InW | U-Areal | Mikroapartments [in Bau]

  • InW | U-Areal | Mikroapartments [in Planung]

    Ein niederländischer Investor möchte entlang der Ritterstraße einen Wohnkomplex mit bis zu 300 Wohnungen vor allem für Studierende realisieren. Erste Pläne wurden der Stadt bereits vorgestellt. Sie sollen nun verfeinert werden. Zum Vergleich: Im geplanten Base Camp in der Kampstraße entstehen 430 Apartments.


    Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/…-entstehen;art930,3273764

  • Mit dem angekündigten Neubau des Wohnquartiers an der Ritterstraße, der hoffentlich auch eine geklinkerte Fassade erhält, nähert sich das U-Areal seiner Vollendung. Bereits fertiggestellt sind der U-Turm (20.000 Quadratmeter BGF); die Kollegs inkl. der Thyssengas-Hauptverwaltung (52.000 Quadratmeter BGF); die Rheinische Straße 1, erster Bauabschnitt (22.000 Quadratmeter BGF) sowie die ehemalige Hauptverwaltung der Brau und Brunnen (10.000 Quadratmeter BGF). Noch nicht entwickelt sind der zweite Abschnitt von Rheinische Straße 1 und ein weiteres Grundstück an der Rheinische Straße.



    Lageplan: hermanns landschaftsarchitektur | Bearbeitung: ich

  • Ich hoffe ebenfalls, dass der Neubau eine Klinkerfassade erhält, welche als Anpassung normalerweise selbstverständlich für dieses U-Viertel sein sollte.
    Ein Studentenwohnheim, wie dieses in Münster, kann man sich mMn auch hier gut vorstellen.

  • Warum eigentlich nur "Studentenwohnungen"? an sich freut man sich ja über jedes Projekt im Innenstadtbereich und mehr junge Leute tun dem U Viertel bestimmt gut, aber direkt neben dem U sollte man doch paar hochpreisige Mietobjekte loswerden. Würde dem Entwurf vielleicht ganz gut tun. Großzügige Dachterrassen mit Blick aufs U sollten sich in Dortmund dann doch ganz passabel vermarkten lassen...


    Zeitgleich könnte man sich auch vorstellen die Häuser entlang der Rheinischen- und der Ritterstrasse sukzessive zu renovieren und für Studenten aufzubereiten.

  • Ja, das U-Areal ist geradezu prädestiniert für höherpreisigen Wohnraum. Aber genau das dürften die Studentenwohnungen ja auch sein. - Denke, die Quadratmeterpreise liegen in derselben Preisklasse wie die von Base Camp in der Kampstraße. - Nichtsdestotrotz wäre es natürlich zu begrüßen, wenn noch das ein oder andere Wohnbauvohaben folgen würde.

  • Schwierig. Einerseits gefällt es mir auch - aber ich sehe auch die Gefahr, dass es einfach viel zu ähnlich zum Berufskolleg ist und das ganze "Viertel" ums U dann doch zu gleichmässig wird.


    Man muss da ja bitte keine wilden Experimente erwarten, aber ein wenig Kontrast zum "Bestand" wäre schön. Die HafenCity zeigt ja z.B. dass such viel Backstein und auch mit vielem anderen harmonisch in Szene setzen lässt. sind wa mal gespannt.

  • Die Veröffentlichung heisst wohl, dass Schamp und Schmalöer nicht gewonnen haben und spontan würde ich sagen "Gott sei Dank".


    Das Erdgeschoss weiß ja noch zu gefallen, aber der Rest des Gebäudes ist schon ziemlich langweilig und wie so oft bei Entwürfen aus dem Hause irgendwie kleinstädtisch.


    Die Fläche neben dem U ist doch wirklich ein absolutes Filetstück, ich befürchte dass am Ende mal wieder eine große Chance vertan wird

  • Sehe das ganze Gebäude auch sehr negativ. Von denen kommt in letzter Zeit nicht viel. Das gleiche haben sie am Phönixsee mit dem Anbau der Sparkassenakademie gebaut, immer die selben Würfel. Es ist ein Jammer, aber wird hier ja wohl nicht verwirklicht.

  • Ganz so negativ würde ich es nun nicht sehen. Sicherlich, dieser Entwurf sieht sehr nach belangloser Stangenware aus, aber man wird nun auch keine architektonische Wunder erwarten dürfen. Immerhin geht es hier um einen Bau der in der zweiten Reihe steht.


    Es ist ja auch am Ende nicht sicher, dass unbedingt der Sieger des Wettbewerbs auch den Zuschlag zum Bau erhalten wird. Da wird es sehr darauf ankommen wieviel die Investoren bereit sind zu investieren.


    Mir scheint dann z.B. der Entwurf von Schamp und Schmalöer in seiner soliden Nüchternheit auch in der Unterhaltung günstiger zu sein, als etwa der Entwurf von Gerber mit seinem großzügig verglastem gläsernen Gang und den vielen begrünten Dachterrassen.

  • Die Fläche neben dem U ist doch wirklich ein absolutes Filetstück, ich befürchte dass am Ende mal wieder eine große Chance vertan wird.


    Geht es denn nicht eine Nummer kleiner? Der Siegerentwurf wurde doch noch gar nicht der Öffentlichkeit präsentiert. In einigen, wenigen Wochen werden wir alle schlauer sein. Dann bleibt noch genügend Zeit, um vertanen Chancen hinterherzutrauern...


    Zur Sparkassenakademie gehört übrigens auch der Hotelneubau an der Faßstraße, Ruhrgebietskind. Der Entwurf stammt ebenfalls von Schamp & Schmalöer. Das aber nur am Rande.

  • Wie wir hier erfahren, hat das Unternehmen TenBrinke bereits im Jahre 2016 sein Interesse an der etwa 8.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche zu Füßen des Dortmunder U bekundet und zwischenzeitlich sein Kaufangebot konkretisiert. Aufgrund der Lage soll die Gestaltung und Architektur des Bauvorhabens im Entwurfsprozess besondere Beachtung finden und bewusst den umgebenden Kontext aufnehmen. Die geplante Wohnanlage widerspricht jedoch der Festsetzung Gewerbegebiet des rechtskräftigen Durchführungsplans 18. Dieser wird nun teilaufgehoben.

  • Mikroappartments

    Der Siegerentwurf wurde nun veröffentlicht. Er kommt von der SSP AG Bochum.


    Investitionskosten von 50 Mio. Euro durch Ten Brinke!


    Insgesamt entstehen 500 Studenten-Wohnungen und 174 Tiefgaragenplätze. Im Erdgeschoss sollen Fahrradladen, Kiosk und Bäcker zu finden sein.


    Das Gebäude erhält zwei Innenhöfe, Dachterrassen und wird bis zu 6 Etagen hoch.


    Studentenwohnheim


    Für mich persönlich nicht unbedingt der beste Entwurf, zumal mir eine ordentliche Außengastronomie fehlt und das Gebäude eher langweilig und fast schon erdrückend wirkt. Aber durchaus sehr hochwertig, daher kann natürlich auch absolut akzeptabel.

  • Der Entwurf schaut doch ganz annehmbar aus. Ein wenig ist er ja wie ein guter Kompromiss zwischen den beiden hier schon diskutierten Entwürfen von Gerber und Schamp & Schmalöer. So hat er zwar wie bei Gerber einige Dachterrassen und einen großzügig verglasten Hauptzugangsbereich, insgesamt kommt er aber deutlich massiver daher, so wie dies bei Schamp Schmalöer der Fall ist.


    Erfreulich, dass auch bei diesem Entwurf auf eine Klinkerfassade gesetzt wird. Und ebenso erfreulich, dass man mit unterschiedlichen Farben ein wenig Abwechlung hereinbringt. Schön auch, dass man in die insgesamt klassische Gliederung vertikale Gliederungselemente mitaufgenommen hat, welche mit dem Abschluss des U-Turms korrespondieren.


    So fügt sich dieser Bau wunderbar in die Umgebung ein ohne dabei zu unscheinbar zu wirken, aber er will ebensowenig dem eigentlichen Star des Geländes, dem U-Turm, architektonische Konkurrenz machen. Da der Entwurf somit sehr solide ausschaut, ohne zuviel teure Extravaganzen zu haben, sehe ich gute Chancen, dass er so wie geplant auch verwirklicht wird.

  • Von den bisher mir bekannten Entwürfen, gefällt mir der Siegerentwurf klar am besten. Die Fassadengestaltung ist meiner Meinung nach mehr als nur annehmbar. In diesem speziellen Fall gefällt mir sogar die "Massivität" des Baukörpers → Kleinteiligkeit ist auf dem U-Areal fehl am Platze, finde ich.


    Derweil hat die Stadt das Grundstück an die Ten Brinke Projektentwicklung GmbH veräußert, dies berichten die Nordstadtblogger. Der Projektleiter rechnet damit, dass bis zum entscheidungsreifen Bauantrag bis zu 12 Monate vergehen werden. Die kalkulierte Bauzeit beläuft sich auf weitere 24 Monate.



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    Quelle: http://www.ssp.ag/pressekonfer…artments-am-dortmunder-u/