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Alt 15.11.16, 00:03   #76
C. S.
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C. S. könnte bald berühmt werden
ich gucke mal, ob ich in Kürze eine Skizze aus der damaligen Zeit finde und ablichten kann. Die Dichte der Erweiterung war sehr hoch, da hätten gut und gerne 30 weitere Sender Platz. Es handelte sich allerdings "nur" um einen Masterplan.
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Alt 22.11.16, 17:24   #77
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer Mensch
^
Ergänzung:
Ja, der MDR zieht ab 2017/2018 weitere Teile seines Senders nach Leipzig um, so z.B. mindestens Teile des Hörfunk (bisher in Halle).

Von Neubauten ist mir aber noch nichts bekannt, das soll alles durch Umstruktierung im bisherigen Komplex aufgefangen werden.
Stand der Info ist allerdings Frühjahr 2016.
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Alt 29.11.16, 12:36   #78
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer Mensch
Wohnen am Bayerischen Bahnhof
Ausstellung im Rathaus

Die Entwürfe für ein erstes neues Quartier am Bayerischen Bahnhof, zwischen Bahntrog und Dösener Weg, sind bis 15. Dezember 2016 in der 5. Etage des Neuen Rathauses zu sehen.
LINK
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Alt 29.11.16, 13:32   #79
frodhno
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frodhno befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Was ich nicht verstehe: Es wird von "westlich des Bahntrogs, am Dösner Weg" gesprochen. Der Dösener Weg selbst ist aber östlich des Bahntrogs. Wo genau - auf welcher Fläche - soll denn nun gebaut werden?

Edit: Mir deucht, es ist die Fläche zwischen Bahntrog und Dösener Weg gemeint. Kann das jemand bestätigen?
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Alt 29.11.16, 14:59   #80
C. S.
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C. S. könnte bald berühmt werden
baulich ist es dort recht anspruchsvoll, denn die Spundwände des Bahntroges haben Rückverankerungslitzen, die ins Baugebiet hinein reichen. Ist immerhin alles dokumentiert.... Das erklärt ggf. auch die Art und Weise der Baumassegliederung.
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Alt 22.01.17, 22:40   #81
miumiuwonwon
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miumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbarmiumiuwonwon ist im DAF unverzichtbar
^^^ Ich war am 21.12.2016 mal im neuen Rathaus, und habe mir die Entwürfe zum Fassadenwettbewerb angeschaut. So richtig überzeugend wirkt keiner der Entwürfe. Den ersten Rang (von Kaden + Lager) finde ich jedoch noch erträglich.








Sonst wurde regelrechter Schrott geliefert!

2. Rang: Sergei Tchoban Architekt BDA, nps tchoban voss








Echt enttäuscht bin ich von den hiesigen Fuchshuber Architekten. Die scheinen sich nicht genug anzustrengen, um das beste Ergebnis zu liefern.






Gewers Pudewill




Faskel Architekten


Bilder von mir
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Alt 23.01.17, 00:24   #82
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Gruselig, den Erstplatzierten finde ich noch besonders furchtbar. Kubatur und Optik eines Containerhafens. Wenn überhaupt würde ich einen Entwurf ohne diese flachen Verbindungsbauten wählen. Denen konnte ich noch nie wirklich was abgewinnen.
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Alt 23.01.17, 04:08   #83
dj tinitus
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dj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nettdj tinitus ist einfach richtig nett
ich schliesse mich miumiuwonwons meinung an:
der erstplatzierte entwurf vermittelt durch seine ausdifferenzierte höhenstaffelung am besten zwischen der geplanten offenen parklandschaft im westen und der östlich gelegenen plattenbausiedlung (wird im zweiten bild von #81 ganz gut deutlich).

doch auch saxonia hat nicht ganz unrecht:
falls man zur besseren anbindung des wohnviertels an den künftigen stadtteilpark - zumindest perspektivisch - den bau einer fussgängerbrücke über die tiefergelegte bahntrasse anstrebt, sollte auf einen durchgehenden gebäudesockel besser verzichtet werden, wie dies alle anderen entwürfe auch tun.
die sinnvollste anordnung für einen derartigen durchlass bietet meines erachtens der faskel entwurf.
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Alt 23.01.17, 11:53   #84
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
Also ich finde den Erstplatzierten auch am schlechtesten. Gar nicht mal unbedingt wegen der Fassade, sondern aufgrund des die Trennung durch den Bahntrog zementierenden durchgehenden Baukörpers samt hunderte Meter langer völlig indifferenzierter Beton- oder Milchglasfassade im Erdgeschoss, während man sonst überall versucht, trennende Strukturen aufzubrechen. Und nichtmal für eine gesonderte Betonung des am nächsten zum Bahnhof liegenden Hochbaus (oder überhaupt eine Differenzierung der Baukörper) hat es gereicht, eine wichtige und logische Lösung, auf die sämtliche anderen Teilnehmer gekommen sind. In dem Zusammenhang wäre eine Jurybegründung sehr interessant. Nun ja, hoffen wir, dass die angekündigte Überarbeitung Verbesserungen mit sich bringt, oder eben nps tchoban voss zum Zug kommt.
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Alt 23.01.17, 12:27   #85
Pumpernickel
 
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Tchoban wäre mein haushoher Favorit gewesen. Denn das ist der einzige Entwurf, der keine monotone "Mauer" in die Landschaft stellt, sondern einzelne, klar baulich wie gestalterisch getrennte und unterscheidbare Baukörper (die auch für sich genommen noch "massig" genug sind).

Traurig finde ich, dass das Motiv Bayerischer Bahnhof nicht genutzt wurde. Das hätte sich so angeboten, eine Fusion aus klassischer Blockrandarchitektur bayerischer Städte und zeitgenössischer Architektur zu bauen (also konsequent postmodernes Bauen). Stattdessen scheint man sich v. a. an der DDR Typenbautradition angelehnt zu haben, die schlechteste Version der ohnehin nicht so geilen "Architektur der Moderne" des. 20. Jahrhunderts. Rückwärtsgewandte Neomoderne und sehr monoton schon auf der Visu, in der Realität wird das einfach nur deprimierend aussehen.

Damit ist der soziale Brennpunkt (darin wohnt, wer es sich nicht aussuchen kann) schon vor Baubeginn determiniert. Dabei hat man aber auch gar nichts aus den gescheiterten Trabantenstädten der 70er und 80er gelernt, deren größtes Problem immer schon war, dass der normale Mensch, der nicht mit dem vergeistigten Monokel einer Architekturjury auf Gebäude blickt, es als eine Strafe ansieht, in solchen monotonen Riegeln und Großstrukturen zu leben.
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Alt 23.01.17, 12:56   #86
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
^ Aus deinem hingeworfenen Link wird leider nicht ganz klar, was die "klassische Blockrandarchitektur bayrischer Städte" in zeitgenössischer Form von der "klassischen Blockrandarchitektur" Leipzigs unterscheidet, inwiefern man hier dann also tatsächlich ein Motiv erkennen könnte.

Anyway, wie aus den Plänen auf Seite 1 ersichtlich, werden große Teile des Areals im Blockrand gestaltet, aber eben nicht an dieser Stelle in umittelbarer Nachbarschaft zu den industriellen Großwohnbauten, um einen gewissen Übergang zu schaffen. Die Lage in unmittelbarer Nähe zur Uni und zur Südvorstadt samt hervorragender verkehrlicher Erschließung werden m.E. kaum dazu führen, dass dort jemand gezwungenermaßen wohnt. Auch die existierenden Platten an der Straße des 18. Oktober sind nicht als soziale Brennpunkte bekannt, was sicherlich ebenfalls der Lage und der relativ kompakten Größe des Areals zu verdanken ist.
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Alt 23.01.17, 13:29   #87
PhilippLE
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PhilippLE sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von Pumpernickel Beitrag anzeigen
Damit ist der soziale Brennpunkt (darin wohnt, wer es sich nicht aussuchen kann) schon vor Baubeginn determiniert.
DaseBLN hat ja schon ganz richtig geschrieben, dass das bestehende Plattenviertel alles andere als ein soz. Brennpunktviertel ist. Dazu ist es auch viel zu zentrumsnah. Für die Neubauten besteht da ohnehin keine Gefahr - die Kaltmiete dürfte die durchschnittliche Bestandsmiete fast um Faktor 2 toppen und auch längerfristig werden allein schon Lage und Verkehrsanbindung ein Abdriften verhindern.

Mit Blick auf die Entwürfe - da könnte man eigentlich auch glatt die alten DDR-Plattenbautypen ausgraben. Aber immerhin wird damit kein bestehendes Altbauareal beeinträchtigt.
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Alt 23.01.17, 19:41   #88
Stahlbauer
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Die S-Bahnstrecke im Bereich des Bayrischen Bahnhofs als Trog und nicht als Tunnel auszuführen, war zwar die billigere Variante, aber ob sie auch die bessere, nachhaltigere Entscheidung war....
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Alt 24.01.17, 09:03   #89
Pumpernickel
 
Beiträge: n/a
^darum meine Assoziation mit einem sozialen Brennpunkt. Eine graue Wand neben einem Gleistrog, das schreit doch geradezu "Bonjour Tristesse!". Dass die alte DDR Platte generell in Leipzig ggf. durchaus auch von breiteren Bevölkerungsschichten angenommen wird mag schon sein, aber ich meine, bei diesem Standort handelt es sich schon um einen mit prekärer Wohnqualität, die man mit dem Siegerentwürf noch potenziert. Ich vermag mir einfach nicht vorzustellen, wer dort freiwillig leben möchte, außer, er hat eben keine andere Wahl, dort sind die Mieten günstiger als im schönen Gründerzeitblockrand anderswo in Leipzig (eine Stadt, die ja auch sonst keine hohe Durchschnittsmiete hat - 6,87 Euro/qm/Monat!) und z. B. das Jobcenter drängt zum Umzug in eine billigere Wohnung, da passt auch 1/3 Sozialwohnungsanteil organisatorisch ins Bild...
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Alt 24.01.17, 09:25   #90
Cowboy
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^ Ohne das groß ausführen zu wollen: Du liegst mit deiner Einschätzung falsch. In den Plattenbauten entlang der Straße des 18. Oktobers und der Tarostraße wohnen mehrheitlich Studenten, vor allem aus dem Ausland, und Alteingesessene. Kein sozialer Brennpunkt. Die einfache Rechnung "Alte DDR-Platte = sozialer Brennpunkt vs. schöner Gründerzeitblockrand = für besser Betuchte" geht in Leipzig ohnehin nicht auf.

Ansonsten gern wieder zurück zum Thema.
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