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Alt 27.04.10, 22:26   #31
RMA
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RMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle Zukunft
Gut bzw. traurig zu wissen. Fahre da fast täglich mit dem Bus vorbei, außer der nun fast auch schon einem Jahr bestehenden Einrüstung ist kaum etwas zu bemerken. Architekt war übrigens 1892 Franz von Hoven, der zusammen mit Ludwig Neher auch 1900–08 das Neue Rathaus hinter dem Römer errichtete.
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Alt 27.04.10, 23:33   #32
Cowboy
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Der in #51 angesprochene Artikel kann hier nachgelesen werden. Die Website der Heritus AG ist dennoch nach wie vor online. In Leipzig hängen seit geraumer Zeit ein gutes Dutzend Sanierungsprojekte der Heritus AG in der Luft, z.T. seit Monaten eingerüstet, ohne dass baulich bislang etwas passierte. Ich fürchte, diese Firma ist vorerst Geschichte...
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Alt 01.05.10, 02:14   #33
thomasfra
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Neubau Geschäftszentrum Königsteiner Straße

Kleines Update vom 28.04., letzter Beitrag #666 vom 22.01.2010. Hier 2 Fotos von der Königsteiner Straße gesehen.


By thomasfra at 2010-04-28


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2 Bildchen von der Emmerich-Josef-Straße aus


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und eins von der Melchiorstraße


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Soweit nicht anders angegeben, sind die Bilder von thomasfra
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Alt 07.07.10, 13:28   #34
Project
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Schlossterrasse in Höchst wird umgestaltet

Der nun vorgelegte Plan der Landschaftsarchitektin Juliane Lehmphul sieht eine Terrasse auf historischer Grundlage um 1910 vor.

Unter anderem wird der Rasen von einem Wegekreuz in vier Parzellen geteilt, an der Schnittstelle entsteht eine kreisrunde Fläche, die von Bänken und Rosenbeeten begrenzt wird. Links und rechts des Aufgangs zur Terrasse werden Staudenbeete angelegt. Die Skulptur auf der Ostseite der Terrasse wird auf Vordermann gebracht und einen eigenen Platz erhalten.

Außerdem werden die herumliegenden Steinfragmente aus älteren Schlosstagen, die bei früheren Arbeiten gefunden und einfach abgeladen wurden, dokumentiert und ansprechend ausgestellt. Im Westen, in Richtung Neues Schloss, wird die Metallabdeckung des dortigen Brunnens verschwinden. In diesem Bereich wird der Platz nicht mit Rasen bepflanzt, sondern mit einer wassergebundenen Decke ausgestattet. Dort – vor der bereits sanierten Ruine – entsteht eine neue Strandbar mit Liegestühlen.

Bis zum November sollen die Arbeiten, zu denen auch das Abdichten der Decke des unter der Terrasse liegenden Gewölbekellers gehört, weitgehend abgeschlossen sein. Lediglich bei der Bepflanzung wird es Nacharbeiten geben. Übrig bleiben auch ausreichend Rasenflächen für Bühnen und Publikum, Konzerte und Filmfestivals (Quelle).
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Alt 07.07.10, 17:41   #35
RMA
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Gute Nachricht, das "Spolien-Gerümpel", das gegenwärtig den östlichen Teil der Schlossterasse bestimmt (und nebenbei auch wilde Müllkippe ist), ist in der Tat ein ziemlich krasser Kontrast in dieser doch weitgehend durchsanierten Ecke der Altstadt.

Übrigens scheint es nun auch endlich mit der Sanierung der Bruno-Asch-Anlage loszugehen, gestern sah ich zum Bahnhof ein Baustellenschild, das dort noch nicht allzu lange stehen kann.
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Alt 15.07.10, 16:30   #36
Torben
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Zitat:
Zitat von RMA Beitrag anzeigen
Übrigens scheint es nun auch endlich mit der Sanierung der Bruno-Asch-Anlage loszugehen, gestern sah ich zum Bahnhof ein Baustellenschild, das dort noch nicht allzu lange stehen kann.
Dazu heute eine Pressemeldung der Stadt – ein Auszug:
Grünanlage erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Expressionistische Bruno-Asch-Anlage in Höchst erstrahlt bald in neuem 'alten' Glanz

Das Grünflächenamt beginnt in den kommenden Wochen mit der Grunderneuerung der denkmalgeschützten Bruno-Asch-Anlage in Höchst. Deren ursprüngliche Gestalt wurde von einem Büro für Gartendenkmalpflege recherchiert.

"Die Bruno-Asch-Anlage ist die einzige expressionistische Grünanlage Frankfurts und genießt allein deshalb schon einen sehr hohen Stellenwert", sagt Umweltdezernentin Manuela Rottman. "Für Höchst bedeutet die Wiederherstellung dieses grünen Kulturgutes ein weiteres Aufbruchssignal."

Die großen Rasenflächen erhalten ihren ursprünglichen abgesenkten Charakter zurück und werden mit Staudenrabatten umrahmt. Als Mittelpunkt und "Highlight" wird zukünftig wieder Wasser von den vier Kaskaden des sechseckigen Brunnens plätschern. Hier hat sich das Grünflächenamt Expertenhilfe aus dem Hochbauamt geholt: Die modernste Brunnentechnik mit einem geschlossenen Wasserkreislauf wird verbunden mit der denkmalgerechten Restaurierung der alten Brunnenschalen.

Ein Teil der östlichen Grünanlage - der Platanenhain auf dem Dalbergplatz - wurde bereits 2008 zusammen mit dem Dalbergkreisel und der Dalbergstraße saniert. Langfristig möchte die Stadt auch die Sichtachsen zwischen dem Höchster Bahnhof und dem Dalbergplatz verbessern. Dazu müssten zwei Gebäude abgerissen werden: das ehemalige Reisebüro am Dalbergplatz und das Bistro am Hochbunker. In dieser aus den Siebziger Jahren stammenden Architektur befindet sich der Zugang zum darunterliegenden Tiefbunker.

Weiterlesen...
Text: Presse- und Informationsamt Frankfurt am Main
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Alt 01.08.10, 13:50   #37
Torben
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Höchst: Neue Unternehmenszentrale für die Süwag Energie AG

Letztes Update: #688.

Scheint äußerlich fertig zu sein, Bilder von gestern:




(Bilder von mir)

Geändert von Torben (22.04.11 um 19:32 Uhr)
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Alt 14.08.10, 12:12   #38
Project
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Bruno-Asch-Anlage wird umgestaltet

Die Stadt lässt den Grünstreifen zwischen Dalbergplatz und Bahnhof für etwas mehr als eine halbe Million Euro umgestalten.

Die einst nach expressionistischen Gesichtspunkten angelegte Höchster Grünanlage wird nach alten Vorlagen wiederhergestellt. Dabei werden die großen Rasenflächen abgesenkt, Staudenrabatten sollen sie umrahmen. Wieder plätschern wird das Wasser von den vier Kaskaden des Brunnens. Dafür werde modernste Brunnentechnik mit einem geschlossenen Wasserkreislauf installiert. Die Brunnenschalen werden denkmalgerecht restauriert. Um die Sichtachse zwischen Bahnhof und Dalberplatz frei zu bekommen, sollen langfristig das Bistro am Hochbunker (Bahnhofsvorplatz) sowie der Pavillon am Dalbergplatz verschwinden.

Erst im Jahr 2000 erkannte die Stadt den Wert der Gartenanlage, kaufte der Bahn die Fläche ab und stellte sie unter Denkmalschutz. Die Bruno-Asch-Anlage ist für die nächsten vier Monate gesperrt (Quelle).
__________________
Frankfurter Projektliste
Alle Bauprojekte in Frankfurt am Main bis einschl. 15.09.2010 (letztes Update)
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Alt 23.09.10, 17:52   #39
Schmittchen
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Umgestaltung Schlossterrasse

Informationen zum Projekt gibt es in Beitrag #771. Ergänzend zum Text ein Plan:


Plan: Juliane Lehmphul / Deutsche Stiftung Denkmalschutz

An sich hätten die Arbeiten Anfang August beginnen sollen. Der Zeitplan ist durcheinander gekommen, weil zuerst die Säulen des Schlosskellers verstärkt werden mussten. Jetzt aber hat der Umbau begonnen, und weiterhin will man bis Jahresende fertig sein (Quelle). Aktuelle Bilder:



Hier die Decke des Schlosskellers (Innenfoto des Gewölbekellers). Die Decke wird abgedichtet, mit Erde bedeckt und mit Rasen bepflanzt.



Die Metallabdeckung des Brunnens wird verschwinden. Der Zugang soll eingefasst und der Brunnen wieder zugänglich werden.



Der Bereich vor der bereits sanierten Ruine soll keinen Rasen, sondern eine wassergebundene Decke erhalten. Hier ist eine Art Strandbar mit Liegestühlen geplant, die vom nahe gelegenen Schlosscafé bewirtschaftet werden soll.



Zum Schluss noch eine Sanierung an der Wed (wer am 12. Mai dabei war, kann sich bestimmt an den damaligen Zustand erinnern). Der Renaissancebau links im Bild ist das Greiffenclausche Haus.


Bilder: Schmittchen
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Alt 24.09.10, 11:54   #40
Schmittchen
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Neue Unternehmenszentrale für die Süwag Energie AG

Die Fenster sind geputzt, eingezogen ist die Süwag aber noch nicht (Projekt-Info und letztes Update).



Der dreieckige Bau mit großem Innenhof wirkt, ungeachtet seiner Größe, erstaunlich leicht. Er wird Arbeitsplatz für 800 Mitarbeiter sein.



Auch von der Leunabrücke fotografiert, zum Abgleich mit den Visualisierungen der Freiflächen:



Den neuen Verbindungsweg zum Main und dessen auf den Renderings farblich lebhaft gestalteten Belag kann man bereits erkennen:


Bilder: Schmittchen
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Alt 21.10.10, 16:36   #41
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Bolongaropalast: Umbau und künftige Nutzung

In den letzten Monaten fanden vier Planungswerkstätten zur zukünftigen Nutzung des Bolongaropalastes statt. Höchster Bürger erarbeiteten zusammen mit Fachleuten ein Konzept für die künftige Nutzung des Barockbaus. Dabei wurden die Grundzüge der Planung festgelegt, das Nutzungskonzept im Vorentwurf vorgestellt und Empfehlungen für den weiteren Umgang mit dem favorisierten Konzept abgeleitet.

Das Konzept sieht eine "horizontale" Aufteilung des Gebäudes mit einem zentralen Haupteingang vor. Im Erdgeschoss sind die Kitas und die Musikschule untergebracht, die Gastronomie und das Bürgeramt sowie eine Touristeninfo und ein Museumsshop. In den ersten Stock ziehen das Museum und die Büros der Oberbürgermeisterin. Sitzungs- und Kapellensaal werden für Sitzungen, Tagungen und Ausstellungen genutzt. Und im Sommer trennt "Barock am Main" einen Raum ab. Der zweite Stock nimmt Arbeitsräume, das dritte Obergeschoss und der Keller dienen als Lager (Quelle).

Das streckenweise sehr interessante Konzept kann hier als PDF heruntergeladen werden.
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Alt 21.10.10, 17:49   #42
Torben
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Zitat:
Zitat von Schmittchen Beitrag anzeigen
[...] Im Erdgeschoss sind die Kitas und die Musikschule untergebracht [...]
Damit das hervorgehobene Wort nicht zu Missverständnissen führt: Der ursprüngliche Vorschlag von Petra Roth eine Kindertagesstätte (Kita) im Bolongaropalast zu eröffnen führte ja zu massivem Protest zahlreicher Bürger. Dies war der Auslöser für die Planungswerkstätten. Es ist nun keine Kita mehr geplant, sondern lediglich ein Raum, der den städtischen Kitas zur Verfügung steht, weil...
"... sich insbesondere für die Einrichtungen in den westlichen Stadtteilen ein Besuch der Museen im Zentrum Frankfurts vor dem Hintergrund der langen Anfahrtswege schwierig darstellt. Ziel ist daher, den Kindertagesstätten im Palast einen Raum für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Projekten und Angeboten, die mit dem historischen Gebäude oder dem Stadtteil in Verbindung stehen, zu bieten." (Zitat, Seite 21)
Zur musealen Nutzung eignet sich der Bolongaropalast sehr gut und wird er heute teilweise schon genutzt für die Porzellanausstellung. Ich hoffe aber, dass dabei ein neues Konzept entwickelt wird, das nicht einseitig und trocken ist, sondern so interessant gestaltet wird, dass es vielleicht auch den ein oder anderen Touristen von außerhalb anzieht.

Bei der Gastronomie bleibt abzuwarten wie die Planungen weiter verlaufen. Für Außengastronomie ist der Garten meiner Meinung nach ganz hervorragend geeignet. Aber innen ist ein Restaurant aufgrund der Raumaufteilung momentan noch etwas schwer vorstellbar.

Wenn das alles vernünftig umgesetzt wird, ein guter Gastronom gefunden wird, das Museumskonzept aufgeht, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Bolongaropalast das Potential zu einem Magneten für Höchst hätte und mit dazu beiträgt, dass die meisten Ausflugsschiffe auf dem Main an Höchst nicht mehr einfach nur vorbeifahren.
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Alt 21.10.10, 18:02   #43
RMA
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Anbetrachts dessen, wie herausragend der Bolongaropalast auch im Erdgeschoss noch in den Inneneinrichtungen erhalten ist, war mir ehrlich gesagt bei der geplanten Kita-Nutzung etwas unwohl zumute. Bitte nicht als Kinderfeindlichkeit auslegen – ich habe selber eine Kita direkt vor der Haustür und keinerlei Probleme damit – aber ab und zu geht dann ja doch mal etwas kaputt, und wenn's dann die barocke Vertäfelung der Wände ist, so wäre das Geschrei wohl groß.

Sehr interessant im von Schmittchen verlinkten Dokument auch die Beschreibung des gigantischen, unerschlossenen Kellers. Da steckt wirklich noch eine Menge Potenzial drin. Dass das mit soviel Bürgerbeteiligung entwickelt wird, freut mich umso mehr.
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Alt 21.10.10, 18:13   #44
Schmittchen
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Auch umfangreiche Umbauten wären erforderlich gewesen, welche die barocke Ausstattung zumindest arg entstellt hätten. Beispielsweise hätte es die Kita-Nutzung erforderlich gemacht, die schmiedeeisernen Geländer im westlichen Treppenhaus beidseitig mit Glasplatten abzudecken, damit sich die Kleinen ihre Fingerchen nicht einklemmen können. Und ein Raum in der äußersten Nordwestecke mit noch gut erhaltener Ausstattung wäre, wie man bei dieser Veranstaltung erfahren konnte, dem ursprünglichen Konzept zufolge zum Abstellraum für Kinderwagen degradiert worden.
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Alt 28.10.10, 17:15   #45
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Brüningstraße: Das achtstöckige Süwag-Gebäude aus den 50er Jahren könnte für 11 Millionen Euro saniert werden. Auch ein Abriss steht zur Wahl. Im November wird sich der Ortsbeirat zur Frage der Sanierung oder des Abreißens positionieren. Der Magistrat votiert eindeutig für einen Abriss, welcher wirtschaftlich vorteilhafter sei - denn um den von der Stadtverordnetenversammlung festgelegten Passivhausstandard zu erlangen, wäre eine Sanierung in umfangreichem Ausmaß erforderlich. Hinzu kämen Kosten "für die statische Ertüchtigung" und das Verlegen von Wasser- und Stromleitungen.

Die Grünen im Ortsbeirat hatten beantragt, der Abrissoption so rechtzeitig zuzustimmen, dass die Süwag die Kosten für den Abriss trägt. Der Beschluss dazu müsste vor dem 31. Dezember gefällt werden. Andernfalls bleibt die Stadt auf den Abrisskosten sitzen, so sieht es jedenfalls das Vertragswerk zwischen der Stadt und dem Energieunternehmen vor. Auf Bitten der SPD-Fraktion wurde der Antrag nun bis zur nächsten Ortsbeiratssitzung am 30. November zurückgestellt. Grund für die Verschiebung ist die "Wohnrauminitiative Frankfurt", welche Interesse an dem Gebäude als Studentenwohnheim signalisiert.

Sollte das alte Süwag-Gebäude abgerissen werden, wird der Brüningpark erweitert. Das Entree in die Höchster Altstadt würde somit eine erhebliche Aufwertung erfahren. Außerdem würde die Maßnahme mit der geplanten Neugestaltung der Bolongarostraße sowie dem Neubau für die Süwag-Verwaltung korrespondieren - und zum Main hin einen architektonischen Akzent setzen (Quelle).
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