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Alt 17.02.18, 20:41   #256
Elli Kny
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Hilton saniert Palais Secundogenitur (Brühlsche Terrasse)

2018 die westliche Gebäudehälfte. 2019 die östliche Hälfte.
Es wird einen neuen Anstrich der Fassade geben. (Wie wär's mit ... Grau?! )
DD-TV


Albertinum erhält Leuchttafeln wieder - DNN.
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Alt 20.02.18, 00:34   #257
Elli Kny
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Albertinum goes Betonwürfel (Dauerleihgabe)

Künstler Andreas Angelidakis (*1968 in Athen): "Auseinandersetzung mit Themen, wie Geschichte und Archäologie,
Ruinen und Rekonstruktionen, historische Realität und architektonische Fiktionen"
Infos des Albertinums
Die Arbeit besteht aus 74 gepolsterten Schaumstoff-Modulen in Betonoptik - die flexibel genutzt werden können - aus dem Rahmen der documenta 14 in Athen.

Das Kunstwerk spielt laut üblich-nebligem Pressetext wohl doch auf kritische Zusammenhänge an.
Derzeit gibt es in Dresden wie auch anderswo keine offene Debatte über Architektur. Es wird nicht ganz deutlich, ob die Kunstsammlungen da was anzuschieben gedenken.
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Alt 20.02.18, 00:48   #258
Lambert
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Lambert befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Schaumstoff-Module in Betonoptik? Ja so kann man einige Neubauten sehr treffend beschreiben.
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Alt 01.03.18, 23:52   #259
Elli Kny
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Auf die Nachfrage zu gut-aufgelösten Fotos aus der DDR-Bauphase am Dresdner Schloss aus ^^^^ kürzlichem #255 kam kein Feedback.
Das will noch nichts heissen, aber mich dünkt, als gäbe es hierzu wenig im WWWeb.
Anzunehmen ist aber trotzdem, daß noch einiges in privaten Gemächern schlummert - vielleicht aber auch gar nicht so.
Es wird spannend, ob infolge von Nachlässen einiges auftaucht bzw wenn vielmehr endlich Archivbestände online einsehbar würden.

Anfang Februar hinterließ ich bissel ausgemusterte allg. Denkmallektüre im Stadtmodellraum am WTC (war plötzlich zu faul um es zum Archi-DrePunkt der TU zu bringen), staubte aber umgehend ein braunes Kuvert ab, welches ebenso just von Unbekannt dort ausgelegt wurde. Der Fund stellte sich als grandiose Bildsammlung heraus, welche jemand wohl kurz zuvor bewußt dort ablegte, um einem hoffentlich würdigen Finder(in) zuzukommen. Eine klare Herkunft war später nicht ermittelbar. Aber das mit dem Finder(in) hat geklappt. Merci!
Sogleich wurde zuhaus ein guter Scanner organisiert und die A5-Fotos gescannt. Ich gehe davon aus, daß ich das Material nun mein Eigen nennen darf.


DDR-Aufbauphase des Dresdner Schlosses

Gehen wir also nun zurück in den vorletzten Sommer der DDR - den 14. Juli 1988.
Alle folgenden Motive sind an diesem Tag gemacht worden.

Steigen wir auf das Schutzdach des obersten Abschlusses des noch haubenlosen Hausmannturms und blicken Richtung Zwinger.



Blick zum ruinösen Südwesteckturm und Richtung Postplatz.



Der Westflügel voll im Rohbau.



Nochmal oben vom Hausmannturm: Blick zum Georgenbau, Frauenkirchruine und Ständehaus.



Hier ein Ausschnitt mit im Bau befindlichem Hotel Dresdner Hof (heute: Hilton).



Blick auf den nahen Hofkirchenturm und rüber zur Neustadt.



Blick von neuem Dachstuhlfirst am Westflügel gen Süd- bzw. Bärengartenflügel - ein Ruinenmeer. Hier schwebt heute die Kuppel des Kleinen Schloßhofes.



Hier blickt man den Westflügel entlang gen Elbe und Neustadt, wir sitzen immer noch dort auf dem Dachfirst.



Nordost- und Ostflügelruinen am Grossen Schlosshof.



Abstieg vom First ins dortige Dachgeschoss am Zwischenflügel. Stahltragwerk in Richtung Frauenkirchruine und Verkehrsmuseum.



Weiter unten im 1. oder 2. OG des (mutmaßlichen) Westflügels (?)



Blick aus einem Bereich des Zwischenflügels nahe der Schloßstraße auf Georgentor und Stallhof.



Blick auf den Hausmannturm vom Dachgeschoss Richtung Osten.



Oberer Abschluß des nordwestlichen Wendelsteins am Grossen Schlosshof - vom Westflügel aus aufgenommen.



Nordostwendelstein des Gr. Schloßhofes (Foto aufgepimpt)



In Fotos 2+3 oben schon sichtbarer Abschluß des südwestlichen Eckturmes (aufgepimpt)


Das war der 14. Juli 1988, weiter gehts an einem herbstlichen Begehungstag.
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Alt 02.03.18, 00:57   #260
Elli Kny
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^ Teil 2: "Turmfahrt" am Nordwest-Eckturm zum Theaterplatz am 14. Oktober 1988.

Folgend konnte der Fotograf sich auf der Hofkirche platzieren.
Einige Fotos der Bilderreihe habe ich zu Dreier-Collagen gerafft, damits nicht zu lang wird.

Sämtliche Türme des Schlosses waren in solch ruinösem Zustand, daß sie allesamt komplett erneuert werden mußten.
Dem Rohbaufortschritt am Westflügel folgend waren es dann die beiden Ecktürme (1.Südwest und 2.Nordwest), welche neu aufgesetzt wurden.
Der im Vorpost auch ruinös im Detail gezeigte, erste Einhub war (laut Bildern) der Südwest-Eckturm,
welcher am (laut Lichteinfall wohl eher dem Vortag zum notierten) 14.10.1988 schon einbaubereit am Vorplatz zum Bärengartenflügel stand.



Hier nun das nordwestliche Pendant in Bilderreihe am 14.10.1988. (Bild links ist nachbearbeitet)



Der Bilderablauf ist sichtlich chronologisch - die Turmhaube ist "auf Fahrt". (Bild gepimpt)



Sehnsüchtiges Erwarten der zahlreichen Bauleute am vorbereiteten Haubenpodest.



Sorgsames Einschweben und ... Landung.



Hier nochmal das letzte Motiv solitär und etwas größer.



In der Überschau sah es am Schloß dann so aus. Man sieht, daß der Südwestturm (hinten) bereits neu drauf sitzt. Da das Foto der haube am Boden auch auf den 14.10.'88 datiert ist, sollte dies also kurz zuvor am selben Tage erfolgt sein.


Mit diesem Überschaubild, welchem nur noch ein DDR-Jahr folgte, verabschieden wir schon die Deutsche Demokratische Republik, denn ...

..das nächste Foto zeigt bereits den glorreichen 3. Oktober 1990 - den Tag der Einheit.



Vermutlich entstand auch folgendes Bild an selbigem Tage. Der Kronentorabschluß am Zwinger war neu vergoldet.


Das war's zur Vorwende-Bauphase am Schloss. Also ich bin immer noch hellauf begeistert.
Die Bilder sind bei Bedarf auch in größerer Auflösung oder als Ausschnitt verlinkbar.
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Alt 02.03.18, 06:25   #261
Arwed
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Arwed ist im DAF berühmtArwed ist im DAF berühmt
Grandiose Fotos, Danke Elli Kny!
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Alt 02.03.18, 07:48   #262
Chris1988
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Wow, danke für die Bilder
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Alt 02.03.18, 10:13   #263
eryngium
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Registriert seit: 23.11.2013
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eryngium hat die ersten Äste schon erklommen...
Wie immer tolle Fotos.
Vielen Dank.
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Alt 02.03.18, 21:16   #264
Markus90
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Registriert seit: 19.02.2017
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Beiträge: 34
Markus90 hat die ersten Äste schon erklommen...
Wunderbare Aufnahmen, Danke!
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Alt 02.03.18, 22:13   #265
BautzenFan
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Beiträge: 68
BautzenFan könnte bald berühmt werden
Auch von mir herzlichen Dank, lieber Elli. Möchte auch mal so ein Kuvert finden…

Zitat:
Weiter unten im 1. oder 2. OG des (mutmaßlichen) Westflügels (?)

Foto von Elli Kny

Also das ist definitiv der Westflügel, aber ob 1. oder 2. OG – da bin ich mir auch nicht ganz sicher, vermutlich handelt es sich um das 2. OG (heißt Bereich der hier entstehenden Paradesuite). Die betreffende Höhenzuordnung spielt freilich keine große Rolle, denn im Westflügel sind die beiden Geschosse praktisch baugleich (was den Rohbauzustand betrifft). Da die Paraderäume allgemein bekannte Einzelbezeichnungen besitzen, und somit Lagebeschreibungen ohne langatmige Erläuterungen möglich sind, habe ich mich im Folgenden auf das 2. OG festgelegt.

Mit dieser Prämisse stand der Fotograf im südlichsten Bereich des Westflügels (dort, wo die beiden Bilderkabinette liegen) und blickte in Richtung Norden in das Audienzgemach. Die Trennmauer zwischen Bilderkabinett und Audienzgemach ist nicht mehr vorhanden. Sie wurde beim Wiederaufbau durch Betonstützen (durch rote Kreuze markiert) ersetzt. Ebenso fehlt die Trennmauer zwischen Audienzgemach und dem hofseitig anschließenden Paradeschlafzimmer. Diese Mauer (etwa 1,2 m dick) war unzerstört, wurde aber vollständig abgebrochen (auch im 1. OG) und gleichfalls durch Betonstützen (durch weiße Kreuze markiert) ersetzt. Mit etwas gutem Willen erkennt auf dem Foto die Bruchzone. Hier ist sie noch besser zu sehen:


Bildquelle: Schnappschuss aus der filmischen Dokumentation *Von der Ruine zum Richtfest*, herausgegeben 1994 vom Sächsischen Finanzministerium

In einer 1989 herausgegebenen Baubroschüre (Herausgeber: VEB Gesellschaftsbau, der damalige Generalauftragnehmer) wurde zu den Gründen des Abbruchs Folgendes ausgeführt:

Zitat:
Um die Nutzungsanforderungen eines Museums mit allen technischen und Sicherheitsanlagen in vorgegebene historische Raumstrukturen einordnen zu können, musste entschieden werden, die ca. 1,2 m dicke Mittelwand des gesamten Westflügels heraus zu brechen und sie in einzelne neu zu bauende Stützenaufzulösen, um dadurch Bauraum zwischen den Stützen für technische Installationen bei Sicherung der originalen Raumabmessungen zu schaffen. Die Verbindung dieser neuen Bauwerksteile mit der vorhandenen Bausubstanz setzt gezielte Maßnahmen zur Aufnahme der neuen Lasteintragungen sowie zum unterschiedlichen konstruktiven Verhalten der alten und neuen Bauteile voraus.
Die Analyse des vorhandenen Mauerwerks, ein Konglomerat unterschiedlichster Baumaterialien, entstanden durch viele Um- und Ausbaumaßnahmen vorangegangener Zeiten, ergab, dass nur noch mit einer Druckspannung von 0,09 kN/m² gerechnet werden konnte.
Verbunden mit den neuen Stahlbetoneinbauten bis hin zur Stahldachkonstruktion waren jedoch Lasten von max. 0,24 kN/m² aufzunehmen, obwohl alles getan wurde, die neuen Lasteintragungen zu minimieren.
Bezogen auf die Blickperspektive von Ellis Foto liegt „hinter“ dem Audienzgemach das 2. Vorzimmer. Das folgende Foto aus der Fotothek zeigt das 2. Vorzimmer im Zustand von 1998 (während der Ausstellung *Unter einer Krone*. Man sieht hier das Indiz, warum ich bei Ellis Foto auf das 2. OG getippt habe – nämlich die charakteristische „Ausfransung“ des Türdurchgangs zwischen Audienzgemach und 2. Vorzimmer (in Ellis Foto von mir hellgrün markiert):
http://fotothek.slub-dresden.de/foto...0409_motiv.jpg

Gegenwärtig laufen bereits die Arbeiten, mit denen nunmehr die Trennwände wieder hergestellt werden, hier 2 kurze Ausschnitte aus den betreffenden Ausschreibungstexten (Quelle: SIB):

Zitat:
Zimmererarbeiten - Unterkonstruktion Trennwände
Ausführungszeitraum Beginn: 28.06.2017, Ende: 03.08.2017

Trockenbauarbeiten Ausstellung
Trennwände als GK-Ständerwände, Raumhöhe ca. 7,0 m, zweischalige Trennwände ca. 60 m2, einschalige Trennwände ca. 120 m2, einschalige Trennwände zwischen Stahlstützen ca. 90 m2, Verstärkungen u.a. aus Furnier-Sperrholz Multiplex zweilagig Breite i.M. 1,30 m ca. 40 m
Beginn der Ausführung: 03.07.2017 , Fertigstellung der Leistungen: 18.08.2017
Ganz aktuell wurde ein weiterer Auftrag vergeben: Rabitzarbeiten Audienzgemach. Das muss man sich wohl prinzipiell so vorstellen, wie hier auf diesem Referenzbild der beauftragten Firma zu sehen (Herstellung der endgültigen Deckengeometrie mittels Rabitz-Technologie):
http://augsburgbau.de/index_htm_files/1506.jpg
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Alt 01.04.18, 23:17   #266
Elli Kny
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SKD erhält bedeutende private Kunstsammlung Hoffmann geschenkt

Nach dem güstigen Ankauf der Marzona-Sammlung fürs Blockhaus nun ein weiterer Paukenschlag, welcher die Stadt weiter in Richtung moderne Kunst ergänzt.

PM der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) vom 9. März 2018.

daraus Zitate:
Zitat:
Die Sammlung von Erika und Rolf Hoffmann zählt zu den international bedeutenden privaten Kunstsammlungen und zeichnet sich durch ihren besonders qualitativen Ansatz und das unbedingte Vertrauen in die innere Kraft der Kunstwerke aus. Nun kommt sie im Zuge eines äußerst generösen Schenkungsakts nach Dresden und wird künftig zum Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) gehören. Das haben die Sammlerin Erika Hoffmann-Koenige, die Generaldirektorin der SKD Marion Ackermann und die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange heute auf einer Pressekonferenz in Dresden bekannt gegeben.

Die Sammlung vereint rund 1.200 Werke künstlerischer Positionen und Strömungen von den 1910er Jahren bis in die Gegenwart aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Zeichnung, Skulptur, Installation, Film- und Videokunst.
...
Die Anfänge der Sammlung reichen bis in die 1960er Jahre zurück.
...
Die Sammlung, die seit 1997 in den Räumen einer ehemaligen Nähmaschinenfabrik in den Sophie-Gips-Höfen in Berlin-Mitte untergebracht ist, zählt zu den größten Schenkungen, die die SKD je erhalten haben. Damit gelingt dem Museumsverbund ein kaum zu ermessender Zuwachs im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Die Sammlung soll in den nächsten fünf Jahren ihren endgültigen Standort in Dresden finden.
...
Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: „Der Schenkerin Erika Hoffmann gebührt unser größter Dank dafür, dass sie den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden diese bedeutende Sammlung anvertraut. Bereits Anfang der 1990er Jahre bestand mit der nach Plänen von Frank Stella entworfenen Kunsthalle das Vorhaben, die Sammlung Hoffmann für Dresden zu gewinnen. Damals scheiterte dieses Projekt. Wir freuen uns außerordentlich, dass es nun gelungen ist, diese einzigartige private Sammlung als Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in den Freistaat Sachsen zu holen und sie einem breiten und überregionalen Publikum zugänglich machen zu können.“

Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: „Die Sammlung Hoffmann ist eine Ausnahmeerscheinung unter den großen privaten Kunstsammlungen der Welt. Nicht zuletzt zeichnet sich die Sammlung durch den offenen Blick und die philosophische Reflektion der beiden Sammler aus. Wichtige Werke sind so vertreten von regionalen als auch internationalen, von männlichen als auch weiblichen und von bekannten als auch unbekannteren Künstlern, die alle kleine Schätze darstellen, Lücken in der Kunstgeschichtsschreibung schließen und unseren eigenen Blick erweitern. Für Dresden, den Freistaat Sachsen und darüber hinaus ist diese Sammlung ein Gewinn von unermesslichem Wert. ...
Im Albertinum werden daher derzeit Werke aus der Sammlung gezeigt.

Im Link ist der Videomitschnitt des Pressetermins sowie zahlreiche Pressebilder zu sehen.
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