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Alt 10.02.09, 16:40   #16
Citysurfer
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In der Printausgabe des KStA erschien heute ein Artikel unter der Überschrift: "Nur Linie 1 geeignet für Dreifachzüge".
Der KVB-Chef erklärte, bei steigenden Fahrgastzahlen müsse man sich mit Dreifachtraktion beschäftigen. Laut Verwaltung stößt vor allem die Linie 1 zwischen Kalk und Neumarkt immer öfter an ihre Kapazitätsgrenzen. Da zwischen Deutzer Brücke und Neumarkt teilweise bis zu 5 Bahnen in 10 Minuten fahren, ist hier eine Erhöhung des Taktes nicht mehr möglich. Nun wird überlegt Dreifachzüge fahren zu lassen, nennt es aber gleichzeitig eine 'mittelfristige Lösungsmöglichkeit'.
Hierfür müssten dann entsprechend die Bahnsteige verlängert, teilweise sogar verlegt werden. Zwischen einer ersten Machbarkeitsstudie und Inbetriebnahme würden ca. 10 Jahre vergehen. Geeignet für eine solche Lösung sei derzeit ohnehin nur die Strecke der Linie 1.

Bitte nicht schon wieder einen solchen Murks! Wenn man heute erkennt, dass bei steigenden Fahrgastzahlen das derzeitige System an der Leistungsgrenze ist, sollte man Zeit und Geld in die Entwicklung eines zukunftsfähigen Systems stecken, statt am derzeitigen weiter rumzuflicken.

Aber wie könnte das für Köln realistisch betrachtet aussehen?
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Alt 11.02.09, 10:54   #17
Kölner84
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Kölner84 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Unter die Erde...

Ich muss dir voll und ganz Recht geben. Wenn ich heute richtiger Weise erkenne das dieses System am Ende der Kapazität ist und ich zehn Jahre brauche um auf die Dreier-Lösung zu wechseln, was dann. 2019 wenn der letzte Bahnsteig für teures Geld umgebaut ist wird dann über vier Wagen nachgedacht?
Warum also nicht gleich dieses Geld für die Planung der Tieferlegung nehmen?
Jeder der wie ich täglich auf dieser Strecke unterwegs ist weiß, dass es langfristig keine Alternative gibt.
Am Heumarkt wird die Haltestelle darauf vorbereitet und am Neumarkt rücken hoffentlich bald auch die Bagger an.
Weiß jemand ob die Haltestelle Rudolfplatz noch eine weitere Ebene darunter hat (so wie in Deutz)?

Also liebe Leute ab unter die Erde mit der Bahn.
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Alt 11.02.09, 14:38   #18
rec
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rec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblick
^
Unter dem Rudolfplatz befindet sich keine zweite Ebene.
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Alt 12.02.09, 12:09   #19
RebellHAI
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RebellHAI befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Fänd ich nur richtig wenn alle Bahnen unter der Erde währen.
Alternativ könnte im Innenstadtbereich über eine Magnetbahn nachgedacht werden, die den Verkehr dort entlasten würde. (eine hochgelegte!)

Aber wenn sollte doch jetzt darüber nachgedacht werden.

Am besten fänd ich man würde über eine Tieflegung ALLER Haltestellen nachdenken und so endgültig Barrierefreiheit schaffen.

Durch eine unterbringung nach unter der Erde wär z.B. entlang der Ringe ein Grüner Gürtel möglich in dem ein schön Fahrradweg und Fussgängerweg untergebracht währen.

Dies sind so Zukunftsweisende sachen.

Ich wär übrigens gegen eine Vergrösserung der KVB Bahnen. 2 Sind meiner meinung nach ausreichend, die sind halt zu Rush Hour zeiten sehr voll. Aber das sind alle Strassen in der Stadt auch... und da gibt es sehr wenig entwicklungspotential.

Gibt es eigentlich Doppeldecker Ubahnen??? Quasi... ein und Aussteigen auf 2 Ebenen... oben und unten. Das wäre eine möglichkeit die Kapazitäten zu erhöhnen... nur leider unter Erde mit massiven ausbau verbunden und deshalb eher nicht realiesierbar.
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Alt 12.02.09, 13:52   #20
Rheingeo
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Rheingeo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Erstmal ein paar technische Fakten :
Laut BOStrab (Straßenbahnbetriebsordnung) sind nur Züge bis maximal 75m länge im Straßenraum erlaubt! Eine 3-fach Traktion ist jedoch 90m lang (Doppeltraktionen sind 60m lang). Es gibt hier die Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen. Eine Alternative ist zudem ein modulares Fahrzeugkonzept (gibt es bereits in Frankfurt und Hannover). So könnten durchgehende Mittelflurwagen mit 75m länge im Verkehr eingesetzt werden. Dadurch erhöht sich die Kapazität der einzelnen Kurse deutlich.

Die Untertunnelung der Ost-West-Stadtbahn ist die letzte Option. Deutlich besser wäre eine verbesserte städtebauliche Einbindung des Bahnkörpers/ der Haltestellen, mit einer konsequenten Ampelvorrangschaltung, eine Konzentration des Stadtbahnverkehrs in der Aachener Straße und ein Sortiergleis am Neumarkt.
Potentiale für Stadtbahntunnel sehe ich eher bei den Hochflurstadtbahnstrecken im Bereich Barbarossaplatz und Deutz.
Wir leben nicht mehr in den 60'er Jahren, sondern in Zeiten von integrierten Verkehrsplanungen. Hierbei zählt der höchste Nutzen mit den geringsten Kosten!!! Eine Tieferlegung der Mittelflurstrecken wäre eine Fortführung der wenig konsequenten Kölner Verkehrsplanung und ist daher keine Option.
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Alt 17.02.09, 10:23   #21
pzkoeln
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pzkoeln befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von rec Beitrag anzeigen
^
Unter dem Rudolfplatz befindet sich keine zweite Ebene.
Hab schon mehrmals im Internet gelesen, das es dort doch eine zweite Ebene gibt,
die als Bauvorleistung für eine mögliche Ost-West-Verbindung gebaut wurde.

Als Quelle kann ich z.b. www.absence-of-fear.de nennen.

Gruß
pzkoeln
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Alt 17.02.09, 11:01   #22
Salzufler
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Eine Bauvorleistung muss ja nicht heißen, das dort ein Tunnel oder Bahnhof gebaut wurde. Vielmehr ist hier der Fall das ein späterer Tunnel durch die Konstruktion und Bauweise der Haltestelle ermöglicht wird. Das bestätigte umlängst auch Herr Streitberger in einer Diskussion. Diese Bauvorleistung am Rudolfplatz dürfte wohl so aussehen, wie unter der Philharmonie, wo man zwischen den Schlitzwänden der Gründung hindurch einen Tunnel graben kann. Außerdem ist die Verteilerebene für eine komplett unterirdische Umstiegshaltestelle dimensioniert worden.
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Alt 17.02.09, 17:48   #23
DaseBLN
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Zitat:
Zitat von RebellHAI Beitrag anzeigen
[...]
Dies sind so Zukunftsweisende sachen.
Nein, das sind Konzepte aus der Vergangenheit. Und wieso gerade Tunnelhaltestellen äquivalent mit Barrierefreiheit sind, solltest du auch nochmal näher erläutern.
__________________
Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben, von mir.

Fotos im DAF: Moskau (Neue Bilder)
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Alt 21.02.09, 13:27   #24
Rheingeo
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Rheingeo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zustimmung @DaseBLN

Köln sollte das System Mittelflurstadtbahn qualitativ weiterentwickeln und nicht wieder in 60'er Jahre Aktionismus verfallen. Die europaweite Renaissance der Straßenbahn ist ein Zeichen für ein Umdenken in der Verkehrsplanung. Köln sollte diese Diskussion nutzen um die Ost-West Stadtbahn oberirdisch (!) neu zu gestalten (Die Straßenbahn als urbanes Gestaltungsmittel)
Zwar ist nicht jede Tunnelplanung "schlecht" (siehe Hochflurstadtbahn), aber es sollte schon genau differenziert werden wie notwendig eine unterirdische/kreuzungsfreie Führung ist.

Bei Tunnelplanungen ist Barrierefreiheit zudem wesentlich aufwändiger. Wenn da mal ein Aufzug nicht funktioniert, wird es anstrengend für den Rollstuhlfahrer.
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Alt 22.02.09, 15:06   #25
Rheingeo
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Ort: Köln / Ruhrgebiet
Beiträge: 155
Rheingeo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hier mal ein paar Eindrücke aus anderen europäischen Städten:

Straßenbahn Marseille:
http://www.bahnbilder.de/name/einzel...Marseille.html

http://commons.wikimedia.org/wiki/Fi...ongchamp04.jpg

Straßenbahn/Premetro Brüssel:
http://www.bahnbilder.de/name/einzel...Br%FCssel.html

http://www.bahnbilder.de/name/einzel...Br%FCssel.html

Metro Petro (Niederflurstadtbahn):
http://www.bahnbilder.de/name/einzel...tro+Porto.html

Ich empfehle außerdem das neue Straßenbahnnetz in Paris, das (wiederaufgebaute) Netz von Barcelona und das Bestandsnetz von Rom (etwas heruntergekommen, aber trotzdem sehr hübsch).
Auch London und Hamburg planen einen Wiederaufbau der Straßenbahn...

Geändert von Rheingeo (22.02.09 um 17:37 Uhr)
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Alt 22.02.09, 19:00   #26
Salzufler
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Salzufler wird schon bald berühmt werdenSalzufler wird schon bald berühmt werden
Die neuen Straßenbahnen, die zur Zeit aus dem Boden spießen (vor allem in Frankreich und Spanien) werden für deutlich geringere Fahrgastzahlen gebaut, als der zentrale Bereich der Ost-West-Achse aufweist.
Der Bereich ist einer der am stärksten frequentierte Abschnitt im ganzen Netz und jede kleine Unterbrechung oder rote Ampel führt zu erheblichen Störungen auch auf Zulaufstrecken.
Die Strecke mit ihrer leider nicht gut funktionierenden Vorrangschaltung könnte unter beibehaltung der oberirdischen Trassenführung zwar stabiler und ein wenig leistungsfähiger ausgebaut werden. Aber angesichts von immer weiter steigenden Fahrgastzahlen muss auch die Kapazität deutlich erweitert werden.
Dies kann zum Beispiel mit 3-Wagen-Zügen erreicht werden.
Dabei treten aber ganz neue Probleme auf. Die Blockabschnitte zwischen den Signalen sind auf 2-Wagen-Züge ausgelegt, was man zur Zeit bei Karneval sehr gut sehen kann. 3-Wagen-Züge würden hier nicht mehr hineinpassen, sie würden auf Überwegen zum stehen kommen, das im Endeffekt vor allem bei Großveranstaltungen mit dichter Zugfolge die Kapazität erheblich mindert.

Die Städte Marseille und Brüssel haben zusätzlich zu ihren Straßenbahnensystemen auch noch (richtige) U-Bahnsysteme, die den Grundlastverkehr aufnehmen. Dien Straßenbahnen dienen als Quartierserschließung und haben eine Zubringerfunktion, das kann man sehr schön in Lyon, Marseille und Barcelona sehen, wo fast immer Metros parallel fahren.

Wenn die Stadt Köln ihr Netz dahingehend ausbauen würde wäre das zukunftsweisend. Das mag dann so aussehen, dass nur die Linie 1 von Deutz zum Aachener Weiher unterirdisch geführt wird und die 7 und 9 dann oberirdisch mit z.B. einer weiteren Haltestelle gemächlicher und stadtbildverträglicher über die Ost-West-Achse geführt werden. (Wäre ein Vorschlag)

Des anderen hatte ich mal die Idee von der Nord-Süd-Fahrt zwei Fahrspuren (in der Mitte) abzuknapsen und auf dem freiwerdenden Bereich eine neue Trasse für die Linie 12 zu bauen. Damit würde die Linie 12 von der Eifelstraße zum Ubierring geführt und dann entlang der Nord-Süd-Fahrt.
Viele Möglichkeiten bestünden dann für den nördlichen Linienast:
- Entlang der Gereon-/Subbelrather Straße, dort Anschluß an die Linie 5 bis Butzweilerhof
- Über Turiner Straße - Ebertplatz - Neusser Straße - Rampe Lohsestraße in den vorhandenen Tunnel
- Über Turiner Straße - Ebertplatz - Reichenspergerplatz - Lohsestraße oder Riehler Straße zum Kinderkrankenhaus von dort Anschluß an die Linie 16 /Weiterbau vonSebastianstraße nach Niehl /Linie 12

Ebenso wäre bei unterirdischer Führung der 1/7 eine oberirdische Verlegung der 9 über Heumarkt - Blaubach - Barbarossaplatz - Zülpicher Straße eine Option.

Damit hätte man auch die städtebaulich problematischen Straßenschneisen in der Innenstadt aufgewertet. Dem Verlust zweier Fahrspuren dieser Straßen wäre mit dem Neubau einer Straßenbahn ein guter Ersatz entgegen zu setzen. (Nicht vergessen, geauso werden die neuen Straßenbahnen in Frankreich und Spanien auch gebaut - auf Kosten von Fahrspuren für den Individualverkehr!)

Aber man darf auch nicht vergessen was der Spaß kostet, die Franzosen geben zum Beispiel in Montpellier pro km Trasse bis zu 10 mal mehr aus als das Budget für einen km Trasse bei uns in Bielefeld vorsieht!
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Alt 22.02.09, 23:12   #27
Rheingeo
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Rheingeo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zum Thema 3-Fach Traktion:
Rechtlich Problematisch (Siehe frühere Posts).

Zum Thema Brüssel und Marseille:
Ist sicher richtig, allerdings haben beide Netze nur wenige Linien und erschließen nicht alle hochverdichteten Stadtteile. Die Straßenbahn hat hier nicht nur eine "Zubringerfunktion" sondern ist neben der Metro ein primäres Verkehrsmittel mit z.T. hohen Taktdichten (Beispiel St. Gilles).

Zur bestehenden Ost-West-Strecke: Sicher ist die Auslastung der Strecke zum jetzigen Zeitpunkt relativ hoch (in den Spitzenzeiten bis zu alle 90 Sekunden pro Richtung), aber auch unter diesen Umständen kann ein oberirdischer Betrieb reibungslos abgewickelt werden. Wie bereits gepostet, kann ich mir die Realisierung anderer Tunnelstrecken wesentlich besser vorstellen. Die Hochflurstadtbahnstrecken eignen sich hervorragend für ein U-Bahn ähnliches System...

Zum Vergleich Montpellier <-> Bielefeld:
Bist du dir da ganz sicher ?
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Alt 23.02.09, 01:04   #28
Salzufler
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Salzufler wird schon bald berühmt werdenSalzufler wird schon bald berühmt werden
Sehr sicher!

-Informationen aus erster Hand von beiden Städten, von Montpellier sind die Kosten auch detailliert im Internet zu finden-

Vor allem ist ein Bereich der Straßenbahn in Montpellier in der Nähe des Bahnhofes teuer gewesen, diesen Abschnitt hat man auf einer Holzgrundlage (edeles Tropenholz - hält länger) und mit Masse-Feder-System ausgestattet und der Abschnitt führt "nur" durch ein Wohngebiet, also wo man in Deutschland niemals an solche Techniken denken würde.
Vor allem durch solche Luxuszugaben summieren sich dann die hohen Kosten.

Im übrigen gibt es in Frankreich auch eine andere Art der Finanzierung solcher Projekte. Durch eine Nahverkehrsabgabe bei der Einkommenssteuer können die Departements recht frei über die Mittel verfügen und grade die kleine Stadt Montpellier hat viele High-Tech-Arbeitsplätze und daraus resultierend eine sehr hohe Einhnahmequote.

Ein Überblick über die neue Linie 3 von Montpellier:
http://www.montpellier-agglo.com/tam...id_fichier=581
Kosten pro km:
ca. 20Millionen Euro (Durchschnitt!)

Geändert von Salzufler (23.02.09 um 01:22 Uhr)
Salzufler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.09, 11:46   #29
RebellHAI
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RebellHAI befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Zitat von DaseBLN Beitrag anzeigen
Nein, das sind Konzepte aus der Vergangenheit. Und wieso gerade Tunnelhaltestellen äquivalent mit Barrierefreiheit sind, solltest du auch nochmal näher erläutern.
Weil ich persöhnlich bis eben gedacht hatte das Ubahnen die Zukunft sind

Aber hast Recht dann wäre die Barrierefreiheit nicht gegeben bzw. eher teilweise nicht gegeben.

Die war eig. auch bezogen auf die teils sehr unterschiedlich hohen Haltestellen.
(Siehe z.B. Linie 5)

Aber wenn ich mir dann mal solche Stationen der Metro Porto angucke dann überdenke ich das ganze doch direkt nochmal
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Alt 28.02.09, 00:12   #30
Bender
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Registriert seit: 27.02.2009
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Bender befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo,

habe hier die für mich ersten Informationen zur Neugestaltung der Severinstraße bzw. Bonner Straße gefunden.

Es ist jeweils eine stichpunktartige Erläuterung, sowie ein zugehöriger Plan.

Severinstraße

Bonner Straße


Grüße Martin

Edit:

Gerade hat der Stadtanzeiger auf seiner Internetseite einen Artikel veröffentlicht, der die Bonner Straße thematisiert. Es geht aber nur kurz um die veränderte Verkehrssituation:

KStA
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