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Alt 27.10.09, 17:18   #16
headz
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headz könnte bald berühmt werdenheadz könnte bald berühmt werden
^^
Natürlich hat noch keiner das Wort "Reko" benutzt, aber das ist doch wohl die in diesem Forum unausweichliche Argumentationskette.
Hinweise wie: "letztes intaktes historisches Architekturensemble", "das Dach fehlt", "Armutszeugnis für die Kreativität...", "Sichtbeton geht gar nicht" deuten ja schon auf die Vorbereitungen hin.
Schade das die entsprechenden User hier immer die Diskussionen bestimmen.
Ich dachte im DAF wird über Architektur diskutiert. Die bei meinen Vorrednern aufgebrachten Stammtisch-Argumente gegen Sichtbeton lassen aber eine Diskussion wohl gar nicht mehr zu. Wie soll hier den über die Qualität von Entwürfen und Projekten geredet werden wenn alles was nicht konservativ genug aussieht erstmal kategorisch zerrissen wird?

Es gibt keine "bösen und guten" Fassadenmaterialien, es kommt immer darauf an wie damit umgegangen wird! Ich habe z.B. auch Bedenken bei der Beton-Färbung beim Prüfzentrum (falls ich die Visualisierung richtig verstehe). Wo vielleicht die Intention "sandsteinfarben" gemeint ist könnte am Ende "schmutziges schweinchenrosa" rauskommen. Das ist aber ein technisch lösbares Problem.
Die "willkürlich durcheinandergeschobenen Fensterachsen" sind genau dass gerade nicht! Wenn man sich die Mühe macht die Visualisierung genauer anzuschauen kann man den geometrischen Rhythmus problemlos erkennen. Und das Architektur immer ein Spiel mit Geometrien ist muss ich hier ja wohl keinem erklären. Das gab es auch schon in der klassischen Architektur.
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Alt 27.10.09, 18:14   #17
RMA
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RMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle Zukunft
Wie heißt es so schön, nur der getroffene Hund bellt? Wie schon von meinen Vorrednern angedeutet ist klar, dass man hier nichts historisches erwarten kann, zu rekonstruieren gibt es auch nichts, weil nichts fehlt. Kritik habe ich an der Materialität sowie am mal wieder völlig gescheiterten Bauen im historischen Bestand geübt. Letzterer "Autismus" stört mich an vielen Exemplaren moderner Architektur übrigens weit mehr als die Architektur selbst.

Dein Vorwurf bezüglich "entsprechender User, die hier immer die Diskussion bestimmen" erinnert mich zudem fatal an die entsprechenden Veranstaltungen rund um Historisches Museum und Technisches Rathaus, wo auch immer der Vorwurf der "traditionalistischen Verschwörung" von seiten BDA, Werkbund & Konsorten kommt - obwohl mehrere Umfragen ergaben, dass die Mehrheit der Bevölkerung Abriss und *Teilreko* befürwortet.

Im Gegensatz zu solchen Veranstaltungen gibt's hier noch nicht mal Wortmeldungen oder rumgereichte Mikrofone, sondern ein jeder kann sich frei äußern - und bisher hat die Mehrheit negative Kritik geübt. Was sagt uns das? Sicher nicht, dass ich mich mit Miguel via PN verabrede...

Um nochmal auf deine konkreten Einwände einzugehen: dass es keine "guten" und "bösen" Materialien gäbe, ist doch reines Akademikertum. Genauso wie das Blech der Pavillons auf der Zeil ein für den Ort absolut unpassendes, weil jetzt schon vollgeschmiertes Material ist - schon aus rein praktischen, nichtmal ästhetischen Erwägungen - so passt numal die Farbe hier aus ästhetischen Gründen überhaupt nicht, weil sie im Bestand wie ein Fremdkörper wirkt, womit wir wieder am Anfang wären. Von der schlichten Tatsache, dass wohl auch Loos, Gropius und Konsorten Sichtbeton als Material mittlerweile ablehnen würden, wenn sie wüssten, wie der nach 30 oder 40 Jahren aussieht.

Geändert von RMA (27.10.09 um 19:15 Uhr)
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Alt 27.10.09, 18:33   #18
Schmittchen
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Zitat:
Ich dachte im DAF wird über Architektur diskutiert.
Ich hoffe sehr, dass über Architektur diskutiert wird. Insofern ist es wünschenswert, dass Aussagen anderer eben nicht als Stammtischargument diskreditiert werden. Auf der anderen Seite - und insofern ist headz zuzustimmen - nervt es gehörig, vorhersehbar immer wieder die altbekannten Ansichten bestimmter User lesen zu müssen, versehen mit weit mehr Phrasen und schneidigen Adjektiven als gedanklichen Ausführungen zum jeweiligen Gegenstand. Ein Forum mit Einheitsmeinung, in dem sich User gegenseitig im Verspritzen von Gift und Galle übertreffen, soll das DAF nicht sein und nicht werden.

Doch zurück zum Projekt Medicum. Zur Frage nach den Fassadenmaterialien Ausschnitte aus dem der Presse zur Verfügung gestellten Erläuterungsbericht:

Zitat:
Audimax – Hörsaal

Aus den räumlich wahrnehmbaren und den versteckten Rahmenbedingungen, die bestehende Tiefgarage darf wegen des erheblich Kostenaufwands nicht überbaut, entwickelt das Auditorium seine originäre Gestalt. Ein auskragendes offenes Raumgerüst markiert unter Aufnahme der benachbarten Raumkanten des Torhauses und des Hörsaalzentrums die Ecksituation am Campus des Universitätsklinikums Niederrad. Der Hörsaal schwebt scheinbar losgelöst im Volumen, das über dem vorgegebenen Baufeld geschaffen wird. Eine dreidimensionale Verschränkung zwischen Platz und Hörsaalgebäude verortet das Haus mit Ort und schafft eine besondere Atmosphäre. Ein kleiner Platz an der Straßenecke öffnet das Bauwerk zum Wegenetz. Das frei bespielbare Foyer als vielfältig nutzbarer, wandelbarer Aktionsraum für Ausstellungen und Festveranstaltungen verknüpft die Freiräume des kleinen Platzes mit dem weit aufgespannten Campus. Hörsaal und Rahmen greifen die Materialien des Torgebäudes 25 auf. Die hinterleuchtete Glasmembran des Audimax verstärkt die Leichtigkeit des Körpers im Raum, bildet für den Haupteingang der Klinik und der Hochschule insbesondere in Abendstunden ein markantes, Identität stiftendes Zeichen zur Orientierung und schafft in einem Dialog mit dem anthrazitfarbenen Betongerüst ein Spannungsfeld. Als überraschende Umkehrung ist das Innere des Körpers mit Holz ausgekleidet, dessen Oberflächenbehandlung (Perforierung) die Akustik des Raumes auf einfache Art optimiert. Der Raum zwischen Stahlbetontragwerk und Holzfutteral nimmt die Installationen für Lüftung und Elektrotechnik auf. Der Ahornboden des ansteigendes Gestühls verstärkt die Wirkung der hölzernen Schatulle. Nur die Farbe Weiß des Podiums mit Rednerpult und der Projektflächen hinter der dreiteiligen Tafelanlage fokussiert den Raum und gibt ihm eine Ausrichtung. Der Innenraum kann natürlich belichtet werden über die verdunkelbaren Oberlichter inmitten der Betonträger, die zwischen die scheibenartigen Wandträger eingespannt sind.

Lehr- und Prüfungszentrum D22

Eine Rampen- und Treppenanlage nimmt die Wege aus der Straße und des Rosengarten auf. Ein einladender kommunikativer Vorraum spannt sich zwischen dem Haus und dem mit Rosen bewachsenen Gerüst spannt auf. Das Foyer öffnet großzügig das Erdgeschoß mit dem OSCE -Zentrum und antwortet mit einem kleineren Zugang auf den Rundweg im Süden des Areals. Ein in das Volumen eingelassener Garten des Lebens erweitert das Innere, ermöglicht eine visuelle Vernetzung der Nutzungsebenen und lässt eine angenehme Belichtung der Erschließungsflächen zu. In Korrespondenz zur Bibliothek im Westen nutzt eine Terrasse der Kontemplation in Nachbarschaft zum Aufenthaltsraum die zurückgezogene Idylle mit Baumbestand. Die Nachbarschaften als Kräfte von Außen und der Typus als Kraft von Innen formen in der Horizontalen das Haus. In der Vertikalen reflektiert die Schnittfigur die Schichtung der Funktionen des Zentrums. Das Schnittprofil der verschieblichen Körper transportiert das Gefüge unmittelbar nach Außen. Das Haus als Gelenkkörper oder Connecting-Link vermittelt zwischen Bibliothek und Torgebäude 9. Eine Lichtfuge lässt das Haus über dem Gelände schweben und belichtet das Sockelgeschoß mit den Themenräumen, die einen eigenen Zugang über ein Treppenhaus erhalten, so dass auch nach Schließung der Pforte die Zugänglichkeit des Studios für die Studenten über den „Nachteingang“ zum Selbststudium möglich ist. Um einen optimalen Funktionsablauf zu gewährleisten, sind das Simulations- mit Prüfungszentrum und das Dekanat jeweils auf einer Ebene untergebracht.

Licht und Raum

Alle Diensträume und Seminarräume sind natürlich belichtet und belüftet, um den kostenintensiven Einsatz der Haustechnik zu minimieren und die Betriebskosten auf einem geringen Niveau zu halten. Der eingewobene Hof, der sowohl als Lichtquelle als auch als vielfältig bespielbarer Freiraum (Kunsthof oder Pausenraum) dient, gliedert auf einfache Art das Haus und erweitern visuell die Räume im Haus. Überraschende und atmosphärisch dichte Raumerlebnisse entstehen. Durch die Beleuchtung werden diese Erlebnisse zum tages- und jahreszeitlich wechselnden Phänomen, das die Beziehung Architektur und Inhalt, Innen- und Außenraum auf vielfältige Art intensiviert. Alle Seminarräume, Sitzungszimmer und der Prüfungssaal sind zum Rosengarten ausgerichtet. Die multifunktional bespielbare Aula erhält durch die großzügige Verglasung zum Garten und ein Oberlichtband eine stimmungsvolle zweiseitige Belichtung. Die Besucher können die seitlichen Loggien als Pausenfläche nutzen. Die Auskragung des Saals über die Rampe und die Außentreppe verleiht dem Gebäude seine spezifische Gestaltform. Eine Dramaturgie der Bewegung im Raum mit Ausblick nach Außen und nach Innen kennzeichnet die vertikale Erschließung im Haus. Ein mit der einläufigen Kaskadentreppe belegter Körper mit Teeküchen ist Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation auf allen Etagen.

Raumkonzept und Didaktik - Konzeptionelle Verbindung zwischen D21 und D22

Eine dreidimensionale Verwebung zwischen Haus und Platz auf unterschiedlichen Ebenen ist das besondere Merkmal der beiden Häuser. Die Dramaturgie der Bewegung im Innenraum ermöglicht eine Identifizierung der Dozenten, Studenten und Besucher mit dem Gebäude, gleichzeitig schafft sie die räumliche Voraussetzung für eine klare und eindeutige Orientierung im Haus.

Konstruktion, Material und Ökologie

Einfache geometrische und materialgerechte Konstruktionen unter Beachtung ökologischer und ökonomischer Verarbeitungsweisen tragen dem Anspruch zeitgemäßer Architektur Rechnung. Eine sechzehn Zentimeter starke, hochwirksame Wärmedämmung ist in den mehrschaligen Aufbau der Außenwände integriert. Ein Spannungsfeld zwischen massiven und transparenten Bauteilen entsteht. Die durch den Einsatz einer Gefälledämmung flach geneigte Konstruktion der Dächer ist begrünt. Verschiedene Bepflanzungen, wie Mauerpfeffer mit roter Splittabdeckung, Thymian mit gelbem Farbton oder Karthäusernelke mit grauer Farbe verbessern das Mikroklima des Hauses. Die extensive Begrünung der flach geneigten Dächer projiziert somit das Grundrissgefüge als unterschiedlich wahrnehmbare Farb - Felder auf die Dachebene. Die in die massive Betonkonstruktion integrierte Bauteilaktivierung und ein unter der Bodenplatte in die Sauberkeitsschicht eingelegter Erdkollektor sorgen für eine Optimierung des Klimas durch Kühlung im Sommer und Beheizung im Winter. Sonnenkollektoren auf der Dachfläche erwärmen das für die Waschräume notwendige Brauchwasser ohne fossile Brennstoffe zu verbrennen. Motorbetriebene farbige, hinterlüftete Stoffmarkisen auf der Fassadenaußenseite schützen die Innenräume vor unkontrollierter Erwärmung. Photovoltaikmodule als regenerative Energiequelle, die als Sonnenschutzelemente in die Verglasung der Dachoberlichter eingebaut sind, versorgen das Haus mit Strom. Zusammen mit der natürlichen Fensterlüftung wird ein wohliges und gesundes Raumklima erreicht. Langlebige und ökologische Materialien bestimmen die Atmosphäre im Inneren. Das Regenwasser versickert nachvollziehbar im Freien.

Tektonische Gestalt

Dem Inhalt und der Bedeutung entsprechend entwickelt sich die architektonische Gestalt im Wesentlichen aus den funktionalen Anforderungen. Prägend für die Gestalt ist der Einsatz der Materialien Beton und Glas, die sich aus dem Ort und der Funktion ableiten. Das florale Motiv der Betonfertigteile antwortet in einer transformierten Artikulation auf die Nachbarschaft des Rosengartens und überlagert sich mit dem Schattenbild der Berankung. Es spannen sich im Haus verschiedene Membranen, Schichten und Programme auf, die in ihrer Anordnung und Materialität zu spezifischen Räumen und Raumerlebnissen von Überlagerung und Durchdringung führen. Der Kontrast zwischen offenen und geschlossenen, filigranen und massiven Elementen erzeugt ein räumlich reizvolles Gefüge und schafft eine heitere, leichte Situation.
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Alt 27.10.09, 21:54   #19
KingSalamander
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KingSalamander befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
das Uni-Klinikum konnte nur besser werden.....

....bei dem früheren Grauen Klotz hab ich beim Vorbeifahren immer Depressionen bekommen, wenn es dann noch kalt und regnerisch war...oh je...wurd's ganz schlimm! :-)

wie man so etwas damals nur bauen und schön finden konnte, wird sich mir wohl nie erschließen.

die planungen und entwürfe finde ich gut.

zur allgemeinen Debatte Reko, Moderne etc.....mir fällt auf, dass es nur selten Moderne und gleichzeitig faszinierende Gebäude gibt.

Sehr positiv überrascht hat mich zum Beispiel der Westend Campus. Moderne Architektur die mir super gefällt und in ihrer Gesamtanlage super wirkt. obwohl die grundform wieder einmal nur ein quader ist. aber materialien und gestaltungen wirken gut. solche moderne soll ruhig nach "vorne treten".

aber wenn wie auf anfänglichen fotos hier gezeigt wurde ein klotz, ein quader neben einem historischen haus mit schrägdach und detailreicher fassade entsteht, fällt mir oft nur die einfallslosigkeit vieler moderner architekten dazu ein. solche quaderaneinanderreihungen und vierecksgrundmuster kann ich auch in immer mal wieder variierter weise anordnen. so etwas kann ich in einer minute skizzieren.

rekos könnte ich hingegen nicht mal soeben mit dem spitzen bleistift zeichnen, das ist mir zu anspruchsvoll. aber diese quader, kein problem......das m.E. ist banal, trivial..... ;-)
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Alt 28.10.09, 15:19   #20
headz
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headz könnte bald berühmt werdenheadz könnte bald berühmt werden
Danke für die informativen Pressetexte.
Man sieht das Visualisierungen, wie fotorealistisch sie auch sein mögen, eben doch nicht eins zu eins der (geplanten) Realität entsprechen. Das "florale Motiv der Betonfertigteile" kann man dort nämlich wirklich nicht erkennen. Auch nicht das Fugenbild der Fertigteile. Ansonsten lässt die Baubeschreibung und die Visualisierungen doch auf interessante Gebäude hoffen.
Die durch den Alterungsprozess entstehende Patina auf einer gut geplanten Sichtbetonfassade macht eben auch, wie auch bei einer Putz-, Holz- oder einer Natursteinfassade, den Reiz und die Lebendigkeit aus. "Neu" sehen alle Gebäude erstmal schick aber auch etwas steril aus. Erst mit der Zeit fügt sich die Fassade in ihre Umgebung ein. Das dies hier der Fall sein wird, lässt die Entwurfsbeschreibung doch hoffen.

Damit mein Beitrag aber nicht wieder in die Lounge (...wie zu bauen sei!) abgeschoben werden muss, verzichte ich aufgrund der erwartbaren Reaktionen lieber darauf dieses Thema weiter auszuführen.
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Alt 02.01.10, 23:44   #21
thomasfra
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So langsam sieht man Fortschritte am Zentralbau Haus 23


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Ausserdem muß dieses entzückende Gebäude direkt am Theodor-Stern-Kai wohl einem Neubau weichen. Ich bin mir nicht sicher, meine aber es ist das Haus 25


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Alt 10.01.10, 14:33   #22
Project
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Wird die rechte Seite des vorderen Gebäude (zu sehen auf dem ersten Bild im letzten Beitrag von thomasfra) eigentlich auch frisch verkleidet?
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Alt 15.02.10, 13:51   #23
Schmittchen
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Beim Zentralbau (Haus 23) geht es weiterhin nur langsam voran. Photo von vorgestern:


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Alt 04.03.10, 19:03   #24
TommyBoomBang
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TommyBoomBang wird schon bald berühmt werdenTommyBoomBang wird schon bald berühmt werden
Abrissarbeiten für den "Neubau interdisziplinäres Forschungs- und Laborgebäude".


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Alt 03.04.10, 03:47   #25
thomasfra
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Beim Zentralbau ist jetzt der östliche Gebäudeteil eingerüstet und der Vorgängerbau des zukünftigen interdisziplinäres Forschungs- und Laborgebäudes ist komplett abgerissen. Leider nur aus Entfernung


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Alt 17.05.10, 12:10   #26
epizentrum
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Zentralbau

Kleiner Fortschritt beim Zentralbau: Der Kran steht nun hinter dem komplett eingerüsteten Ostteil. Alle Balkone sind abgebaut. Von mir aus kann es jetzt mit den neuen Fassadenteilen losgehen

Hier einmal die Totale vom Ufer gegenüber:


(Bild von mir)
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Alt 03.06.10, 19:59   #27
Project
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Universitätsklinikum, Rückseite:





Alle Bilder stammen von mir.

Geändert von Project (07.06.10 um 13:13 Uhr)
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Alt 09.06.10, 21:39   #28
Schmittchen
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Das eingerüstete Gebäude, auf dem Plan 25A, wird abgebrochen. An dessen Stelle wird das Hörsaalgebäude errichtet (oben ab Beitrag #10).



Zur Sanierung des Zentralbaus (Haus 23): Auf früheren Renderings war die Fassade des Bettenhochhauses zunächst lindgrün. Später dann weiß. Tatsächlich wird es "Alu natur":



Wie man auf dem folgenden Foto der Südseite sehen kann, ist der sehr ausgedehnte Sockelbau des Bettenhochhauses inzwischen auch eingerüstet. Die alten Fenster sind wohl herausgenommen, die Öffnungen mit Folie verschlossen. Wie die Waschbetonfassade künftig aussehen soll, ließ sich noch nicht ausmachen.



Details der Bettenhochhaus-Südfassade, der Teil rechts im Bild ist noch unsaniert:


Bilder: Schmittchen
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Alt 20.06.10, 20:34   #29
thomasfra
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Die Gerüste von Gebäude 25A sind abgebaut, nun ist es, wie Schmittchen im vorhergehenden Beitrag schon anmerkte, bereit für den Abbruch


By thomasfra at 2010-06-20


Schräg gegenüber wurde das Gebäude 25B im letzten Winter abgebrochen (Beitrag #21 und #24) Die Baugrube für den Neubau des interdisziplinäres Forschungs- und Laborgebäude sah heute so aus


By thomasfra at 2010-06-20


By thomasfra at 2010-06-20
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Alt 30.06.10, 11:13   #30
Schmittchen
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Grundsteinlegung für "Gelben Turm"

Gestern war die Grundsteinlegung für den Forschungsbau European Cardiovascular Science Center Frankfurt (ECSCF) von Klinikum und Fachbereich Medizin der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main. In den sogenannten Gelben Turm werden die Wissenschaftler des Exzellenzclusters "Kardiopulmonales System" einziehen (von einem Turm zu sprechen, scheint mir bei gerade einmal sechs Geschossen aber etwas übertrieben). Die Investitionssumme beträgt rund 33 Millionen Euro.

Dazu eine Pressemitteilung der Universität. Demnach wird das Forschungs- und Laborgebäude ECSCF (Haus 25B) gemeinsam mit den Gebäuden 22 und 25 den sich zur Mainpromenade hin öffnenden Campus einfassen. Es ist das Pendant des im Jahr 2004 fertig gestellten Forschungsturms und markiert mit diesem städtebaulich die Hauptzufahrt zum Klinikum am Mainufer. Das Gebäude ist geprägt von der Addition einfacher geometrischer Grundformen, die sich aus der Logik der Funktionsabläufe im Inneren ergeben. Um einen rechteckigen zentralen Innenhof, der als Lichthof fungiert, sind die Funktionszonen angeordnet. Im Erdgeschoss, wo sich der Haupteingang befindet, sind Untersuchungs- und Behandlungsräume mit jeweils einem Arztzimmer untergebracht; in den Obergeschossen befinden sich die Labor- und Büroräume.
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