Wedding/Gesundbrunnen | Kleinere Projekte

  • Hm...ich fürchte ich auch nicht. Zwar bin ich mir sicher, dass die Formatwahl nicht zufällig gewesen ist, ein Prizip oder Konzept kann ich aber auch nicht erkennen. Kannst du das erklären?

  • Lindower Straße + Adolfstraße

    So, mal ganz ohne Sozialkritik:


    In der Lindower Straße 21 wird das alte Industriegelände umgebaut, in dem zuletzt das MicaMoca war. Ich hab die Visualisierungen bisher noch nicht online gesehen, deswegen jetzt hier:





    Bilder: Halm Balp Architekten


    Viele Infos gibts nicht, ich schätze mal es wird eine Mischung aus Gewerbe und Wohnen werden. Ein paar Bilder meinerseits noch vom aktuellen Stand:






    Zwei Straßen weiter wird durch hmp eine Baulücke geschlossen. Es entstehen 12 Wohnungen, eine "Beratungsetage" und ein Kindergarten. Nochmal Bilder von mir:



  • Neubau Schiller-Bibliothek in Wedding

    Zuletzt (?) #87


    Hier ist inzwischen richtig was passiert, der Rohbau wächst in die Höhe:





    Und der dabeben befindliche wunderhübsche Weddinger Rathausturm im Waschbetonlook ist eingepüstet und wird saniert:


  • Neue Müllerhalle

    Und noch was die Müllerstraße weiter rauf. In #65 zeigte rotes Rathaus Bilder von Bau der neuen Müllerhalle. Die ist inzwischen längst fertig und eröffnet und es ist doch mehr drin als nur ein Kaufland. Mit den großen Fensterscheiben und der Ziegelfassade ist die Halle doch einigermaßen annehmmbar geworden. Hätte schlimmer kommen können:



    Der Schriftzug ist allerdings etwas ungünstig direkt hinter einem Straßenbaum angebracht worden:


  • Barfusstraße , Ecke Schwyzer-Strasse entsteht eine Wohnanlage mit 75 Wohnungen am Schillerpark. Die Bilder auf den Schilder sahen recht doof und "modern" aus. Auch wird nur 3-Stöckig gebaut, viele Häuser rundherum sind auch so flach, aber es gibt auch recht hohe Häuser nicht weit davon, die hätten also ruhig mehr aufstocken können.
    Die Seite sich ich dazu gefunden habe scheint veraltet zu sein, Sie spricht von ca 80 Wohnungen anstatt von 75 wie auf den Bauschildern:


    http://www.1892.de/aktuelles/neubau-schwyzer-strasse.html

  • ^ Warum soll da unbedingt höher gebaut werden? Wie du richtig scheibst und wie man auf Street View sieht, befinden sich ringsherum überwiegend 2- bis 3-stöckige Wohnhäuser. Da ist es m. E. nicht verkehrt, sich vom "Volumen" her anzupassen. Zuma es sich um ein aufgelockertes Wohngebiet mit viel Grün an einem Park handelt. Da passt das schon. Man muss nicht überall klotzen...


    Die hässlichen 70er-Jahre Kisten etwas weiter nordöstlich an der Barfusstraße (gegenüber der Corker Str.) müssen nun wirklich nicht als Vorbilder dienen. ;)

  • Die Bilder auf den Schilder sahen recht doof und "modern" aus.


    Sehen denn die Bilder auf den Schildern anders aus als die im Netz? Weil du ja auch von unterschiedlichen Anzahlen an Wohnungen sprichst?


    Falls die Bilder die gleichen sind dürfte das wohl so ziemlich das beste sein was der Ecke passieren konnte. Die Gestaltung an sich wirkt doch erstmal hochwertig und fügt sich (auch durch die Höhe) gut in die Umgebung ein.

  • Es sind die gleichen Bilder im Netz wirken sie aber schöner und glänzender.
    Auf den Schildern sehen sie aus wie 0815-weiss ohne Verzierung. Habe ich mit billigen 5-MP-Smartphone-Kamera geknipst, kann ich bei Gelegenheit mal hochladen.
    Die umlegenden Bauten sahen da viel schöner aus.

  • Welche denn? Das hässliche OSZ oder die mausgrauen Zeilenbauten? Die einzigen beiden Argumente die dafür sprechen dort in die Nähe ziehen zu können sind mE die relative Abgeschiedenheit (und dadurch Ruhe) und das viele Grün drumherum.


    Außerdem scheint die Fassadengestaltung noch gar nicht Fix zu sein. Auf der 1892-Seite steht unter der Visualisierung "So könnten sie aussehen - die neuen Häuser.". Also wer weiß. Aber wie ich schon sagte - geht für mich (falls es so kommt wie gezeigt) völlig klar.

  • ... schön, wenn sich im Wedding was tut. Der Kiez dort hat Potential. Die Kirche direkt gegenüber ist ein interessanter Bau, der Schillerpark sehr schön und es gibt direkt um die Ecke sogar Weltkulturerbe mit der Schillerparksiedlung.


    Auch der Leo und die Müllerstr. könnten mit der beginnenden städtebaulichen Aufwertung zu attraktiven städtischen Orten werden. Der Kiez bräuchte aber noch etwas, was in Berlin verhasst ist: Gentrifikation (zumindest ein bisschen). Die Mehrheit lebt von ALG2 oder kleinen Renten, dass ist auf dauer nicht gut. Auch nicht für die Betroffenen.

  • Welche denn? Das hässliche OSZ oder die mausgrauen Zeilenbauten? Die einzigen beiden Argumente die dafür sprechen dort in die Nähe ziehen zu können sind mE die relative Abgeschiedenheit (und dadurch Ruhe) und das viele Grün drumherum.
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    Nördlich davon ist eine recht rote Reihenhaus-Siedlung die m.W. auch denkmalgeschützt ist.


    Es ist ganz guter Fluflärm dort so abgeschieden und vor allem rugig ist das dort nicht.


  • wer das Haus fertig sehen möchte, in der Müllerstraße Ecke Londener Straße steht bereits eins (de facto als Klon) seit einigen Jahren. Bei Streetview allerdsings nur als Baustelle zu sehen: http://goo.gl/maps/IDZ3Q

  • Gerichtstraße 17

    In der Weddinger Gerichtstraße wurde ein recht runtergerockter Altbau (Nr. 17) direkt an der Pankebrücke überarbeitet und saniert. In die Brandwand wurden Fenster gebrochen und vorne Balkone angebracht. Der Vorzustand ist in Street View zu sehen, jetzt sieht das Haus so aus:


  • ^
    Beim Anblick Deines Bildes dachte ich zuerst, es wäre der Zustand vor der Sanierung. Ein Beispiel dafür, dass Sanierungen nicht immer zu einem ansehnlicheren Ergebnis führen. Die Dacheinschnitte sehen aus, als würde dort was fehlen bzw. wäre etwas weggebrochen, die bodentiefen Fenster verleihen den aktuellen Standardrasterfassadenlook und die irgendwie drangeklatschten Balkone geben dem Ganzen den letzten dilettantischen Schliff

  • Hätte man mal nach Leipzig geschaut, dann hätte man gesehen, wie man es richtig macht. Ein sehr betrübliches Ergebnis. Auch die Kostenargumente ziehen hier nicht, in Leipzig sind die Mieten nicht höher als in Berlin. Wenn man endlich mal anfangen würde, die demolierten Altbauten wieder in den Ursprungszustand zu versetzen und ihnen ihre Würde zurückgeben würde, dann wäre für das Stadtbild schon viel getan. In Berlin hätte man dann noch einiges vor sich, aber je attraktiver Berlin wird, umso größer wird der Druck werden. Denn sanierte Altbauten gehen weg wie warme Semmel. Leider hat dies noch nicht jeder verstanden, denn oft siegt noch das Denken, dass man kurzfristigen Profit über die Nachhaltigkeit setzt. Es bleibt zu hoffen, dass sich hier in absehbarer Zeit etwas ändert.

  • ^ Jaja, ich verstehe ja euer Gemecker. ;) Aber der Bau war vorher schon durch Entstuckung verhunzt, "echten" Stuck setzt da nachträglich kein Mensch mehr dran (leider), ich glaube auch nicht in Leipzig. Dort wird der bestehende Stuck allerdings viel konsequenter erhalten und saniert.


    Ansonsten ist das Ergebnis m. E. zumindest eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorzustand.

  • In Leipzig wurden auch schon viele nacksche Altbauten wieder bestuckt.


    Leider scheint das Gebäude hier, wie auch der linke Nachbar, eine Styroporkur verpasst bekommen zu haben.

  • @ backstein


    da muss ich dich leider korrigieren und an das Leipzigforum hie rverweisen. Natürlich ist in Leipzig noch viel mehr erhalten, aber es gibt auch in Leipzig Beispiele für Gebäude, die komplett ohne Stuck waren und diesen komplett zurück bekamen. Es wäre also durchaus moglich und ich bin mir sicher, dass es irgendwann so kommen wird. Insbesondere wenn ich obiges Ergebnis sehe, hoffe ich, dass es nicht mehr all zu lange dauert. Ferner hoffe ich, dass dieser Dämmwahn an Altbauten endlich in sinnvolle Bahnen gelenkt wird. Diese "eingepackten" Ungetüme können jedenfalls nicht das letzte Lösungsangebot sein.

  • ^ Jaja, ich verstehe ja euer Gemecker. ;) Aber der Bau war vorher schon durch Entstuckung verhunzt, "echten" Stuck setzt da nachträglich kein Mensch mehr dran (leider), ich glaube auch nicht in Leipzig. Dort wird der bestehende Stuck allerdings viel konsequenter erhalten und saniert..


    Dann wirf aber mal einen Blick nach Leipzig. Da wird wieder waschechter, originalgetreuer Stuck an teils komplett nackte Fassaden angebracht. Leipzig ist Berlin ganze Lichtjahre voraus, was die Erhaltung und Rekonstruktion von Gründerzeitlern angeht. Und es tut der Stadt richtig gut, denn sie blüht richtig auf. In Berlin versteht man diesen Zusammenhang noch nicht...