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Alt 27.02.18, 00:35   #11
Vulcanus
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Registriert seit: 09.02.2016
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Beiträge: 39
Vulcanus sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von mamamia Beitrag anzeigen
Derzeit beträgt meine Reisegeschwindigkeit morgens wie abends etwa 25 - 27 km/h.
Ein Tempolimit ist nicht problematisch, es geht um die Reisegeschwindigkeit.
Ein regelmäßiger Verkehrsfluss könnte sogar bei reduziertem Tempo letztendlich ein schnelleres Vorankommen ermöglichen.
Wichtig ist eine intelligente, aufkommenabhängige Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer.
Das ist sicher richtig. Wobei man die Verkehrsteilnehmer untereinander priorisieren muss. Stichwort "Vorrangschaltung" bei Bussen und Bahnen.

Wer regelmäßig mit der Rheinbahn unterwegs ist, weiß, was ich meine. Wie oft und wie lange etwa die Linie 704 auf einem vergleichsweise kurzen Streckenabschnitt zwischen Derendorf und Hbf anhalten muss, ist schon ein schlechter Witz. Manchmal muss die Bahn den Verkehr sämtlicher Parallel- und querender Straßen durchlassen, und das über mehrere Ampelphasen hinweg. So hat die Bahn an der Kreuzung Pempelforter-/Adlerstr. in beiden Richtungen nur wenige Sekunden Grün. Und muss nach Ankunft an der Kreuzung aus beiden Richtungen ca. 60 Sekunden warten, um überhaupt losfahren zu können. Aus diesem Grund kommt sie regelmäßig mehrere Minuten zu spät am Hbf an. Ich kann das aus eigener, häufiger Nutzung dieser Linie bestätigen.

Wo etwa läge das Problem, dass sich die Bahn einfach das Signal zum Weiterfahren selber "holen" könnte? An der oben von mir erwähnten Kreuzung der Linie 704 fahren pro Stunde in beiden Richtungen gerade einmal 12 Bahnen durch, also rein rechnerisch alle 5 Min. eine Bahn. Wäre es so schlimm, die Kreuzung alle 5 Minuten für ein paar Sekunden für die Straßenbahn "freizuschaufeln"?

Ähnliche Situationen gibt es im gesamten Schienennetz der Rheinbahn, auch auf der Berliner Allee. Nur Stop & Go für die gut gefüllten Straßenbahnen - ein schnelles Fortkommen ist absolut unmöglich. Dafür dürfen dann einige wenige (mit jeweils einer Person besetzten) Pkw-Abbieger aus Seitenstraßen wie der Bahn- oder Grünstraße ungehindert fahren.

Gleiches gilt für die Bahnlinien, die auf den Karolingerplatz zuführen, also aus der Brunnenstraße kommend oder aus der Heresbachstraße. Auch da schafft man es bis heute nicht (trotz nur geringem Autoverkehr an dieser Stelle), die Bahnen konsequent zu priorisieren. Selbst die Wehrhahnlinie muss öfter an den Ampeln warten und bummeln.

Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Irgendwo las ich, dass man dank intelligenter Vorrangschaltungen für die Bahnen 20-30% Fahrzeit einsparen könne. Aber Düsseldorf ist eben nach wie eine autohörige Stadt.
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