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Alt 04.01.08, 11:19   #16
Schmittchen
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Großformatige Renderings und weitere Ansichten des zu realisierenden Grüntuch-Ernst-Entwurfs:






Bilder: mfi AG
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Alt 04.01.08, 11:46   #17
damar
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damar könnte bald berühmt werden
Wirkt sehr eintönig. Differenziertere Baukörper und vorallem eine abwechslungsreichere, gerne auch etwas höhere Dachlandschaft würde sich wesentlich besser machen.Das Gebäudeeck an der Kreuzung sollte auch betont werden, sei es nur durch eine Rundung oder einen Erker (die Gründerzeithäuser im Umfeld machen's vor). Mäckler hat das auch ganz gut und zeitgenössisch hinbekommen.

Die Idee mit den Darstellungen berühmter Leipziger finde ich in dieser großformatigen Umsetzung absolut nicht ansprechend. Schade, dass es keinen besseren ersten Platz gab.
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Alt 04.01.08, 14:11   #18
Cowboy
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^ Das sehe ich ganz genau so. Bei den Bildern handelt es sich aber nicht um ein neues Rendering, sondern um das alte in groß. Baudezernent Martin zur Nedden betonte, dass Grüntuch & Ernst die Fassaden gründlich überarbeiten, so dass im Moment in dieser Hinsicht kein Anlass zur Kritik bestünde. Auch die großformatige Darstellung berühmter Leipziger Musiker auf Lamellen wird so vermutlich nicht umgesetzt werden. Die Gestaltung der Baukörper soll sich aber nicht mehr ändern. Schade.
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Alt 05.01.08, 02:13   #19
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
da stellt sich wohl die grundsätzliche frage, ob ein gebäude von innen nach aussen oder von aussen nach innen entwickelt wird.
erker sind dazu da, in schmale, tiefe räume tageslicht zu lassen. da dies bei einem shoppingcenter nicht von nöten ist, braucht man auch keine erker. im gegenteil: schaut man sich shoppingcenter an, wird schnell klar: das einfachste sind bunker (limbecker platz essen, alexa berlin, centrum-galerie dresden). um irgendwie innenstadtkompatibel zu wirken, kann man solche bunker auch mit - in der praxis zugestellten - lochfassaden tarnen (duisburg, wiesbaden, ...).
das eine wie das andere kann nicht wirklich befriedigen. solche lamellenfassaden wie die von grüntuch und ernst vorgeschlagenen können sicher auch nicht jeden glücklich machen. aber wenigstens besitzen sie eine gewisse originalität und einen wiedererkennungswert. das ist doch allemal besser, als den mediokren typ x oder y einfach wieder mal nachzubauen.

interessant wird sein, ob in der weiteren überarbeitung des entwurfs dessen stärken noch besser betont oder zu allerweltsbrei eingestampft werden.
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Alt 05.01.08, 18:53   #20
baukasten
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baukasten wird schon bald berühmt werdenbaukasten wird schon bald berühmt werden
Sollte mfi noch grundsätzliche Änderungen am Entwurf zulassen, würde ich mir wünschen, dass die Architekten noch eine Reihe von Durchgängen zwischen dem Brühl und der Richard Wagner-Straße in ihre Pläne einarbeiten. An den Schnittpunkten mit der zentralen Mall könnte ich mir ähnlich wie in der jetzigen Planung unterschiedlich große Höfe vorstellen. So entstünden mehrere Durchhäuser (entsprechend der Tradition in Leipzigs Altstadt) deren verbindendes Element im Inneren die zentrale Mall wäre. Das Center wäre so meines Erachtens städtebaulich wesentlich besser in die Umgebung eingebunden. Einer Parzellierung der Außenfassade stünde dann auch nichts mehr im Wege. Da mfi gegenüber Kunst am Bau aufgeschlossen sein soll, böten sich die Höfe für eine Ausgestaltung an. Bekäme jeder Hof noch einen eigenen Namen, wäre dieses Projekt tatsächlich ein Stück weit von der üblichen Centerarchitektur entfernt. Bisher lässt sich das noch nicht sagen. Nicht einmal der Bebauungsplan der Innenstadt wurde beachtet. Der verbietet oberirdische Parkdecks, von denen mfi zur Zeit zwei plant.

Liest man sich heute noch einmal den Auslobungstext des Architekturwettbewerbes durch und vergleicht das mit dem Ergebnis, dann liegt die Vermutung nahe, dass das Verfahren in etwa so abgelaufen sein dürfte: Den Auslobungstext durfte die Stadt schreiben, das Ergebnis aber allein mfi bestimmen.
Ein Ausschnitt:
„[…] Mit dem Blick auf die Prominenz des Standortes, seine Größenordnung und die historischen Identitäten der Leipziger City als Handelsplatz hat die Ausloberin die Erwartung, dass am Brühl in Leipzig ein zukunftsgerichteter Prototyp für ein integriertes, innerstädtisches Einkaufszentrum entwickelt wird. Daher werden mit dem Wettbewerb Lösungen gesucht, die auf intelligente Weise eine für ein innerstädtisches Einkaufszentrum spezifische Ausgewogenheit zwischen der inneren Erschließung für Handelsnutzung und dem Kontext zum umgebenden öffentlichen Stadtraum herstellen können. Dabei ist die besondere Charakteristik der traditionellen Leipziger Passagensysteme zu reflektieren. Der Brühl ist zu einer positiven Unverwechselbarkeit zu entwickeln. Kleinteiligkeit, Individualität und intelligente Wiederaufnahme und Weiterentwicklung der Ortstypik sind die Prämissen für immerhin zwei Quartiere. Zu schaffen ist ein spannendes Raumgefüge, ein innovativer Typus aus unterschiedlich geprägten Ebenen, Nutzungsformen und Erschließungen, eine differenziertes und vielfältig erlebbares Stück neue Stadt. […]“
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Alt 28.01.08, 22:30   #21
LEgende
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LEgende sitzt schon auf dem ersten Ast
Hallo! Da mich als Leipziger die Sache sehr interessiert, hab ich mich nun auch mal angemeldet, um mich an der Diskussion zu beteiligen.

Ich finde die Fotomontage von Cowboy sehr gut. Sie zeigt, wie wunderbar die historische Fassade mit der Umgebung harmoniert. Wenn dazu auch noch der Wagner-Platz einigermaßen nach historischem Vorbild bzw. mit entsprechenden Stilelementen (Brunnen, Pflaster, Laternen, etc.) gestaltet wird, wäre der Platz ein neues Vorzeigeobjekt in Leipzig, der (im Gegensatz zum Augustusplatz) wieder alten Charme aufblitzen lässt.

Schaut sich denn keiner der Herren vom Denkmalschutz vor solch einer Entscheidung einmal die Vergangenheit an? Die historische Fassade wurde doch auch zu Unrecht versteckt.
Die Blechbüchse aus DDR-Zeiten mag mal modern und was Neues gewesen sein, aber die Zeiten sind doch vorbei. Für unsere DDR-Nostalgiker könnte man die Fassade ruck-zuck abbauen und an einer Stelle aufbauen, wo es keine historische Fassade gibt (....das soll nicht heißen, dass sie am zukünftig wieder bebauten Leuschner-Platz errichtet werden soll... ).

Die Chance, die Fassade "wieder ans Licht zu holen" kommt so schnell sicherlich nicht wieder. Wäre wirklich sehr schade drum.

@Cowboy:

Hast du mittlerweile eventuell noch mehr Feedback bekommen?
Wie steht es mit der Unterstützung durch den Verein Stadtbild Deutschland?
Gibt es realistische Chancen auf eine Abänderung der Planungen?
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Alt 14.02.08, 18:33   #22
DAvE LE
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DAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz sein
Bilder zum Brühl-Abriss

Hallo,

letzten Oktober 2007 habe ich angefangen, den Abriss der Plattenbauten am Brühl zu dokumentieren. Auch werde ich den Bau der neuen "Brühl Arcaden" in Bildern festhalten.

Die Abriss-Bilder und Entwürfe der Architekten zur Brühl-Bebauung können Sie sich auf http://www.Leipzig-DasDorf.de anschauen, einfach gleich auf das Bild auf der Enter-Seite klicken ;-)

bye DAvE LE .. Grüße aus der Messestadt
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Alt 16.02.08, 00:04   #23
dj tinitus
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@baukasten:

bin auch gespannt, was die überarbeitung des entwurfs noch bringen wird.
im gegensatz zu dir bin ich eher überrascht, dass mfi dieser konzeption zugestimmt hat. die lösung, den geforderten wohnanteil als eine art "siedlung auf dem dach" zu realisieren, sorgt zumindest von oben betrachtet schon mal für die gewünschte kleinteiligkeit:
http://leipzig-dasdorf.de/CityOpenLE...chErnst_14.htm

auch was die passagenthematik betrifft, halte ich den entwurf für ausgewogen. es sind sechs ebenerdige zugänge vorgesehen, hinzu kommen noch die von den parkdecks und alle läden am brühl werden ja ebenfalls eingänge zur strasse und zur mall haben:
http://leipzig-dasdorf.de/CityOpenLE...uchErnst_2.htm

bleibt die frage der fassadengliederung. daran wird hoffentlich gearbeitet. aber selbst wenn das ergebnis nicht jedem gefallen wird (wovon auszugehen ist): immerhin kann man froh sein, dass grüntuch & ernst an diesem wettbewerb teilgenommen und sie ihn gewonnen haben.
auf leipzig-das dorf kann man ja nachsehen, was dort sonst geblüht hätte.
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Alt 16.02.08, 02:25   #24
baukasten
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^^

Naja, die Konzeption beruht im Wesentlichen ja auf den Vorgaben von mfi. Das einzige Entgegenkommen gegenüber der Stadt das ich bisher erkennen kann, ist die besagte Wohnsiedlung auf dem Dach (was den angenehmen Nebeneffekt haben wird, dass grausige Dachaufbauten für die Technik ausbleiben werden). Der Grüntuch-Ernst-Entwurf unterschreitet allerdings auch die Wohnflächenvorgabe des Stadtratbeschlusses (20%iger Wohnanteil).

Das attraktive am G+T-Entwurf aus mfi-Sicht dürfte sein, dass sich deren Konzept mit der mehrmals leicht verspringenden Mall und den Höfen gut als innovativ und damit ganz im Sinne des Auslobungstextes verkaufen lässt. Strukturell handelt es sich aber nach wie vor um das althergebrachte Mallkonzept der grünen Wiese bzw. der nicht integrierten innerstädtischen Shoppingcenter, wie sie zurzeit allerorts entstehen. Wenn ich mir die Grundrisse des G+T-Entwurfs anschaue, entdecke ich jedenfalls alle klassischen Merkmale solcher Mallkonzepte:

- der inszenierte „öffentliche“ Raum des Centers, die Mall, steht in Konkurrenz zum tatsächlichen öffentlichen Raum, der eigentlich belebt werden soll (Brühl und Richard-Wagner-Straße)
- gleichzeitig fehlen Durchgänge zwischen diesen beiden Straßen (die wie du richtig geschrieben hast, nur in der Dachgestaltung angedeutet sind)
- da auch die Einzelhandelsflächen eindeutig zum Inneren ausgerichtet sind, kann man hier nicht ernsthaft von einem innovativen Konzept mit Prototyp-Charakter (Zitat Auslobungstext) sprechen
- das riesige Parkplatzangebot ignoriert darüber hinaus, dass es sich nicht um einen schwer mit dem ÖPNV erreichbaren Standort handelt, sondern um einen, der direkt an einer der zentralen Tramhaltestellen der Stadt liegt
- des weiteren wird wie ich schon weiter oben geschrieben hatte, der Bebauungsplan der Innenstadt durch die Anordnung von oberirdischen Parkdecks ignoriert und das obwohl vor dem Wettbewerb suggeriert wurde, dass unterirdisches Parken eine der Vorgaben für den Architekturwettbewerb sei

Was die äußere Gestaltung betrifft, habe ich bei G+T recht hohe Erwartungen, und bin da noch einigermaßen guter Hoffnung. Vielleich gibt es ja da noch eine positive Überraschung...
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Alt 16.02.08, 14:16   #25
dj tinitus
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okay.
erstens finde ich es gut, dass man für den wettbewerb überhaupt solche hohen anforderungen formuliert hat. zweitens finde ich es korrekt, dass sich die jury für grüntuch & ernst entschieden hat. und drittens finde ich es richtig, dass dieser entwurf gerade im hinblick auf den auslobungstext nochmals überarbeitet wird.
allerdings: ein einkaufszentrum zu schaffen, das attraktiv sein und gleichzeitig keine konkurrenz darstellen soll, wäre meines erachtens eine paradoxe aufgabenstellung.
alles in allem denke ich schon, dass der weg in die richtige richtung geht.
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Alt 16.02.08, 15:32   #26
baukasten
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erstens finde ich es gut, dass man für den wettbewerb überhaupt solche hohen anforderungen formuliert hat. zweitens finde ich es korrekt, dass sich die jury für grüntuch & ernst entschieden hat. und drittens finde ich es richtig, dass dieser entwurf gerade im hinblick auf den auslobungstext nochmals überarbeitet wird.
Zustimmung.

allerdings: ein einkaufszentrum zu schaffen, das attraktiv sein und gleichzeitig keine konkurrenz darstellen soll, wäre meines erachtens eine paradoxe aufgabenstellung
Du missverstehst mich. Ich meinte, dass das EKZ sich noch besser in seine Umgebung integrieren muss, und das dies nicht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit des Centers geht. Wenn die ambitionierten Vorgaben ernst gemeint waren, muss man sich eben auch vom klassischen Mallkonzept verabschieden. D.h. das streng hierarchische Wegesystem, sprich die alleinige Ausrichtung auf eine zentrale Mall, die in diesem Fall auch nichts miteinander verbindet, muss durchbrochen werden. Z.B. mithilfe vieler zusätzlicher Durchwegungen zwischen Brühl und Wagner-Straße. Hieraus würden sich auch neue Ansätze alternativer gestalterischer Lösungen für die Fassade(n) und das Innere ergeben.

Noch was anderes: Laut Projektseite der mfi ist die Integration einer Markthalle geplant. Klingt gut, ich bin gespannt.
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Alt 16.02.08, 22:47   #27
dj tinitus
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na ja, was sollten denn die vielen zusätzlichen durchwegungen zwischen brühl und wagner-straße miteinander verbinden? da landet man ja an einer art autobahn. man wäre sicher schon froh, wenn der brühl wiederbelebt würde und die drei geplanten wege zur richard-wagner-strasse frequentiert werden würden. kann mir nicht vorstellen, dass da noch gross was geändert wird.

das mit der markthalle ist neu und klingt wirklich gut. vielleicht zu gut, für eine richtige markthalle bräuchte es ja andere geschosshöhen. aber schön wär´s. und zur zeit wird sicher eh noch hin und hergeplant.
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Alt 17.02.08, 08:22   #28
DAvE LE
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Kino-Komplex

Morschn,

damals sollte am Brühl ja erst ein neuer Kinokomplex hin, neben CineStar und den PassageKinos. Aber leider fand sich wohl kein Betreiber dafür.

Jetzt könnte man ja vielleicht ein Kino mit in den "Brühl Arcaden" einplanen. Nur die Mauer der Blechbüchse soll ja erhalten bleiben, der Rest nicht, so könnte man dort ein neues Kino einbauen. In der 2. Etage befinden sich bereits die Stadthaus-Wohnungen (vermutlich nicht in der Blechbüchse selbst). Und oben in der Blechbüche soll eine Kita aufmachen. So würde dann neue Kino zwei Parkgeschosse einnehmen. Eins müsste jedoch noch übrig bleiben, wenn ich richtig liege.

Schön wärs ja, aber ob das die mfi auch will ;-)
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Alt 18.02.08, 23:48   #29
baukasten
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na ja, was sollten denn die vielen zusätzlichen durchwegungen zwischen brühl und wagner-straße miteinander verbinden? da landet man ja an einer art autobahn

Was ja nicht auf ewige Zeiten so bleiben muss. Vorausgesetzt natürlich, die Verkehrsplaner der Stadt kriegen irgendwann einmal die Kurve. Immerhin soll der verbliebene schmale Streifen zwischen Wagner-Straße und Ring bald aufgewertet werden. Das wird aufgrund des fehlenden Platzes keine Rückführung in den ursprünglichen Zustand und daher sicher noch nicht die ganz große Attraktivitätssteigerung bringen. Trotzdem sollte man der Wagner-Straße im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Ringes genausoviel Beachtung schenken wie dem Brühl. Mir würde es ja schon reichen, wenn die im Wettbewerbsentwurf von G&E zu sehenden Eingänge der Wagner-Straße in Richtung Brühl verlängert würden und pro Block noch eine zusätzliche Durchwegung dazukäme. Auf jeden Fall sollte man alles dafür tun, den Staus quo nicht zu zementieren. Und wäre es dafür nicht von Vorteil, wenn sich das Center auch in Richtung Wagner-Straße möglichst offen zeigen und genügend Durchgänge zum Brühl anbieten würde?
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Alt 19.02.08, 23:31   #30
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
der status quo ist eine brache. alles was dort gebaut werden wird, stellt eine verbesserung dar.
nach den vorliegenden grundrissen, wird es wohl nicht mal (oder zumindest nicht durchgängig) ladeneingänge entlang der richard-wagner-strasse geben. dort sollen personalräume, hauseingänge und eine einfahrt angeordnet werden.

http://leipzig-dasdorf.de/CityOpenLE...uchErnst_7.htm

kann man zwar blöd finden, aber dann müsste man auch dazu sagen, wo die lieferzone und ähnliches sonst angelegt werden sollten. mir fiele da auch nichts besseres als die richard-wagner-"strasse" ein. oder man stellt einfach fest, dass einkaufszentren aufgrund ihrer erfordernisse per se nicht innenstadtkompatibel sein können. die konsequenz daraus würde allerdings auch nicht zu einer aufwertung dieses gebietes führen.

mein eindruck: auch die richard-wagner-strasse zu einem boulevard aufzuwerten, bleibt illusion. da kann man noch von glück reden, dass dieses einkaufszentrum nicht inmitten, sondern am rande des stadtzentrums entsteht. und bei aller kritik sollte nicht der blick dafür verloren gehen, dass bei diesem entwurf die aufgabe besser gelöst wird als beim innerstädtischen kaufhof entlang der universitätsstrasse.
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