserlei, unmittelbar an der A661', die Zufahrt auf der Offenbacher Seite. Also liegt es südlich vom Hyundai-Gelände, wohl an der Kaiserlei-Promenade. Die Gewerbesteuer werde Mercedes aber auf ein Konto der Stadt Frankfurt überweisen.
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Alt 05.04.11, 12:12   #25
Schmittchen
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Dann muss das von Mercedes-Benz erworbene Grundstück gleich südlich von S-Bahn-Tunnel und Stadtgrenze sein. Ein Dreieck auf Frankfurter Gemarkung, begrenzt durch A 661, Kaiserleipromenade und den Gleisen der Kinzigtalbahn. Hier markiert mit schwarzem Pfeil (Stadtgrenze in violetter Farbe):


Karte: OpenStreetMap und Mitwirkende - veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0

Nach Fertigstellung des Neubaus geschlossen werden die Standorte an der Hanauer Landstraße, sowohl der Neuwagenverkauf an der Hanauer Landstraße 121 als auch das Gebrauchtwagen-Center an der Hanauer Landstraße 425. Der Standort Daimlerstraße 27 in Offenbach wird ebenfalls geschlossen. Informationen zu den weiteren Plänen der Daimler AG in Frankfurt gibt es in diesem Beitrag.
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Alt 02.06.11, 00:13   #26
Fettucine
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Fettucine wird schon bald berühmt werdenFettucine wird schon bald berühmt werden
Kaiserlei City 20XX

Etwa in dieser Richtung würde ich gerne persönlich die Entwicklung von Kaiserlei im ersten Schritt sehen:

- Wegen der strategischen Lage zwischen Frankfurt & Offenbach --> mit City Gefühl bauen, ein lebendiges Stadtteil für Menschen entwickeln

- Kreisel abschaffen

- Verlängerung der Berliner Strasse

- Bauhöhe: ab 5-6 Stockwerke aufwärts, gerne auch einige Hochhäuser

- Rund um dem heutigen Kreisel eine Art Shopping District aufbauen (nicht Mall [geschlossen] sondern Europäisch offen) mit Fussgängerzone.

- Unter den Autobahnarkaden Einzelhandel entwickeln (ähnlich wie die Viaduktbögen in Zürich Kreis 5, http://lh3.ggpht.com/_TLJEcWAMosw/TF...7_edited-1.jpg)

- Östlich von dem Kreisel mehr Wohnungen als Büros

- Viel Einzelhandel und Gastronomie, vor allem in dem Shopping District natürlich, aber auch in den anderen Teilen

Vollbild hier:https://picasaweb.google.com/1020585...57699910402802

https://lh4.googleusercontent.com/-p...720/Slide1.GIF

https://lh6.googleusercontent.com/-J...720/Slide2.GIF

-----------------
Mod: Die direkt eingebundenen Bilder wurden wegen fehlender Quellenangabe in Links umgewandelt. Bitte fremde Urheberrechte und unsere Richtlinien beachten.
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Alt 02.06.11, 08:03   #27
Xalinai
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Was Du hier darstellst könnte fast ein Ausschnitt aus der Planung der Stadt in Verbindung mit dem S-Bahn-Bau sein.

Insbesondere der Anteil Wohnbebauung ist durch die Genehmigung der Nordwestbahn des Flughafens nicht mehr möglich, da das gesamte Gebiet in der Lärmschutzzone liegt.

Rate doch mal, warum Offenbach so vehement gegen die Nordwestbahn klagt!

Das ist dann auch das Argument gegen ein offenes Einkaufszentrum in dieser Ecke.

Im Bereich des Kreisels war mal ein P&R-Parkhaus mit direktem Autobahnanschluss vorgesehen.

Bei den aktuellen Bauarbeiten am Kaiserleikreisel handelt es sich nicht um den Beginn des Rückbaus zur Kreuzung.

Schreibt die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung
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Alt 26.09.11, 21:05   #28
Golden Age
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Bei einer neulichen Wochenend-Fahrradtour entlang des Mains, blieb der Anblick des Offenbacher Kaiserleis in negativer Erinnerung. Leerstand und Verödung haben sich im westlichen Bereich des Verkehrskreisels bzw. nördlich der Strahlenbergerstraße breit gemacht. Besonders im Bereich der Clubs "MTW" und "Robert Johnson" sieht man viele Brachen und Ruinen, die geradezu vor sich hin faulen. Die Insolvenz des niederländischen Hotel-Betreibers Golden Tulip vor zwei Jahren (Bild, Bericht 1 und Bericht 2), dass seinen 17-stöckigen Turm am Main räumen musste, ist das wohl prominenteste Beispiel für den Niedergang. Auch wenn Wohnungen aufgrund der Flughafen-Route problematisch sind, kann der unzumutbare Ist-Zustand keine Dauerlösung darstellen.

Um fair zu sein, Offenbach ist schon mit dem neuen Hafenviertel auf dem richtigen Weg, aber beim Kaiserlei wird eine ähnlich ambitionierte Lösung benötigt. Sollte sie denn kommen, könnte eine Multifunktionsarena (Beitrag von Schmittchen) sich wie ein Konjunkturprogramm auf diese Gegend auswirken und der Ausgangspunkt für weitere Maßnahmen am Kreisel sein. Solche zentralen Lagen im Rhein-Main Gebiet sind einfach zu teuer um auf diese Art und Weise zu verkommen.

Geändert von Golden Age (26.09.11 um 23:08 Uhr)
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Alt 27.09.11, 23:01   #29
Xalinai
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Es gab ein ambitioniertes Projekt zur Gestaltung des gesamten Kaiserleigebiets.

Es wurde von der Stadt Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung dem Profit der Firma Fraport geopfert.

Im Gegensatz zur Stadt Frankfurt, die gerne Pläne in der Schublade hält, während sie ein neues Wohngebiet vermarktet, hat die Stadt Offenbach als ihr die Pläne der Nordwestbahn bekannt wurden die Aktivitäten bezüglich der Wohnbebauung eingestellt.

Mit dem Wegzug der DFS nach Langen, DWD-Rechenzentrum integriert in das neue Gebäude zwischen Frankfurter- und Löwenstraße, Pleite des Hotels ist die Gegend zwischen Main und Strahlenberger Straße heruntergekommen - und ohne städtische Mittel wird eine Neuordnung des Gebiets nicht zu machen sein. Ich warte jetzt eigentlich nur noch darauf, dass Praktiker endlich Pleite geht und der Laden in Offenbach dann auch geschlossen wird. Dann kann man ab der Kaiserleibrücke bis zur Kläranlage verlustfrei alles platt machen.
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Alt 27.09.11, 23:44   #30
Golden Age
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Mit einem Gemeinschaftsprojekt wie einer Multifunktionsarena könnten die beiden Städte aber ähnlich wie beim Offenbacher Hafenviertel beweisen, dass sie auch zusammen etwas anpacken können. Es ist ja schon mal ein gutes Zeichen, wenn Mercedes-Benz ein ambitioniertes Projekt am Kreisel vorhat. Das heisst man verspricht sich noch etwas von der Lage und erwartet vielleicht sogar eine Wertzunahme der Immobilie.

Trotzdem ist es mir unbegreiflich wie gefühlte 50% der Gebäude im Kaiserlei abends unbeleuchtet bzw. leer sind (auch in Richtung Berliner Strasse). Es gleicht teilweise einer Geisterstadt und damit ist wirklich niemanden geholfen. Ebenso unfassbar ist wie Fahrradfahrer und Fußgänger behandelt werden, die zwischen Offenbach und Frankfurt über die Kaiserlei Brücke wollen. Es fehlt Beleuchtung, Platz und ist abends lebensgefährlich (da auch noch Holzplanken auf dem Weg rumliegen). Die gegenseitige Geringschätzung zwischen den Städten sollte nicht darin ausarten, dass man auf Beleuchtung auf der wichtigsten Brücke zwischen den zwei Städten verzichtet und somit die Verletzung von Pendlern leichtfertig in Kauf nimmt.
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