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Alt 28.07.15, 12:06   #31
Pumpernickel
 
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Zitat:
Zitat von DilbertMA Beitrag anzeigen
Sehe ich anders. Das alte Hochhaus war schon als es gebaut worden ist eine reine Egoprothese. Von der Flächennutzung war es alles andere als optimal.
Ein Hochhaus ist bzgl. Flächennutzung stets optimal. Oder meinst du etwa etwas die Geschossflächen? Es war ein Skelettbau mit Vorhangfassade, dementsprechend sind Umplanungen der Geschossflächen im Inneren, bis zu einem gewissen Grad freilich, baulich natürlich möglich. "Das Stahlbetonskelett mit gläsernen Mosaikvorhangfassaden ruht auf Piloten. Zwei hintereinander stehende, sich deckende, rechteckige Scheiben enthalten die Büroräume und sind durch einen verglasten Kern miteinander verbunden. Durch diese Anordnung wird die Verkehrsfläche auf ein Minimum reduziert." (https://de.wikipedia.org/wiki/Friedr...lhorn-Hochhaus), das klingt sogar eigentlich nach einer ziemlich (zeitlos) genialen Geschossflächenplanung.

Dazu stand es unter Denkmalschutz.

Offenbar hat man sich von der Aussicht auf einen neuen Skyscraper blenden lassen, ob man wohl dem Abriß trotz Denkmalschutz auch politisch zugestimmt hätte, wenn man gewusst hätte, dass damit "Arbeitsplatzabbau und Brachfläche durch die Hintertür" (Regent) verbunden wären und kein neuer Skyscraper kommt?
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Alt 28.07.15, 16:51   #32
DilbertMA
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DilbertMA befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zitat:
Ein Hochhaus ist bzgl. Flächennutzung stets optimal. Oder meinst du etwa etwas die Geschossflächen?
Ich formulier es mal direkter: Die Büros im alten Hochhaus waren k*cke geschnitten. Muss man vor Ort gesehen haben. Das ist natürlich nicht die Schuld des Typ Hochhaus an sich.

Zitat:
Dazu stand es unter Denkmalschutz.
Höhö, deswegen macht man ja einen Wettbewerb für das neue Hochhaus, damit die Stadt den Abriss des alten genehmigt.
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Alt 28.07.15, 20:53   #33
kato2k8
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Zitat:
Zitat von DilbertMA Beitrag anzeigen
Die Büros im alten Hochhaus waren k*cke geschnitten.
Ist immer relativ. Ich hab bei der BASF einiges an Büros gesehen und das Hochhaus (damals stands noch) war jetzt nicht besonders negativ - oder positiv - herausragend.
Das härteste waren für mich damals die "Büros" der im Lu-Teco untergebrachten BASF-Mitarbeiter. Dagegen wären praktisch sogar Cubicles positiv gewesen.

Zitat:
Zitat von tomcat Beitrag anzeigen
Stimmt, da hast du recht, die Stadt Lu braucht jeden Cent um neue Asylhotels zu bauen
Eher für Stadtboulevards mit städtebaulich fragwürdigem Wert und nicht vermarktbaren Neubauflächen außen rum...

Übrigens: Schon mal in der Wattstraße 107 gewesen? Ich schon. Auch in der besagten Halle.
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Alt 28.07.15, 23:21   #34
tomcat
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tomcat wird schon bald berühmt werdentomcat wird schon bald berühmt werden
Glaube mir kato2k8 ich bin auch kein Fan von dem Projekt Stadtstraße, ich habe allerdings Lu zwischenzeitlich komplett aufgegeben, die Stadt ist nicht mehr zu retten, weder Architektonisch noch von Ihrer Bevölkerungsstruktur... und nein, ich mag auch nicht in der Wattestraße leben auch wenn ich sie besagtes Areal nur vom vorbei Fahren mit dem Rad kenne. Eine Menschenwürdige Unterbringung im Jahr 2015 sieht sicher anders aus. Aber da wir hier ja nicht über die völlig verfehlte Einwanderungs- und Asyl Politik der Gutmenschen und ihrer Glaubenskrieger von der Lügenpresse sondern über Architektur sprechen wollen kann ich es daher leider nur zutiefst bedauern das die BASF Ihre Highrise Pläne erst mal auf Eis gelegt hat. Übrigens habe ich in diesem Gebäude mal gearbeitet und fahnde es wirklich toll, auch wenn es etwas beengt war, die Frühstück und Mittagspause im Bistro unter dem Himmel mit dieser furiosen Aussicht hat dann aber für sehr viel entschädigt. Nur das man den Worten von Frau Sukale nicht trauen kann hätte ja jeder schon nach Ihren ultra arroganten Auftritten als Deutsche Bahn Mitarbeiterin sich schon an 3 Fingern abzählen gekonnt....
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Alt 29.07.15, 11:49   #35
Pumpernickel
 
Beiträge: n/a
Na klar ist Ludwigshafen als "europäische, gewachsene Stadt" nicht mehr zu retten. Wie auch andere, die komplett durch Industrie und Auto-Nachkriegsmoderne geprägt wurden, vgl. Wolfsburg. Die einzige Chance, die solche Städte haben, ist damit offensiv umzugehen. Wenn schon Straßen und Betonklötze das Bild prägen, dann wenigstens gescheit. Dann wenigstens die stylische Autostadt Wolfsburg usw., dann wenigstens ein modernes Hochhaus als Wahrzeichen. Das schlechteste, was Ludwigshafen machen könnte, ist nun zum farblosen Gewerbegebiet-Village zu werden. Den Abriß hätte man sich nie aufschwatzen lassen dürfen, die Aufhebung des Denkmalschutz nie genehmigen dürfen. Wieviele Leitbauten hat denn Ludwigshafen sonst noch? BASF ist zudem so untrennbar mit Ludwigshafen verbunden wie VW mit Wolfsburg. Nun vergleicht mal das Verhältnis der beiden Unternehmen zu diesen beiden Städten. VW baut Landmarken, umgekehrt benennt Wolfsburg sich schon einmal aus Sympathie zu Golfsburg um. In Ludwigshafen wird einfach nur kalt gerechnet und dann ein stadtbildprägender Skyscraper auch mal nachträglich wieder sang und klanglos zur Disposition gestellt. Und man sollte meinen, dass ein Nettogewinn von über 5 Milliarden € alleine 2014 ausreichend ist, um aus der Portokasse auch so einen neuen Skyscraper zu finanzieren. Wenn man eine Stadt so prägt, ja vereinnahmt - und ein Chemiewerk hat ja mitnichten nur positive Auswirkungen - dann hat man auch eine gewisse Verantwortung, diesen Standort langfristig zu gestalten (und auch attraktiv zu halten, man will ja schließlich auch Personal vor Ort gewinnen und halten, die Bemühungen dafür sollten nicht am Werkstor enden).
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Alt 28.02.18, 08:32   #36
Marcus
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Marcus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Einen Ersatz für das Engelhorn-Hochhaus wird es wohl auf absehbare Zeit nicht geben: https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludw...horn-hochhaus/

Ich frage mich, warum sich die Stadtspitze so hat hinters Licht führen lassen und mit der BASF keinen öffentlich-rechtlichen Vertrag geschlossen hat: Die Stadt verpflichtet sich zur Erteilung der Abrissgenehmigung für das denkmalgeschützte Gebäude und im Gegenzug verpflichtet sich die BASF zu einem Neubau...

Weiter ist mir ein Rätsel, wie man sich hinsichtlich des Flächenbedarfs so verschätzen konnte. Sind außerhalb der Werksgeländes gegenwärtig eigentlich noch Flächen angemietet oder hat man alles mit dem Neubau neben der Brachfläche abgefangen?
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Alt 28.02.18, 14:06   #37
tomcat
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tomcat wird schon bald berühmt werdentomcat wird schon bald berühmt werden
Bei der BASF geht es nur um Kohle und das man den Aktionären möglichst hohe Gewinne ausschütten kann. Den Herrn Bock, der für diese Entscheidung verantwortlich ist interessiert das reichlich wenig ob Ludwigshafen ein Wahrzeichen hat oder nicht, den interessiert nur sein Bonus!!! Davon abgesehen ist der Ostwestfale, mehr muss man dazu nicht wissen um die Kleingeistigkeit die hinter alldem steckt richtig einzuordnen. Erfreulicher weise sind wir den aber bald los! Der Rest dieser Leute da im Vorstand sind meines wissen größtenteils auch keine Ludwigshafener, die haben keinen Bezug zu der Stadt die machen ihren Job, kassieren ihre völlig überzogenen Gehälter plus Boni und sind wie die Ex Vorstand, Frau Sukale die ja vollmundig versprochen hatte wir werden Ludwigshafen nicht enttäuschen nach dem Abriss des Engelhorn Hochhauses, dann auf nimmer wiedersehen verschwunden. Kein Mensch in diesem Vorstand hat also wirklich ein Interesse was für die Optik der Stadt zu tun.

Der damalige Stadtspitze um Frau Lohse kann man da eigentlich keinen Vorwurf machen, die sind und waren alle nur provenziale Kreisliga, gegen die Wirtschaftskapitäne da im Sold der BASF. Die waren mit so einer Situation, das nach der vollmundigen Ankündigung nichts mehr kommt völlig überfordert, nein die haben der BASF sogar noch das Filetstück am Rheinufer verkauft damit man dort die fehlenden Büros baut anstatt das Hochhaus. Dafür hat man sich dann auch noch feiern lassen für die Ansiedlung dort, statt vernünftiger weise hier Wohnungen zubauen. Der Tisch über den man gezogen wurde ist also noch wesentlich größer als du vermutest lieber Markus! Auf die Idee zu kommen und mal hochzurechenen wie viele Büros die BASF hat und wie viele sie braucht ist in den Ämtern der Stadtverwaltung keiner gekommen, diese Leute können nur Vorschrift, da ist nix mit eigenständig denken.

Richtig ist aber auch das die BASF in Ludwigshafen momentan keinen Bedarf an neuen Büros hat. Insofern kann man die Pläne mit dem Hochhaus eigentlich komplett add acta legen, da kommt nix mehr!
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Alt 28.02.18, 20:03   #38
kato2k8
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Zitat von Marcus Beitrag anzeigen
Sind außerhalb der Werksgeländes gegenwärtig eigentlich noch Flächen angemietet oder hat man alles mit dem Neubau neben der Brachfläche abgefangen?
Die BASF hat immer Flächen außerhalb des Werksgeländes angemietet oder angekauft für diverse Büros und Auslagerungen. Derzeit sind dies mit Büroflächen als langjährige Anmietungen oder Eigentum:
  • der Danziger Hof als Dauer-Außenstandort
  • die LU-Teco (Technologiepark hinter Bahnhof, für temporäre Sachen genutzte Flächen) in LU
  • eher neu die Pfalzgrafenstraße 1 und Rheinallee 20 in LU am Rheinufer Süd in LU
  • die Salzachstraße 17 (Ersatzanmietung Verwaltung) in MA-Neckarau
  • die Käfertaler Str. 256 (diverse Teile BASF Business Services, die 1700 Mitarbeiter vor Ort sind quer über MA/LU verteilt) in MA-Wohlgelegen
  • das Agrarzentrum Limburgerhof (wo es entgegen dem Namen durchaus bis zu 1000 Büroarbeitsplätze gibt)

Die vereinzelten Innenstadtanmietungen außerhalb des Danziger Hofs (z.B. rund um das Rathaus), bei denen oft nur wenige Dutzend Arbeitsplätze an einem Ort vorhanden waren, sowie (von einem schnellen Blick auf die Homepage) das Europahaus und die ehemaligen Benckiser-Gebäude - dort >500 Verwaltungsarbeitsplätze - quasi neben dem Danziger Hof wurden hingegen wohl aufgegeben bzw. wurden explizit im Werk bzw. in dem Neubau konzentriert.
kato2k8 ist offline   Mit Zitat antworten
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