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Alt 05.01.11, 16:43   #1
LeipzigSO
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LeipzigSO sitzt schon auf dem ersten Ast
Leipzig: Hochhaus am Goerdelerring - ca. 100m - (in Planung)

Laut LVZ-Online liegt der Stadtverwaltung ein "glaubhaftes Konzept" eines Investors vor, der an der Ecke Goerdelerring / Ranstädter Steinweg ein 100 m hohes Hochhaus errichten möchte. Die Ratsversammlung wird am 19. Januar über das Projekt entscheiden.

Geplant ist an dieser Stelle bereits seit 90 Jahren ein Hochhaus. Zuletzt sollte in der DDR ein 22-geschossiges Gebäude realisiert werden. Für die Stadtverwaltung haben die Entwürfe aus der ersten Hälfte der 90er Jahre die größte Vorbildwirkung. Man beachte, dass diese Entwürfe sogar zwei nebeneinander stehende Türme vorsehen.

http://nachrichten.lvz-online.de/lei...s-a-68049.html

Also, mal ordentlich Daumen drücken, dass der Turm / die Türme gebaut werden !

Moderationshinweis Cowboy: Den Titel habe ich ein wenig abgeändert, so dass jetzt beispielsweise statt "in Planung" ein Fragezeichen hinter dem Vorhaben steht. Das Projekt ist m.E. noch zu unkonkret, um den Status "in Planung" dahinter zu schreiben. Dennoch war es richtig von dir, jetzt einen eigenen Thread zum Thema zu starten. Danke.
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Alt 05.01.11, 17:19   #2
stoney85
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stoney85 könnte bald berühmt werden
Hach, alle Jahre wieder ...

Hier gabs auch mal was drüber:http://www.forenfuchs.de/cgi/forense...=19&thread=238
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Alt 05.01.11, 17:52   #3
Abyssalon
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Abyssalon könnte bald berühmt werdenAbyssalon könnte bald berühmt werden
Das ist doch mal ein spannender Start ins neue Jahr. ^^ Ich hoffe allerdings, dass die Vorbildwirkung auf den Doppelturm an sich beschränkt ist, nicht auf die Art der Architektur, das wäre grauenvoll. Aber eine Chance für eine weitere Landmarke mit "einzigartiger" Shilouette ist es. Uniriese und Wintergartenhochhaus geben ja schon ein gewissen Niveau vor, ersterer durch die meines Erachtens recht ungewöhnliche Form, letzteres vor allem auch durch das Doppel-M. Hoffentlich entsteht was zeitgenössisches mit Stadtbezug , vllt. in Richtung organisch, und nichts Modernes.
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Alt 05.01.11, 18:04   #4
Ranger
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Ranger sitzt schon auf dem ersten Ast
wer soll denn in die ganze bürofläche rein? auch wenn ein namenhafte, seriöse invester es bauen will .... die hälfte vom uni-riesen steht doch auch noch frei? also entweder unister machts, oder leipzig müsste doch noch landeshauptstadt von mitteldeutschland werden ^^ da passen doch locker 1000 arbeitsplätze rein! oder 2000, wenns ne telefonzentrale werden soll.
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Alt 05.01.11, 19:04   #5
DaseBLN
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DaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiellDaseBLN ist essentiell
^ Die Bürofläche von Hochhäusern mittlerer Größe wird meist überschätzt (mean beachte die geringe Grundfläche), wenn man dann noch bedenkt, dass auch Wohnungen entstehen sollen, relativiert sich das Ganze schon. So konkret wie jetzt ist es ja seit 1994 nicht mehr gewesen, die Bauvoranfrage stammt laut einem im Dezember im Kaffeeklatsch geposteten LVZ-Bericht von einem westdeutschen Mittelständler. Es wäre also anzunehmen, dass man selber interessiert ist, dort auch Bürofläche zu nutzen.

Was die Form betrifft, würde ich eine Weiterführung der Grundstücksform, nämlich als spitzes oder spitz abgerundetes Gebäude, wohl der Zweiturmlösung vorziehen. Unabhängig davon ist, sofern sich das wirklich konkretisiert, auf einen hochkarätigen Wettbewerb zu hoffen, heute ist man im Hochhausbau m.E. weitaus ästhetischer Unterwegs als in den 80ern und 90ern, sowohl was moderne als auch was klassische Gebäude betrifft.
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Alt 05.01.11, 19:06   #6
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
War auch hier in Forum mal kurz Thema, nachdem die BILD am 24. und 25. November den Hochhausbau in den Ring warf: http://www.deutsches-architektur-for...826#post280826
Wenn da nun gleich ein Thread begonnen wurde, könnte man das doch zusammenlegen, oder?
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Alt 05.01.11, 21:13   #7
mfg_flo
 
Beiträge: n/a
Am besten würde an dieser Stelle der Entwurf vom Stadthaus Wettbewerb am Neuen Rathaus hinpassen, vergrößert auf 100m, das wäre doch ein Building.

MfG.: FLO
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Alt 06.01.11, 01:41   #8
Abyssalon
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Zitat:
Zitat von DaseBLN Beitrag anzeigen
Was die Form betrifft, würde ich eine Weiterführung der Grundstücksform, nämlich als spitzes oder spitz abgerundetes Gebäude, wohl der Zweiturmlösung vorziehen.
Zustimmung, aber das muss sich ja nicht ausschließen. Der Verlauf der Fluchten kann ja auch durch zwei Dreiecksprismen aufgenommen werden, deren Kanten sich an der Straßenecke fast treffen und in der Mitte eine Lücke lassen. Oder ein Gebäude liegt, vllt. nur bis zu einer bestimmten Höhe, ein bisschen vor dem anderen und die Lücke wird sozusagen von der Ecke weggeschoben, so dass das eine das andre z.T. umschließt und die Raumkanten so gewahrt bleiben...da gibts bestimmt viele Möglichkeiten ;o)
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Alt 06.01.11, 10:36   #9
Abyssalon
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Spannend ist sicherlich auch, wie damit zusammenhängend der noch zu öffnende Abschnitt des Pleißemühlgrabens einbezogen wird.
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Alt 06.01.11, 12:29   #10
DAvE LE
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Abyssalon - Der Verlauf der Fluchten kann ja auch durch zwei Dreiecksprismen aufgenommen werden, deren Kanten sich an der Straßenecke fast treffen und in der Mitte eine Lücke lassen. > Wenn ich mich recht entsinne, gab es einen Entwurf, vielleicht auch dieser, welcher wohl am bekanntesten sein dürfte (Blaubild), dort sollte in der Mitte der Pleißemühlgraben kommend vom Naundörfchen bzw. zwischen Hauptfeuerwache/IHK-Gebäude und 50er/60er-Jahre-Bau am Ranstädter Steinweg, unter dem erwähnten Steinweg zur Rosentalgasse/Naturkundemuseum fließen.

Die Hauptfeuerwache will jedoch weiterhin ihre Stellfläche im hinteren Teil behalten und machen es daher unmöglich, dort den Pleißemühlgraben wieder freizulegen. Alternative wäre, ihn direkt am Goerdelerring zum Naturkundemuseum zuführen. Auf jeden Fall wäre es nicht falsch, wenn beide Möglichkeiten eine Anlegestelle ans neue Hochhaus bekommen.

Spannend ist sicherlich auch, wie damit zusammenhängend der noch zu öffnende Abschnitt des Pleißemühlgrabens einbezogen wird. > siehe oben.
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Alt 06.01.11, 19:14   #11
stoney85
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Noch ein ausführliches Dokument von Seiten der Stadt zu diesem Thema:

http://notes.leipzig.de/appl/laura/w...2-anlage-4.pdf
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Alt 08.01.11, 20:23   #12
Südvorstadt
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Also ich weiss ja nicht, warum ihr alle so begeistert seid, so ein Riesengebäude an so exponierter Stelle da hin zu setzen, 100 m Höhe wäre doch viel zu hoch, das erschlägt doch alles in der Umgebung... max. 60/70 m wären dort akzeptabel. Überlegt mal, das WGH ist knapp 100 m, von Vorteil ist da der geringe Durchmesser, was am Goedellerring sicher nicht vom Investor realisiert wird. Ein Standort Prager Str., Leuschner-Platz oder Westplatz wäre sicher besser geeignet und hätte den Vorteil einer notwendigen Dezentralisierung der Kerninnenstadt.
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Alt 08.01.11, 21:19   #13
DaseBLN
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^ Erklaere uns doch bitte kurz, was an einer Dezentralisierung oder nennen wir es doch direkt Kannibalisierung der Kerninnenstadt erstrebenswert sein soll. Es gibt in Leipzig keinen anderen Standort, der so praedestiniert fuer eine Hoehendominante ist, nicht nur, weil damit die "Stadtkrone" rund um den Ring eine Erweiterung erfaehrt, sondern weil aufgrund der Weitlaeufigkeit der Strassenkreuzung ein solches Gebaeude an dieser Stelle ja gerade nicht erschlagend wirkt. Auch wuerde eine Hoehenreduzierung einer wie auch immer gearteten "Fettleibigkeit" des Gebaeudes nicht unbedingt abtraeglich sein, oder?
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Alt 09.01.11, 00:01   #14
Abyssalon
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Das wäre eine Problemstellung, die die Architekten lösen müssen. Durch eine elegante, wenig aufdringliche Formgebung, durch Staffelung, Fassadengliederung oder ähnliche Mittel ließe sich die wahrgenommene Masse reduzieren (wie z.B. bei den alten amerikanischen Hochhäusern z.T.). Wichtig ist, dass das Gebäude aus der Umgebung erwächst und nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Deshalb hoffe ich auch auf eine Steinfassade und harmonische Einbindung der Gebäudefluchten.
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Alt 09.01.11, 09:00   #15
DAvE LE
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@Abyssalon - Wichtig ist, dass das Gebäude aus der Umgebung erwächst und nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Deshalb hoffe ich auch auf eine Steinfassade und harmonische Einbindung der Gebäudefluchten. > Da gebe ich Dir recht. Das City-Hochhaus stellt ein aufgeschlagenes Buch dar, das Wintergartenhochhaus ist mit dem Messe-M (MusterMesse) aufgestellt und der Tower am Ranstädter Steinweg Ecke Goerdelerring könnte nun auch etwas Typisches für Leipzig darstellen. Entweder, wie Abyssalon schon andeutete, eine Steinfassade, welche historisch wirkt, oder irgendeinem Instrument nachgeahmt, um der Musikstadt Leipzig näher zukommen. Natürlich soll es am Ende nicht aussehen wie eine Geige
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