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Alt 10.06.03, 19:19   #1
BMXican
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ps. mir gefällt am besten der entwurf aus amsterdam
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Alt 10.06.03, 19:31   #2
Isek
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Isek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiellIsek ist essentiell
schließ mich an: auf den ersten blick sind die holländer voran.
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Alt 10.06.03, 19:35   #3
BMXican
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ich finde es interessant, dass sich viele (auch der gewinner) für zwei grosse hochhäuser an der südseite des geländes entschieden haben - bis jetzt war immer nur von einem hochhaus bis 144m die rede (sowie ein paar höheren gebäuden an der bockenheimer warte, die auch teilweise in den entwürfen zu sehen sind).
wenn nummer 1 wirklich so gebaut wird, dann wird ein netter cluster entstehen (zuammen mit dem marriott und dem g.-l.-hochhaus
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Alt 10.06.03, 19:35   #4
Bewacher
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
mir gefällt am besten der entwurf aus amsterdam
...den ich für geradezu grotesk halte - bei der Arbeit, die den 1. Preis gewonnen hat, gibt es eine klare städtische Struktur der Blockrandbebauung, gut umrissene Plätze und ein paar ergänzende Höhendominanten - eine gesunde Mischung halt.
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Alt 10.06.03, 19:41   #5
BMXican
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die niederländer haben genauso blockrandbebauung, wie die meisten entwürfe - genauso wie gut umrissene plätze, die dem entwurf eine "klare städtische struktur" verleihen - man muss nur details beachten.

es hat, wie immer, der gewöhlichste entwurf gewonnen. in deutschland scheut man sich eben, mal was anderes zu bauen. der holländische entwurf erinnert mich stark an die neuesten projekte aus den haag, rotterdam oder amsterdam - beide gehören zu den architektonisch schönsten und abwechslungsreichsten modernen städten europas
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Alt 10.06.03, 19:50   #6
el mariachi
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el mariachi ist einfach richtig nettel mariachi ist einfach richtig nettel mariachi ist einfach richtig nettel mariachi ist einfach richtig nettel mariachi ist einfach richtig nett
Mir gefällt der Siegerentwurf am besten, eine schöne Blockrandstruktur, die Höhen und Struktur des Westends aufgreift, und an der Südseite eine neue städtebauliche Dominante.
__________________
Einförmigkeit ist ein Beleg mangelnder Phantasie, der Spiessigkeit und schlimmstenfalls ein Siegel der Sklaverei.
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Alt 10.06.03, 20:04   #7
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
die niederländer haben genauso blockrandbebauung, wie die meisten entwürfe - genauso wie gut umrissene plätze, die dem entwurf eine "klare städtische struktur" verleihen - man muss nur details beachten.
Beim Beachten der Details sieht man deutlich, daß man in einem Stadtteil nach den Amsterdamern kaum städtisches Gefühl gehabt hätte - ein "Platz" zwischen schlecht proportionierten "Hochhäusern" (weder wirklich hoch noch was anderes) würde wie in allen diesen Ost-Plattenbausiedlungen wirken. Die Sieger integrieren HH's viel besser (dank Sockeln) in die Blockrandstruktur.

Zitat:
es hat, wie immer, der gewöhlichste entwurf gewonnen. in deutschland scheut man sich eben, mal was anderes zu bauen.
Wie gesagt - dieser "Ungewöhnlichkeit" hat man noch in der Ex-DDR genügend.
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Alt 10.06.03, 20:07   #8
BMXican
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dass du ein modernes hochhaus mit einem plattenbau vergleichst, weil es keinen sockel hat, wundert mich nicht


ps. ich persönlich habe wenig gegen entwurf 1, aber andere entwürfe sind meiner meinung nach interessanter, zum glück lässt sich über geschmack nicht streiten

Geändert von BMXican (10.06.03 um 20:09 Uhr)
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Alt 10.06.03, 20:24   #9
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
dass du ein modernes hochhaus mit einem plattenbau vergleichst, weil es keinen sockel hat, wundert mich nicht
Ach, plumpes Herumpolemisieren wundert hier auch nicht mehr... Bekanntlich mag ich HH's erst bei Proportionen H:L/B von etwa mindestens 2:1 - und lieber in eine Stadtstruktur integrierte (wie etwa Galileo ). Die Klein-HH's der Amsterdamer erfüllen diese Prämissen nicht - genausowenig wie die "architektonische" Produktion im Osten.

PS. Würde man vielleicht endlich damit aufhören, das Wort "modern" als plumpe Polemik zu mißbrauchen? Es könnte immer verwendet werden: Auch ich könnte schreiben, eine gewachsene städtische Struktur (wie beim 1. Preis) wäre MODERNER!
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Alt 10.06.03, 21:20   #10
Schmittchen
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Der Siegerentwurf ist gut, jedoch missfällt die Bebauung südlich des Bockenheimer Depots (rechts oben). Die Zweitplatzierten wollen hier gar einen aufgeständerten, das Depot vollkommen verdeckenden L-förmigen Kasten!! Dieser Platz sollte frei bleiben, was immerhin z.B. Raumkoeln und Lechner+Lechner auch so sehen.

Gut beim Siegerentwurf ist, dass der Bockenheimer Warte nicht nur Raum gelassen wird, sondern diese wesentlicher Bestandteil einer neu zu schaffenden Sichtachse in Nord-Süd-Richtung werden soll. Andere Entwürfe sehen eine Bebauung vor, die der Warte viel zu nahe kommt.

Der niederländische Entwurf ist furchterregend.
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Alt 11.06.03, 09:30   #11
Schmittchen
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Aus der heutigen Frankfurter Rundschau:


Zitat:
Statt der Uni Hochhäuser, Wohnen und ein Grünzug

Freiburger Büro gewinnt städtebaulichen Wettbewerb / Hoffen auf "vernünftige" Grundstückspreise

Frankfurt ganz neu rund um die Bockenheimer Warte: Der städtebauliche Wettbewerb für fast 17 Hektar Fläche des heutigen Universitätsgeländes ist entschieden. Ein Hochhaus-Pulk nahe der Messe, viele mächtige Blocks und ein Grünzug im Verlauf der früheren Landwehr prägen das Modell. Den geschützten Kramer-Bauten gibt das Land wohl keine Zukunft mehr.

Von Claudia Michels

Ein Freiburger Architekturbüro, Borgards Piribauer Freie Architekten, hat den vom Land Hessen ausgeschriebenen Wettbewerb, an dem sich 213 Büros beteiligt haben, für sich entschieden. Denn die Universität wird Bockenheim Richtung Westend-Campus verlassen. Nun war eine Volumen-Studie gesucht, ein Modell, das aufzeigt, wie die geforderten Massen von 350 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche verteilt werden können. Das Volumen, zu 70 Prozent zum Arbeiten, zu 30 Prozent zum Wohnen, hatten Stadt Frankfurt und Land Hessen für die Grundstücke miteinander ausgehandelt.

"Mit Begeisterung ist das Projekt zu schultern", sagte der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar am Dienstag bei der Pressekonferenz in der Universität. Man werde sich aber nicht von Investoren unter Druck setzen lassen zu vermarkten, solange die Grundstückspreise im Keller sind: "Zur Not warten wir noch." Universitäts-Präsident Rudolf Steinberg wünschte sich aber: "Zur 100-Jahr-Feier der Universität im Jahr 2014 soll das Wesentliche angepackt sein."
Das Konzept ist, die Grundstückserlöse einzusetzen, um die neue Universität hinter dem IG-Farben-Gebäude im Westend auszubauen. Juristen und Wirtschaftswissenschaftler sollen Bockenheim als Nächste verlassen. Weil er dafür zu sorgen habe, "dass vernünftige Preise erzielt werden", sprach sich Weimar ("Jetzt reden wir mal nicht esoterisch hier rum") dagegen aus, die als Denkmale geschützten Bauten des Universitätsbaumeisters Ferdinand Kramer zu erhalten. Es geht etwa um die Stadt- und Universitätsbibliothek, das Philosophikum (Gräfstraße), die Pharmazie, aber auch das Studentenhaus (Jügelstraße) - Adressen, die laut Weimar "zu Denkmalen hochstilisiert" würden. Oberbürgermeisterin Petra Roth stützte den Minister: "Mir gefällt diese offene Aussage."
Die zur Entwicklung anstehenden Areale der Uni Bockenheim liegen entlang einem breiten Streifen westlich der Senckenberganlage, zwischen Messegelände und Sophienstraße. Unstrittig ist es, das alte Uni-Hauptgebäude, das Senckenberg-Museum, den Sitz des Physikalischen Vereins und das Bockenheimer Depot zu erhalten. Über letzteres besteht noch bis 2010 ein Mietvertrag mit der Stadt, die aber die Nutzer, das TAT und das Ballett, gerade abwickelt. Im städtebaulichen Modell der Freiburger ist das Depot von drei Seiten zugebaut; nur der Blick auf das große Zugangsportal bliebe frei.

Für alle Beteiligten war das Bestechende am preisgekrönten Entwurf jener 600 Meter lange grüne Gürtel an der Westseite der Flächen, im Verlauf der früheren Landwehr. Die Grünanlage zwischen dem alten Bockenheim und dem Entwicklungsgebiet soll um die Warte herum zu einem Stadtteilmittelpunkt werden. Die Höhe der vorgeschlagenen, in vier Quartiere eingeteilten Wohn- und Gewerbeblocks bis zu 22 Meter (sieben Geschosse) ließ bei einigen in der Jury Unzufriedenheit zurück. "Das sind keine Bockenheimer Höfe", hieß es am Rande. Auch der Umgang mit den Uni-Gebäuden der 50er Jahre ist strittig. Haus für Haus sei jetzt der Bestand zu prüfen, sagte Staatssekretär Joachim-Felix Leonhard (Wissenschaftsministerium).
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Copyright © Frankfurter Rundschau 2003
Dokument erstellt am 11.06.2003 um 00:01:34 Uhr
Erscheinungsdatum 11.06.2003 | Ausgabe: R | Seite: 23
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Aha. Die neue Sichtachse soll den Verlauf der früheren Landwehr wiedergeben. Leider scheint der Abriss der tristen 50-Jahre-Bebauung nicht unumstritten; hoffentlich wird über die Umbauung des Bockenheimer Depots auch geredet werden.

Der Siegerentwurf sieht offenbar auch den Abriss der nach Westen weisenden Seitenflügel (nach dem ersten Querbau) des Senckenberg-Museums vor. Ist das denn notwendig?
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Alt 11.06.03, 09:40   #12
pete
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pete könnte bald berühmt werden
ich weiß warum die holländer nicht gewonnen haben. wenn ich mich recht erinnere, war eine vorgabe, daß die kleinen häuser ganz links (weiß nicht wie die strasse heißt, ggnüber marriott) erhalten bleiben sollen. alle haben sich dran gehalten, nur die holländer haben dort einen neubau hingesetzt
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Alt 11.06.03, 09:45   #13
Schmittchen
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Hier ein Foto des Seitenflügels:



In der Bildmitte rechts ist das Senckenberg-Museum zu sehen, das selbstverständlich erhalten bleibt. Der Seitenflügel, der nach dem Siegerentwurf abzureissen wäre, schließt sich unten links an den Querbau an.

Erhalten bleibt jedenfalls die rechte Seite der Zeile darüber mit dem alten Uni-Hauptgebäude und die Zeile darunter mit dem Physikalischen Vereins, ebenfalls rechts.
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Alt 11.06.03, 10:43   #14
Schmittchen
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Dort, wo heute der AfE-Turm steht, sollen nach dem Siegerentwurf drei Hochhäuser entstehen. Das höchste soll 36 Geschosse erhalten und immerhin 144 Meter hoch werden, die beiden anderen 21 und 15 Geschosse.

Hier noch ein Auszug aus der F.A.Z.:

Zitat:
"Der preisgekrönte Entwurf sieht vor, den Verlauf der alten Landwehr wiederaufzunehmen, und zwar als schmale Parkanlage in Nord-Süd-Richtung. Die Landwehr trennte früher die Stadt Frankfurt von Bockenheim, die Bockenheimer Warte zeugt noch heute von dieser alten Festungsanlage. Westlich der geplanten Parkanlage, entlang der Gräfstraße, soll eine siebengeschossige Wohnbebauung entstehen. Siebengeschossiger Geschoßwohnungsbau soll auch das Gebiet nördlich des Bockenheimer Depots dominieren. Das Depot selbst wird an drei Seiten von Gebäuden eng umstanden sein, nur die Eingangsseite wird vom Platz an der Warte aus frei sichtbar sein. Die Ecke von Bockenheimer Landstraße und Kennedyallee, an der heute noch die Stadt- und Universitätsbibliothek steht, soll durch ein vierzehngeschossiges Hochhaus akzentuiert werden.

Im südlich anschließenden Block zwischen Bockenheimer Landstraße und Mertonstraße sollen gewerbliche Gebäude konzentriert werden, in denen außer Büros beispielsweise auch Kaufhäuser, Fitneß-Studios und Veranstaltungsräume untergebracht werden könnten. Auch hier schlagen Borgards Piribauer eine siebengeschossige Bebauung vor, obwohl die Ausschreibung für den Wettbewerb eine Höhe von bis zu 50 Metern entlang der Senckenberganlage für zulässig erklärt hatte. Die Freiburger Architekten zogen jedoch eine niedrigere Bebauung vor, um im nördlichen Teil des Wettbewerbsgebiets eine möglichst einheitliche Traufhöhe zu erreichen.

Dagegen ist der Block zwischen Rupert-Mayer-Straße, Sulzbachstraße, Senckenberganlage und Georg-Voigt-Straße - heute schon Standort des 120 Meter hohen AfE-Turms - für eine Hochhausbebauung vorgesehen. Insgesamt sollen drei Türme mit 36, 21 und 15 Geschossen entstehen. Der höchste Turm wird 144 Meter hoch werden."
Quelle und Copyright: F.A.Z. Electronic Media GmbH, 10.06.2003
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Alt 11.06.03, 15:22   #15
Kaiser
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Kaiser hat die ersten Äste schon erklommen...
mir gefällt am besten der 2. , also der frankfurter, entwurf am besten, da er viele offene plätze bieten und große, lange straßen haben würde.
langweilig finde ich an allen entwürfen, dass die hochhäuser typische boxen sind - da hätte man auch mehr machen können!
Kai
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