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Alt 02.12.12, 23:42   #1
aedificator
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aedificator wird schon bald berühmt werdenaedificator wird schon bald berühmt werden
Leipzig: Innside by Meliá (realisiert)

Die spanische Hotelkette Sol Meliá plant laut LVZ vom 3.12.2012 ein 4****+ Hotel im Kosmos-Hotelbau am Dittrichring samt futuristisch anmutenden Neubau am Ringgrundstück nebenan. Abgesehen davon, dass ich es begrüße, dass die Brache endlich (!) bebaut wird, versprüht der noch sehr skizzenhafte Entwurf einen recht modernen Neubau - gut so!
Bauträger ist die KSW: man darf also durchaus mit der Umsetzung der Pläne rechnen.
Die ersten Entwürfe stammen von Manfred Denda (u.a. List-Bogen) und Mann und Schott.

Mal eine Frage an einen Mod (also vorzugsweise Cowboy): Wie sieht es mit dem Einfügen von Bilder aus der pdf-Ausgabe der LVZ aus? Erlaubt oder eher nicht?

Modhinweis Cowboy: Siehe PM
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Alt 02.12.12, 23:53   #2
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
Leipzig: Kosmos-Haus + Dittrichring 11 (Hotelprojekt in Planung)

Das nenne ich mal einen Paukenschlag: wie die morgige LVZ-Printausgabe berichtet, will die KSW das Kosmoshaus am östlichen Ende der Gottschedstrasse sanieren und auf der seit März 2006 daneben bestehenden Brachfläche einen Neubau errichten. Einziehen soll (höchstwahrscheinlich) die spanische Hotelkette Sol Meliá mit einem 4-Sterne-Superior-Hotel der Marke Innside. Die Flächen im Erdgeschoss zur Gottschedstrasse sollen unabhängig vom Hotelbetrieb erhalten und sogar erweitert werden, im Dachgeschoss mit Dachterasse ein "Fine-Dining"-Restaurant mit Skybar und Blick auf die Thomaskirche einziehen. Zwei kleine Fussgängerbrücken über den Pleissemühlgraben sollen den Neubau ringseitig erschliessen. Dieser soll eine verschachtelte Glasfassade erhalten. Der Baustart ist für 2014 geplant, erste grobe Entwürfe gibt es auch bereits:

Visualisierung: Mann & Schott Architekten

Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, ob es einen Architektur- oder Fassadenwettbewerb geben wird.

Modhinweis Cowboy: Überschnitten mit aedificators Beitrag.
__________________
Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)
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Alt 04.12.12, 12:29   #3
hedges
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hedges ist im DAF berühmthedges ist im DAF berühmt
Kosmos Haus

Ja das ist wahrlich ein Paukenschlag, denn die Lücke ist enorm wichtig für das Stadtgefüge an dieser Stelle des Rings. Mit dem Trias dann also einer der letzten Baustellen. Fehlt nur noch eine Neuausrichtung des DDR-Baus gegenüber dem Kosmos. Außerdem hat das Kosmos Haus mittlerweile auch eine zweite Sanierung nötig. Es sieht dort mittlerweile aus wie an einem Sonntag Morgen auf Hamburgs Reeperbahn - der Lack ist ab.

Die Skybar mit der Terasse mit direktem Blick auf das neogotische Portal des Haupteingangs und Mendelssohn Denkmal ist sicher nur einleuchtend. Was Dase vergessen hat aber sicher Gestaltungsmerkmal der räumlichen Erschließung im Inneren, es wird eine Passage zum Neubau geben. Ich nehme an zwischen den beiden Gastronomie Einheiten, die heute schon existieren. Das lockert das Erdgeschoß dann auch ein wenig auf.

Ein gute Nachricht für die Lücke und die etwas grau werdende Gottschedstraße!
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Alt 04.12.12, 15:39   #4
Cowboy
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Überraschende und sehr gute Neuigkeiten. Danke aedificator und DaseBLN für die Info. Der LVZ-Artikel zum Bauvorhaben ist jetz hier einsehbar. Viel zu lange besteht nun schon die Brachfläche, nachdem 2006 das klassizistische Wohnhaus aus Unvermögen der damaligen Eigentümerin, die JUS-AG, abgerissen werden musste (Artikel + Foto). Ein paar Sommer lang wurde die wenig erbauliche Brache noch als nette Strandbar genutzt, alsbald jedoch verwahrloste die Ecke zusehends und die Brandmauer zum Kosmoshaus wurde komplett versilbert.

Als ausführende Architekten für das Hotelprojekt sind anscheinend bereits die Leipziger Architekten Mann + Schott gesetzt. Die Front zum Dittrichring soll lt. den Architekten mit einer modernen, leichten Fassade versehen werden, die zwischen dem modernen Commerzbank-Gebäude und dem gründerzeitlichen Kosmos-Haus vermitteln soll. Das Markante dabei seien die zueinander verschränkten Fassadenflächen, die auch als (Ver-)Neigung vor der gegenüberliegenden Thomaskirche angedacht seien. Darüber hinaus soll der Neubau über ein großzügiges Portal in den unteren Geschossen verfügen.


Hier noch eine größere Visualisierung:


Visualisierung: Schott & Mann Architekten
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Alt 04.12.12, 17:16   #5
raubbau
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raubbau könnte bald berühmt werden
^ Das interessante an semiotischer Architketur: Kaum einer nimmt das wahr, was der Architekt wohl gemeint hat... . Für mich sieht das nicht nach Verbeugung aus, sondern als ob ein Laster über den Pleißemühlgraben geflogen ist und die Fassade verbeult hat. Zumindest dürfte das eine Bereicherung der mit Spitznamen gespickten Ring-Architekturen sein. Gesellt sich damit zu Dropsrolle, Masurium, Seufzerbrücke, Runder Ecke und Blechbüchse nun auch noch ein Knautschgesicht
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Alt 09.12.12, 11:28   #6
Cowboy
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^ Dabei müsste aber schon ein Tieflader hochkannt gegen die Fassade geflogen sein.

Ein bisschen verdutzt bin ich eher, dass der Fassadenteil zur Commerzbank bündig abschließt, während der rechte Teil zum Kreuzungsbereich zur Gottschedstraße ausgerichtet ist und hinter der Kosmoshaus-Fassade abschließt. Ein bisschen Brandmauer vom Kosmoshaus wird dadurch weiterhin sichtbar bleiben.
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Alt 04.03.13, 17:10   #7
Cowboy
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Die mallorquinische Hotelkette Sol Meliá soll lt. diesem LVZ-Artikel weitere Einzelheiten zum geplanten Hotelprojekt mitgeteilt haben. Demnach sollen 153 Zimmer und Suiten entstehen, 4 Konferenzräume, ein Wellness-Bereich, ein Restaurant im Dachgeschoss des Neubaus sowie auf dem Dach des Kosmos-Hauses eine Skybar mit Außenterrasse. Eine Passage verbindet Neu- und Altbau. Das Investitionsvolumen beträgt weiterhin 30 Millionen Euro, Baustart ist im Frühjahr 2014, die Fertigstellung schon 2015.
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Alt 30.11.13, 01:35   #8
LEonline
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Rossbach-Fassade kehrt zurück!

Für das Hotel am Dittrichring ist laut KSW die Rückkehr der Fassade von Arwed Rossbach angedacht:

http://www.lvz-online.de/leipzig/cit...-a-217097.html
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Alt 30.11.13, 09:59   #9
DAvE LE
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^ Ist ja echt genial! Dankeschön für die Info!

Der geplante Entwurf hatte zwar etwas, aber städtebaulich echt daneben. Hier passt sich die historische Fassade wieder der Umgebung an und vor allem dem KOSMOS-Haus. Der gläserne Zwischenteil und Dachaufbau geben den historischen Fassaden zusammen mit dem Commerzbank-Gebäude einen modernen und frischen Touch. Wenn es wirklich soweit komme sollte, dann hätte diese Seite wieder an Lebensqualität gewonnen - Besonders, wenn in Zukunft dort mal ein Bootsverkehr stattfindet.
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Alt 30.11.13, 10:45   #10
aedificator
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Hmmm... irgendwie schade.
Die Roßbach-Fassade war ohne Zweifel sehr schmuck.
Nach 70 Jahren mag ich einem Nachbau der Fassade jedoch nichts Positives mehr abgewinnen. Es hat ja nicht einmal einen kleinen Rest des alten Prachtbaus die Zeit überdauert, sodass man von einer "kritischen Rekonstruktion" sprechen könnte.

Was da wohl kommen wird ist eine einfache Kopie eines längt vergangenen Zustandes, etwas das mich sehr an Disneyland erinnert. Eine Zierfassade ohne Bezug zur Realität dahinter. Den meisten mag die Optik sicher gefallen. Hässlich wird das - wenn man qualitativ nachbaut - auch nicht werden. Aber der Sinn geht verloren.

Eine Fassade strahlt stets auch diverse Botschaften aus: darüber, was sich dahinter befinden mag und darüber welche Außenwirkung der Bauherr anstrebt. Diese Botschaften stehen für mich immer in einem zeitgebundenem Kontext. Packt man nunmehr die Fassade eines Bürger-Palais von 1870 vor einen Hotelneubau aus dem Jahr 2014, dann stimmen die Kontexte nicht mehr. Die Authentizität geht dabei gleich doppelt verloren.

Am traurigsten an der ganzen Geschichte ist jedoch die verpasste Chance eine moderne und zeitgemäße Ringbebauung zu verwirklichen. Im Nachgang des Historismus schämte sich die Bauherrenschaft gern öffentlich darüber, dass man vermeintlich unfähig gewesen war, einen eigenen Stil zu finden. Dem allgemeinen Tenor dieser Aussagen kann ich meinerseits nur beipflichten. Das Unvermögen eigene architektonische Akzente zu setzen - oder setzen zu wollen - ist kein Ruhmesblatt für entsprechende Bauherren und Architekten.

Abgedroschen genug, aber nach genau 90 Jahren immernoch aktuell wie eh und je: "Der Charakter unserer Zeit soll in unseren Bauten spürbar sein. Wir wollen die Form unserer Bauten aus dem Wesen der Aufgabe heraus gestalten, aber mit den Mitteln unserer Zeit." (Mies van der Rohe, 1923)
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Alt 30.11.13, 11:18   #11
DAvE LE
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Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Hmmm... irgendwie schade.
Die Roßbach-Fassade war ohne Zweifel sehr schmuck.
Nach 70 Jahren mag ich einem Nachbau der Fassade jedoch nichts Positives mehr abgewinnen. Es hat ja nicht einmal einen kleinen Rest des alten Prachtbaus die Zeit überdauert, sodass man von einer "kritischen Rekonstruktion" sprechen könnte.
Als "kleinen Rest" gibt es noch die Grundmauern am Pleißemühlgraben.
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Alt 30.11.13, 13:21   #12
Heinrich
Noch nicht bestätigt!
 
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Heinrich befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Auch wenn ich mich möglicherweise der Eröffnung einer Grundsatzdebatte schuldig mache: Die Antwort auf Deine Fragen bzw. Feststellungen, aedificator, hast Du Dir hier bereits mehrfach selbst gegeben – beispielsweise in Deinem Beitrag 1304 im Wohnbaustrang: Historische Kopien „liegen einfach im Trend der Zeit“. Insofern wäre auch Herr van der Rohe zufriedengestellt: Der Charakter unserer Zeit wird in historischen Kopien sichtbar (ob man das befürwortet oder nicht), die Architekten gestalten die Form der Bauten aus dem Wesen der Aufgabe heraus – diese Aufgabe könnte man für unseren mitteleuropäischen Kulturraum zum Beispiel im Schaffen architektonischer Vielfalt sehen (bei der Auswahl der selbst gestellten Aufgaben wird es ja wohl keine Vorschriften geben?). Und die Mittel unserer Zeit lassen eben auch Holzsprossenfenster und Stuckfassaden zu.


Mich fasziniert in diesem Zusammenhang immer wieder, dass bestimmte architektonische Schulen ("Historismus") mit Verweis auf ihr Alter als „nicht zeitgemäß“ gelten, andere aber nicht. Ab wann läuft denn das Gültigkeitsdatum einer Gestaltungsrichtung ab? Ist das Bauhaus (immerhin bald 100 Jahre alt!) plötzlich anrüchig, wenn die Leute von Disney die erste Kopie der Unité d’Habitation neben eines ihrer Dornröschenschlösser stellen?



Noch eine Frage zum Kosmoshausprojekt: Hat jemand Zugang zu dem vollständigen LVZ-Bericht und könnte möglicherweise mitteilen, ob KSW eine Begründung für die Neuplanung veröffentlicht hat?
Heinrich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.13, 13:22   #13
olfrygt
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Ort: Leipzig
Beiträge: 14
olfrygt hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
"kritischen Rekonstruktion"
Was ist eine "kritische Rekonstruktion" und wie unterscheidet sie sich von einer (unkritischen) Rekonstruktion?

Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Was da wohl kommen wird ist eine einfache Kopie eines längt vergangenen Zustandes, etwas das mich sehr an Disneyland erinnert.
Ich wusste gar nicht, dass man bei Disneyland historische Bauten am jeweiligen Standort rekonstruiert hat. Ich sollte wohl doch mal dorthin fahren.

Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Eine Zierfassade ohne Bezug zur Realität dahinter.
Es gibt genug Bauten, bei denen die Fassade erhalten bleibt und alles dahinter entkernt und nach heutigen Anforderungen neu aufgebaut wird. (beim Karstadt z. B.)
Der Albertina sieht man von außen genau so wenig an, dass es eine Bibliothek ist, wie der Campus-Bib. Die Fasse verrät nicht zwingend ob dahinter groß geschnittene Wohnungen, kompakte Hotelzimmer oder Großraumbüros sind.
Dass also eine Fassade immer das Innere widerspiegelt, stell ich hiermit mal zur Diskussion.

Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Den meisten mag die Optik sicher gefallen. Hässlich wird das - wenn man qualitativ nachbaut - auch nicht werden. Aber der Sinn geht verloren.
Welche Sinn hat denn die Fassade noch, außer von den meisten als schön empfunden zu werden?
Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Packt man nunmehr die Fassade eines Bürger-Palais von 1870 vor einen Hotelneubau aus dem Jahr 2014, dann stimmen die Kontexte nicht mehr. Die Authentizität geht dabei gleich doppelt verloren.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Im Handelshof ist jetzt auch ein Hotel. Nur weil der Handelshof nicht zwischenzeitlich weggebombt wurde, ist er authentischer?

Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Am traurigsten an der ganzen Geschichte ist jedoch die verpasste Chance eine moderne und zeitgemäße Ringbebauung zu verwirklichen.
Haha. Diese Chance hat man an genügend anderen (Ring-)Stellen genutzt und sich zur genüge ausgetobt.

Zitat:
Zitat von aedificator Beitrag anzeigen
Das Unvermögen eigene architektonische Akzente zu setzen - oder setzen zu wollen - ist kein Ruhmesblatt für entsprechende Bauherren und Architekten.
Wenn Archtekten zum Ziel haben, sich mit ihren Entwürfen selbst zu verwirklichen und der Sinn von Architektur darin gesehen wird, zwingend etwas (radikal) Neues zu entwerfen, dann wird Architektur zum Selbstzweck.

Ich finde es schön, dass eine Rekonstruktion in einer Zeit möglich ist, in der dieser Selbstzweck unfassbar öde Entwürfe hervorbringt.
olfrygt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.13, 13:39   #14
cxfahrer
once in a lifetime
 
Registriert seit: 20.11.2009
Ort: L.E.
Beiträge: 11
cxfahrer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
http://cdn.lvz-online.de/files/image...365d177700.jpg

Ich bin mal so frei und füge das Bild ein. ---> Nein, besser nicht, denn Hotlinking ist im DAF nicht erlaubt, siehe Richtlinien. C.

IMHO lieber eine gelungene, bereits vorhandene Vorlage nehmen, wenn einem keine gescheite Lochfassade einfällt, als eine verunglückte Version 325 einer modernen Glasfassade.
Städtebaulich so sicher erträglicher, auch wenn dieser hässliche Bankklotz weiter den aufgeweiteten Strassenraum dominiert.

Als der gebaut wurde, stand doch die alte Fassade des Palais noch, oder?
cxfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.13, 14:41   #15
DerZentrumsnahe
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Registriert seit: 21.10.2010
Ort: Leipzig
Beiträge: 89
DerZentrumsnahe sitzt schon auf dem ersten Ast
@ Heinrich:

Achtung: die Dachlandschaft in der LVZ unterscheidet sich leicht von dem gezeigten Bild oben!

Zusammenfassung des LVZ-Artikels vom 30.11.2013
Die Rossbach-Fassade kehrt beim neuen Innside-by-Melià-Hotel zurück

Über das Vier-Sterne-Superior-Hotel am Dittrichring teilt Leipziger Bauprojektentwickler KSW mit: das Hotel gegenüber der Thomaskirche erhält eine historische Fassade von Arwed Rossbach zurück. KSW-Prokurist Krimmling zur LVZ: "Gemeinsam mit den Baufachleuten im Rathaus und dem künftigen Hotel-Betreiber Sol Melià haben wir uns entschieden, das so zu machen." Unternehmenssprecher Jörg Zochert: "Uns wurde aber bald klar, dass es besser ist, neben dem herausragenden zeitgenössischen Bau der Commerzbank am Dittrichring ein einheitliches Ensemble zu schaffen."
Denkmalschützer Norbert Baron: "Was in Dresden mit der Nachbildung ganzer barocker Straßenzüge rings um die Frauenkirche geschehen ist, kann man durchaus kritisch sehen. Bei dem Projekt am Dittrichring 11 bin ich jedoch sehr dafür. Der Abriss vor der Fußball-WM 2006 - nachdem vier Zwischendecken einstürzten - war unabwendbar, aber ein schmerzlicher Verlust. Zumal es da um ein Haus von Rossbach ging."

Pläne: Für 30 Millionen Euro gibt es denkmalgerechte Sanierung des Kosmoshauses plus Schließung der Baulücke für ein Hotel mit 163 Zwei-Bett-Zimmern, acht Suiten, "Fine-Dining-Restaurant" und eine "Skybar" im Dach inkl. Terrasse. Der Neubau erhält Rossbach-Fassade des früheren Neorenaissance-Palais Schlohbach und entsteht ab nächstem Sommer in "kritischer Rekonstruktion". Auch die Ring-Fassade des Kosmoshauses erhält neoklassizistische Fassade zurück. Zwei Brücken entstehen: Eine ins Foyer und Frühstücksrestaurant und die andere in eine Gasse (bis Zentralstraße) zwischen Hotel und Bankgebäude. Übergabe bis zur Buchmesse 2016.

Geändert von DerZentrumsnahe (30.11.13 um 15:57 Uhr) Grund: Forumsregel eingehalten
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