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Alt 14.11.14, 11:00   #46
Wagahai
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Ein Konzerthaus mit 5.000er-Kapazität nicht frequentiert und nicht dicht bebaut?

Das musst Du mir erklären.

Wieviele Menschen arbeiten und wohnen denn in den Pariser Höfen?
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Alt 14.11.14, 11:44   #47
hfrik
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Ganz einfach, wie oft am Tag schägt so ein Konzerthaus die 5000 Personen je tag um? 0,1-0,2 mal? Also etwa so viel wie ein vergleichbar grosses Bürogebäude ohne nennenswerten Publikumsverkehr, nur eben mit alle paar tage oder Wochen einem grossen Andrang, dafür an anderen Tagen gähnende Leere. Weswegen so ein Teil an eine grössere S- oder Stadtbahnstation passt, wo dann mit wenigen Zügen die Personen hin/wegtransportiert werden können, aber für den Hbf ist das zu wenig - der hat so eine fequenz um 350.000 Personen, das Milaneo um 80.000 Personen, der Konzertsaal im Mittel so um 1000 Personen, ähnlich wie eine 0815 Schule.
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Alt 14.11.14, 14:01   #48
Wagahai
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http://m.liederhalle-stuttgart.de/ve...en/page/5.html

Also alle paar Wochen glaube ich nun nicht. Und das SWR-Megaorchester soll auch üben.

Milaneo rechnet mit Schnitt von 25.000 Besuchern pro Tag und in den Pariser Höfen sollte Tages-Frequenz von ca. 500 haben?
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Alt 14.11.14, 14:34   #49
hfrik
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Die Pariser Höfe mit ca. 2,5 Wegen je Person und Tag dürfte schon deutlich höher liegen. Beim Mega Orchester reden wir bei der Probe ja auch nur über 100 Leute, dann übt auch mal ein einsamer Starpianist, an anderen tagen sind mal 1000 Leute auf Veranstaltungen, an vollen tagen auch mal die ganzen 5000, das ist aber eben seltener.
Bei einer Veranstaltungshalle muss man darauf achten, dass der ÖV die Lastspitzen ab kann, aber für eine konstant hoe Frequenz reicht das eben eher nicht. Weswegen ein solcher Bau an der Mittnachtstrasse viel besser aufgehoben wäre - oder ergänzend in einem Bebauungsblock, der wirklich eine hohe Personenfrequenz hat - wie gesagt so eine Halle braucht keine Fenster.
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Alt 17.11.14, 15:19   #50
Ohlsen
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Konzerthalle für 5000 Besucher kostet ne ziemliche Stange Geld, warum sollte man die an dieser Stelle bauen? Nur mal so in die Runde gefragt. Wagahai du kritisierst z.B an anderer Stelle im Neckarpark den Bau des Sportbads (wenn ich mich recht erinnere). D.h. im Neckarpark öffentlicher Bau = schlecht, im Schlossgartenviertel öffentlicher Bau = gut?
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Alt 17.11.14, 17:13   #51
hfrik
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Nun, das ist noch einmal eine ganz andere Frage. Ich hätte da lieber das Nordkreuz statt Sportdbad und Konzerthalle, denn das sind beides sehr teure nice to have sachen für eine ganz kleine Minerheit die sowas interesseirt. Der ÖV dagegen geht alle an, und wird wiklich gebraucht - und hat im Gegensatz zu den Luxusproblemen in der Liederhalle wirkliche, dringend zu behebende Engpässe und Erweiterungsnotwendigkeiten.
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Alt 18.11.14, 09:17   #52
hfrik
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Für die Wagenhallen sind nun auf einmal auch 25 Millionen erforderlich - und für manche viiiiieeellll wichtiger als ein neues Stellwerk für die S-Bahn Stammstrecke - wir habens ja, und wozu braucht man ÖV? Dabei ist noch nicht mal geklärt, wer dort wirklich arbeitet, und wer das nur als Lagerhalle nutzt.
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Alt 19.11.14, 19:40   #53
Wagahai
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@Ohlsen
Konzerthalle für 5000 Besucher kostet ne ziemliche Stange Geld, warum sollte man die an dieser Stelle bauen?
Jedes größere Gebäude kostet Geld. Frage ist nur, ob das lohnt. Ein größeres, auch architektonisch anspruchsvolles und modernes Konzerthaus fände ich für Stuggi und den notwendigen Ausbau als Kulturstadt sehr reizvoll, und die Nachfrage ist offenbar vorhanden, siehe Artikel sowie die stets völlig ausgebuchte Liederhalle, sowie Porsche Arena.

Der Standort auf A2 ist auch goldrichtig, wegen der besten Verkehrsanbindung (gut, bei den Parkplätzen könnte es problematisch werden, dafür ist die Schiene grundsätzlich erstklassig), der guten Sichtbarkeit vor bzw. hinter dem Bonatzbau und künftig traumhaft am Schlossgarten gelegen. Gleichzeitig wäre eine Kultureinrichtung an dieser Stelle auch ein wunderbarer städtebaulicher Auftakt zu den neuen Vierteln (bei welchem sonst auf A2 wohl aber der Wohnungsbau seinen Schwerpunkt haben wird), welcher für einen belebenden Nutzungsmix sorgen kann. Und war nicht gerade von den S21-Gegnern stets kritisiert worden, dass die neuen S21-Viertel "tote" Büro- und Bankenviertel würden, wo Kultur keinen Platz habe? Nun will man nach der zuerst von denselben Neinsagern vehementst als hässlichen, angeblich völlig abgelegenen, von den Bürgern als "Bücherknast" verhasst kritisierten Bib21 (heute will es fast keiner gewesen sein), mit einem möglichen Konzerthaus einen weiteren Kulturbau schaffen, das ist dann aber auch nicht recht. Baut man auf A1, anders als ursprünglich vorgesehen verstärkt Wohnungen, sind das alles obszöne Bonzenwohnungen, sogar Luxuswohnungen im Hochhaus! - auch nicht recht. Bietet man mit dem Milaneo ausgiebige Einkaufs- und Gastroflächen (Du hattest Dich ja immer so beschwert, dass auch am Abend im Europaviertel tote Hose sei), die das Viertel beleben, da zu laut, keine Parkplätze, zu viel Konkurrenz zur Königstraße - auch nicht recht. Merkst Du was?

Wagahai du kritisierst z.B an anderer Stelle im Neckarpark den Bau des Sportbads (wenn ich mich recht erinnere). D.h. im Neckarpark öffentlicher Bau = schlecht, im Schlossgartenviertel öffentlicher Bau = gut?
Das sind nun auch wieder sehr seltsame Vergleiche. Beim Sportbad hat man einen Investor - der übrigens im Vertrauen auf die politische Verlässlichkeit schon etliche Millionen in die Planung gesteckt hat - kurzer Hand rausgekegelt für ein steuerfinanziertes Projekt, bei dem der Bedarf äußerst fragwürdig scheint (eine schwarze Null können wir wohl dort sicher nicht erwarten?), die erwarteten Zuschüsse falsch berechnet wurden, und und und. Bei der geringen Bauhöhe taugte der Bau nicht einmal als Lärmschutz, welchen die eigentlich dort vorgesehenen Gewerbebauten ursprünglich auch darstellen sollten, um die geplante Aufsiedlung zum Cannstatter Bahnhof nicht zu gefährden. Alles in allem eine ziemliche Pleite, mit offenem Ausgang, langsam wird das bei diesem Stadtrat mit leider auch entsprechend unfähiger Führung zur Routine (siehe auch Villa Berg, Eiermann-Campus). Die Antwort auf Deine Frage daher: Ja.

Ich hoffe sehr, dass wir spätestens nach 2021 hier ein besseres Personal bekommen.
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Alt 19.11.14, 20:12   #54
Ohlsen
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Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
@Ohlsen
Jedes größere Gebäude kostet Geld. Frage ist nur, ob das lohnt. Ein größeres, auch architektonisch anspruchsvolles und modernes Konzerthaus fände ich für Stuggi und den notwendigen Ausbau als Kulturstadt sehr reizvoll, und die Nachfrage ist offenbar vorhanden, siehe Artikel sowie die stets völlig ausgebuchte Liederhalle.
Damit hab ich kein Problem, aber bei der Haushaltslage in Stuttgart (z.B. Renovierungskosten für andere kulturellen Einrichtungen z.B Oper > 100 Mio. Euro) wird das wohl ne Fantasie bleiben. Ausser die CDU sammelt bei ihren Mitgliedern ;-). Meiner Meinung nach gibts andere Baustellen in Stuttgart was die Kultur angeht.

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Und war nicht gerade von den S21-Gegnern stets kritisiert worden, dass die neuen S21-Viertel "tote" Büro- und Bankenviertel würden, wo Kultur keinen Platz habe?
Nun ja ich finds immer noch tot mich ziehts da nicht hin, und ob ne Konzerthalle ab 2030 dort ist ändert ja kaum was an der jetzigen Situation.

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Nun will man nach der zuerst von denselben Neinsagern vehementst als hässlichen, angeblich völlig abgelegenen, von den Bürgern als "Bücherknast" verhasst kritisierten Bib21 (heute will es fast keiner gewesen sein)...
Auch die find ich von aussen immer noch ziemlich unansehnlich, innen ganz nett, aber z.B. die Dachterrasse is n witz. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Bietet man mit dem Milaneo ausgiebige Einkaufs- und Gastroflächen (Du hattest Dich ja immer so beschwert, dass auch am Abend im Europaviertel tote Hose sei), die das Viertel beleben...
Echt is da jetzt nach 20h richtig was los?

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Beim Sportbad hat man einen Investor - der übrigens im Vertrauen auf die politische Verlässlichkeit schon etliche Millionen in die Planung gesteckt hat
hast du ne Quelle für die etlichen Millionen?

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
...kurzer Hand rausgekegelt für ein steuerfinanziertes Projekt, bei dem der Bedarf äußerst fragwürdig scheint (eine schwarze Null können wir wohl dort sicher nicht erwarten?),
kann man die schwarze Null bei nem Konzerthaus erwarten, wage ich zu bezweifeln? das sportbad wäre z.B. sinnvoll als Ersatz der maroden Traglufthalle, bundesligawasserballer, olympiastandort stuttgart (d.h trainingsbedingungen) etc.

im übrigen sind da inzwischen alle Stadträte dafür, da stehst du mit deiner Meinung auf weiter Flur allein ;-)
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Alt 19.11.14, 21:17   #55
Wagahai
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Damit hab ich kein Problem, aber bei der Haushaltslage in Stuttgart (z.B. Renovierungskosten für andere kulturellen Einrichtungen z.B Oper > 100 Mio. Euro) wird das wohl ne Fantasie bleiben. Ausser die CDU sammelt bei ihren Mitgliedern ;-).
Also, wenn die Hamburger 68 Mio. EUR für die Elbphilharmonie über Spenden hereinholen konnten ...

Nein, deswegen plädiere ich, wenn überhaupt für eine Mischfinanzierung, Stadt/Land/SWR, s.o.

Meiner Meinung nach gibts andere Baustellen in Stuttgart was die Kultur angeht.
Das sagt man eben immer, das übliche Tauziehen um öffentliche Gelder. Prioritäten setzen.

Nun ja ich finds immer noch tot mich ziehts da nicht hin, und ob ne Konzerthalle ab 2030 dort ist ändert ja kaum was an der jetzigen Situation.
Während Du nur im heute und morgen lebst (was Du gerne darfst) und offenbar auch überzeugter Kulturbanause bist, denke ich eben noch ein Stückchen weiter, Stichworte: Nachhaltigkeit, Standortwettbewerb, Weichenstellungen für künftige Entwicklungen über 2030 hinaus

Auch die find ich von aussen immer noch ziemlich unansehnlich, innen ganz nett, aber z.B. die Dachterrasse is n witz. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.
Kann man bei 2,7 Mio. Besuchern (Jahr 2013) und verschiedenen Auszeichnungen in kürzester Zeit eigentlich nicht von einem klitzkleinen Erfolg sprechen?

Echt is da jetzt nach 20h richtig was los?
Ich war sogar letztens sehr überrascht, dass mittwochs (!) auf dem Mailänder Platz jede Menge los war. Da kann so manches Plätzle in der City einpacken.

hast du ne Quelle für die etlichen Millionen?
Ich hatte es tatsächlich wohl falsch in Erinnerung (außer, dass in einem der Artikel von den Gesamtentwicklungskosten für das patentierte Konzept, oder von den Planungskosten auch für die anderen Standorte die Rede gewesen sein kann), gut, dass es Dich gibt: Es soll jedenfalls in Stuttgart ein "nicht kleiner sechsstelliger Betrag" gewesen sein, allein 150.000 für PR-Material, d.h. wohl so etwas um eine 1/2 Mio. EUR. Eine Schadensersatzklage gegen die Stadt wird offenbar vorbereitet.

Quelle: StN-Online

kann man die schwarze Null bei nem Konzerthaus erwarten, wage ich zu bezweifeln? das sportbad wäre z.B. sinnvoll als Ersatz der maroden Traglufthalle, bundesligawasserballer, olympiastandort stuttgart (d.h trainingsbedingungen) etc.
Keine Ahnung, scheint mir aber wesentlich wahrscheinlicher als bei einem Schwimmbad mit 4,10 EUR (?) Eintritt?

im übrigen sind da inzwischen alle Stadträte dafür, da stehst du mit deiner Meinung auf weiter Flur allein ;-)
Ich sagte doch, dass ich meine - zugegebenermaßen in den letzten Jahren deutlich dezimierte - kleine Hoffnung auf die nächste Politikergeneration setze. Die jetzige ist für die Katz.
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Alt 20.11.14, 09:51   #56
hfrik
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Wagahai, also die Konzerhalle dürfte ne dreistellige Anfangsinvestition kosten, danach jährlich nen soliden zweistelligen Millionenbetrag, und wäre im A2 Bereich völlig neben der Kapp. Porsche-Arena, Liederhalle, Schlayerhalle etc liegen alle nicht am Schlossplatz und nicht am Hauptbahnhof, ssondern an weiteren ÖV-Knoten, und das aus gutem Grund - der gemittelte Verkehr einer solchen Halle ist halt gering, die meiste Zeit isd da tote Hose drumrum, aber ab und Zu gibts für je 30 Min extreme Verkehrsspitzen. Da Du dort nur wegen dieser Verkehrsspitzen hinkommst, fällt Dir die tote Hose sonst nicht auf.
Städtebaulich zählt aber die absolute jährliche Zahl der PErsonenbewegungen, und da liefe eine solche Halle unter "ferner liefen", da liegen voele Verwaltungsbüros dann noch vorne in Relation zu ihrer Fläche.
Ergo wenn dann an die Mittnachsstrasse, so wie die Liederhalle am Berliner Platz liegt.
Und bei der Priorität der Mittelverwendung, liegt so eine Konzerthalle eben weit, weit hinten in der Liste der Prioritäten, solange wirklich wichtige Projekte wie das Nordkreuz und S-Bahn auf der Panuramabahn nicht durchfinanziert sind, gehören solche SPassprojekte wie die Konzerthalle oder Wagenhallen runter von der Tagesordnung. Erst muss man mal wieder den riesen Rückstand bei den Pflichtaufgaben abarbeiten, nachdem man sich 30 ajhre nur noch überwiegend dem Spassbereich gewidmet hat.
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Alt 20.11.14, 12:58   #57
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Zitat:
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[I]
Also, wenn die Hamburger 68 Mio. EUR für die Elbphilharmonie über Spenden hereinholen konnten ...
Ich sag ja bei der CDU sammeln ;-)

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Nein, deswegen plädiere ich, wenn überhaupt für eine Mischfinanzierung, Stadt/Land/SWR, s.o.
Wie hfrik schon schreibt es gibt da wohl echt wichtigeres

Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Nun ja ich finds immer noch tot mich ziehts da nicht hin, und ob ne Konzerthalle ab 2030 dort ist ändert ja kaum was an der jetzigen Situation.
Während Du nur im heute und morgen lebst (was Du gerne darfst) und offenbar auch überzeugter Kulturbanause bist, denke ich eben noch ein Stückchen weiter, Stichworte: Nachhaltigkeit, Standortwettbewerb, Weichenstellungen für künftige Entwicklungen über 2030 hinaus
Nun ja die Stuttgarter "Hochkultur" ist ja relativ gut aufgestellt zumindest im deutschlandweiten vergleich. Wo es eher mangelt sind Nischen für die Subkultur. und gerade die Subkultur ist eben interessant für die jungen uniabsolventen die der daimler bosch etc. so gerne nach stuttgart lotst. Stichworte: Nachhaltigkeit, Standortwettbewerb etc. ;-). Für die kosten von so ner philharmonie kann man locker die nächsten jahrzehnte diverse andere kulturellen Projekte fördern.

Zitat:
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Kann man bei 2,7 Mio. Besuchern (Jahr 2013) und verschiedenen Auszeichnungen in kürzester Zeit eigentlich nicht von einem klitzkleinen Erfolg sprechen?
Doch klar ist sogar ein wirklicher erfolg. Wie gesagt mir gefällt die Aussenansicht halt nicht.

Zitat:
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Echt is da jetzt nach 20h richtig was los?
Ich war sogar letztens sehr überrascht, dass mittwochs (!) auf dem Mailänder Platz jede Menge los war. Da kann so manches Plätzle in der City einpacken.
um wieviel uhr denn? direkt nach ladenschluss ;-) ?

Zitat:
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kann man die schwarze Null bei nem Konzerthaus erwarten, wage ich zu bezweifeln? das sportbad wäre z.B. sinnvoll als Ersatz der maroden Traglufthalle, bundesligawasserballer, olympiastandort stuttgart (d.h trainingsbedingungen) etc.
Keine Ahnung, scheint mir aber wesentlich wahrscheinlicher als bei einem Schwimmbad mit 4,10 EUR (?) Eintritt?
naja das sportbad wird die traglufthalle ersetzen + das veraltete Stadtbad Cannstatt von daher ist das schon irgendwie wirtschaftlich oder? Was ersetzt denn die Philharmonie?

Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de
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Alt 20.11.14, 23:30   #58
Wagahai
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Ich sag ja bei der CDU sammeln ;-)
 HH ist doch die SPD-Hochburg, absolute Mehrheit.

In BW bzw. Stuggi gilt, dass Grünenwähler die betuchten HHLer sind, so dass diese hier doch besonders spendierfreudig sein sollten.

Wie hfrik schon schreibt es gibt da wohl echt wichtigeres
Wie ich schon schrieb, richtige Prioritäten setzen. Ich brauche kein Nordkreuz, auch keine Panoramabahn

Nun ja die Stuttgarter "Hochkultur" ist ja relativ gut aufgestellt zumindest im deutschlandweiten vergleich.
Das meint man allerdings nur in Stuggi selbst, das ist ja gerade das Trugbild.

Wo es eher mangelt sind Nischen für die Subkultur. und gerade die Subkultur ist eben interessant für die jungen uniabsolventen die der daimler bosch etc. so gerne nach stuttgart lotst.
Wäre mir neu, dass potenzielle Daimler- und Bosch-Aspiranten besonderen Wert auf sog. Subkultur legten. Ehrlich gesagt, habe ich solche noch nie getroffen. Eher sind "Subkulturfreunde" bei Irgendwasmitmedien-Leuten häufiger anzutreffen oder aber in der Künstlerszene selbst. Ulkig finde ich allerdings immer, dass die doch angeblich so freigeistige und obrigkeitsferne Szene immer konsequent nach dem Staat schreit. Daher relativiert sich der Begriff "Subkultur" für mich immer etwas, was nicht heißt, dass ich die Vielfalt der kulturellen Betätigung ablehne, ganz im Gegenteil. Ich habe nur etwas Bedenken gegen die Stereotype, die da gerne aufgebaut wird.

Für die kosten von so ner philharmonie kann man locker die nächsten jahrzehnte diverse andere kulturellen Projekte fördern.
Dann doch lieber das Geld für Bildungsprojekte in Afrika ausgeben. Ist viel wichtiger.

Doch klar ist sogar ein wirklicher erfolg.
Dann sind wir uns ja einig.

Echt is da jetzt nach 20h richtig was los?
Ich war zuletzt vor Wochen gegen 22 Uhr im bekannten Burger-Laden zum Mailänder Platz hin und da war schon was los. Aber dank unserer großstädtisch-urbanen Verwaltung ist grds. um 23 Uhr wohl Schluss. Wie ich sagte, tut/unterlässt Fritzle ja alles, nur um das Kafka-Viertel zu sabotieren

naja das sportbad wird die traglufthalle ersetzen + das veraltete Stadtbad Cannstatt von daher ist das schon irgendwie wirtschaftlich oder?
Warum sollte das wirtschaftlich sein? Bei Einnahmen um die 4,10 EUR pro Person sehe ich keinerlei "wirtschaftlichen" Ansatz. Was passiert denn mit den alten Bädern? Dass sich die Herren und Damen im Artikel ausgerechnet auf den offensichtlich verwirrten Herrn Geißler beziehen, ist natürlich die Krönung.

Was ersetzt denn die Philharmonie?
Natürlich nichts, damit soll nur der Bedarf abgeschöpft werden, den es offenbar gibt, der aber mangels geeigneter Halle in Stuggi nicht befriedigt werden kann, s.o. Das ist doch gerade der Witz!

@hfrik
A2 Bereich völlig neben der Kapp.
Wo sind denn die Einnahmen bei Deiner Rechnung geblieben?

Porsche-Arena, Liederhalle, Schlayerhalle etc liegen alle nicht am Schlossplatz und nicht am Hauptbahnhof, ssondern an weiteren ÖV-Knoten, und das aus gutem Grund - der gemittelte Verkehr einer solchen Halle ist halt gering, die meiste Zeit isd da tote Hose drumrum, aber ab und Zu gibts für je 30 Min extreme Verkehrsspitzen.
Ich verstehe Deine Argumentation noch immer nicht. Wenn die Idee eines Konzerthauses am Hbf für Dich so völlig absurd ist - was macht dann eigentlich etwa das Freiburger Konzerthaus (bestuhlt größter Saal mit um die 1.800 Plätzen) direkt beim Hbf? Ähnlich in Dortmund oder Essen beim Hbf, allerdings auch mit "nur" ca. 2000 Plätzen.

Da Du dort nur wegen dieser Verkehrsspitzen hinkommst, fällt Dir die tote Hose sonst nicht auf.
Tote Hose verstehe ich nicht, warum soll das Haus nicht auch tagsüber für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden können (zumeist gibt es ja in solchen Komplexen daneben auch mehrere kleinere Säle, z.B. für Empfänge, Kongresse, Seminare etc., wir reden ja nicht von einem Fußballstadion)? Es gab ja seinerzeit auch die Idee, einen Teil des Lindenmuseums auf A2 unterzubringen. Tagungen, Ausstellungen, Gastronomie, da ist vieles vorstellbar.

Städtebaulich zählt aber die absolute jährliche Zahl der PErsonenbewegungen, und da liefe eine solche Halle unter "ferner liefen", da liegen voele Verwaltungsbüros dann noch vorne in Relation zu ihrer Fläche.
S.o.

Ergo wenn dann an die Mittnachsstrasse, so wie die Liederhalle am Berliner Platz liegt.
Was soll denn ein Konzerthaus an der Mittnachtstraße mitten im (reinen) Wohngebiet

An welche Fläche hättest Du denn gedacht?

Und bei der Priorität der Mittelverwendung, liegt so eine Konzerthalle eben weit, weit hinten in der Liste der Prioritäten
Machst Du die Liste? Wenn ja, einverstanden
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Alt 21.11.14, 08:59   #59
hans.maulwurf
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Zitat:
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[I]
Wäre mir neu, dass potenzielle Daimler- und Bosch-Aspiranten besonderen Wert auf sog. Subkultur legten. Ehrlich gesagt, habe ich solche noch nie getroffen.
Ich schon. Zwar keine Aspiranten mehr, trotzdem besteht ein Großteil meines (Stuttgarter) Bekanntenkreis aus teilweise hochbezahlten Daimler/Bosch-Mitarbeitern, und die schimpfen tatsächlich dass es gefühlt immer weniger Spielstätten fernab des Mainstreams im Kessel zu finden gibt.
Kammerspiel vs. Motor City Rock, Bier vs. Sekt-O, Chromglanz vs. siffige Patina.

Alles eine Frage des Blickwinkels bzw. Umfelds, wir brauchen keine Neckarphilharmonie.
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alle Bilder sind, soweit nicht anders angegeben, von mir.
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Alt 21.11.14, 09:11   #60
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Eben, keine Aspiranten mehr. Dass bereits etablierte Mitarbeiter mittleren Alters (Midlife Crisis) oft auf Teufel komm raus ihren zweiten Frühling erleben wollen (Lederjacke, Harley, Pogo, AC/DC), ist bekannt

Aber die sind ja schon in Stuggi.

Ich will auch keine "Neckarphilharmonie" (klingt ja fast so schlimm wie Neckarstadion), sondern eine "Schlossgartenphilharmonie"!
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