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Alt 08.01.13, 10:57   #91
RMA
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RMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle ZukunftRMA hat eine wundervolle Zukunft
Anbetrachts der Lage gegenüber dem Bolongaropalast ist eine ansprechende Architektur, vor allem aber mit Satteldach, an dieser Stelle natürlich Pflicht. Die jüngeren Bauprojekte im Höchster Altbaubestand lassen allerdings hoffen, dass sich auch hier ein Architekturbüro findet, das zu ansprechendem Bauen in der Lage ist.

Bolongarostraße 102 ist jedoch in der Tat ein so abartiger Schandfleck, auch von innen, inklusive Verhältnissen, die an die düstersten Zeiten der Frankfurter Altstadt erinnern, dass der Abriss hier ausnahmsweise zu befürworten ist. Ich hoffe nur, dass sich nicht der Glaube in den Köpfen festsetzt, mit an die Flächensanierungen der 1970er erinnernden Maßnahmen etwas gegen das Elend vor allem der Bevölkerungszusammensetzung und -schichtung im Stadtteil tun zu können.

Gerade der nachfolgende Abschnitt der Bolongarostraße bis hin zur Königsteiner Straße stellt sich so dar, vor allem in den Abendstunden, dass in einem neuen Geschäfts- oder Wohnhaus an Stelle der 102 kaum mit Verbesserung in Hinsicht der Mieter zu rechnen ist.
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Geändert von RMA (08.01.13 um 14:40 Uhr) Grund: Rächtschraipunk
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Alt 08.01.13, 14:31   #92
HöchsteZeit
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Danke für die Anworten

Vielen Dank für die Antworten. Ein wie auch immer geartetes Parkhaus an dieser Stelle fände ich nicht so erfreulich. Der Platz sollte ausschließlich für Wohn- und Geschäftsräume genutzt werden (mit Tiefgarage). Großflächigen Parkraum für Veranstaltungen sollte man wenn unbedingt nötig nördlich der Bahnlinie schaffen. Die 300m bis zum Bolongaropalast wird man, wenn man mit dem Auto aus dem Umland kommt, dann auch laufen können.
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Alt 16.01.13, 22:35   #93
MathiasM
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Melchiorstr., ehemaliger Hertie Mitarbeiter Parkplatz

Wie die FNP heute berichtet, sind die Tage des ehemaligen Hertie Mitarbeiterparkplatzes gezählt. Bereits im Sommer (keine Ahnung ob schon losgelegt wurde) sollen dort sieben Wohnungen sowie eine kleine Gewerbefläche für rund 2 Mio € entstehen. Die nahe Lage zur Fußgängerzone ist natürlich ideal, sofern das Gewerbe dort blüht. Schwierigkeiten gab es ja schon des öfters, insbesondere nach dem Arbeitsplatzabbau bei der ehem. Hoechst AG. Bild des Parkplatz aus dem FNP Artikel.

Desweiteren geht es in dem Artikel auch (hauptsächlich) darum, dass die Stadt Frankfurt insgesamt 600 Baulücken im Stadtgebiet identifiziert hat, die für bis zu 3.100 Wohnungen genutzt werden könnten. An diesem Problem könnten Experten die Grundstückseigentümer beraten, wie aus dem Planungsdezernat verlautbart wurde.

@Mod. Der letzte Absatz könnte auch hier hin, hat aber keine objektbezogene Info.
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Alt 16.01.13, 23:06   #94
RMA
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Das Wohnhaus auf dem Mitarbeiterparkplatz hat meines Wissens vor ein paar Tagen schon Richtfest gefeiert. Ein anbetrachts der Lage in einer direkten Blickachse mit Fachwerkhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts, westlich die Brandwand mit einem kleinen spätklassizistischen Vorstadthäuschen teilend, in den Proportionen und mit einem ordentlichen Satteldach ziemlich gelungener Bau. Der zeigt, dass es mit dem Bauen in Altbaubestand auch geht. In Höchst trotz der wesentlich schwierigeren Verhältnisse seltsamerweise seit Jahren subjektiv besser als etwa in Sachsenhausen.
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Alt 18.01.13, 10:57   #95
epizentrum
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Kindertagesstätte Windthorststraße 80

Im Höchster Lindenviertel an der Windthorststraße 80 (Karte) wird gerade die Baustelle für den Neubau einer Kindertagesstätte eingerichtet. Dafür weicht (wich?) das alte Truppenkino, das einige Zeit vom Filmtheater Valentin genutzt wurde. Noch dieses Jahr will man die Kita eröffnen, um den gesetzlichen Anspruch an Kindertagesplätzen besser erfüllen zu können. Ab 2013 gilt er nicht nur für 3-6-Jährige, sondern auch für jüngere Kinder. Gesichert wird er auch durch diesen Neubau nicht. In Höchst liegt die Zahl der Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige derzeit bei 23 Prozent.

Gebaut wird ein zweigeschossiges Haus für 5 Gruppen: 3 für Unter-Dreijährige und 2 Kindertagesgruppen. Andere Nutzungsarten sind bei Bedarf möglich. Baurecht, insbesondere der Brandschutz, und die besonderen Anforderungen für die Nutzung durch Kinder unter 12 Jahren mussten in Einklang gebracht werden. Beispielsweise sollte es keine schwere Brandschutztür im Inneren geben, die kleine Kinder nicht öffnen können. Stattdessen haben alle Gruppenräume direkte Ausgänge ins Freie. Im Obergeschoss gibt es Fluchtbalkone.

Die Stadt hat sich für eine Kita im neuen Baukastensystem entschieden. Gewinner der Ausschreibung waren plan-z architekten aus Darmstadt, hinter denen Prof. Thomas Zimmermann steht. Die Architekten-Projektseite enthält Visualisierungen mit beschrifteten Grundrissen und Schnitten - leider schlecht lesbar. Zwei Modell-Bilder nachfolgend:




Bilder: plan-z architekten, Darmstadt

Der Bau erfüllt den Passivhausstandard und ist barrierefrei, sodass auch Behinderte Kinder betreut werden können. Die Investitionssumme beträgt etwa 5.6 Mio. Euro. Weitere Informationen im Magistratsvortrag M220 (PDF) sowie in FNP-Berichten von März 2012 und Oktober 2012.
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Alt 20.01.13, 17:00   #96
HöchsteZeit
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Melchiorstraße

Melchiorstraße 3-5

Das Richtfest ist jetzt wieder ein paar Tage her.
http://www.frankfurt.de/sixcms/detai...d=2855&_ffmpar[_id_inhalt]=12901150

Hier der aktuelle Stand



Und der Strassenverlauf von Osten aus mit neu,alt,alt,neu.




Melchiorstrasse 20 Dieses Projekt der KEG ist wohl etwas ins Stocken geraten.



Und hier noch das Wiegehäuschen. Der Imbiss hat schon wieder geöffnet. Vom Rest liegt noch großteils im verborgenen.

Geändert von HöchsteZeit (31.12.13 um 15:39 Uhr)
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Alt 03.02.13, 22:14   #97
HöchsteZeit
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Höchster Hof will wieder nach oben

Seit 6 Monaten ist Nima Rajbhandari die neue Pächterin vom Höchster Hof und will das Hotel wieder nach vorne bringen. Kleine Renovierungen (innen) wurden schon begonnen. Da es runter wohl kaum noch geht drücke ich ihre beide Daumen, daß sie Erfolg hat.

siehe
http://www.ahgz.de/regional-und-loka...012201689.html

Zum Projekt Bolongarostr./Zuckschwerdtstr. gibt es einen Hinweis auf der Website vom Architekturbüro Teschauer (http://www.ralf-teschauer.de/page.php?page=4). Leider nichts Konkretes.
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Alt 23.02.13, 08:52   #98
Schmittchen
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Wohnhäuser statt Bunker in der Robert-Bunsen Straße

An der Robert-Bunsen Straße an der Ecke zur Zuckschwerdtstraße steht ein Hochbunker (Fotos / Luftbild). Ab Sommer 2013 wird dieser abgebrochen, anschließend errichtet die Kleespies GmbH (Web) zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 25 Eigentumswohnungen. Mehr heute in der FNP.




Bilder: Kleespies GmbH & Co.KG
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Alt 25.02.13, 15:51   #99
HöchsteZeit
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aktuelle Bilder

Hier das Wiegehäuschen an der Bolongarostraße



Der oben erwähnte Bunker an der Robert-Bunsenstraße


Reihenhausidylle am Höchster Stadtpark/Breuwiesenstraße.
Teile im Rohbau



Teile schont bewohnt


Die Sanierung des Bolongaropalastes verschiebt sich leider weiter auf 2016. Ein Trauerspiel. Die Baracke Zuckschwerdtstraße 1 ist inzwischen Geschichte.
Die Renovierung der Residenz wird sich wohl noch ein wenig hinziehen. Mai war mal als Fertigstellungstermin genannt worden, ich glaube aber nicht, dass das gehalten werden kann.

Geändert von HöchsteZeit (25.02.13 um 16:06 Uhr)
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Alt 17.03.13, 11:54   #100
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Schwan

Nachdem der bisherige Pächter des Schwan aufgegeben hatte (http://www.fnp.de/fnp/region/lokales...448286.de.html) geht es wohl doch weiter.



Es soll eine Pizzeria werden.
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Alt 06.06.13, 13:44   #101
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Höchster Fachwerk soll bekannter werden

Die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main hat einen Aufnahmeantrag für Höchst bei der Deutschen Fachwerkstrasse gestellt.

Ziel ist die bessere touristische Vermarktung des Stadtteils.

siehe

http://www.frankfurt.de/sixcms/detai...halt]=16616454

Deutsche Fachwerkstrasse:
http://www.deutsche-fachwerkstrasse.de/
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Alt 25.06.13, 09:36   #102
MathiasM
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Wohnhäuser statt Bunker in der Robert-Bunsen Straße

Nach über einem Monat Vorbereitung laufen nun seit einer Woche die Abrissarbeiten am Bunker. Im Inneren des Bunkers kommt es dabei zu Sprengungen wofür 1,20 Meter lange Bohrlöcher gebohrt werden. An schwerem Gerät ist ein 90 Tonnen Bagger im Einsatz. Insgesamt 500 Lastwagen Schutt werden abtransportiert bevor mit dem Neubau der Wohnungen begonnen werden kann. (Quelle: FNP Artikel mit Bilderstrecke)
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Alt 26.06.13, 15:59   #103
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Wohnhäuser statt Bunker in der Robert-Bunsen Straße

Hier ein Bild des Bunkers, dessen Front zur Robert-Bunsen-Str. noch fast erhalten ist. Im hinteren Bereich sind bereits einige Wände und Deckenteile gefallen. Auf dem Bauzaunbild die Visualisierung des Neubaus, die hier im Thread auch schon zu sehen war.



Ein bisschen wurde schon zur Straße hin an der Wand genagt und gemeißelt, die Dicke der Wand lässt sich in etwa erahnen.



Den 90 Tonnen Bagger wollte ich heute mal in Aktion sehen, aber mit Fettpressen wurde gerade Wartung an ihm gemacht. Der Liebherr R 974 hat schon gute Ausmaße, wie man an den Kollegen am Meißel erkennen kann. Da könnte man sich den kleinen Bagger , der auf dem Dach im Einsatz ist, fast sparen.

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Alt 03.07.13, 16:28   #104
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Bolongarostraße 102, 112 und 122

Zu den unter anderem in städtebaulicher Hinsicht problematischsten Bereichen des Stadtteils zählt die Nordseite der Bolongarostraße zwischen Königsteiner Straße und Zuckschwerdtstraße. Neben vielen Wettbüros, Imbissläden und sonstigen Spelunken gibt es etwa mit der Bolongarostraße 112 ein leerstehendes Gaststättengebäude, zuletzt "Kaiser Brunnen", das wie andere in Höchst (1 | 2) Teil des an ein Mannheimer Unternehmen verkauften Pakets von Henninger-Gaststätten war und nun zusehends verkommt.



Eine besondere Problemecke war die oben schon erwähnte Bolongarostraße 102. Vom straßenseitigen Gebäude ist nun nur noch das Erdgeschoss teilweise vorhanden:



Die rückwärtigen Gebäude zur Zuckschwerdtstraße wurden vor Monaten bereits abgerissen:



Weitere Informationen zur Neubebauung als diese habe ich nicht, abgesehen davon, dass offenbar das Kronberger Büro Teschauer den Planungsauftrag erhalten hat.

Gute und schlechte Nachrichten gibt es zur Bolongarostraße 122 (Foto / SV): Wettbüro etc. sind ausgezogen, das Erdgeschoss steht leer. Am kommenden Wochenende wird dort ein "Höchster Designparcours" veranstaltet. Das Hinterhaus wurde für studentisches Wohnen hergerichtet und wird nun entsprechend genutzt. Das Vorderhaus indessen soll abgerissen werden, angeblich ist dies aus statischen Gründen erforderlich. Danach soll voraussichtlich vom städtischen Entwickler KEG ein Neubau für altengerechtes Wohnen errichtet werden. Um das Haus mit den Klappläden geht es, der Teil mit der Aufschrift "Merkur" gehört wohl dazu:


Bilder: Schmittchen
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Alt 17.08.13, 00:17   #105
RMA
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Mal wieder ein größeres Update von mir.

Zunächst der Lückenschluss bzw. Neubau an der Ecke Hiligengasse / Melchiorstraße (vgl. #74, #91, #98), die Gerüste sind gefallen, der Innenausbau ist in den letzten Zügen. Insgesamt ein meines Erachtens relativ erfreuliches und für die Lage wertiges Ergebnis. Lobend hervorheben darf man vor allem, dass sich die Architekten sichtbar mit den örtlichen Gegebenheiten beschäftigt haben.

Anfangs zwei Übersichtsbilder (Südseite, Nordseite) von der Ecke an der Stichstraße Albanusstraße nach Osten, also Richtung Königsteiner Straße, die die Höchst-typische Heterogenität des Straßenzuges charakterisieren – einige (einstige Vorstadt-)Häuser stammen sicher noch aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, das Eckhaus rechts im ersten Bild vorne ist ein soweit ich weiß noch nicht gezeigter Neubau der letzten Jahre, im zweiten Bild links im Hintergrund das zuletzt vor drei Jahren von thomasfra gezeigte (#35) „Anlieferzentrum“ des neuen Geschäftszentrums an der Königsteiner Straße:


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Etwas näher ran ist besser erkennbar, dass sich der Neubau trotz seiner gegenüber den Nachbarn gewaltigen Dimensionen aufgrund des rhythmisierenden Rücksprungs – das Treppenhaus – und vor allem natürlich des Dachs mit Gauben (diese sogar mit Schiefereindeckung) gut in das Straßenbild einpasst:


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Gesamtansicht aus der Gegenrichtung nach Westen:


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Detail:


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Ansicht von der Ecke Hiligengasse, die zur Bolongarostraße führt, nach Süden, wir sind sichtbar direkt am Rand der Altstadt:


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Rückseite von der Hiligengasse aus:


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Genau gegenüber gammelt allerdings weiter die Götz-Immobilie (vgl. #74) vor sich hin:


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Weiter geht es in der Hostatostraße (vgl. #67). Die weiße Plastikverkleidung der altentstuckten Nr. 10 ist einer dicken Dämmung gewichen. Ein gewisses Bemühen der Vermittelung zwischen den Nachbargebäuden ist immerhin in der Basalt(?)-Verkleidung des Erdgeschosses, der Farbwahl sowie der schwachen Andeutung von Profilen im Putz zu erkennen, über eine Wiederbestuckung hätte man sich natürlich mehr gefreut:


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Gut ausgegangen ist es dagegen an der diagonal gegenüber gelegenen Hostatostraße 21, hier wurde nur die Fassade gereinigt und eine Dämmung einzig zur ohnehin nicht auf Sicht gestalteten Hofseite zur Justinuskirchstraße aufgebracht:


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Und wo wir gerade bei Dämmung sind, als ich vor ein paar Wochen an der Häusergruppe Bolongarostraße 87–93, die wohl gegen 1900 in einem Zug entstand, vorbeifuhr, wuchs dort gerade ein Gerüst gen Himmel. Da mich nichts mehr wundert, hatte ich die prächtigen neobarocken Fassaden schon abgeschrieben, umso erfreuter war ich heute, festzustellen, dass man sich nur an der wohl schon vor Jahrzehnten vom Stuck befreiten Nr. 87 am Dach und (wohl der Lehrling?) mit dem Pinsel ausgetobt hat:


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Hier sind wir nicht mehr weit von der Dauerbaustelle Ehemaliges Kreishaus (vgl. endlose Vorbeiträge, zuletzt #83, #91) – ob das nochmal ein Ende nimmt? Immerhin kenne ich das Gebäude nun fast schon zehn Jahre als Baustelle. Mai 2013 ist es nicht geworden. Aktuell scheint man mal wieder am Inneren zu werkeln:


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Direkt gegenüber ist an der Ecke Bolongarostraße / Kasinostraße / Kranengasse nach dem Abriss der Bolongarostraße 102 (vgl. #91, #106) nun erstmal Ruhe eingekehrt. Das Haus war entgegen meiner Vermutung, dass es wohl erst im 19. Jahrhundert entstanden ist, doch barock, wie der nun einsehbare, aus Bruchsteinen gemauerte, mächtige Gewölbekeller zeigt. Ein äußerst grenzwertiger Abriss, trotz des schlechten Zustandes. Man darf trotz der unsäglichen, von Schmittchen beschriebenen Verhältnisse in diesem Abschnitt der Bolongarostraße nicht vergessen, dass ein Großteil der Bausubstanz noch Teil der barocken Höchster Neustadt ist, und auf Sanierung durch Abriss setzen. Und wer dort künftig wohnt braucht wohl ähnlich starke Nerven wie in einer Kaiserstraße 48. Die Visualisierung des Neubaus, die glaube ich noch nicht gezeigt wurde, sieht allerdings ganz ordentlich aus...


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...muss sie auch, denn genau gegenüber steht der Bolongaropalast, der weiter auf eine grundlegende Sanierung wartet:


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Das wars erstmal. Auf dem Weg zum Baumarkt sah ich noch, dass das stadtbildprägende historistische Eckhaus (altes Bild auf die Schnelle hier) gegenüber der Nieder Kirche an der Straßenbahnlinie 11 als das neueste Opfer des Dämmwahns bezeichnet werden kann, Bilder folgen.
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