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Alt 23.01.10, 11:56   #16
ottcgn1
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Die Darstellung von Salzufler ist sehr überzeugend und nachvollziehbar. Danke dafür. Ich gehe dennoch - und bitte dafür um Verständnis (und weil es für mich interessanter ist) - in meiner Argumentation zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass gemäß der Studie die Option S-Bahn ausscheidet.

Die komplizierte Topographie, wie bayer sagt, ist das Hauptthema, sonst könnte man ein etabliertes System als Link einsetzen (z. B. S-Bahn, Stadtbahn).

Für Querdenker ist die Seilbahn das Mittel der Wahl - relativ kostengünstig, technisch ausgereift (spricht gegen PRT) und wenig Platzverbrauch. Um die Seilbahn hier aber in das Umfeld einzupassen, könnte sie m. E. nur "flach", auf Gleishöhe, parallel, nördlich neben der Hohenzollerbrücke fahren und nicht 50 Metern Höhe (wie die Kölner Rheinseilbahn). Vielleicht wäre das ein Kompromiss.

@ RebelHAI
Ohne Wetterthemen kann wohl nur eine U-Bahn fahren, die aber hier offenbar ausscheidet. Bei einer Seilbahn wird bei Wind üblicherweise die Seilgeschwindigkeit angepasst.
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Alt 11.03.10, 07:46   #17
ottcgn1
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Nach Vorstellung der Machbarkeitsstudie und Beratung hat sich der Vorsitzende des Verkehrsausschusses nun skeptisch zu einer Seilbahn als Link zwischen den Bahnhöfen ausgesprochen.

Es werden optische und ökonomische Gründe genannt. Der Vorsitzende schlägt dagegen vor, die Bahnhöfe barrierefrei auszubauen, den rechtsrheinischen Fernverkehr künftig nicht mehr in den Hauptbahnhof zu lassen, zwei zusätzliche S-Bahn Gleise in den beiden Bahnhöfen einzurichten und eine neue Fußgängerbrücke über den Rhein parallel zur Eisenbahnbrücke zu bauen.

Eine Abstimmung fand im Ausschuss aber noch nicht statt.

http://www.rundschau-online.de/html/...04506431.shtml
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Alt 11.03.10, 09:21   #18
klausfeisel
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klausfeisel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich habe mir gerade mal den an den Artikel angehängten Kommentar "Seiltanz" durchgelsen: http://www.rundschau-online.de/html/...04506425.shtml
Hier spricht Manfred Reinnarth davon, dass sich die Hohenzollernbrücke nicht erweitern lässt. Kann mir jemand sagen, warum?? Soll das seiner Meinung nach aus Platzgründen nicht funktionieren können?
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Alt 11.03.10, 19:00   #19
ottcgn1
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@klausfeisel

Herr Reinnarth meint damit sicherlich, dass die bestehenden Pfeiler auf der Südseite (hier war ein früher eine Straßenbrücke) den Anbau bzw. die Verbreiterung der Fußgängerbrücke durch Aufsetzen auf die Pfeiler relativ problemlos zulassen. Auf der Nordseite müssten zur Verbreiterung der Brücke, zum Anbau zweier weiteren Gleise, dagegen die Pfeiler im Fluss verbreitert oder vollständig neu gegründet werden.


Fraglich ist m. E. ferner, ob die Hohenzollernbrücke im Zuge einer Verbreiterung durch weitere Bögen nicht ihre "Eleganz" verlieren würde.
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Alt 16.03.10, 19:41   #20
ottcgn1
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Einen etwas überraschenden "Gedankenvorschlag" zur Verbindung der Bahnhöfe veröffentlicht heute der Kölner Stadt-Anzeiger.

Danach schlägt der Ingenieur Rolf Wörzberger vor, über den Oberleitungen in das Tragwerk der Hohenzollernbrücke eine "Living Bridge" einzuhängen, die Laufbänder und Räume zur kulturellen Nutzung enthalten soll.

Seht selbst:
http://www.ksta.de/html/artikel/1264185972709.shtml
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Alt 16.03.10, 21:01   #21
RebellHAI
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Vill. nicht sooo Massiv wie dort (3 Etagen). Aber durchaus eine Alternative.

Eine andere wäre für mich immer noch Neubau beider Bahnhöfe, sowie der Brücke. Damit liesse sich das Rheinpanorama was "schlanker" gestalten als mit dem Eisenklotz
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Alt 16.03.10, 21:34   #22
Citysurfer
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Ohhh - ohhh .... ich seh' schon das nächste Bürgerbegehren kommen!

Aber Spaß beiseite. Eine nette Spielerei das - mit dieser "Living-Hohenzollernbridge". Aber wohl so ziemlich jenseits alles Realistischen.

Mal unabhängig davon, dass ich unsere Hohenzollernbrücke nicht so verbaut sehen wollte - halte ich die Idee einer eingehängten 2. Ebene als Verbindung zwischen den Bahnhöfen nicht für schlecht - sollte so etwas denn machbar und finanziell als Alternative vertretbar sein. Diese großvolumigen Raumauf(ein)bauten an dieser Stelle (Hohenzollernbrücke) halte ich nicht für wünschenswert und auch ästhetisch für fragwürdig. Zudem gehe ich mal stark davon aus, dass die Hohenzollernbrücke unter Denkmalschutz steht.

Die Grundidee einer solchen Living-Bridge als Neubau an anderer Stelle halte ich aber nicht für schlecht.

@rebellHAI Wo willst du einen neuen Zenztralbahnhof denn bitte bauen?? Würde mich echt mal interessieren. Zentral sollte er doch wohl sein - oder?
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Alt 16.03.10, 22:32   #23
RebellHAI
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@ Citysurfer... ich Zitiere mich mal eben selbst ausm Verkehrsinfrakstrukturthread:

Zitat:
Nur ist da kein Sinn bzw. keine Einheit hinter!

Der Anbau von 2 Gleisen fordert ebenso den Ausbau der Gleise in beide Fahrtrichtungen! Das geht nur mit Brückenanbau und Gebäudeabriss!

Andernfalls bleibt die Kapazität die gleiche, welche ja absolut am Maximum angekommen ist!

Und wie soll der Neubau überhaupt werden?
Der eigentliche HBF wurde Annodazumal bereits vergrößert. Damals noch halbwegs zum Stahlbau des Alten Bahnhofs passend. Gleis 10/11 sind in einen zum Zeitpunkt des Baus modernen Stil errichtet worden. Ein neuer Anbau wird wieder eine neue Epoche reinbringen. Schon heute ist mir der gesamte Bahnhof Optisch gesehen ein Dorn im Auge. Die Colonaden selber sind toll, da haben sie viel gemacht in den Jahren. Aber das Äußere stimmt einfach nicht mehr.

Gleiches ist ja in Deutz gegegeben. Wobei hier ja eigentlich schon ewig was angesagt worden ist tut sich einfach nix!

DB,Bund, Land und Köln täten gut daran hier Ordentlich zu Investieren um die Infrastruktur der Bahn in Köln aufrecht zu erhalten und Zukunftssicher zu machen. Zukunftssicher heisst für mich: Ein Neuer Bahnhof müsste die Aktuelle Kapazität von nahezu 100% auf ca. 60-70% senken...
Also gleiche Kapazität aber halt weniger beim Neubau

Dies wäre z.B. möglich in dem mann wie schon mehrfach besprochen 2 HBFs in Köln ansetzt, dies würde sogar die Kapazität nochmals deutlich senken auf ca. 40-50% so das hier Luft nach oben besteht.

HBF Terminal 1 (Dom) währe ein (fast) reiner SBahn (Nahverkehr) und Regionalbahnverkehr. Mit Ausnahme der Internationalen Züge evtl.

HBF Terminal 2 (Deutz) Währe dann ein Fernverkehr und SBahn Bahnhof.

Beide angebunden durch eine Strassenbahn ähnlichen Shuttle.

Allerdings ist mir klar das wir hier von einer Summe reden in die 5-10 Milliarden €uro geht. Also reine Utopie.

Aber wie gesagt in meinen Augen die einzige möglichkeit derzeit laufende Projekte (Verbindung der Bahnhöfe) mit den Studien zu verbinden und den Kölner HBF wieder zu einer Top Leistung zu bringen.

Edit: Ganz abgesehen davon das durch so einen Neubau auch neue Parkmöglichkeiten durch eine Tiefgaraga entständen, welche wiederrum eine möglichkeit wären die Domplatte wieder auf ihr Altes Niveau zu senken... aber genug der Zukunftsmusik.
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Alt 16.03.10, 23:56   #24
Citysurfer
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RebellHAI Ich würde dich ja gerne verstehen - tue es aber nicht.

- Du schreibst in deinem Post "Kapazität" - für mich würde es Sinn machen, wenn man dies durch "Auslastung" ersetzen würde.
- Die Idee von den 2 Hauptbahnhöfen ist eigentlich gar keine Idee mehr - sondern soll - soweit ich mich erinnere - dergestalt greifen, dass der Hbf., als Terminal I hauptsächlich die Ost-West-Verbindundungen aufnehmen soll, der der Bahnhof Deutz-Messe, als Terminal II die Nord-Süd-Verbindungen. Das hätte den enormen Vorteil, das die Züge der Nord-Süd-Richtung nicht mehr den Rhein - und damit die Hohenzollernbrücke - queren müssten und damit auch der Hbf. entsprechrend entlastet würde. Hierzu muss der Deutzer Bahnhof ertüchtigt werden, was teilweise schon geschehen ist.
- Um dies umsetzen zu können, muss eine praktikable, schnelle Verbindung für umsteigende Reisende zwischen den Terminals her. Über das Wie wurde bereits viel diskutiert. Ein Königsweg ist aber noch nicht gefunden.
- Habe ich dich richtig verstanden, dass du den Hbf. durch ein neues Gebäude ersetzen möchtest? Das habe ich hoffentlich falsch interpretiert.
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Alt 17.03.10, 06:39   #25
klausfeisel
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@Citysurfer:

Naja, also die Fassade des Haupteingangs ist rein optisch wirklich nicht gerade die Schönste, da wäre es meiner Meinung nicht schade, die neu zu gestalten bzw. abzureißen...
Aber der Rest des Bahnhofs (vor allem die Bahnsteigüberdachung) ist meiner Meinung nach durchaus erhaltenswert! Ganz davon abgesehen steht die doch eh unter Denkmalschutz, oder?
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Alt 17.03.10, 07:53   #26
ottcgn1
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Was - meiner Meinung nach - von der Idee des Ingenieurs Rolf Wörzberger realistisch übrig bleibt, ist der Vorschlag der Schaffung einer zweiten Ebene innerhalb der Hohenzollernbrücke, die ein Transitsystem aufnehmen kann. Gestaltet man dieses aus Glas und Stahl, optisch zurückhaltend, könnte ich mir durchaus vorstellen, hier einen Mittelweg zu finden, die stadtraumverträglich und effizient ist.

Dieses "eingebaute" Transitsystem muss nicht notwendigerweise ein Laufband, dessen Zuverlässigkeit, Effizienz und Barrierefreiheit auf über einem Kilometer Länge in begründetem Zweifel steht, sondern könnte auch eine Monorail oder ein PRT-System sein - zuzmal zwischen den Bahnhöfen Zwischenstopps ausscheiden.

Ein durchaus anregender Gedanke. Fraglich wäre die Platzierung und Gestaltung der "Bahnhöfe in den Bahnhöfen".
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Alt 17.03.10, 11:47   #27
Rheingeo
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Ich halte die aktuelle Debatte über das Zusammenlegen der beiden Bahnhöfe zu einem "Großbahnhof" mithilfe eines People-Movers für weitestgehend unnötig.
Bereits seit Jahren liegen die Pläne für einen großzügigen Umbau des Bahnhofs Messe/Deutz bereit. Dazu müsste dann auch der Ausbau der Bahnsteige in Deutz Hoch gehören (Ausbau auf 11 Bahnsteiggleise). Das würde auch bedeuten, dass der Bahnhof Messe/Deutz faktisch zum neuen Hauptbahnhof werden könnte. Dies würde sich aus mehreren Gründen anbieten:
Zum einen müssen die Züge in/aus Richtung Ruhrgebiet und Frankfurt (Nord-Süd) nicht mehr den Rhein queren. Daraus ergibt sich eine Fahrzeitersparniss. Zum anderen könnte durch den Umbau ein übergeordneter Umsteigeknotenpunkt zwischen Ost-West und Nord-Süd entstehen.
Im Bahnhof am Dom (Zentralbahnhof) würden dann im Fernverkehr nur noch die ICE-Linie nach Brüssel (Die entsprechende ICE Linie lässt sich auch im Bahnhof Messe/Deutz flügeln), der Thalys und die Züge nach/aus Bonn/Koblenz halten. Eine Erweiterung der Hohenzollernbrücke wird dann nicht mehr notwendig sein. Auch im Zuge des S-Bahn Westrings müsste die Hohenzollernbrücke keineswegs erweitert werden. Eine Umrüstung des Signalsystems auf der S-Bahn Stammstrecke könnte die Kapazität dieser wesentlich verbessern. Durch den S-Bahn Westring würde zudem der neue faktische Hauptbahnhof in Deutz aus allen Stadtteilen ebenso einfach zu erreichen sein wie der alte Hbf am Dom.
Die Debatte über den völlig unnötigen People-Mover würde dann absurd. Mir ist auch nicht klar wie man sich dieses System wirtschaftlich rechnen kann. Alleine der Parallelverkehr mit der S-Bahn und den Regionalbahnen scheint nicht wirtschaftlich zu funktionieren. Zudem stellt sich die Frage nach dem Träger der Betriebskosten. Die Stadt Köln kann sie nicht aufbringen, Der VRS könnte die notwendigen Betriebsmittel auch wesentlich besser einsetzten (Taktverdichtungen etc.) und die DB Netz wird sich da auf jeden fall nicht dran beteiligen. Kurz gesagt: Kann man knicken!

Selbst der Umbau des Bahnhofs Messe/Deutz ist mehr oder weniger eine Vision. In Zeiten der "Knappheit" in den Kassen von DB, Land und Bund, werden Investitionen, die über neue Beschilderungen hinausgehen, unwahrscheinlich.
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Alt 17.03.10, 20:10   #28
RebellHAI
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@ Citysurfer

1. Hauptsache man weiss was ich meine

2. Es ging mir eig. nicht um 2 HBFs sondern um einen 1 HBF dessen Schwerpunkte geteielt sind (Regional-S-Bahn und Internationialer Verkehr und S-Bahn und Fernverkehr.

3. Thats correct. So ein Moderner Shuttle wird ja von vielen hier Favorisiert. Von mir auch.

4. Die Front zur Domseite: Aufjedenfall. Gegen die Bahnhalle des HBF habe ich nix. Wohl aber gegen den Epochenlastigen Anbau (Gleis 8-11). Ich würde abre auch zugunsten eines Neubaus einen kompletten Abriss befürworten. Zumindest aber will ich die Epochenbahsteige.
Man bedenke: Wenn jetzt noch 2 Gleise dran kommen: Die werden wieder ganz anders gebaut sein. Das ist kein Zustand für den HBF.

Ich bin Grundsätzlich kein Fan von Denkmalschutz oder sowas. Es kommt immer eine Zeit wo man sagen muss: Das wars jetzt.
Wenn man dann teilweise sieht wie ein gebäude verkommt weil man nix dran machen kann weil es unter Denkmalschutz steht und links und Rechts Moderne Neubauten kommen und das Teil schön vor sich hin modert hört bei mir jedes Verständniss auf. Wenn jemand ein Altes Gebäude erhalten will sollte man es zumindest nicht vor aufwändigen Modernisierungen und deren Kosten scheuen. Das ist nämlich eines der Hauptgründe für das verwahrlosen vieleder "Denkmäler". Jetzt bin ich aber ein wenig abgeschweift.
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Alt 18.03.10, 11:40   #29
RebellHAI
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KSTA TV über die Dauerbaustelle "Deutzer Bahnhof"

http://www.ksta.de/portal/videos/ind...id=72293846001
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Alt 19.03.10, 11:20   #30
Baukunst
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RebellHai,

bei deiner Aussage
Zitat:
Ich bin Grundsätzlich kein Fan von Denkmalschutz oder sowas
ziehts mir ehrlich gesagt die Schuhe aus, weil Deine Argumentation nicht korrekt ist:
Zitat:
Wenn man dann teilweise sieht wie ein gebäude verkommt weil man nix dran machen kann weil es unter Denkmalschutz steht
Das stimmt so nicht. Sehr wohl kann man was machen, nur eben in Abstimmung mit dem Denkmalschutz. Was meinst Du, unter welchem Druck die Denkmalpfleger stehen. Jede Hundehütte muss heutzutage supereffizient Kohle abwerfen, da bleibt für sowas wie Denkmalschutz bei den Inverstoren kein Verständnis hängen. Ohne Denkmalschutz gäbe es bald überhaupt keine alte Architektur mehr. Deswegen sind die Denkmalpfleger zu vielen Kompromissen gezwungen. Zudem lassen sich Denkmäler sehr wohl wegreißen, nämlich dann, wenn die Untere Denkmalschutzbehörde, deren Dienstherr der Bürgermeister bzw. Landrat ist, es so will/ hinnimmt. Die sind die Exekutive!
Baukunst ist offline   Mit Zitat antworten
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