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Alt 19.04.07, 00:03   #46
formschön
 
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molinari,
dass Düsseldorf sich einen Palast wie die LTU-Arena gebaut hat, ohne eine Nutzung einer (Fußball-)Bundesligamannschaft, sagt schon einiges aus über die Finanzkraft dieser Kommune.

Zurück zum Festspielhaus: Wenn das Viertel zwischen Hilton und Beethovenhalle erhalten bleibt und der Abriss der Beethovenhalle sakrosankt ist, WO soll es dann hin? Tatsächlich, wie rec es sarkastisch andeutet, angedockt auf den Parkplatz vor der Halle?
Ich bin wirklich ein wenig überfragt. Andererseits: Sicher hat die Verwaltung mit den Geldgebern einen Standort ausgeheckt, sie sind aber gut beraten, erst den Architektenwettbewerb auszuschreiben und die Bürgerschaft mit dem Ergebnis zu ködern. Alles andere hätte zuviel Destruktionspotential. Wie schreibt ZET-101 so schön über den Pluralismus? (Als Freund des Rechts darf ich natürlich nicht drüber lachen... )
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Alt 19.04.07, 07:18   #47
Echnaton
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@formschön: Sollte heißen: Die Wahrscheinlichkeit eines - wie ich finde - überfälligen Neubaus an der Düsselmündung wäre groß.

Das Festspielhaus soll doch auch und gerade deswegen gebaut werden, weil man die Sanierung der Beethovenhalle scheut. Was läge dann näher, als diese gleich abzureißen? Die meisten Veranstaltungen dort wären für Bonn sicher kein Verlust und können wohl auch in Hürth oder Rheinbach stattfinden, zum Geier!

Es gefällt mir schon überhaupt nicht, wie das angefasst wird. Den Mut, nicht allen Individualinteressen gerecht zu werden, muss man schon aufbringen, sonst hat man am Ende einen weiteren schnarchenden Kompromissbau oder eine Hängepartie in epischer Länge, wie beim Bahnhofsvorplatz.
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 20.04.07, 09:13   #48
rec
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rec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblick
@ formschön

mal Spaß beiseite. Der Rundschau-Artikel sagt es ja recht klar, die Verwaltung beabsichtigt das Festspielhaus auf dem Grundstück der Beethovenhalle zu bauen. Wie genau, das wird sicher ebenso wie die Frage nach Erhalt oder Abriss der Beethovenhalle noch für Gesprächsstoff sorgen. Da werden auch Politik, Sponsoren, Öffentlichkeit und Architekten noch ein Wörtchen mitreden wollen. Ganz klar ist für mich allerdings, dass es aus der Verwaltung nur den Vorschlag einer "Gurken-(=absoluten low-budget)lösung" geben wird. Von dort kam wahrscheinlich auch die - ernstgemeinte - Zahl von 20 Millionen Euro. Dass man Teile der Infrastruktur der Beethovenhalle wie zum Beispiel Parkplätze mitnutzen möchte, ist für mich volkommen klar.
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Alt 30.04.07, 18:09   #49
ZET-101
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ZET-101 wird schon bald berühmt werdenZET-101 wird schon bald berühmt werden
Die Metropol-Iniatitive zum Festspielhaus:

Zitat:
Die Presseerklärung Nr. 30 vom 18.04.07


Bürgerinitiative RETTET DAS METROPOL begrüßt die Aktivitäten für ein Festspielhaus – fürchtet aber das Schlimmste

Die Bürgerinitiative begrüßt außerordentlich die Aktivitäten der Unternehmen Post, Telekom Postbank für die Bonner Kultur und den Bau eines Festspielhauses am Rhein. Bonn hat in den letzten Jahren – unter anderem durch den Umzug der Regierung – viel von seinem kulturellen Glanz verloren. Wenn nun die neu angesiedelten Weltkonzerne ihr Herz für die Kultur entdecken, kann dies für Bonn und die Bonner Mitarbeiter dieser Konzerne zu einem tollen Ergebnis führen.

Kann.

Angesichts der peinlichen Provinzposse, die sich die Stadt Bonn um das am Bonner Markt gelegene hochwertige Festspielhaus METROPOL leistet, ist jedoch mit dem Schlimmsten zu rechnen. Wie ein Festspielhaus á la „Sydney am Rhein“ betrieben werden, wenn es nicht einmal gelingt, mit geringem Aufwand und minimalem Kulturverständnis einen denkmalgeschützten Prachtsaal der 20er Jahre Herzen der Stadt zu bewahren?

Wenn die Bonner Kulturplaner und die Konzerne ihre marktwirtschaftliche Kompetenz auch annährend in den Kulturbereich übertragen würden, müssten Sie erkennen, dass die „kulturelle Gewinnrelation“ im METROPOL sehr verlockend ist. Mit einem Bruchteil der Energie, die in das Festspielhaus fließt, ließe sich ein Vielfaches an Glanz und „kulturellem Output“ erreichen. Es ist hoffen, dass in den Köpfen der Kulturplaner – auch nach der Entscheidung für das Festspielhaus noch genügend Spielraum für effiziente Kultur bleibt.

Die Bürgerinitiative möchte deutlich darauf hinweisen, dass es ihr nicht um ein gegeneinander Ausspielen der Standorte geht. Die Konzepte beider Häuser sind gut und können sich im Idealfall optimal ergänzen. Für diesen Idealfall fehlt in Bonn aber offensichtlich die kulturelle Kompetenz.
http://www.rettet-das-metropol.de/CM...=135&Itemid=56
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Alt 03.05.07, 00:47   #50
ZET-101
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Ausrufezeichen Festspielhaus: Intendant der Kölner Philharmonie platzt vor Neid

So schlecht wird der Neubau anscheinend nicht. Noch bevor der Grundstein gelegt wurde, hat das geplante Festspielhaus den Kölner Intendanten Louwrens Langevoort ziemlich aus der Fassung gebracht. Der dreistellige Millionenbetrag, der in Bonn verbaut werden soll, scheint ihn nicht weniger überrascht zu haben als uns, allein unsere Freude darüber kann er nicht teilen. Vielmehr muß er fürchten, daß ihm bei der Programmgestaltung ob der neuen Konkurrenz bald sehr genau auf die Finger geschaut wird. Seinen Gram zu verbergen, als er sich neulich über Dinge Gedanken machte, die ihn nichts angehen, gelang ihm nicht. "Es kann doch nicht sein, dass Bonn ein Konzerthaus baut für lediglich 24 Konzerte im Jahr", sagte er dem Generalanzeiger. Er hat leider nicht begriffen, daß die Bonner und ihre zahlreichen Großunternehmen in ihrem neuen 100-Millionen-Euro-Festspielhaus nicht ein einziges Konzert abhalten müssen, wenn sie nicht wollen, und in ihm, wenn es ihnen beliebte, auch einen Schweinestall oder ein Pulvermagazin einrichten könnten.

In dieser Sache muß man auch der Oberbürgermeisterin ein Kompliment machen. Sie scheint in ihrem Brief an den Herrn Intendanten genau den richtigen Ton getroffen zu haben. Es bestehe "keineswegs die Absicht, ein Konzerthaus für lediglich 24 Konzerte im Jahr zu bauen." Diese Entgegnung, so einfach sie auch ist, führt die blödsinnige Annahme Langevoorts souverän vor. "Bonn ist die Stadt, in der Beethoven geboren wurde." Super Totschlagargument - der Jung hätte sicher am liebsten seinen Hut gefressen, als er das gelesen hat. "Hier steht das Beethoven-Haus und Kulturinteressierte in aller Welt kennen die Beethovenstadt." Hoho!
Das Beste kommt zuletzt: "Ich hoffe sehr, dass Sie sich bei der Auswahl des Kandidaten für den GMD [Generalmusikdirektor] ausschließlich von den Interessen der Beethovenstadt und unserem Ziel haben leiten lassen, künftig über ein starkes Beethoven Orchester zu verfügen". Endlich wird scharf geschossen!

http://www.general-anzeiger-bonn.de/...etailid=306874
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Alt 05.05.07, 19:31   #51
CPK_Bonn
ConstructionPlantKid
 
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CPK_Bonn wird schon bald berühmt werdenCPK_Bonn wird schon bald berühmt werden
Wo genau das Festspielhaus gebaut werden soll, ist den Zeitungsberichten noch nicht zu entnehmen. Platz ist auf dem Grundstück der Beethovenhalle nicht ausreichend vorhanden.
(Bild:CPK_Bonn)
Selbst wenn überlegt werden sollte in den bestehenden Baukörper einzugreifen. Südlich der Beethovenhalle steht jedoch ein Studentenwohnheim, welches mit Grünanlage und Parkplatz als Standort in Frage kommen könnte. Was meint ihr dazu?

Geändert von CPK_Bonn (05.05.07 um 19:41 Uhr) Grund: + Bildquelle
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Alt 15.05.07, 21:47   #52
formschön
 
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Die Grünen haben im Kulturausschuss eine Anfrage gestellt, die sich mit dem Festspielhaus befasst. 18 Fragen sind zusammengekommen, der unverholen kritische Ton teilt sich recht schnell mit.
Interessant sind die Fragen allemal:

1. Gibt es belastbare Zusagen von Dritten, auf deren Grundlage die Finanzierung eines Festspielhauses gesichert ist?

2. Von welchen finanziellen Dimensionen geht man dabei bisher – auch unter Einbeziehung der Erschließungskosten - aus?

3. Sind ggf. solche Zusagen an Bedingungen gebunden?

4. Sind ggf. solche Zusagen an städtische Leistungen gebunden? Welcher Art sind ggf. diese Leistungen?

5. Gibt es eine inhaltliche Konzeption für das Festspielhaus?

6. Gibt es ein Betriebskonzept für das Festspielhaus?

7. Gibt es belastbare Berechungen darüber, welchen Zuschussbedarf der Betrieb einer solchen Festspielhalle hätte?

8. Gibt es belastbare Zusagen von Dritten, auf deren Grundlage der Betrieb eines Festspielhauses – auch finanziell - abgesichert ist?

9. Ist eine Belastung der städtischen Finanzen durch den Betrieb des Festspielhauses ausgeschlossen?

10. Sieht die Verwaltung bei den Planungen des Festspielhauses einen Zusammenhang zum Zustand und Sanierungsbedarf der Bonner Oper?

11. Welche Kosten werden für die Sanierung der Bonner Oper aktuell für notwendig erachtet? Aus welchen Mitteln soll die Sanierung finanziert werden? Über welchen Zeitraum soll sie erfolgen?

12. Welche Auswirkungen hätten Bau und Betrieb des Festspielhauses auf Nutzung und Sanierung der Beethovenhalle? Wie sehen hier die aktuellen Planungen aus?

13. Wie wird das Verhältnis des Festspielhauses zur Kölner Philharmonie gesehen, die ja in ca. 30 Minuten vom geplanten Festspielhaus erreichbar ist? Gab es dazu bisher im Sinne der regionalen Zusammenarbeit Gespräche oder Absprachen?

14. Sieht die Verwaltung die neuen bzw. neu renovierten Konzerthäuser im Ruhrgebiet als Konkurrenz?

15. Sieht die Verwaltung in Zusammenhang mit dem Festspielhaus die Notwendigkeit zur Erarbeitung eines gesamtstädtischen Hallenkonzeptes?

16. Wie sieht die Stadt die Möglichkeit bzw. die Notwendigkeit eines regionalen Hallenkonzeptes?

17. Wie beurteilt die Verwaltung die erfolgreiche Etablierung eines Festspielhausbetriebes angesichts der Schwierigkeiten, die sich überregional beim Betrieb großer Konzerthäuser abzeichnen?

18. Erwartet die Verwaltung einen Rückgang der Nachfrage bei Konzerten des Beethovenorchesters in Bonn, wenn andere Orchester im Festspielhaus gastieren?


Kommentar: Die Stadt muss das Festspielhaus mit Entschlossenheit vorantreiben und darf nicht auf jeden Fallstrick hereinfallen. Dazu bedarf es aber hinreichender Tranzparenz. Werden diese Fragen hinreichend beantwortet, ist man ein großes Stück vorangekommen.
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Alt 15.05.07, 22:41   #53
ZET-101
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14. Sieht die Verwaltung die neuen bzw. neu renovierten Konzerthäuser im Ruhrgebiet als Konkurrenz?

Unsere Konkurrenz ist ganz woanders. Sydney, Hamburg....
Gruß nach Köln.
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Alt 15.05.07, 22:52   #54
mischakr
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Ach ja? seit wann ist Hamburg eine Kulturstadt?
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Alt 15.05.07, 23:09   #55
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Bei allem Optimismus fürchte ich, daß die Elbphilharmonie doch eher fertiggestellt wird als jene am Rhein.
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Alt 15.05.07, 23:10   #56
Echnaton
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Zu #54: Seit 2010.

Die Grünen stellen dort exakt diejenigen Fragen, die man aufwirft, wenn man ein Projekt in den Kinderschuhen veröden lassen will.

Das Wechselbad aus wagnerscher Euphorie und schostakowitschscher Selbstzerfleischung in diesem Thread macht der Kulturstadt Bonn alle Ehre.

Angesichts der recht müden Bonner Kommunalpolitik ist allerdings viel private Initiative vonnöten, um zu einer guten Lösung zu kommen - von einer herausragenden ganz zu schweigen. Dass man sich nichtmals dazu entschließen kann, die Beethovenhalle zumindest zur Disposition zu stellen wirkt geradezu rührend provinziell.
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Alt 15.05.07, 23:16   #57
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In der Beethovenhalle wurde eben Bundesgeschichte geschrieben.

Außerdem, wo werden nach einem Abriß der Halle Tagungen des Deutschen Diabetikerbundes und Abschlußbälle der Tanzschule Lepehne stattfinden?
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Alt 15.05.07, 23:20   #58
Echnaton
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Diese Frage bereitete auch den Herren in Sydney und HH schlaflose Nächte, als sie sich schweren Mutes zu einem neuen Konzerthaus entschlossen.
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Alt 15.05.07, 23:24   #59
mischakr
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Die großen Unternehmen, welche das Geld für das Festspielhaus zur Verfügung stellen, werden Planung und Architektur nicht mehr aus der Hand geben. Insofern Entwarnung.
Die Stadt hat garnicht die Möglichkeit, das Geschenk nicht anzunehmen. Das Gelächter im Lande wäre groß. Da die Stadt wohl wenig Geld in den Topf gibt, kann sie auch nur wenig Einfluss erwarten.
Die großen Unternehmen werden auch Geld für den Betrieb zur Verfügung stellen. Ein erstklassiges Haus mit internationaler Aufmerksamkeit an den Rhein stellen und es nachher der Stadt allein zu überlassen, ein drittklassiges Komprosmissprogramm zu organisieren ist absurd. Die Konzernchefs wollen Ihren Gästen zumindest einmal jährlch ein schickes internationales Festival erstklassiger Qualität liefern-und Ihren Namen auf den Broschüren sehen. So wie andere Konzerne ihre Namen auf den Fussballtrickots sehen wollen.

Ich hoffe auch auf den Erhalt der Beethovenhalle allein schon wegen des Rheinpanoramas. Wenn keine Konzerte mehr dort stattfinden, könnte man sie rücksichtslos vermarkten. Und eventuell auch die Innenausstattung komplett umbauen. vielleicht sogar einen kleinen und einen grossen Saal darraus machen?
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Alt 15.05.07, 23:32   #60
formschön
 
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Molinari,
Du hast natürlich recht, dass mit dieser duckmäuserhaften Art, wie manche an die Sache rangehen, diese den Tanzschule-Lepehne-Abschlussball-Bund-Deutscher-Diabetiker-Tagung-Kult-Kölsch-Karneval-lastigen
Anteil, den die Beethobenhalle mit sich rumschleppt, als Totschlagargument missbrauchen.
Das, was hier gefragt ist, ist, wie Münte immer so schön sagt: "Die Leute wollen klare Führung. Man muss ihnen das sagen, und das können die auch erwarten."
OB Dieckmann, die ja wohl für das Festspielhaus ist, muss mit jeder Faser dafür eintreten, die CDU gewinnen, auch die Freidemokraten, auf den Pragmatismus des Bürger Bundes hoffen (dessen Bürgermeisterkandidat, Professor Schott, hatte vor der Entscheidung des Rates über das Kongresszentrum einen Leserbrief im GA, indem er sinngemäß vor den unkalkulierbaren Kosten warnte und konstatierte, man könne unter diesen Umständen nur schwerlich zustimmen - nichts gegen diese Bedenken an sich, man muss sich nur fragen, ob nicht eines Tages, nach langen Diskussionen, einfach mal entschieden werden muss) und schlussendlich versuchen, die Grünen argumentativ zu überzeugen.
Sollte dies nicht gelingen, sei`s drum. Dann wird eben mit Mehrheit entschieden. Man kann nicht alle Abstimmungen im Rat im Konsens beschließen.

Dass der Entwurf herausragend wird, dafür werden die Teilnehmer des Wettbewerbes und die sehr energische Frau Hempal-Soos bürgen, die nebenbei eine der vielen schillernden Facetten des rheinischen Kulturlebens darstellt.
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