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Alt 18.04.07, 22:14   #31
formschön
 
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Der WDR sprach gestern auch von einem Investitionsvolumen iHv 100 Mio. €uro, was mit dem erstrebten Niveau schon weit eher korrespondieren könnte als die mal im Raum stehenden 20 Millionen.

Erste Reaktionen gibt es auch schon; ich erlaube mir den Hinweis, dass ich sie so erwartet habe (analog zur Entwicklung in der Sache Luxushotel Bad Godesberg):

SPD: Begrüßt das Vorhaben ausdrücklich, dankt den Initiatoren, hofft auf eine Steigerung der Zahl der Konzerte, plädiert für eine Lösung, die andere Sparten der Kultur nicht benachteiligt, unterstreicht, dass es auf die "Verlässlichkeit" der Kommunalpolitik ankommt.
Überschrift: SPD: „Das wird eine ganz feine Sache“ – Gewinn für die ganze Region
http://www.spd-bonn-im-rat.de/.net/Q...235/44333.html

Grüne: "GRÜNE sehen Festspielhauspläne sehr kritisch!"
Lehnen den Bau nicht grundsätzlich ab, sind aber verhalten bis ablehnend insbesondere angesichts der erwarteten Betriebskosten. Auch die Beiträge der Großunternehmen werden in ihrer Höhe und Vermittelbarkeit (T-Service lässt grüßen) hinterfragt. Schließlich habe man sich nur zu Einsparungen iHv 3 Mio im Jahr durchringen können, wie wolle man da die Kosten schultern.
http://gruene-fraktion-bonn.de/aktue...sch/index.html

CDU: Die Union äußert sich in ihren heutigen Pressemitteilungen zu den Studiengebühren für ausländische Studenten und zu der Situation im SOS-Kinderdorf Pristina...
Grundsätzlich aber Befürworter einer neuen Halle.
http://www.cdu-bonn.de/

FDP: Auch keine Stellungnahme, aber aus früheren Äußerungen ebenfalls pro Festspielhaus.
http://www.fdp-bonn.de/

BürgerBund: Keine Stellungnahme.
http://www.buergerbundbonn.de/cms/in...tpage&Itemid=1



Sollte Schwarz-Gelb auch dafür sein, gibt es eine satte Mehrheit im Rat. Imo wird der Architektenwettbewerb auch die Kritiker überzeugen, wie es auch in Hamburg der Fall war. Zudem muss der Standort schnell geklärt werden, sonst wird sich eine Gruppe finden, die alle vermeintlichen "Verlierer" eines solchen Hauses (und seien es die Gastronomen der Beethovenhalle) hinter sich zu sammeln sucht.
Auch die Betriebskostenfrage ist natürlich zu lösen, wobei der Hinweis auf eine notwendige Ausweitung des Programmes in der Tat angebracht ist.

Wer hätte gedacht, dass es in dieser Frage schon so weit gekommen ist? Jetzt müssen die Bürger für dieses faszinierende Projekt begeistert werden.
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Alt 18.04.07, 22:29   #32
ZET-101
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Hundert Millionen - das ist eine Zahl, mit der wir etwas anfangen können. Interessant, wie die Grünen wieder einmal auf lokaler Bühne Weltpolitik betreiben müssen.
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Alt 18.04.07, 22:31   #33
mischakr
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Hängt alles von der Präsentation einer überzeugenden Architektur ab, nur dass könnte alle gleichermassen begeistern. Habe da Hoffnung, im Rheinviertel ist nichts was unter moderner Architktur leiden könnte
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Alt 18.04.07, 22:40   #34
formschön
 
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ZET-101,

ich wollte es nicht so deutlich sagen, da es sich ja zum Glück um ein pluralistisches Forum handelt - trotzdem wirkt die Reaktion der Grünen ein wenig wie die Exekution der reinen Obstruktionspolitik. Dass sich Rot und Grün in der Bundesstadt (aus welchen Gründen auch immer) so gewaltig verkracht haben, könnte das Projekt aber sogar anschieben - die SPD wird alles vorantreiben, was die Grünen ärgern könnte.
In Bad Godesberg könnte die Entscheidung pro Hotel ebenfalls mit der Ablehnung aller grüner Vorschläge zu tun haben (zur Erinnerung: Diese präferieren ein Stadthaushotel, welches jetzt vermutlich neben dem Amerikanischen Club entstehen wird).

mischakr,

meinst Du, dass man eines der 50er-Jahre Wohnhäuser - oder eher deren mehrere - abreißen wird, um das Festspielhaus zwischen Hilton und Beethovenhalle zu bauen. Da müsste bei der engen Bebauung aber gewaltig was fallen. Wäre sehr dafür zu haben, aber die Eigentümer werden sich das teuer bezahlen lassen.
Oder handelt es sich vielleicht um Wohnungen der Post-Nachfolger...?
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Alt 18.04.07, 22:45   #35
ZET-101
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Die Lage im Rheinviertel ist Chance und Gefahr zugleich. Es ist trotz seiner Lage im Herzen der Stadt doch abgelegen, und es ist nicht auszuschließen, daß Besucher unser neues Wahrzeichen nur dann sehen werden, wenn sie es gezielt aufsuchen. Im Rheinviertel entstünde allerdings endlich etwas, dessen es seit 1944 schmerzlich entbehren muß: ein schönes Gebäude.
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Alt 18.04.07, 22:49   #36
Echnaton
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100 Mio passen jedenfalls schon weit besser zu Vokabeln wie Weltklasse. Dass für die Elbphilharmonie mehr als das Doppelte veranschlagt wird, sollte aber auch erwähnt werden. Jene wäre wohl demnächst ein Maßstab für Weltklasse - wenn man es ernst meint. Aber schon in die Top5 bundesweit zu kommen wäre für Bonn eine kleine Sensation und sicher ein großer Imagegewinn.

Viel wird davon abhängen, ob man mehrere Spitzenarchitekten für den Wettbewerb gewinnen kann. Bei einem Budget von 100 Mio werden Herzog&de Meuron wohl noch nicht schwach, aber jemand wie Piano, Ingenhoven oder Gehry muss dabei sein (und zwar mehrere von dem Kaliber!), sonst wird es auch mit dem Sponsoring schwer. Ein gealtertes Bonner Ehepaar, das nach Hamburger Vorbild 30 Mio dazulegt wird sich wohl nicht finden... dass Bonn keine HH ebenbürtige Location zu bieten hat, liegt wohl ebenso auf der Hand.

Aufmerksame Blicke von rheinabwärts wären auch schon ein Gewinn...
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Alt 18.04.07, 22:57   #37
mischakr
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Genau: Die Eckdaten des Rheinviertels sind überzeugend: Innenstadt, Rheinufer, zwischen historischer Altstadt und Festspielhaus

Trotzdem ist das Rheinviertel der einzige ungeliebte, vernachlässigte und tote Bereich in Bonn. Dem Rest der Innenstadt geht es sehr gut, der Bahnhofsbereich ist eine kleine Ausnahme.

Und niemanden in Bonn stört es! Aufregung um Bottlerplatz und Vikoriabad. Aber dass ein Drittel der historischen Altstadt tot ist-keiner regt sich auf in Bonn. Ich glaube für das Rheinviertel hatte noch niemand je etwas übrig

Wie bekommt man das Rheinviertel wieder hin??
-durch eine Neudefinierung des Flussufers durch Investoren und Stadt
-durch eine stadtplanerische verbindung von Beethovenhalle/Festspielhaus mit Innenstadt
-durch hochwertige Projekte im Rheinviertel

das Festspielhaus wird aufmerksamkeit erregen und auf das Viertel lenken. Bei Untätigkeut Bonner Bürger und Geldnot der Stadt können nur Investoren von aussen viel Geld für hochwertige Projekte mitbringen. Und die haben das Rheinviertel bisher übersehen. Daher kann das Festspielhaus als Kristallisationspunkt wirken
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Alt 18.04.07, 22:58   #38
formschön
 
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^^Was natürlich bei der maliziösen Arroganz aus Schnöseldorf ohnehin ein aussichtsloses Unterfangen ist

Zum Vergleich mit HH: Die Elbphilharmonie kostet genau 241 Mio €, allerdings wird dafür der Kaispeicher entkernt und in ihm entstehen zahlreiche Wohnungen sowie ein Hotel der Luxusklasse. Nimmt man mal an, dass die Kosten in Bonn auf um die 120 Mio steigen werden, wäre das immerhin die Hälfte, und ein Hotel oder ähnliches wird wohl nicht integriert werden. Die Lage am Rhein ist natürlich keine Lage am Freihafen mit Blick über die Elbe, aber doch durchaus eindrucksvoll. Zumal man eine Reihe bekäme mit Beethovenhalle, Festspielhaus, Oper, UNCC...

Ein wenig graut mir allerdings vor dem zukünftigen Programm der Beethovenhalle: Sollte man den Antrag stellen, das ganze Jahr "Fun,Kölsch,Karneval" ausrichten zu dürfen?

molinari,
ich möchte Dir um Himmels Willen nicht diese maliziöse Arroganz unterstellen, aber aus eigener Erfahrung mit diversen Sprößlingen aus dem Dorf an der Düssel weiß ich, wie schwer es ist, Aufmerksamkeit für Dinge zu erregen, die sich rheinaufwärts ereignen. Köln ist man noch im herzlichem Hass verbunden, aber Bonn? Hier erntet man meist Schulterzucken. Insofern wäre die Aufmerksamkeit in der Stadt rheinabwärts vielleicht wirklich der größte Erfolg...

Ich habe herzhaft gelacht, formschön, don't worry. Molinari

Geändert von Echnaton (18.04.07 um 23:21 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 18.04.07, 23:12   #39
rec
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Zitat:
Die Festspielhalle soll zwischen Beethovenhalle und Rheinufer entstehen.
Wo ist denn da noch Platz? Oder soll die Uferstraße überbaut werden?

Ist das wieder so eine tolle Sparlösung unserer Stadtverwaltung?
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Alt 18.04.07, 23:19   #40
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...in einem wahrhaft überragenden Konzerthaus darf für einen echten Schnösel aus rheinisch-Babylon das *****-Hotel nicht fehlen... Wo soll man denn mit seiner brasilianischen Freundin sonst in Ruhe den Dom Perignon nehmen - das Nappa in seinem Hummer will man sich schließlich nicht besudeln...

Hoffentlich zeigt die Bonner Lokalpolitik zur Abwechslung einmal etwas Rückgrat! Stadt der Kultur ist ein Image, das Bonn bereits hat, aber welches sicher intensiver Pflege bedarf!
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Alt 18.04.07, 23:19   #41
formschön
 
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Das ist wirklich interessant, bisher dachte ich, es handele sich um einen Standort am Rhein zwischen Beethovenhalle und Kennedybrücke.
Dann müsste zumindest der vor einigen Jahren gebaute Südtrakt der Halle weichen, zudem das Restaurant (was nun wirklich kein Verlust ist). Aber ohne Überbauung der Straße wäre ein Festspielhaus wohl kaum realisierbar.
Dann allerdings bekäme man ein exponiertes Plätzchen - und bestimmt ein Problem mit den "verschatteten" Nachbarn...

^Oder es zieht den Herrn aus Rheinisch-Babylon gleich ins Hummer-Stübchen, respektive Ins Schiffchen seiner Heimatstadt, wo er neben dem Dom sicher auch eine Veuve gereicht bekommt. Sobald die Dame seines Herzens dann leicht angeheitert ist, wäre der Breidenbacher Hof nicht weit...

Ob es dazu auch in Bonn kommen wird? Ich bin sehr gespannt, die Utopie ist aber durchaus nicht utopisch. Vielleicht wird ein Investor sogar auf der Idee des Hotels bestehen?
In bezug auf das Hamburger Ehepaar Greve würde mir nur spontan ein durch erneuerbare Energien sehr wohlhabender Herr aus Godesberg einfallen...
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Alt 18.04.07, 23:37   #42
rec
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Zitat:
Das ist wirklich interessant, bisher dachte ich, es handele sich um einen Standort am Rhein zwischen Beethovenhalle und Kennedybrücke.
Bist du des Wahnsinns? Grundstück, Abriss usw., alles viel zu teuer! Nein, man dockt das Festspielhaus an die Beethovenhalle an und spart gleich die ganze Infrastruktur (Parkplätze, Gastronomie, Toiletten...). Das Grundstück hat man ja eh schon. Genial oder?

Man verzeihe meinen Sarkasmus, aber...
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Alt 18.04.07, 23:39   #43
ZET-101
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foemschön,

"Pluralismus" heißt ja, daß jeder offensichtlichem Blödsinn frei widersprechen darf.

Den Abriß der Wohnbauten aus den Fünfzigern kann man sich nicht wünschen. Auch wenn sie nicht schön sind, vermitteln sie durch ihre Größe und Anordnung Dichte und Geschlossenheit. Wo findet Blockrandbebauung mit solch einer Traufhöhe sonst noch in Bonn? Hier sollte man zumindest nicht unbedacht ein Loch hineinschlagen. Eben diese hohe Raumausnutzung im Bestand behindert m.E., ganz unabhängig vom neuen Festspielhaus, jede Wandlung des nördlichen Rhein-/Stiftsviertels. Wie monströs müßten die Neubauten sein, die es rechtfertigen würden, diese Wohnhäuser abzureißen? Und was könnte das Festspielhaus an dieser Ausgangslage tatsächlich ändern?
Die Strahlkraft dieses Projekts für das Viertel zu nutzen, wird sehr schwierig. Vielleicht kann die Gelegenheit genutzt werden, das monofunktionale Wohngebiet durch einen großangelegten Umbau der Erdgeschoßbereiche in den vorhandenen Wohnbauten zum Beispiel mit Gastronomie zu bereichern. Das wäre aber sehr teuer, und wenn die Wohnungen im Parterre sicher vermietet sind, wird sich kein Eigentümer darauf einlassen.

mischakr,
mit dem Rheinviertel ist gerade der seit ältester Zeit am dichtesten besiedelte Teil der Altstadt verloren. Der Münsterplatz und das Gebiet weiter zum Bahnhof, heute der zentrale Teil der Innenstadt schlechthin, waren noch im frühen 19. Jh. zum großen Teil Wildnis, von einigen Kanonikerhäusern abgesehen. Und weil gerade die spät bebauten Teile der Altstadt auf uns gekommen sind, befindet sich unter den erhaltenen Bauten auch noch überproportional viel Gründerzeit. Zähle mal die vorindustriellen Profanbauten Alt-Bonns an den Fingern ab und schaue, ob Du überhaupt Deine zweite Hand brauchst. Es sind die falschen Viertel, die überlebt haben. Erst wenn das endlich klargestellt wird, ist eine späte Würdigung des Rheinviertels möglich.
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Alt 18.04.07, 23:47   #44
Echnaton
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@formschön:

Spaß beiseite: Es gibt schon eine kulturelle Elite (zu Teilen sehr wohlhabend) in Düsseldorf (und nicht nur dort), die selbstverständlich über die Kölner und Bonner Kulturszene bestens im Bilde ist und ständig das enorme Kulturangebot entlang der Rheinschiene (+ Essen) voll ausnutzt. Mir sind solche Personen persönlich bekannt. MoMa und Guggenheim bspw. waren natürlich Themen an der Düssel. Von einem echten Konzerthaus in Bonn würde in jenen Kreisen ohne jeden Zweifel Notiz genommen.

Wie ich das Gemüt hier kenne, würde man aber sicher nicht tatenlos zusehen. Die Tonhalle ist seit ihrem Upgrade zwar erstaunlich verbessert, aber weiterhin ein bißchen klein... und der Düsseldorfer liebt Konkurrenz... für Stadion und Eisstadion hat man binnen weniger Jahre an die 300 Mio mobilisiert... ohne Private Sponsoren!

Lasst uns aber über das Festspielhaus sprechen.
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Alt 18.04.07, 23:55   #45
ZET-101
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rec,

Und selbst Beethon (Beethoven aus Beton, Anm. für Auswärtige) müßte nicht einmal vor das neue Haus versetzt werden.
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