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Alt 08.01.12, 16:08   #16
MathiasM
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Nachtrag zum vorherstehenden Artikel

Nachtrag zu #15.

Dank des vielen Regens in den letzten Tagen kann ich ein Foto des RBFB mit Wasser gefüllt - sozusagen bei der Arbeit - nachliefern.

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Alt 04.03.12, 15:13   #17
MathiasM
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Karben/Bad Vilbel - tierische Meister der Baukunst am Werk

Auf meiner heutigen Radtour kam ich zufällig an dem Teilstück der Regionalparkroute vorbei, das man den Bibern zugestanden hat. Zugestanden in der Form, dass ein Schutzzaun Hunde abhalten soll und natürlich auch die Menschen. Erstmalig allerdings kann man tatsächlich Arbeit dieser Biber vom Radweg aus begutachten anhand von 2 gefällten Bäumen. Ich weiß zwar, dass das nicht direkt mit Baukunst zu tun hat, aber schon etwas mit Architektur des Biber Baus, Beschaffung des Materials (siehe Bild) und dem Regionalpark, und so dachte ich mir, dass ein dem Biber gewidmetes Bild in diesem Thread OK ist. Die Aufnahme entstand auf dem Radweg zwischen Karben und Bad Vilbel. Dazu auch ein Link zum Thema vom NABU Karben. Das Bild:

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Geändert von MathiasM (04.03.12 um 21:52 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 27.04.12, 14:52   #18
Beggi
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Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

Auf der massiven Bodenplatte werden gegenwärtig sehr wuchtige Stahlpfeiler montiert. Es verlaufen zwei Treppen in zwei voneinander unabhängigen Stahlkonstruktionen parallel nach oben. Später wird sich der Turm (wenn man der Computergrafik glauben darf) verjüngen. Auf jeden Fall wird dieser Aussichtspunkt mit Blick auf die Frankfurter Skyline gewaltig. An den Stahlpfeilern wurden Kantholzer befestigt, die wiederum die spätere (Holz-)Verkleidung tragen werden.



Der "Wilde Esel" bietet Logenplätze zum Beobachten der Arbeiten:

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Alt 03.05.12, 18:27   #19
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Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

Der Aussichtsturm wächst schnell. Die obere Aussichtsplattform ist schon montiert, es fehlen aber noch ca. 15 Meter bis zur endgültigen Höhe. Verkleidet wird die Stahlkonstruktion mit Lärchenholz.





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Alt 12.05.12, 16:10   #20
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So wie auf dem Bauschild dargestellt wird die Holzverkleidung des Aussichtsturms transparent, für meine Begriffe etwas gewöhnungsbedürftig. Die letzten Höhenmeter (Blütenblätter) fehlen immer noch.



Der Zugang zum Turm ist noch durch einen Wassergraben geschützt. (Die Versuchung war groß. )

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Alt 30.05.12, 16:42   #21
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Aussichtsturm in den Weilbacher Kiesgruben

Heute wurden die ersten beiden "Blütenblätter" montiert:



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Alt 17.06.12, 20:43   #22
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Eröffnung des Aussichtsturms in den Weilbacher Kiesgruben

Heute war Eröffnung des Aussichtsturms in den Weilbacher Kiesgruben. Vom Aussichtsbalkon hat man einen schönen Rundumblick auf die Region, u. a. auch auf die Frankfurter Skyline. Menschen mit Höhenangst können sich hier den „besonderen Kick“ holen, der Boden des Aussichtsbalkons ist teilweise aus Glas, sogar ich musste kurz nachdenken, ob das auch wirklich hält.

Blick durch den Glasboden:



Treppen im Innern:



Die "Blütenblätter" sehen nicht ganz so aus, als wären sie einer Blume entsprungen, aber irgendwie interessant:



Zur Eröffnung kamen viele Menschen, regelrechte Fahrradfahrerströme waren zu sehen:





Endlich gibt es einen neuen Aussichtspunkt auf die Frankfurter Skyline:

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Alt 28.07.12, 13:10   #23
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Industriedenkmal "Alte Kalkbrennöfen"

Zwischen Flörsheim und Hochheim führt die Regionalpark-Route an historischen Kalkbrennöfen aus dem frühen 18. Jahrhundert vorbei. In den Öfen sind noch deutlich die Hitzespuren von damals erkennbar. Eine begehbare Stahlkonstruktion ermöglicht einen Blick von oben in die Brennkammern.



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Alt 30.12.12, 23:45   #24
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Weiteres Geld von Fraport

Weiters Geld von Fraport kommt dem Regionalpark RheinMain zu Gute. Wie sowohl der FNP als auch dem HR aus gleichlautenden Meldungen zu entnehmen war, werden weitere 6 Mio € von Fraport zur Verfügung gestellt.

Ohne es näher zu beziffern wurde genannt, das augenblicklich Geld in den Hafen 2 in Offenbach fließt. Link zum OF Mainviertel/Revitalisierungs-Thread dazu.
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Alt 21.04.14, 14:15   #25
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Streitblacken

Der Regionalpark RheinMain hat eine neue Anlaufstation: Die schiefen Bäume auf den Streitblacken. An dieser Stelle kämpften Frankfurter Ritter gegen Ritter aus Kronberg.
Die Stelle liegt an der Regionalpark-Rundroute zwischen Eschborn und Steinbach. Weitere Informationen weiter unten.





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Alt 10.07.15, 21:55   #26
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Oestricher Kran

Bis in den Rheingau erstreckt sich der Regionalpark RheinMain mit seinen einmaligen Radwegen. Immer entlang am Rhein kommt man durch sehenswerte Orte wie Eltville und fährt an interessanten Objekten wie dem Oestricher Kran vorbei. Er diente zum Be- und Entladen von Rheinschiffen. Insbesondere Wein wurde hier umgeschlagen. Angetrieben wurde der Kran von zwei Knechten, die in großen "Hamsterrädern" im Innern liefen.





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Alt 14.05.16, 16:59   #27
main1a
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Rinderwiesen Eschborn

Am 27.04.2016 wurde zwischen dem Arboretum und der Landesstraße L 3005 das Regionalparkprojekt „Rinderwiesen Eschborn“ nach einer rund einjährigen Planungs- und Bauzeit eingeweiht. Bereits am 22.04.2016 wurde das Projekt „Kastaneum / Esskastanienhain“ in Kronberg als Teil des Regionalpark eingeweiht.

Nach Mathias Geiger (Bürgermeister der Stadt Eschborn) sprach Thomas Ebert (Aufsichtsradmitglied der RRMT, 1. Stadtrat der Stadt Eschborn) als Festredner über die Wandlung die dieses Projekt von der Idee bis zur Fertigstellung inhaltlich vollzogen hat. Ursprünglich war dieses Projekt als Ausgleichsfläche für einen wesentlich größeren Sportpark plant, so dass auf dem Gelände große Erdmengen in Form von Wällen und Gabionen unter zu bringen waren also eine 3.000 – 4.000 m² große Hügellandschaft entstehen sollte. Die Idee wurde aber an die aktuelle Planung des noch zukünftig zu errichtenden kleinen Sportparks angepasst. Dieser soll zwischen „Rinderwiese“ und L 3005 auf Eschborner Gemarkung entstehen. Eine 1:1 Erweiterung des Arboretums war prinzipiell nie geplant. Sondern es sollte die Nutzung des Arboretums als „Hutewald“ durch einen ökologischen landwirtschaftlichen Betrieb aus Sulzbach auf diese Fläche übertragen werden. Somit wurde diese sehr hochwertige Landwirtschafsfläche von einer intensiven (Mais- und Zuckerrübenanbau) in eine extensive (ökologische Rinderhaltung auf Grünland) Nutzungsform überführt.
Jürgen Odszuck (Aufsichtsratsvorsitzender RBRM, 1. Stadtrat der Stadt Kronberg) hob nochmals hervor das nach dem Projekt „Schiefen Wald“ damit das 2. Eschborner Projekt im Regionalpark eingeweiht werden konnte. In den nächsten Jahren könnte - sofern die Beteiligten sich einigen - noch ein 3. Projekt „Alte Mühle“ realisiert und damit der Regionalpark in die Eschborner Innenstadt gebracht werden.
Jutta Wippermann (Prokuristin, Landschaftsarchitektin der Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH (RBRM) ) attestierte dem Regionalpark neben zahlreichen Routen auch die Erlebnismöglichkeit von spannenden Landschaften.

Die Bauträger waren die Stadt Eschborn und Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH.

Den Hauptteil der Baukosten trägt die Stadt Eschborn mit 1,1 Mio. EUR inkl. MwSt. und die Regionalpark Ballungsraum RheinMain GmbH (RBRM) gibt einen Zuschuss von 70k EUR inkl. MwSt. einschließlich eines Förderanteiles der Fraport AG. Ein Anteil von 35k EUR inkl. MwSt. trägt die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH (RRMT) 35k EUR.
Die Baukosten verteilen sich hauptsächlich auf die Positionen: Vermessung, Kampfmittel, Bodengutachten, Planung, Bauleistungen und Entsorgung von kontaminierten Materialien.

Im März 2015 konnte die Planungs- und im September 2015 die Bauleistung vergeben werden. Im Oktober 2015 erfolgte der Baubeginn und das voraussichtliche Bauende ist im Mai 2016. Neben Regen verhinderte die Menge der gefundenen kontaminierten Schlacke in der Packlage der Wege ein pünktliches Bauende. Eine Trennung der Schlacke und Packlage vor Ort war deshalb zeitaufwendiger und nach der Trennung wurde die Packlage, wieder verbaut. Die kontaminierten Schlacke wurde fachgerecht entsorgt. Diese und andere Hinterlassenschaften auf der Baufläche, die weniger kostenintensiv entsorgt werden mussten, sind auf die Nutzung als Flugplatz mit verschiedenen Bezeichnungen „Militärflugplatz Frankfurt-Sossenheim“, „Fliegerhorst Eschborn“ oder „Eschborn Airfield” zurück zu führen.

Im Februar 2015 fand ein Wettbewerb für die Planungsleistung in Form von 6 Honorarangebot plus Ideenskizze mit ausgewählte Teilnehmer statt:
  • Beuerlein/Baumgartner Landschaftsarchitekten, Frankfurt a.M.
  • Die LandschaftsArchitekten Bittkau - Bartfelder + Ingenieure, Wiesbaden
  • Sommerlad • Haase • Kuhli Landschaftsarchitekten, Gießen
  • HKK Landschaftsarchitektur GmbH, Frankfurt a.M.
  • Bietergemeinschaft Bernd Waldvogel Büro für Landschaftsarchitektur, Schwalbach a.Ts. und Planergruppe ASL, Frankfurt a.M.
  • Gesetzter Teilnehmer: Götte Landschaftsarchitekten GmbH, Frankfurt a.M.
Und Beuerlein/Baumgarten überzeugte die Bauträger mit ihrer Planung:

Lageplan: Stadt Eschborn | Beuerlein/Baumgartner Landschaftsarchitekten, Frankfurt a.M.

Ausführende Firmen waren für den
  • Garten & Landschaftsbau (GaLaBau): Wichmann ARBOR GmbH & Co. KG, Dreieich; und für die
  • Holzgestaltung der Figuren, Bänke und Tische (u.a. in Form von Strohballen): SIK Holz, Niedergörsdorf.

Kenndaten für die Ausschreibung der Bauleistung
  • Kampfmittelsondierung ca. 3.200 m²
  • Betonfahrwege zurück bauen ca. 1.900 m²
  • Asphaltfahrwege zurück bauen ca. 3.300 m²
  • Boden abfahren ca. 360 m³
  • Oberboden liefern ca. 825 m³
  • Wassergebundene Wegedecken herstellen ca. 5.220 m
  • EPDM-Fallschutzbelag ca. 65 m²
  • Einsaatflächen ca. 4.700 m²
  • Einzelbäume ca. 100 Stk. (tatsächlich wurden 88 Hochstämme auf Weiden + 12 Hochstämme für Waldmantel und Aussichtspunkte + ca. 1.300 Sträucher verschiedener Größen gepflanzt)
  • Gehölzpflanzung Waldmantel ca. 2.800 m²
  • Wildschutzzaun, h=1,40 m, ca. 225 m
  • Holzzaun auf Sockelmauer mit Stahlbindeblech, h=1,20 m; ca. 55 m
  • Holzzaun, h=1,20 m, ca. 490 m
  • Holzzaun, h=1,40 m, ca. 550 m
  • Sockelmauern aus Naturstein, h = 50 cm, ca. 100 m
  • „Katzenkopf“-Pflasterflächen, ca. 405 m² (ursprünglich Lesesteine vom Ackern oder Rain zur Pflasterung verwendet)
Es wurde die Platzflächen „Aussichtspunkt“ (ca. 85 m²) und „Platz am Rinderkarussell“(ca. 450 m²), vorhandene Wege entsiegelt und verschmälert sowie neue Wege angelegt. Außerdem ist eine Suksessionsfläche mit mehreren Totholz- und Steinhaufen für Eidechsen entstanden sowie 6 Greifvogelansitze errichtet worden.

Für die Besucher des Regionalparks und Arboretums ist dies sicherlich ein gelungenes Projekt wie die zusätzlichen Besucher in den vergangenen Tagen zeigen.

Geändert von main1a (14.05.16 um 20:37 Uhr)
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