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Alt 07.03.07, 14:07   #31
ZET-101
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Daß es im Vergleich zur Stadtbahn wenige klassische Straßenbahnen gibt, liegt eher am ausgesprochenen Überlandcharakter der meisten Strecken, die früher Kleinbahnen waren. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten v.a. in NRW ist das Bonner Stadtbahnnetz nicht hauptsächlich aus von der Oberfläche verbannten Straßenbahnstrecken hervorgegangen.

Die Straßenführung ist konfus, was zumindest teilweise mit der vergleichsweise geringeren Kriegszerstörung Bonns zusammenhängt. Allerdings verschlimmert die Stadt mit undurchdachten Verkehrsführungen wie dem "City-Ring" alles zusätzlich. Oxfordstraßendurchbrüche sind dennoch keine Lösung. Und so lassen sich viele Bahnübergänge in der Südstadt nicht ersetzen; selbst in den besten Zeiten scheiterte die Tieferlegung der linken Rheinstrecke am Geld.
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Alt 09.03.07, 03:07   #32
formschön
 
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Auch wenn Du die Straßenbahn für ein Gestaltungselement der Stadt hältst (übrigens im Grunde auch meine Meinung, insbesondere in größeren Wohnstraßen entsteht so ein toller Flair - Südstadt, andere Städte: Heidelberg, Freiburg(!), Berlin-Ost): Meinst Du nicht, in der Innenstadt könnte man durch die Verlegung der Bahn in den Tunnel mit der Thomas-Mann-Straße einen breiten Boulevard schaffen, der den Namen auch verdient? Unabhängig vom Verbleib der Ministerien, eine Stadt diesen Zuschnitts braucht einfach eine oder auch mehrere Straßen wirklicher Klasse.
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Alt 11.03.07, 09:49   #33
ZET-101
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Zu #46:

Ich hoffe, daß in der Thomas-Mann-Straße eine Prachtstraße mit Straßenbahn möglich ist.

Es wird Zeit, sich anzuschauen, welches städtebauliche Potential in Trambahnen wirklich steckt. Tram mal anders als in Bonn:

Montpellier.
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1325.jpg
(Schaut, wie die Gleise in das Muster der Pflasterung integriert sind!)
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1326.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1327.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCF0037.jpg
(Trambahn ja, Auto nein )
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1309.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1313.jpg

Grenoble.
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1131.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1132.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN1157.jpg

Straßburg.
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0353.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0326.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0327.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0338.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0348.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0337.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0325.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...a/DSCN0346.jpg

Bordeaux.
http://www.tramvia.org/galeria/05100...eaux/02642.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/05100...eaux/02660.jpg
http://www.tramvia.org/galeria/bordeaux/dscn1845.jpg

Orléans.
http://www.tramvia.org/galeria/04080...ans/(1000).jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...ans/(1001).jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...ans/(1006).jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...ans/(1007).jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...ans/(2001).jpg
http://www.tramvia.org/galeria/04080...ans/(2005).jpg


http://www.tramvia.org/
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Alt 11.03.07, 11:34   #34
Echnaton
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Auffallend ist, dass in Frankreich Straßenbahnen konsequent einen eigenen Verkehrsraum haben und sich nicht wie oft in Deutschland ein Stück Straße mit dem Autoverkehr teilen. Das ist völlig überlegen - die Strecke bspw. über Königstraße/Bonner Talweg ist ein Krampf - wenn auch urban .
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Alt 11.03.07, 13:00   #35
formschön
 
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Die Frage ist, wie man bei dem beengten Straßenraum adäquat die Verkehrsträger entmischt. Ich kenne viele Beispiele in Frankreich aus eigener Anschauung, insbesondere in den Jahren um die Jahrtausendwende waren die Trams in unserem Nachbarland todschick - zurecht, wie die Bilder zeigen. Nicht vergessen werden darf allerdings, dass viele Straßen damit für den Individualverkehr gesperrt worden sind - man exerziere dieses Beispiel einmal am Vorbild des Bonner Talwegs...Wie sollte man dort zu einer befriedigenden Entmischung der Verkehrsträger kommen?

Was die Thomas-Mann-Straße angeht, ist vielleicht sogar tatsächlich genug Platz vorhanden, um die Fußgängerwege zu breiten Boulevards zu verwandeln - gelingt dies, lasse ich mir dort eine Straßenbahn durchaus gefallen.

Man beachte auch die Pflasterung der Gehwege...
Würde dort jemand auf die Idee kommen, dem Element des roten Betonsteines zu verfallen?
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Alt 11.03.07, 13:23   #36
Echnaton
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...womit wir wieder bei der alten, engen Stadtstruktur wären...

Gibt es keine Pläne die Linie in einen Tunnel zu legen?
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Alt 11.03.07, 15:28   #37
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Der Tunnel soll nur bis vor das Petrus-Krankenhaus führen. Die Rampe im Bonner Talweg würde die Lage also nur verschärfen und die Straßenbahn verschwände nur in den Bereichen der Südstadt, in denen es wenig Autoverkehr gibt, also z.B. in der Königstraße.

Man sollte aber auch auf dem Teppich bleiben. Die Straßenbahn braucht heute vom Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Rittershausstraße (vier Haltestellen) je nach Tageszeit vier bis sechs Minuten. Wahrscheinlich ist bei der Fahrt durch den engen Bonner Talweg die subjektive Fahrtdauer erheblich länger als die objektive. Es handelt sich um eine Einkaufsstraße, in der - ähnlich wie in der Beueler Friedrich-Breuer-Straße - kurze Haltestellenabstände und leicht zugängliche Stationen geschätzt werden. Bei einer unterirdischen Lösung würden notgedrungen Haltestellen entfallen (die tatsächlich geplante Lösung bis zum Krankenhaus kostet schon drei Haltestellen); die verlängerten An- und Abreisewege muß man auf die ein, zwei Minuten Fahrtzeitersparnis wieder aufschlagen. Insgesamt würde eine U-Straßenbahn die dichtbesiedelte Südstadt wesentlich schlechter erschließen und nur Fahrgästen nach Kessenich kaum merkbare Reisezeitgewinne bescheren.
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Alt 11.03.07, 18:14   #38
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Ja, zugegeben, das wäre schon Kanonen auf Spatzen.
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Alt 12.03.07, 00:26   #39
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rec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblick
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Die Linie 61 nach Dottendorf sollte in den 70ern (?) ins Stadtbahnnetz integriert werden. Im Norden sollte die Linie bis zum Flughafen verlängert werden. Dann wären auch einige Tunnelkilometer fällig gewesen...

Aus heutiger Sicht ist es sicher sinnvoll die Strecke so zu belassen wie sie ist, ich wünsche mir stattdessen auch _mehr_ Straßenbahn in der Innenstadt. Leider ist die Fußgängerzone so eng, sonst würde ich sogar die Bahn dort wieder fahren lassen.
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Alt 13.03.07, 15:58   #40
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Bei der alten Führung über Poststraße, Münsterplatz, Vivatsgasse und Friedensplatz wäre der Abschnitt in der Poststraße wahrscheinlich zu eng. Ansonsten hätte diese Strecke nur Vorteile.
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Alt 30.03.07, 18:37   #41
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Die Verbreiterung der Kennedybrücke steht unmittelbar bevor. Mit dieser Webcam wird man die Bauarbeiten (vielleicht) verfolgen können.
http://www.hvbrodesser.selfhost.de/v...eo.mjpg&size=1
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Alt 01.04.07, 11:37   #42
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Kennedybrücke

Die Kennedybrücke wird ab dem 16. April auf 26,80 Meter verbreitert. Das kostet zirka 40 Millionen Euro, wovon Bonn 16 Millionen selbst tragen muß. Das ist immerhin billiger als der Bau eines Festspielhauses.

Für alle, die es im Detail interessiert, diese Pressemitteilung der Stadt:

Zitat:

Sanierung Kennedybrücke: Arbeiten beginnen am 16. April



Sorgfältig waren die Vorbereitungen, langwierig die Verhandlungen um die Finanzierung für das derzeit teuerste Bauprojekt der Stadt Bonn – jetzt kann es losgehen. Am Montag, 16. April, starten die Arbeiten zur Sanierung und zur Verbreiterung der Kennedybrücke mit der Einrichtung der Baustelle an beiden Rheinufern. Fast drei Jahre – zirka 35 Monate – Bauzeit ist für das Mammutprojekt einkalkuliert. Rund 40 Millionen Euro soll es kosten, wovon voraussichtlich 24 Millionen Euro an Zuschüssen gewährt werden. Von derzeit 18 Metern soll die Brücke auf 26,80 Meter verbreitert werden und die Situation für alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer, dem Individualverkehr [Lüge, ZET-101] und dem ÖPNV – wesentlich zu verbessern. Bis zur Verkehrsfreigabe voraussichtlich im Frühjahr 2010 soll es keine wesentlichen weiteren Einschränkungen als bisher für die Nutzer der Brücke geben. Lediglich an einem Wochenende ist eine Vollsperrung geplant. Für ÖPNV und Individualverkehr ändert sich ansonsten währen der Bauphase nichts an der derzeitigen Verkehrsführung. Radfahrer und Fußgänger allerdings müssen sich elf Monaten jeweils auf eine Seite beschränken. Wenn die Sanierung auf der Südseite der Brücke beginnt, müssen Fußgänger und Pedaleure 5 ½ Monate auf die Nordseite. Geht es auf der anderen Seite weiter, weichen sie dann ebenfalls 5 ½ Monate auf die Südseite aus.

Anschluss der verbreiterten Brücke an die Rheinufer

Was jetzt noch entschieden werden muss, ist die Planung der Vorlandbereiche an beiden Rheinufern. Daher beschäftigen sich ab der kommenden Woche, Dienstag, 3. April, die entsprechenden Ausschüsse mit den von der Verwaltung unterbreiteten Vorschlägen. Zunächst berät der Projektbeirat Kennedybrücke, die Entscheidung trifft dann der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 31. Mai. Ausgangslage für die Verwaltung war, die Verknüpfung eines in beide Richtungen nutzbaren Radwegs an den Brückenköpfen zu realisieren und Möglichkeiten zu prüfen, den Rechtsabbieger in die Hermannstraße in Beuel beizubehalten. Außerdem musste die Belieferung des Brückenforums berücksichtigt werden.


Gestaltung am Bonner Rheinufer


Auf Bonner Seite muss der Bereich Berliner Freiheit an die Vorgaben der umgestalteten Kennedybrücke angepasst werden. Auf der verbreiterten und sanierten Kennedybrücke werden für die Verkehrsteilnehmer folgende Abmessungen zur Verfügung gestellt:

* Bahnkörper für die Straßenbahn 6,80 Meter
* Überbreite Richtungsfahrbahn für den Individualverkehr 4,75 Meter
* Sicherheitsstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn 0,75 Meter
* Zweirichtungsradweg 2,00 Meter
* Streifen zwischen Geh- und Radweg 0,30 Meter
* Gehweg 2,00 Meter


Die neue Bonner Vorlandbrücke wird zu beiden Seiten – Hotel Hilton und Bereich an der Oper – verbreitert und nimmt wie die sich anschließende Berliner Freiheit größtenteils diese Breiten auf.
Die Fahrbahn für den Individualverkehr wird allerdings an der Einmündung Doetschstraße und auch über die Berliner Freiheit auf 5,50 Meter aufgeweitet, um eine höhere Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
Die vier Bäume vor dem Hilton sollen erhalten bleiben.
Im Bereich Berliner Freiheit sollen insgesamt sollen acht Bäume gepflanzt werden, die Standorte müssen noch festgelegt und vorab auf Versorgunsleitungen sondiert werden.
An der Einmündung Belderberg, gesichert durch eine Ampelanlage, haben Radler künftig mehrere Wahlmöglichkeiten: entweder fahren sie weiter in die Friedrichstraße oder wenden sich in Richtung Belderberg/Universität. Auch eine Querung in Richtung Bertha-von-Suttner-Platz/Oxfordstraße oder Sandkaule ist möglich.


Gestaltung am Beueler Rheinufer

Auf der Beueler Seite stehen drei Varianten zur Auswahl. Grundsätzlich gelten auf der Vorlandbrücke in Beuel die gleichen Maße wie auf der Kennedybrücke. Diese Breiten werden auch in Richtung Konrad-Adenauer-Platz fortgeführt.
Das Stadtplanungsamt schlägt im Bereich des Brückenforums in den drei Alternativen jeweils einen Rechtsabbieger vor, der je nach Variante unterschiedlich lang ausfällt. Auch die Belieferung der Veranstaltungshalle ist weiterhin möglich. So kann das Liefern und Laden entweder teilweise auf der (4,75 m breiten) Fahrbahn, auf dem Rechtsabbieger in die Hermannstraße oder auf einem separaten ausgebauten Ladestreifen stattfinden.
Durch die Aufrechterhaltung des Rechtsabbiegers und der Anlieferung des Brückenforums muss der Geh- und Radwegbereich auf einer Länge von ca. 30 m eingeschränkt werden. In allen Fällen soll für Fußgänger und Radfahrer aber noch ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Möglicherweise muss im Bereich der Engstelle am Brückenforum eine Treppenanlage abgerissen werden, damit der Gehweg dort nicht zu schmal ausfällt.
Insgesamt wird für die Verbreiterung und Gestaltung der Vorlandbrücken mit Kosten von rund 670.000 Euro (auf Bonner Seite ca. 400.000 €, auf Beueler Seite ca. 270.000 €) gerechnet, die in den Gesamtkosten von 40 Millionen Euro enthalten sind.


Zeitplan für Umbau und Sanierung der Kennedybrücke


Fast drei Jahre – zirka 35 Monate - soll die Bauzeit betragen berichtet das für die Bauausführung zuständige Tiefbauamt. Die zentralen Baustelleneinrichtungsplätze liegen im Bereich der Uferpromenaden an beiden Rheinufern. Bei Hochwasser müssen sie geräumt werden. Der Beueler Bauplatz dient zugleich als Anlegestelle für Schiffstransporte.

Für die Sanierung ist ein erster, grober Zeitplan abgesteckt:

* Für die Verbreiterung der Vorlandbrücken an beiden Rheinufern, zunächst an der stromaufwärts liegenden Brückenseite, dann an den stromabwärts zeigenden Seiten sind zirka 11 Monate veranschlagt. Fußgänger und Radfahrer müssen jeweils auf die gegenüberliegenden Brückenseiten ausweichen.
* Die Sanierung der Stahlbauteile für die Verbreiterung ist auf rund 15 Monate angesetzt. Hier beginnen die Arbeiten stromabwärts, die gegenüber liegende Seite folgt.
* Anschließend sind die Fahrbahnen an der Reihe. 9 Monate beträgt hier die Teilbauzeit.
* Die Sanierung der vorhandenen Brückenteile fügt sich in den Gesamtterminplan ein.
http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit...x.html?lang=de
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Alt 01.04.07, 11:43   #43
Echnaton
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Es finden sich auch Skizzen zu Ist und Soll. Dort sind zwei Fahrspuren für Kfz dargestellt?!
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Alt 01.04.07, 12:06   #44
ZET-101
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Sehr gut, daß Du darauf aufmerksam machst. Diese Skizzen zeigen, wie weit es mit den "Verbesserungen" für den Individualverkehr her ist. Statt zwei Spuren (6 Meter) wird es trotz millionenschwerer Verbreiterung nur noch eine einzige, wenn auch "überbreite" Spur geben. Zwar prophezeit der Querschnitt auch für die Zukunft propagandistisch zwei nebeneinanderfahrende Autos pro Richtung. Doch zügigen zweispurigen Verkehr wird es bei 4,75 Meter Spurbreite dort nicht geben. Schon gar nicht in Deutschland, wo die Leute grundsätzlich nur dann mehrspurig fahren, wenn sie durch die Fahrbahnmarkierung dazu aufgefordert werden - sei die Straße so breit, wie sie will.

Die wichtigste Nutzergruppe der Brücke hat durch die Verbreiterung ausschließlich Nachteile. Alle anderen dagegen haben vorzügliche Lobbyarbeit geleistet. Für die Planer hätte es vom NRW-Sozialkundelehrer dafür sicherlich eine Eins in Ideologie gegeben.
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Alt 02.04.07, 13:45   #45
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Die überbreiten Spuren sind natürlich auf einer Strecke, die überpropotional stark von Bussen befahren wird ausgemachter Blödsinn. Und dann überlegt man ernsthaft auch noch eine Ladezone darauf einzurichten...

Wenn´s nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen. Gut finde ich aber, dass man die 175.000(?) Euro für ein Schutzgitter zwischen Fahrbahn und Radweg einsparen will, hat ja nur zwei tödliche Unfälle gegeben in den letzten Jahren. Das Geld kann man sicher sinnvoller investieren, zum Beispiel für einen neuen Kaffeeautomaten im Stadthaus.
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