Tokyo 2012 - Architekturikonen und Neues

  • Eine typische Kreuzung in Ginza.




















    Christliche Kirche ...












    ... und nicht weit davon entfernt Schreine der modernen Warenwelt.















    Selbst unter den Schnellbahnstrecken Einkaufscenter.















    Eigene Fotos.

  • Traffic














    Büchermarkt im Freien.












    Die Rolltreppe hatte Öffnungszeiten und wurde zu Dienstschluss abgeschlossen.
















    Häuser in einer Nebenstraße.






















    Typische Häuser auf kleiner Grundfläche.









    Eigene Fotos.

  • In Ginza sind viele der großen Marken vertreten. Teilweise mit eigenen Gebäuden. Das hat seinen eigenen Reiz.



















    Das ist doch mal ein Appel Store!












    Samstags sind in Ginza die Straßen den Fußgängern vorbehalten. Die Nutzen das mit Freude.



































    Eigene Foto.

  • Unser Hotel war ein günstiges Angebot bei HRS. Die Wahl war richtig gut. Gleich an der nächsten Ecke befand sich eine Ikone der Architekturgeschichte Japans.


    Das Shizuoka Presse- und Rundfunkgebäude wurde 1968 von Kenzo Tange gebaut. Das dreieckige Eckgrundstück ist nur 190 Quadratmeter groß. Die Büros befinden sich in den auskragenden Kuben.



















    Einige Meter weiter befindet sich der Nakagin Capsule Tower. Kisho Kurokawa hat diesen Bau, der die Vision einer dynamischen und zyklischen Stadt zeigen sollte, 1972 errichtet. Gegenwärtig gibt es Pläne das -nicht problemfreie- Gebäude abzureißen.

















    Eigene Fotos.

  • Einen kurzen Spaziergang von der Glitzerwelt in Ginza entfernt, findet man die Arbeitswelt des Tokioer Fischmarkt.




































    In Deutschland einen Großmarkt einfach mal so besuchen - einfach undenkbar, in Tokio völlig normal und easy.














































    Eigene Fotos.

  • Natürlich gibt es auf dem Fischmarkt vor allem Fisch. Der wird bereits in aller Herrgottsfrühe verkauft. Beim Thunfischverkauf wird nur einer begrenzte Anzahl Zuschauern in zwei Schüben der Zutritt erlaubt.




























    Hier konnten die Händler Transporteis kaufen.
















    Alles ging zwar schnell, aber ohne Hektik vonstatten.


































    Mit derartigen Gefährten wurden auch die Kunden in der Umgebung versorgt.













    Eigene Fotos.

  • Vielen Dank für die interessanten Eindrücke! Beim Betrachten umfangreicherer Fotoserien über Tokio (Ich war leider noch nie dort) finde ich es ja immer wieder faszinierend, dass eine so gigantische Agglomeration so hervorragend organisiert sein kann und dass die Stadt zwar quantitativ ein ungeheurer Moloch ist, es qualitativ aber nicht zu sein scheint, Tokio scheint sich durchaus nicht so sehr von irgendeiner normalen mittleren westlichen Großstadt zu unterscheiden außer durch die enorme räumliche Ausdehnung. Soweit ich es aus Bildern schließen kann, hat die Stadt offensichtlich auch durchweg ein gut funktionierendes, durchmischtes Sozialgefüge und kaum konzentrierte soziale Brennpunkte wie in den meisten europäischen Metropolen (Was aber vielleicht nicht so sehr eine Folge besonders gelungener Stadtplanung ist, sondern einfach die relativ egalitäre sozioökonomische Struktur Japans insgesamt spiegelt).

  • Auffallend war, dass es praktisch keine Papierkübel gibt. Trotzdem findet man praktisch keine Kippen, kein Papier usw. auf den Straßen. Sicherlich findet man auch Stadtteile, in denen eher soziale Spannungen auftreten können. In Ueno sollen sich zum Beispiel verstärkt Einwanderer angesiedelt haben. Dort war es schon etwas wilder. Überwiegend scheint die Integration der Zuwanderer aber zu funktionieren.



    Wir sind praktisch immer freundlich behandelt worden. Eigentlich sogar sehr zuvorkommend, selbst wenn unser Outdoor-Outfit nicht ganz passend war. Also ich kann Tokio und Japan nur empfehlen.

  • Wo gearbeitet wird , braucht man auch etwas zu essen und andere Kleinigkeiten. Werkzeug, Geschirr, Gewürze und anderes gibt es in kleinen Geschäften zu kaufen. In kleinen Restaurants und Imbissen kann man ganz gut essen.
























































    Hier gibt es ONIGIRI , leckere Reisbällchen, die man als Snack essen kann. 100 Yen sind etwa ein Euro.





    Eigene Fotos.

    Einmal editiert, zuletzt von Stahlbauer () aus folgendem Grund: Optimiert.

  • Tokio liegt am Pazifik. Die Fische und andere Meerestiere können direkt am Großmarkt angeliefert werden.






























    Alles praktisch mitten in der Stadt.









































    Eigene Fotos.

  • Weiter geht die Schiffsfahrt über Tokios Wasserflächen.


































    Fernsehstudios und ein Freizeitpark erwarten hier Gäste.

























    Innenstadt von Tokio
























    Der alte Fernsehturm von Tokio wirkt inzwischen gar nicht mehr so hoch.









    Eigene Fotos.

  • Aus mitteleuropäischer Sicht ist der Bahnhof SHINJUKU wohl nicht als "schön" zu bezeichnen. Wie die meisten Bahnhöfe in Tokio gleicht er eher einem großen Einkaufszentrum. Aber mit bis zu vier Millionen Reisenden täglich ist es ein wirklich großer Bahnhof. Im Berufsverkehr sollen ca. 500 Reisende pro Sekunde ein- oder aussteigen.






    Quelle: WIKIPEDIA
    By 663highland (663highland) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC-BY-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons






    Quelle: WIKIPEDIA
    (WT-shared) 木更津乃風 at wts.wikivoyage [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons






    Quelle: WIKIPEDIA
    von Shiny Things (Flickr) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons







    Quelle: WIKIPEDIA
    von Bear (Photo by Bear) [CC-BY-SA-2.1-jp (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.1/jp/deed.en), GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons





    Quelle: WIKIPEDIA
    von Lukas (originally posted to Flickr as [1]) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons








    Die Bahnhöfe sind hell, sauber und gut ausgeschildert -groß unterscheiden tun sie sich aber nicht. Nur die Entfernungen zwischen den einzelnen Bahnsteigen können erheblich variieren. Auch bei "kleinen" Stationen kann man schon 500 m oder mehr bis zum nächsten Bahnsteig laufen. Besonders wenn es Bahnlinien unterschiedlicher Anbieter sind.





    Quelle: WIKIPEDIA
    von Kakidai (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons







    Tickets kann man bequem an den zahlreichen Automaten ziehen.




    Quelle: WIKIPEDIA
    von Jay Bergesen (Ticket Machines, Shinjuku Station, Tokyo) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

  • Direkt am Bahnhof Shinjuku liegt der Times-Square-Takashimaya-Komplex. Im Inneren befindet sich eine 16-geschossige Shoppingmall.










    Der Bahnhof unterscheidet sich architektonisch nicht von seiner Umgebung.






    Eigene Fotos.


  • Der Bahnhof SHIBUYA ist von Shinjuku aus über die JR Yamanote Line -eine Art Ringbahn- erreichbar. Bei Wikipedia finden sich folgende Informationen:





    Das ursprüngliche Bahnhofsgebäude wurde als Durchgangsbahnhof für die heutigen JR-Linien erbaut, die Gleise verlaufen in Nord-Süd-Richtung. Über diesem wurde von der Tōkyū Group ein Kaufhaus errichtet welches in Teilen des Gebäudes den anderen Gesellschaften als Bahnhof hier in Form von Kopfbahnhöfen als Bahnhof dient. Die Gleise der JR East, der Tokyo Metro Ginza-Linie und der Tōkyū Tōyoko-Linie verlaufen dabei im zweiten Stock des Gebäudes, die der Tokyo Metro Hanzōmon-Linie, Fukutoshin-Linie und der Tōkyū Den'entoshi-Linie unterirdisch.


    Quelle: WIKIPEDIA Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar







    Das hier zu sehende Hochhaus, ist das beschriebene Bahnhofsgebäude.














    Wenn man näher heran geht, erkennt man sogar einige Bahnanlagen.










    In der anderen Richtung sind wieder nur Straßen zu sehen.
















    Wenn man genau hinschaut, kann man sogar etwas Natur erkennen.











    Verkehrsmix
    Rechts kann man das Bahnhofs-Hochhaus erkennen.




    Eigene Fotos.

  • Vom bereits vorgestellten Bahnhof Shinjuku kann man bequem nach Hakone reisen. Mit dem Hakone Free Pass kann man zwei Tage lang das Freizeitareal am Fuji erkunden. An- und Abfahrt, Tozan Bus, Cablecar, die Schiffe auf dem Ashi-See, Zahnradbahn, Seilbahn und weitere Buslinien im Hakone-Gebiet sind inkludiert. Ein schönes Angebot.


    Die Anfahrt von Tokio - immerhin ca. 100 km- führt durch Gegenden mit dörflichem Charakter.














    Torii markieren die Grenze vom Profanen zum Sakralen.




    Zedern spenden Reisenden auf den alten Handelswegen Schatten.





    Museumsdorf am Ashi-See






    Ashi-See



    Eigene Fotos.

    Einmal editiert, zuletzt von Stahlbauer ()

  • Tolle Bilder, Stahlbauer.


    Das hier zu sehende Hochhaus, ist das beschriebene Bahnhofsgebäude. (Zu Shibuya)


    Hierzu nur eine kleine Korrektur:


    Wiki meint hier diesen Bau (Bild Stand 1950, links), damals noch "Toyoko-Kaufhaus" über der To-yoko (= Tokyo-Yokohama) Line der Großprivatbahngesellschaft Tokyu Dentetsu.


    Das Hochhaus, das Du fotografiert hast, gehört auch zur Tokyu-Gruppe (wie fast alle bedeutenden Immobilien um den Bahnhof Shibuya) und nennt sich Shibuya Hikarie (183m), welches den Auftakt einer gigantischen Neuentwicklung des Mega-Bahnhofs & Umgebung (federführend wiederum die Tokyu-Gruppe) darstellt:


    Um den Bf Shibuya heute (Mitte Hikarie, darunter in weiß das Tokyu Kaufhaus).


    Modell Shibuya Bf bis 2027


    Modell 2


    Skizze 2027


    Einer der spannendsten Verkehrsknoten und Orte Tokyos, der sich baulich grundlegend verändern wird :daumen: