BV östlich der Heidestraße und Otto-Weidt-Platz | Europacity

  • ^ Links von dem rot markierten Areal sieht man einige Höhepunkte. Ich glaube, auch hier sollte man den einen oder anderen Hochpunkt errichten, insgesamt ein paar 1000 Qm BGF mehr (also 75-80 Tsd.) - das Wohnen am Wasser wird sehr attraktiv sein. Früher war die Gegend eine Brache, doch irgendwann wird sich um den Hauptbahnhof eine richtige City entwickeln.

  • Hier nochmals ein aktueller Eindruck vom Gelände der künftigen Europacity entlang der Heidestraße. Alles ist planiert und vorbereitet, fehlt nur noch, dass es losgeht. Blick von der anderen Seite des Berlin-Spandauer Schifffahrtkanals:




  • Alles ist planiert und vorbereitet, fehlt nur noch, dass es losgeht.

    (Zitat Backstein)


    Und es ist bereits losgegangen. Im südlichen Stadtquartier hat man mit den ersten Bauarbeiten im mittleren der drei Baugebiete begonnen. Hier entstehen im großen Baufeld 21.000 m² Geschossfläche. Die Entwürfe kommen von zanderrotharchitekten, ZOOMarchitekten, André Poitiers Architekt, Baumschlager Hutter ZT. Mit der Ausführungsplanung wurde das Büro Schenk & Waiblinger Architekten beauftragt.





  • Zürich-West 2.0 oder auch Europaallee 2.0


    Ein weiteres Armutszeugnis der Verantwortlichen und Ausdruck des sich breitmachenden Neobiedermeiertums in diesem Land der geistigen Zwerge und selbstgerechten Duckmäuser.

  • Budapester Höfe, Heidestraße

    einige aktuelle Bilder-


    überall Tiefbauarbeiten-- aber auch einige Fundamentarbeiten werden gerade durchgeführt.

    Generalübernehmer
    :confused: ist die Baufirma Ditting, die auch in Hamburg aktiv ist.








    Und noch ein Blick auf die neue schnurgerade Heidestraße -- bin gespannt, ob hier demnächst die Beschleunigung getestet wird.:nono:

  • Was habt ihr denn gegen die Straße. Die sieht doch schnieke aus. Der Kudamm ist doch auch schnurgerade. Die Bedeutung für den Stadtverkehr ist halt hoch.

  • Natürlich braucht eine Weltstadt auch angemessene Straßen. Und wem die neue Heidestraße zu groß und zu gerade ist, der hat entweder kein Vorstellungsvermögen wie sich die Gegend in den nächsten Jahren entwickeln wird oder sollte dringend mal andere Weltstädte wie Barcelona, Rom, Paris etc. besuchen und dann mal die Straßen vergleichen. Berlin hat vergleichsweise kleine Straßen.
    Wie viele Wohnungen und Büros sollen in dem Quartier in den nächsten Jahren entstehen? Tausende. Im Verhältnis dazu ist die neue Heidestraße angemessen dimensioniert.

  • Zwischenzeitlich steht ein erster großer Kran. Weitere Flächen sind bereits betoniert worden, sodass auch hier bald der Hochbau beginnen wird. Zur Heidestraße wird bereits am Kellergeschoss gearbeitet.

  • ^ Danke! Schön, dass dort gebaut wird und es endlich voran geht. Weniger schön ist allerdings, WAS dort gebaut wird. Das BV heißt "Budapester Höfe" und macht nicht gerade Hoffnung auf ein architektonisch spannendes Quartier:



    Ergänzende Bilder der Baustelle:



  • ^ "Hoefe" funktioniert auch. Neben den "Budapester Höfen" gibt es die "Wiener Etagen" und das "Prager Quarree" – in dieser Schreibweise. Ich wüsste gerne, was die Leute nehmen, die sich solche Projektnamen ausdenken. Aber ob ich das auch haben will, weiß ich nicht.


    Zur Architektur. Die Wiener Etagen (sichtbar auf dem Bauschild) gefallen mir nicht: Ziemlich öde Gebäudeflügel mit langen, gleichförmigen Putzfassaden, wie sie schon in Frankfurt so langweilig wirken. Bei den anderen beiden Blöcken (sichtbar im Internet) sollen anscheinend Naturstein und Klinker zum Einsatz kommen; außerdem wechseln deren Fassaden regelmäßig Farbe und Struktur, so dass der Anschein kleinerer Einzelbauten in Gründerzeitler-Breite entsteht. Das könnte schon was werden, hängt im Ergebnis aber sehr von der Umsetzung ab. Jedenfalls ganz spannend.

  • Hallo,
    auch hier weitere Baubilder. Es fließt hier viel Beton- zur Heidestraße haben wir bereits Kellerdeckenniveau- bald wird der Bau zu sehen sein..



    die beiden Krane, die die Höfe hochziehen.

  • nach drei Monaten wieder Zeit nach dem Baufortschritt zu schauen.
    leider waren die Lichtverhältnisse nicht mehr so doll...
    an der Heidestraße geht es aufwärts

    auch die anderen Höfe sind schon zu sehen..

  • Das Baunetz berichtet heute, dass der Wettbewerb für drei Baufelder im nordöstlichen Wohngebietsteil der Europacity nun entschieden wurde.


    Im Bearbeitungsbereich mit dem schnieken Namen „Block am Stadtplatz“ hat sich die Jury für den Entwurf von Robertneun Architekten mit einer unfertigen Sichtbetonskelett-Ästhetik entschieden. Den Investoren war das (glücklicherweise) zu gewagt, weswegen man sich kurzerhand entschieden hat, die bis dahin drittplatzierten KSP Jürgen Engel Architekten für den Block am Otto-Weidt-Platz zu beauftragen.


    Den Block am neu entstehenden Park werden gemäß dem Urteil der Jury Cramer Neumann Architekten weiter bearbeiten, den Solitär am Wasser zanderroth architekten.


    Der Ausgang des Verfahrens, bei dem der Auslober nicht vollumfänglich der Entscheidung des Preisgerichtes gefolgt ist, soll für die Jury, der unter anderen die Berliner Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton), Ingo Kanehl (ASTOC Architects and Planners), und Dörte Gatermann (Gatermann + Schossig) angehörten, etwas unglücklich gewesen sein. :lach:


    http://www.baunetz.de/meldunge…_entschieden_4839787.html

  • Naja habe mir die Visus mal angeschaut und der Entwurf von Robertneun Architekten ist wirklich mutig, denn mit dem ungeschulten Blick eines Nichtarchitekturkenners wirkt dieser wie ein simples Parkhaus Design, bestenfalls wie Plattenbau 2.0.


    Da kann man ja fast froh sein den Investorenentwurf zu bekommen.

  • Wann begreifen die Kunden von Investoren endlich, dass sie genau so wohnen wollen, wie Frau Lüscher das sachkundigerweise für sie vorsieht?

  • Also ich finde den Entwurf nicht schlecht, vor allem die Innenhofansicht gefällt mir. Der Robert Neun Entwurf ist sicherlich der interessanteste. Es ist schon fragwürdig einen Wettbewerb zu entscheiden und der Investor baut dann was er will, halte ich auch für grenzwertig.
    Immerhin wurde Zanderroth für das Haus am Wasser ausgewählt, den halte ich für wesentlich besser als das Collignon Gebäude.


    Insgesamt bestimmt kein grosser Wurf aber schlecht finde ich die Ergebnissse nicht und ich denke dass die Europacity ganz gut wird.

  • Naja habe mir die Visus mal angeschaut und der Entwurf von Robertneun Architekten ist wirklich mutig, denn mit dem ungeschulten Blick eines Nichtarchitekturkenners wirkt dieser wie ein simples Parkhaus Design, bestenfalls wie Plattenbau 2.0.


    Da die Bewohner wohl hauptsächlich Nichtarchitekturkenner sein werden, kann ich schon nachvollziehen, dass der Investor den Robertneun Entwurf ablehnt. Für mich zu grau, zu trist, zu ghettolike. KSP Engel wirkt dagegen mit den unterschiedlich farbigen Klinkerfassaden abwechslungsreicher und mondäner.

  • Der Entwurf von Robertneun schreit so laut BANLIEUE, dass einem die Ohren klingen.


    An Architektur interessierte Personen mögen sich so etwas anschauen und ablichten. Jedoch nur, um rasch in ihre Gründerzeitwohnungen zurückzukehren, um beim "Bilderguckenmachen" das stille Schaudern zu verspüren, dass einen bei der Vorstellung überkommt, dort dauerhaft sein Dasein fristen zu müssen.

  • ^Och, immer wieder das schöne Klischee der Architekten und Architekturinteressierten, die allesamt in Gründerzeithäuser wohnen. Auch Ihnen sei gesagt: Das ist mitnichten so!


    Ich hadere zwar auch mit dem Entwurf von Robert Neun, halte ihn aber für reizvoller, innovativer, als das übliche KSP-Gespame. Das ist nunmal wirklich Dutzendware.