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Alt 06.10.17, 15:29   #241
surleau
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surleau sitzt schon auf dem ersten Ast
Hallo zusammen,
ich hoffe ich habe jetzt den richtigen Thread genommen.
In diesem FNP-Artikel über Feldmanns neues Lieblingsthema Nahverkehr wird auch mal wieder die Verlängerung der Linie 11 zum Höchster Bahnhof gesprochen.

Da das Thema ja an-sich nicht neu ist:
Irgendwie fällt es mir aufgrund der Enge der Straßen schwer Vorzustellen, wie eine Straßenbahn durch die Emmerich-Josef-Straße fährt - eingleißig wie zweigleißig. Und auf die Zuckschwerdstraße einzubiegen würde ja einen enormen Umweg erfordern (Aber natürlich Höchst weiter erschließen).
Weiß hier jemand ob es da bereits (Vor-)Planungen oder eine Trasse für die Linienführung gibt? Und wie soll/kann das dann wieder zurück auf die Ursprungslinie geführt werden?

Natürlich fände ich auch eigene Ideen spannend.
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Alt 06.10.17, 16:03   #242
tunnelklick
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Für die Straßenbahn in Höchst gab es zwei Überlegungen:

1. die Strecke durch die Bolongarostraße bis zum Mainberg, etwa vor Haus Nr. 131) zu verlängern und dort stumpf enden zu lassen; das wurde verworfen und wird nicht mehr weiterverfolgt.

2. im Bereich Ludwig-Scriba-Straße auf das Niveau des Bahndamms zu kommen und die Straßenbahn auf der Südseite der Bahngleise bis zum Bahnhof Höchst zu führen. Das erfordert viele Kunstbauten und ist entsprechend teuer.
Im Ergebnisbericht 1996 zur Fortschreibung des GVP 1976/82 heißt es dazu:

Zitat:
Wegen der aufwendigen Trassenführung mit kostspieligen Kunstbauwerken aufgrund vorhandener baulicher Zwangspunkte belaufen sich die Investitionskosten für Fahrweg und ortsfeste Einrichtungen auf ca. 80 Mio DM... Geringe Mehrverkehre und ein insgesamt geringer Nutzen sind verantwortlich für ein betriebswirtschaftlich und gesamtwirtschaftlich indiskutables Ergebnis... Der Nutzen-Kosten-Indikator beträgt -0,38... Da die verkehrliche Wirkung einer Verlängerung der Straßenbahn von Zuckschwerdtstraße nach Höchst Bf als sehr gering einzustufen ist, könnte sich ein positives Bewertungsergebnis nur dann einstellen, wenn die Investitionskosten für Fahrweg und ortsfeste Einrichtungen erheblich verringert werden könnten. Die Maßnahme wird nicht in das Straßenbahnausbaukonzept übernommen."
Das war 1996 und daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert.
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Alt 06.10.17, 16:23   #243
tunnelklick
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Der FNP-Artikel enthält eine Fehlinformation. Der Eingemeindungsvertrag zwischen den Städten Höchst und Frankfurt aus dem Jahr 1928 sah die Verlängerung der Straßenbahn von Nied Kirche nach Höchst vor, nicht nach Höchst Bf. Frankfurt hat diese Klausel des Vertrages mit der Inbetriebnahme am 22.1.1952 erfüllt.
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Alt 08.10.17, 09:12   #244
Torben
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Ich würde sagen die Forderung ist immer noch unerfüllt, da im Eingemeindungsvertrag von "Höchst a.M. - Sindlingen" die Rede ist. Auch wenn die Endstation Zuckschwerdtstraße bereits in Höchst liegt, von Sindlingen ist sie noch ziemlich weit entfernt. Mit Verlängerung der Straßenbahn zum Höchster Bahnhof könnte man das in gewisser Weise als erfüllt ansehen, da dort Umstieg zur S-Bahn besteht, die in Sindlingen hält, und eine parallele Verlängerung entlang der S-Bahn bis nach Sindlingen vermutlich nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre.
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Alt 09.10.17, 22:04   #245
main1a
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Regionaltangente Ost (RTO)

Klaus Oesterling (SPD, Verkehrsdezernent) bringt für die Regionaltangente Ost (RTO) jetzt seine Idee des Streckenverlauf ein da die vorgeschlagene Strecke von Becker zu weit außerhalb der Stadt liegt.

Oesterling orientiert sich am Verlauf der Autobahn A 661 um die Schienenstrecke von Bad Vilbel bis Offenbach-Kaiserlei zu führen. Von Bad Vilbel Nordbahnhof werden zunächst S-Bahngleise genutzt. Danach würde eine neu gebaute Strecke entlang der Bundesstraße B 3 und A 661 benötigt um an der Friedberger Landstraße am städtischen Liniennetz Anschluss zu erhalten. Mögliche Umsteigeverbindungen sieht er an der Seckbacher Landstraße zur U4, am Erlenbruch zur U7, am Ratswegkreisel zur Straßenbahn und S-Bahn und am Kaiserlei (vorläufiges Ende) zur S-Bahn. Aber auch ein P&R-Platz schwebt ihm vor. Er schätzt den Platz trotz eines möglichen Ausbaues der A 661 von 4 auf 6 Fahrsteifen als ausreichend ein. Es müssten 9 km neu gebaut werden und nur ein kurzes Stück im Tunnel geführt werden.
Aber auch eine südliche Fortführung Richtung Neu-Isenburg oder Richtung Norden nach Bad Homburg berücksichtigt seine Vorschlag (jeweils mit Anschluss an die RTW). Alternativ schlägt er auch eine nördliche Fortführung über die Niddertalbahn nach Glauburg-Stockheim vor. Auch schwebt ihm eine Verbindung an die U4-Strecke vor um darauf einige Züge direkt in die Innenstadt zu lenken.
Die Streckenvariante von Oesterling würde 500 Mio. EUR kosten und damit 100 Mio. EUR teurer als die Streckenvariante von Becker.

Für Tarik Al-Wazir (Grüne,Verkehrsminister) ist die Realisierung der Regionaltangent West (RWT) nicht mehr fern und deshalb sollten auch über eine östliche Linie, die nicht zum Hauptbahnhof geführt, nachgedacht werden um einen Ringschluss zu erreichen. Seiner Ansicht nach ist ein Gesamtkonzept für die Region notwendig um einen zukünftigen Fahrgastzuwachs zu bewältigen.

Quelle: FNP vom 09.10.2017
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Alt 29.11.17, 18:01   #246
aktivhaus
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aktivhaus hat die ersten Äste schon erklommen...
Laut fnp wurden fünf Elektrobusse für den Betrieb zwischen Campus Bockenheim, dem Palmengarten, und Campus Westend bestellt.

Ich halte diese für eine Fehlanschaffung. Wie schon vor einiger Zeit bemerkt, wäre es hier viel sinnvoller, eine ordentliche Straßenbahnverbindung in der westlichen Innenstadt herzustellen, anstatt Elektrobusse mit umweltbelastenden Batterien einzusetzen. Mir schwebt eine Art Unistraßenbahn vor, anfangend im Westbahnhof, über die Bockenheimer Warte und danach die Bockenheimer Landstraße (Überschneidung mit den U6/7 in Kauf nehmend), danach linksabbiegend über den Reuterweg, die Bremer Straße und die Eschersheimer Landstraße.

Gerne kombinierbar mit einer aus dem Hauptbahnhof herkommenden Straßenbahn über die Mainzer Landstraße, mit dem Opernplatz als wichtigem Umstiegsknoten nach Süden, Westen und Norden (Straßenbahn) und Osten (Stadtbahn).
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Alt 29.11.17, 21:28   #247
Golden Age
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Golden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz seinGolden Age kann im DAF auf vieles stolz sein
Ich halte die Elektro-Busse für eine sehr gute, längst bewährte Anschaffung.

Ich bin in Hamburg oft mit Elektrobussen gefahren und war begeistert. Man hat den fiesen Dieselgestank und die lauten Geräusche der alten Busse beseitigt. Für Anwohner im Westend wird es wie bei den Anwohnern in Harvestehude und Eppendorf ein Segen sein.

Die Strassenbahn über die viel befahrene Bockenheimer Landstr ist nicht zwingend nötig und zudem zu teuer. Die Holzhausenstrasse UBahnstation reicht für die schon mit einem 1a Campus verwöhnten Studis völlig aus.
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Alt 29.11.17, 21:33   #248
tunnelklick
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Der Unicampus Bockenheim ist ein Auslaufmodell, die letzten verbliebenen Einrichtungen werden absehbar auf den Unicampus Westend umziehen. Spätestens dann wird diese Relation, d.h. die BL 75 nicht mehr benötigt. Für deren begrenzten Zweck sind die Elektrobusse wahrscheinlich eine gute Lösung, um auch Betriebserfahrungen zu sammeln.
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Alt 29.11.17, 21:45   #249
Miguel
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Miguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiell
Abgesehen davon frage ich mich, wo denn eine Straßenbahn auf den vorgeschlagenen Straßen fahren soll, ohne noch mehr Verkehrschaos zu verursachen. Das ist doch albern. Was wir an dieser Stelle brauchen, ist die Ginnheimer Kurve, falls du sie noch nicht kennst, aktivhaus. Schon lange nichts mehr davon gehört, übrigens. Schade eigentlich.
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Alt 22.01.18, 11:31   #250
penultimo
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Umbau S-Bahnhof Hauptwache

Es kommt wohl so, wie ich es befürchtet habe: Man tauscht die heruntergekommenen mehrfach (schlecht) überstrichenen Wandpanele nicht aus, sondern: übermalt sie wieder. Wie das nach ein paar Monaten aussieht kann man am Status Quo gut ablesen. Die Mühe und das Geld kann man sich meiner Meinung nach getrost sparen. Vertane Chance für die Hauptwache, die auf dem richtigen Weg war. Dann hätte man besser die Emailleflächen in den Original 70er-Farben dunkelbraun/rot/beige beibehalten. Ohne Anstrich.

Ansonsten gibt es hier Aktuelles.
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Alt 22.01.18, 15:57   #251
Brantome
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Brantome ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Wie überaus schade, daß sich da keine grundlegend bessere Gestaltungsvariante aufgetan hat. Diese Oberfläche wirkt auch überstrichen immer etwas sehr "angeschmuddelt".

Wieso schaffen es die Verantwortlichen nicht, wieder einmal Designer oder Künstler die Gestaltung übernehmen zu lassen? Das hat bei einigen Stationen der U-Bahn doch auch einigermaßen geklappt... ich blicke mit Neid auf die Ausgestaltungen der U-Bahnstationen in anderen Ländern.
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Alt 22.01.18, 16:45   #252
ChriSto
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ChriSto befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Weil es ganz einfach auf den ersten Blick billiger ist. Langfristig auch, denn wenn man die jetzigen Zyklen anlegt, muss der neue Anstrich dann wieder mindestens 15 Jahre halten.
Ich kenne auch Stationen in anderen Städten. Allerdings herrscht dort zumeist auch ein anderes Selbstverständnis in der Gesellschaft, was den öffentlichen Raum angeht bzw. die Strafen die ggf. verhängt werden. Wenn ich mir hier die Vermüllung und Verunstaltung mancher Stationen ansehe... da wundert es mich nicht so sehr, dass kein Geld in die Hand genommen werden soll.
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Alt 22.01.18, 17:11   #253
Brantome
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Brantome ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Soweit so richtig und soweit so bedauerlich. Wobei auch nicht außer Acht gelassen werden darf, daß in einer besser gestalteten Umgebung auch der "Anreiz" zum Vermüllen etwas reduziert ist.

Abgesehen davon bekommen es auch andere Städte geregelt, die sicherlich nicht weniger mit diesen Folgen sozialer "Nachlässigkeit" zu kämpfen haben, z.B. Neapel usw.

Letztlich sind die Untergrundstationen doch eines der ersten Aushängeschilder einer Stadt/Metropole, und sollen alle Nutzer täglich erfreuen.

Hier ein paar Beispiele,wie es auch gemacht werden kann:

http://thecoolhunter.net/designer-subway-stations/

Hier noch ein paar weitere.... ich frage mich, sehen sich die Entscheider auch mal in anderen Stadten um?

Während der Brexit-Diskussionen (Relokationen usw.) habe ich in britischen Zeitungen zu oft Leserbriefe lesen müssen, die u.a. auch auf die hiesigen "Untergrund" einging - und, glauben Sie mir bitte - das war niemals favorabel.

http://arttenders.com/blog/2017/06/t...bway-stations/
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Alt 13.02.18, 23:07   #254
Lu-Mo
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Lu-Mo könnte bald berühmt werden
Fünf Städte testen Gratis-Nahverkehr (aber Frankfurt nicht)

Artikel der fnp von heute, 13.02.2018 (LINK)
Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), verweist im Beitrag darauf, dass einer Steigerung der Fahrgastzahlen wegen der limitierten Infrastruktur Grenzen gesetzt seien. „Schon heute haben wir auf den Strecken nach Frankfurt phasenweise die höchste Auslastung in ganz Deutschland.“

Bedauerlich, dass der Verkehrsdezernent sich vor kurzem negativ zum zweiten S-Bahntunnel geäußert hat, dieser sei nicht notwendig.
Ich denke, da die Stadt wächst, wird auch eine kürzere Zugabfolge durch die neue Infrastruktur in den Röhren nicht reichen. Die Züge fahren in den Hauptverkehrszeiten bereits jetzt überwiegend mit maximaler Länge, die Stationen scheinen für das Fahrgastaufkommen auch nicht ausgelegt, v.a. Hbf, Konstablerwache und Hauptwache. Die oberirdische Kapazität des Hauptbahnhofs ist offensichtlich fast ausgeschöpft, Wartezeiten der Regionalzüge auf Einfahrt sind häufig.

Gab es in der Vergangenheit schon Überlegungen für weitere S-Bahn-Tunnel und wie sahen die aus? Welche Konzepte kennt ihr noch? Welche Ideen habt ihr?
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Alt 13.02.18, 23:35   #255
Megaxel
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Megaxel sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreMegaxel sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreMegaxel sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Außer Frankfurt21 sind mir keine anderen Konzepte bekannt. Eine weitere S-Bahn-Röhre durch Frankfurt ist nicht realistisch. Neben den Kosten dürfte die lnge Bauzeit - wie viele Jahrzehnte soll der Bau denn dauern - ein Problem darstellen, zumal der zwischenzeitlich Hochhausbau die Streckenführung sicher nicht einfacher gemacht hat. Da sind neue Strecken, die nicht durch den Innenstadttunnel führen, und die Verlängerung bestehender U-Bahn-Linien sinnvoller.
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