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Alt 23.01.18, 09:48   #511
hedges
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hedges ist im DAF berühmthedges ist im DAF berühmt
Bei der weiterhin hohen Nachfrage und der bisher unzureichenden Nachfrage war es natürlich klar, dass sich die Stadt bei Steigerung der Miet- und Kaufpreise im oberen Bereich ansiedelt. Was aber - wie auch im Bericht mehrmals erwähnt - natürlich auch noch von dem niedrigen Niveau kommt. Und sicher braucht es zumindest ein mittleres Niveau um auch für private Investoren attraktiv zu sein.

Dennoch sollte nicht erst eine Situation wie in Berlin entstehen, wo man weder die Nachfrage der letzten 10 Jahre noch der jährliche Zuwachs gedeckelt werden kann. Und das auf allen Ebenen - ob im niedrigen- oder hochklassigen Niveau. Das würde in Leipzig das wirtschaftliche- wie Einwohnerwachstum ausbremsen. Vielmehr geht die Stadt den richtigen Weg, wenn sie mit öffentlichen Wohnbauprojekten die Preissteigerungen abfedert und sich die durchschnittlichen Preise zukünftig bei rund 8.00-9.00 €/m² einpendeln.
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Alt 23.01.18, 09:59   #512
PhilippLE
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PhilippLE sitzt schon auf dem ersten Ast
Die LVZ hat gestern auch über die JLL-Untersuchung berichtet, sozusagen als Kurzzusammenfassung: http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Mi...onders-schnell

Die Kernaussage ist ja, dass Mieten und Kaufpreise in Leipzig noch vergleichsweise deutlich steigen und auch weiter ansteigen werden, weil wir bei einem niedrigen Niveau gestartet sind und es da quasi "Nachholbedarf" gibt. Beides gilt allerdings auch für die Gehälter - man wird sehen, ob die sich dann analog zu Miet- und Kaufpreisen entwickeln werden.

Ende Februar sollen erst die eigentlichen Stadtberichte veröffentlicht werden - das wird dann sicher auch noch einmal aussagekräftiger als die reinen Durchschnittswerte:
Zitat:
Die Darstellung der analysierten Datensätze reicht bis auf Stadtbezirksebene, unterschieden in Baualtersklassen und Wohnungsgrößen.
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Alt 25.01.18, 12:15   #513
Birte
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Birte ist im DAF berühmtBirte ist im DAF berühmt
Ich habe den Eindruck, dass derzeit verstärkt wieder Grundstücke für den MFH-Bau auf den Markt kommen - das wird hoffentlich auch noch zunehmen.

Drei Beispiele aus einem Immobilienportal:
Eisenbahnstraße 117-119
Prager Straße 67
Ossietzkystraße 62-64
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Alt 26.01.18, 09:22   #514
Martin Pohle
 
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Sehr gut. Vor allem in der Ossietzkystrasse fehlt es noch an entsprechend hochwertigem Neubau. Momentan dominieren dort einfach Sanierungen aus den Neunzigern oder Restleerstände. Damit zeigt sich auch, wie lange es dauerte, bis Leipzig in seinen alten Größe zurückgewachsen ist. Am Schönefelder Rathaus endete das Weichbild der Stadt. Dort reisst die 3-5-geschossige Bebauung abrupt ab und wird zur Flussniederung der Parthe. Daß da schon immer mehr geplant war sieht man am etwas einsamen Standort des hohen Schönefelder Rathauses oder dem Verlauf der Friedrichshafener Strasse. Schön, dass es nach 70 Jahren nun weitergeht
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Alt 04.02.18, 19:50   #515
betonbrille
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betonbrille könnte bald berühmt werden
wenn die Blasen platzten (würden ...)

Laut dem Spiegel sind die Immobilienpreise in Deutschland nicht nur in den A-Städten um 30% überhöht. Die typischen Anzeichen einer Immobilienblase, wie ein übermäßiger Bauboom, werden zwar als noch nicht immanent dargestellt, aber sobald das Zinsniveau anzieht werden die Bedingungen des billigen Bauens vorbei sein. Nichtsdestotrotz wird schön die nicht eingetretene Erwartung, das dem preisgünstigen Wohnen hinterhergezogen wird, erklärt. Tatsächlich wird nach wie vor in die Städte mit den knappsten Ressourcen und daher höchsten Preiseniveaus gezogen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/imm...a-1191302.html
__________________
-- De gustibus et coloribus non est disputandum --

Geändert von betonbrille (04.02.18 um 19:51 Uhr) Grund: recktshreipunk
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Alt 04.02.18, 20:49   #516
Stahlbauer
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Stahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiell
Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung widmet der Stadtentwicklung in Leipzig einen Artikel. Es geht vorallem um den Lindenauer Hafen. Es ist eher eine Zusammenfassung. Das kann man im DAF besser nachlesen. Der Autor zitiert Christoph Heil, Gesellschafter der Otto Heil GmbH & Co. KG, der betont, dass man ansonsten kein Grundstück am Wasser in Leipzig bekommen würde. Das stimmt so nur, wenn man die Seen um Leipzig unbeachtet lässt.
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Alt 04.02.18, 21:13   #517
LE Mon. hist.
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In dem F.A.Z.-Artikel wird Sebastian Pfeiffer von der LESG zitiert: „Der Lindenauer Hafen wird kein Quartier für Leute, die wenig Geld verdienen, aber auch kein Quartier für Reiche.“ Danach folgen Zahlen: Die "Deutsche Wohnen", die ab Mitte 2018 44 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit baut, kündigt eine „marktübliche Miete im mittleren Preissegment – also bis etwa 10 Euro kalt“ – an. Der Makler Andreas Köngeter hält 12 bis 13 Euro für realistisch.

Und weil wir gerade beim Thema sind:

In der Capital steht ein Streitgespräch zwischen Tobias Just, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der International Real Estate Business School Immobilienakademie und zuvor Leiter der Branchen- und Immobilienmarktanalyse der Deutschen Bank, und Reiner Braun, Vorstandsmitglied des Forschungs- und Beratungsinstituts empirica, über die Blasengefahr.

Just meint gegen Ende auf die Frage nach einem "heißen Anlagetipp für 2018": "In Leipzig oder Dresden, die noch Zuzug aus allen Altersschichten haben, kann man leer stehenden Wohnraum kaufen. Aber das ist nur was für Leute, die sich auskennen."

https://www.capital.de/immobilien/im...e_onepage=true
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Alt 04.02.18, 21:36   #518
LE Mon. hist.
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Konzeptvergabe von 2 LWB-Grundst. in Lindenau und Kleinzschocher

Laut einem nicht sonderlich gut recherchierten Artikel in der LVZ planen die Gewinner_innen der Konzeptausschreibung der beiden LWB-Grundstücke in Kleinzschocher und Lindenau mit einer Zielmiete von 7 €/m² kalt (Verein Klinge10 in Zusammenarbeit mit dem Mietshäuser Syndikat) bzw. Eigentumswohnungen für auf Miete übertragen ca. 10 €/m² und einigen geförderten Sozialwohnungen mit 6,50 €/m² (Wohneigentümergemeinschaft "(A)Enders Wohnen", keine Genossenschaft, wie in der LVZ zu lesen war).

LVZ, 24. Januar 2018
Verträge für 99 Jahre
Zwei Baugemeinschaften bekommen Zuschlag für Areale in Plagwitz und Lindenau
http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Zw...z-und-Lindenau

PM Stadt Leipzig, 24.01.2018
https://www.leipzig.de/news/news/wet...e-entschieden/

Zitat:
Wettbewerb um Erbpacht-Grundstücke entschieden

Die Preisträger des gemeinsamen Modellprojektes zur Konzeptvergabe des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung der Stadt Leipzig und der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) stehen fest.

Den Wettbewerb um die Erbbaurechte haben die Baugemeinschaften "Klinge 10" und "(A)Enders Wohnen" gewonnen. Beide Gruppen setzen auf vielfältige und variable Wohnangebote für ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Lebenssituationen und legten wirtschaftlich plausible Planungen vor.

"Mit unserem gemeinsamen Modellprojekt haben wir Baugruppen die Chance eröffnet, für sie bezahlbaren und gemeinschaftlich genutzten Wohnraum zu schaffen", betont Dorothee Dubrau,
Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau in Leipzig. Die stadteigene LWB hat dafür die Grundstücke in der Klingenstraße 10 und in der Endersstraße 33 zur Verfügung gestellt.
Diese sollen für 99 Jahre in Erbbaupacht vergeben werden. Erbpacht bietet Bauinteressenten, deren Budget einen teuren Grundstückskauf nicht zulässt, eine Alternative.

"Mit dem gemeinsamen Modellvorhaben zur Stärkung des kostensparenden und kooperativen Wohnens unterstützen wir die Umsetzung des wohnungspolitischen Konzeptes der Stadt Leipzig", so Ute Schäfer, Geschäftsführerin Finanzen und Vermögenssteuerung der LWB. "Wir wünschen den Baugruppen viel Erfolg und ein gutes Miteinander bei der Umsetzung ihrer Ideen."
Ablauf der Ausschreibung

Im März 2017 hatte die Stadt Leipzig die sogenannte "Vorankündigung der Ausschreibung" der Grundstücke im Amtsblatt veröffentlicht, zudem unter auf leipzig.de. Auf der LWB-Website wurde über das Vorhaben informiert sowie alle erforderlichen Dokumente zur Verfügung gestellt. Die Vorankündigungsphase, während der sich die Interessenten zusammenfinden und die gemeinschaftlichen Projekte vorbereiten sollten, lief bis Ende Juli 2017.

Es schloss sich eine dreimonatige Ausschreibungsphase von Mitte September bis Mitte Dezember 2017 an. Insgesamt gingen sechs Bewerbungen für die Erbpachtgrundstücke, von denen das eine 490 Quadratmeter und das andere 1.008 Quadratmeter groß ist, ein. In diesen sechs Baugemeinschaften hatten sich fast 40 Haushalte mit insgesamt 115 Personen im Alter zwischen 1 und 80 Jahren für die Bewerbungen zusammengeschlossen. Das Verfahren wurde durch die Koordinierungsstelle des Netzwerkes Leipziger Freiheit begleitet. Im von der Stadt Leipzig geförderten Netzwerk werden Baugemeinschaften zu den verschiedenen Modellen kooperativen und bezahlbaren Bauens und Wohnens beraten.

Eingeladen zur Bewerbung waren alle Rechtsformen, die den Mitgliedern die Möglichkeit der gemeinschaftlichen unmittelbaren Selbstverwaltung einräumen. Für die Vergabe wurde im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses mit Experten, der Politik und der Öffentlichkeit ein Kriterienkatalog erarbeitet, der sich an den Leitlinien des wohnungspolitischen Konzeptes und verschiedenen Modellen kooperativen, bezahlbaren Wohnens orientiert. Nach einer Vorbewertung durch einen externen Fachgutachter wurden durch die Jury nicht nur die Leistungsfähigkeit und Bonität der Baugruppe, sondern auch die eingereichten Konzepte in baulicher, ökonomischer und sozialer Hinsicht bewertet.

Klinge 10 und (A)Enders Wohnen überzeugten

Nach der Begutachtung der eingereichten Konzepte und Auswahlgesprächen mit Vertretern der Baugemeinschaften sowie mit Architekten fiel die Entscheidung zugunsten von "Klinge 10" und "(A)Enders Wohnen". Beide Konzepte, so Baubürgermeisterin Dubrau, überzeugten durch die "hohe Qualität und Ausgewogenheit des kooperativen Ansatzes, des baulichen Konzeptes und der wirtschaftlichen Plausibilität".
Informationen zur Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft

Die LWB ist ein kommunales Unternehmen, das mit rund 35.100 Wohneinheiten in Leipzig einen Marktanteil von reichlich einem Zehntel hat. Alleinige Gesellschafterin der LWB ist die Stadt Leipzig.
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Alt 12.02.18, 00:10   #519
Leonidas
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Zitat:
Zitat von PhilippLE Beitrag anzeigen

Im Idealfall wird an den Mieter oder erst dann verkauft, wenn Mieter ausgezogen sind. Wenn man sich ansieht, wie viele Eigentumswohnungen im Bestand in Leipzig vermietet (und teils sogar explizit an Eigennutzer gerichtet) zum Kauf angeboten werden (gefühlt über 90 Prozent - und selbst wenn ein bestehendes Mietverhältnis in der Anzeige nicht erwähnt wird, gibt es das in der Praxis dann häufig doch), wird es nicht selten - und tendenziell zunehmend - zu Eigenbedarfskündigungen kommen. Konkrete Zahlen zur Entwicklung von Eigenbedarfskündigungen in Leipzig würden mich übrigens sehr interessieren, konnte aber bisher keine auffinden.
https://www.immowelt.de/expose/2FZEC45#&gid=1&pid=3

In diesem Fall übernimmt der alte Eigentümer das gleich, wenn gewünscht, seine Mieter auf Eigenbedarf für den Erwerber aus der Wohnung zu "entlassen".
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Alt 12.02.18, 08:18   #520
PhilippLE
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PhilippLE sitzt schon auf dem ersten Ast
^^
Zitat:
derzeit vermietet, Verkäufer (Rechtsanwalt) würde kostenfrei die Eigenbedarfsansprüche der Erwerber begleiten
Das ist ja wirklich mal ein ganz besonderer Service. Erst als Vermieter schön Miete kassieren (deren Höhe nicht einmal erwähnt wird - das Angebot richtet sich also ganz klar an Eigennutzer, Kapitalanleger werden gar nicht erst adressiert) und dann dabei helfen, die plötzlich lästigen Mieter effektiv loszuwerden.
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Alt 14.02.18, 09:45   #521
LE Mon. hist.
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Identifizierung angespannter Wohnungsmärkte in Sachsen

Antwort des Sächsischen Staatsministerium des Innern auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Albrecht Pallas, SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur "Identifizierung angespannter Wohnungsmärkte in Sachsen".
Drs.-Nr.: 6/12026
http://edas.landtag.sachsen.de/viewe...k_id=undefined

................................... .......... - Leipzig - Dresden - Chemnitz
................................... .......... - 14713000 - 14612000 - 14511000

Bevölkerungsentwicklung
Einwohner 31.12.2015: 560.472 - 543.825 - 248.645
Einwohner 31.12.2016: 576.465 - 551.342 - 253.769
Schätzung (Fortschreibung Empirica)
Veränderungen: 15.993 (2,9%) - 7.517 (1,4%) - 5.124 (2,1%)

Wohnraumangebot
Wohnungen 31.12.2015: 333.562 - 298.962 - 153.785
Wohnungen 31.12.2016: 335.232 - 301.842 - 153.817
Veränderung absolut: 1.670 - 2.880 - 32

Angebotsmiete, Median (Euro/m²)
2015/1.Hj. 2016: 5,90 - 6,99 - 5,00
2016/1.Hj. 2017: 6,15 - 7,17 - 5,01
Veränderung: 0,25 (4,24%) - 0,18 (2,58%) - 0,01 (0,20%)

Mietbelastung in Prozent vom sächsischen Landesdurchschnitt
zum Zeitpunkt 1. Hj. 2016: 125,0 - 131,3 - 88,9
zum Zeitpunkt 1. Hj. 2017: 128,8 - 133,3 - 88,3
Veränderung absolut: 3,74 - 1,96 - 0,61

Leerstandsquote (Fortschreibung des Zensus 2011)
zum 31.12.2015: 3,7% - 1,0% - 10,5%
zum 31.12.2016: 1,5 % - 0,6% - 8,7%
Veränderung absolut: 2,2 % - 0,4% - 1,8%
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Alt 15.02.18, 19:49   #522
LE Mon. hist.
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MDR Zeitreise: Die Ursachen der Wohnungsnot im Osten

Kurzer Abriss der letzten 30 Jahre auf dem Wohnungsmarkt in Leipzig:

MDR Zeitreise vom Dienstag, 13.02., 21:15 Uhr
06:49 min

Die Ursachen der Wohnungsnot im Osten

Bezahlbarer Wohnraum wird vor allem in den großen Städten immer knapper. Wie verlief die Entwicklung vom Schnäppchen-Mietvertrag aus DDR-Zeiten hin zur heutigen Wohnsituation? Erklärungen am Beispiel Leipzig.

https://www.mdr.de/mediathek/fernseh...-1638fa4e.html

Geändert von LE Mon. hist. (15.02.18 um 21:05 Uhr) Grund: Rechtschreibkram
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Alt 15.02.18, 20:37   #523
Saxonia
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Welche Wohnungsnot, hab ich was verpasst? Ich finde es stets auf neue lächerlich, so zu tun, als würden Neubauten, die 10 Euro/m² kalt und aufwärts kosten am Bedarf vorbeigebaut werden. Aber diese Häuser stehen doch nicht leer? Offenbar können sich viele, die nach Leipzig ziehen und ja überhaupt erst wieder fü Schwung im Wohnungsmarkt gesorgt haben, solche Wohnungen sehr wohl leisten.
__________________
Für den Erhalt der Zittauer Mandaukaserne
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Alt 15.02.18, 21:11   #524
Birte
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Birte ist im DAF berühmtBirte ist im DAF berühmt
^ Wirkliche Wohnungsnot sieht zwar anders aus, allerdings schrumpft der für kleine Einkommen bei Neuvermietung bezahlbare Wohnungsbestand doch immer mehr auf die Plattenbauten am Stadtrand zusammen - und auch da nur teilweise.

Und wenn man da nicht wohnen will, hat man zunehmend ein Problem.

Ergänzung: Auch bestimmte Wohnungsarten - z. B. Wohnungen mit 4 und mehr Zimmern sind teilweise jetzt schon schwer im für kleine Einkommen bezahlbaren Bereich zu finden.

Natürlich alles noch kein Vergleich mit München, Hamburg, Stuttgart etc.. Aber es wird bereits von Jahr zu Jahr deutlich unangenehmer.
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Alt 16.02.18, 10:33   #525
hedges
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hedges ist im DAF berühmthedges ist im DAF berühmt
Auch ich sehen in Leipzig keine Wohnungsnot vorhanden. Wenn man sieht wie sich in z.B. London und Paris fremde Leute ein 15m² Zimmer teilen, dann kann man in Leipzig mitnichten von einer Wohnungsnot sprechen. Weniger krasse aber dennoch gravierende Beispiele sind natürlich München und Hamburg. Und Berlin rast mit ziemlich hoher Geschwindigkeit auf die Wand eines sehr angespannten Wohnungsmarktes zu. Vor allem weil in Berlin der Druck durch das niedrige Einkommensniveau beträchtlich ist. Soweit ich weiß, die größte Spanne zwischen Einkommen und Mietpreisen. Immer kurz vor der Blase, welche nur durch den immer noch vorhandenen starken Zuzug noch keine wirkliche Gefahr ausstrahlt.

Das bedeutet aber nicht, dass man solche Szenarien in Leipzig forcieren sollte. Wenn man da nicht aufpasst, kommt man schnell in eine ähnliche Situation wie in Berlin. Das Beispiel sollte dabei eher Wien und die dortige hohe Dichte an Genossenschaftsbauten sein.

Aber man macht sich ja schon Gedanken.
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