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Alt 05.03.09, 14:51   #16
Mattes
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Mattes wird schon bald berühmt werdenMattes wird schon bald berühmt werden
Schweizer Höfe

In der Nähe des Tiefen Feldes, an der Genferstr. wird für 24Mio. € ein Gebäudekomplex mit 60Wohnungen, 8 Reihenhäusern und 10 Gewerbeeinheiten errichtet!

Eine Visualisierung, die nicht schlecht aussieht ist unter folgendem Link samt Bilderstrecke mehrerer aktueller Bauvorhaben zu sehen!

http://www.abendzeitung.de/bilder/11496/6

Ich denke, das Viertel könnte doch recht interessant werden!
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Alt 08.03.09, 21:22   #17
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Wenn ich allerdings den Namen des Bauträgers für die "Schweizer Höfe" sehe, dann wird es vermutlich wieder die stadtweite bekannte grau-weiss-rote-Säulen-Erker-Rundfenster-Architektur werden.

Also leider eher nix was die Gegend architektonisch interssant machen könnte.
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Alt 03.04.09, 10:46   #18
Dexter
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Dexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfach
Am Friedrich-Ebert Platz nehmen die Planungen für die Gestaltung der Oberfläche gestalt an. Beginn der 2,2 Millionen teuren Maßnahme ist noch dieses Jahr, die Vorangeschrittenen Bauarbeiten am U-Bahnhof machen es möglich.


Wieder mal gab es krach zwischen SPD und CSU. Die Reduzierung der Parkplätze von ursprünglich 56 auf 26 werte die CSU als Angriff auf den dortigen Einzelhandel.
Die SPD hingegen betont die Bedeutung der Aufenthaltsqualität, die nur durch mehr Grün und Platz erreicht werden könne. Der Einzelhandel werde ohnehin eher von den Anwohnern zu Fuß erreicht und die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz sei auch bald erstklassig.


Die SPD konnte mit Hilfe der Grünen und der Bunten anschließend das Konzept verabschieden.
Es sieht die Schaffung von Grünflächen mit Rasen und Bäumen auf Hochbeeten vor, deren Einfassung als Sitzbänke genutzt werden könnten.
Der Platz solle so gut eben möglich Ruhe ausstrahlen, das Design solle daher zurückhaltend sein.
Im nördlichen Eck entsteht ein kleiner Pavillon mit Cafe und Imbiss, auch eine automatische WC Anlage wird errichtet.


http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=996155&kat=11


So weit so gut. Ich hoffe der Platz wird hübsch! Die Nordstadt hat großes Potential. Das muss gefördert werden.


D.
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Alt 03.04.09, 12:36   #19
Mattes
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Weg mit den Blechkisten! Zwar ist es wirklich leidig für Pendler, aber nur so kann man die Leute auf den ÖPNV umleiten. Bisher glich der Platz ja nicht wirklich der Bedeutung...
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Alt 03.04.09, 14:42   #20
Norimbergus
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Zitat:
Zitat von Dexter Beitrag anzeigen
Die SPD hingegen betont die Bedeutung der Aufenthaltsqualität, [...]
[Das Konzept] sieht die Schaffung von Grünflächen mit Rasen und Bäumen auf Hochbeeten vor, deren Einfassung als Sitzbänke genutzt werden könnten.
Aufenthaltsqualität und Hochbeete - welch ein Widerspruch! Oder kennt jemand gelungene Beispiele in Nürnberg? Würde mich interessieren.
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Alt 03.04.09, 14:52   #21
Dexter
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ja, da ist allerdings was dran. ich würde mir auch gern mal die pläne anschauen. vielleicht verspricht man sich durch hochbeete besseren schallschutz an den rändern des platzes? klingt etwas seltsam, ich weiß. eventuelle ist es wegen des verteilergeschosses der u-bahn auch nichts anders möglich solange man bäume pflanzen möchte?

ich kenne tatsächlich aber auch eher weniger gelungene beispiele von hochbeeten. es bleibt wohl abzuwarten...

D.
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Alt 03.04.09, 15:31   #22
Dexter
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ich hab nochmal gegoogelt und dies gefunden:

http://www.planwerkcluj.org/de/nurnberg-ebertplatz.swf

ob das aber der tatsächliche entwurf ist, ist nicht ganz heraus zu lesen. im artikel hieß es ja, das wegen der anforderungen der feuerwehr der plan nochmals überarbeitet werden musste und daher die anzahl der parkplätze von 39 nochmals auf 26 geschrumpft ist. aber die "hochbeete" sind im grunde nicht mehr als einfassungen der baumscheiben. mir gefällt der entwurf ganz gut. ein echter gewinn unter den doch recht schwierigen, weil verkehrsbelasteten bedingungen die den platz auszeichnen.



die architekten des U-Bahnhofs haben auch einen recht dröge aussehenden, aber im grunde informativen text im netz. das mit den hochbeeten ist vielleicht aus deren gelstaltungsrichtlinien für die u-bahnausgänge entstanden. darüber hinaus wird intensiv auf die gestaltung des bahnhofs selbst eingegangen. was zu lesen ist macht ebenfalls sehr neugierig. ein bahnhof von der stange wird es auf jeden fall nicht.

http://online-service.nuernberg.de/e...2621?id=243567


D

Geändert von Dexter (03.04.09 um 17:06 Uhr)
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Alt 04.04.09, 13:31   #23
Seh-Zeichen
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Friedrich-Ebert-Platz

im Straßenzwickel zwischen Kirchenweg und Rieterstraße steht ein sehr eigenwilliges und prägnates Gebäude in einer interessanten Mischung aus Jugendstil und Neobarock, dass vor nicht allzulanger Zeit - wie ich finde - sehr gefühlvollvoll saniert wurde.

Genau davor wird jetzt aber eine rießige U-Bahn-Zugangsüberdachung gestellt. Es handelt sich um einen großen, schräg in die Erde 'versunkenen' Kubus (nach Köln vielleicht als 'gebaute Ironie' nicht mehr wirklich witzig).

Was ist Eure Meinung: Braucht es diesen Riesen-Schuhkarton auf dem Platz und vor dem Gebäude wirklich?
Oder täte es da auch etwas weniger dramatisches? Oder sollte man auf eine Zugangsüberdachung überhaupt verzichten (am Rathenauplatz sind die Treppen ja auch 'offen' und bei Regen wird man 15 Meter früher nass...)
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Alt 04.04.09, 14:59   #24
Dexter
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ich denke dort ist ein überdachung notwendig, weil die treppe nicht zum verteilergeschoß sondern direkt zum bahnsteig führt. über das design kann man natürlich geteilter meinung sein. viel wird von der tatsächlichen ausführung und der feinarbeit abhängen.

allerdings ist das design der aufbauten schon lange bekannt, am kaulbachplatz gab es wegen der aufgänge ja auch wirklich richtig ärger. wenn ich mir aber das wirklich wunderbare ergebnis am bahnhof Maxfeld anschaue, bin ich nicht pessimistisch...


D.
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Alt 08.04.09, 09:34   #25
Mattes
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Das sanierte Gebäude wird ja nicht komplett verdeckt. Daher ist´s ok. Ich finde den Plan gut! So wird wenigstens etwas Platzatmosphäre geschaffen! Befindet sich aber das Verteilergeschoss nicht genau auf der Seite mit dem überdachten Eingang?
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Alt 08.04.09, 10:07   #26
Dexter
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nein, das Verteilergeschoss liegt unter der Straßenbahninsel, dort wo auch der Aufzug platziert ist. Der Ausgang, von dem oben die Rede ist, führt direkt zum Bahnsteig.

Das Verteilergeschoss ist im Grunde vorallem wegen des möglichen späteren 2ten Bahnsteigs in Nürd-Süd Richtung notwendig. Ohne das Geschoss wäre ein Umsteigen zum derzeit im Bau befindlichen Bahnsteig in Ost-West Lage später kaum möglich. Ausserdem ist er für die Benutzer der Straßenbahn von Vorteil, die können ohne das warten an Ampeln in die U-Bahnanlage runterfahren bzw. runtersteigen.

Den ganzen Platz zu untertunneln, so wie man das noch an der Frankenstraße oder andernorts gemacht hat, das vermeidet man aus guten Gründen heute. Verteilergschosse sind prinzipiell nicht sehr wirtliche Orte, alleine schon wegen der "dauerhaften" Besucher zu Winterzeiten. Ausserdem bedürfen sie eines hohen Pfelgeaufwandes, der die Kosten für die Betreiber in die Höhe treibt.
Daher bekommen nur noch die wenigsten Stationen Verteilerbenen, und wenn sie sie erhalten, dann sind diese recht überschaubar im Vergleich zu den Bauten der 70er (Man Vergleiche z.B. Frankenstraße (U1, Baujahr 1975) und Gustav-Adolf Straße (U3, Baujahr 2006)).


d.
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Alt 13.04.09, 16:54   #27
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Ich habe auch versucht etwas aktuelles zum FEP und der Gestaltung zu finden. Mehr als die doch schon relativ alten Infos des U-Bahnamtes habe ich leider nicht gefunden:

http://www.nuernberg.de/imperia/md/c..._1-3_klein.pdf

http://www.nuernberg.de/internet/referat6/u3detail.html

Viel kann man nicht erkennen. Zusammen mit der "gequirlten Sch.." (man verzeihe mir die harten Worte, aber anders kann ich das von Stößlein Architekten nicht bezeichnen; für mich klingt das eher wie eine Rechtfertigung für den noch entstehenden Unsinn, mal sehen wir lange Orange noch Modefarbe bleibt) die Dexter weiter oben verlinkt hat, befürchte ich mal wieder Schlimmes...

Einen Platz vermag ich nicht zu erkennen, städtebaulich armselig, verkehrstechnisch suboptimiert, "schöne" Fassaden werden versteckt - häßliche akzentuiert, die Zu- und Abgänge sind da wo sie am wenigsten gebraucht werden, die Verkehrsführung ist "harmonisch geschwungen" weswegen die Zu- und Abgänge erst einen Anprallschutz benötigen, das Zugangsüberdachungsbauwerk steht so halb vor dem Eckhaus, usw. usf.

Eigentlich sollte der FEP in "Aufzugplatz" umbenannt werden! Dominiert doch der Aufzug den Platz und die Gestaltung. Evtl. wird er ja noch "skulptural" ausgebildet; am besten mit einem Krönchen.


Platzatmosphäre gab es hier als die Straßenbahn einen Westbogen machte und in der Mitte "Platz" war.
Unter http://maps.live.de/LiveSearch.Local...=-90&alt=-1000 ist das noch im Ansatz zu erkennen.
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Alt 14.04.09, 09:13   #28
Dexter
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Dexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfach
Zu der Farbe Orange für den Bahnhof:

Das haben sich nicht die Architekten ausgedacht, es entspricht also keiner Mode. Vielmehr legte man beim Bau der U-Bahn in Nürnberg Fest, das alle Kreuzungsbahnhöfe die Kennfarbe orange erhalten sollen.


Also:
- Plärrer
- Hauptbahnhof
- Aufseßplatz
- Friedrich Ebert Platz


Natürlich kann man geteilter Meinung über den Sinn und Zweck solcher schon recht theoretischen Überlegungen zur Verbesserung der Überschichtlichkeit des Netzes sein. Vorallem das Weiß/Orange an den auffeinanderfolgenden Bahnhöfen Aufseßplatz und Hauptbahnhof verwirrt eher als das es sensibilisiert.


D.
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Alt 14.04.09, 13:14   #29
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Zitat:
Zitat von Seh-Zeichen Beitrag anzeigen
im Straßenzwickel zwischen Kirchenweg und Rieterstraße steht ein sehr eigenwilliges und prägnates Gebäude in einer interessanten Mischung aus Jugendstil und Neobarock, dass vor nicht allzulanger Zeit - wie ich finde - sehr gefühlvollvoll saniert wurde.

Genau davor wird jetzt aber eine rießige U-Bahn-Zugangsüberdachung gestellt. Es handelt sich um einen großen, schräg in die Erde 'versunkenen' Kubus (nach Köln vielleicht als 'gebaute Ironie' nicht mehr wirklich witzig).

Was ist Eure Meinung: Braucht es diesen Riesen-Schuhkarton auf dem Platz und vor dem Gebäude wirklich?
Oder täte es da auch etwas weniger dramatisches? Oder sollte man auf eine Zugangsüberdachung überhaupt verzichten (am Rathenauplatz sind die Treppen ja auch 'offen' und bei Regen wird man 15 Meter früher nass...)
Ich habe manchmal kaum noch Energie, um zu solchen Rücksichtslosigkeiten noch einen Kommentar abzugeben. Man hat den Eindruck, daß jeder seine geistigen Ergüsse abladen will und es völlig egal ist, was in der Umgebung steht. Die übrige Platzgestaltung ist Marke "einfallslos". So kann das nichts werden.
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Alt 15.04.09, 22:13   #30
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Zitat:
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Zu der Farbe Orange für den Bahnhof:

[..] Vielmehr legte man beim Bau der U-Bahn in Nürnberg Fest, das alle Kreuzungsbahnhöfe die Kennfarbe orange erhalten sollen.

Also:
- Plärrer
- Hauptbahnhof
- Aufseßplatz
- Friedrich Ebert Platz

D.
nur dumm gelaufen, dass zwei davon wahrscheinlich nie Kreuzungsbahnhöfe werden...
Wenn ich merke, dass ein eigentlich gut gedachtes (Gestaltungs-)Konzept nicht mehr funktioniert bzw. der Realität entspricht, dann sollte der Mut da sein es zu ändern.
Aufseßplatz und FEP werden zu 99% keine unterirdischen Kreuzungsbahnhöfe mehr werden (zählte auch oberirdisch mit Schiene müssten bspw. auch Rathenauplatz, Frankenstraße etc. so gestaltet worden sein). Falls doch dann erst in so vielen Jahren, dass sowieso eine Grundsanierung fällig geworden sein wird. Zumindest für Aufseßplatz wird diese Sanierung bestimmt früher nötig sein, da vor 2025 hier definitiv keine neue Linie kommt.

Zurück zum FEP:
Der Beitrag von Dexter hat bei mir folgende Vermutung zur Platzgestaltung ausgelöst:
Das Verteilergeschoß ist in der geplanten Form nur nötig und sinnvoll falls tatsächliche eine "U4" käme. Deshalb wurde ein Aufzug in die Mitte des Platzes gestellt, um den sich alles gruppieren muss. D.h. alles wird auf einen extrem hypothetischen Fall hin ausgerichtet, muss aber doch den heutigen Ansprüchen genügen. Heraus kommt ein mauer Kompromiß der weder den Ansprüchen nach Eröffnung der U3 gut gerecht wird (umständliche Wegebeziehungen, Gestaltung, etc.), noch der Situation mit einer U4. Dann steht der Aufzug nämlich noch immer in der Platzmitte und die Auf- und Abgänge inmitten der Straßen; nur eine Straßenbahnhaltestelle, mit Umsteigern zur U-Bahn, gibt es dann auch nicht mehr. Eine Neuaufteilung der Flächen in der Platzmitte ist dann kaum mehr sinnvoll möglich.
=> das ganze ist Murks und bleibt Murks.


Nur nebenbei:
im heutigen Stadtanzeiger, http://www.nn-online.de/artikel.asp?...2&kat=10&man=3, redet der Leiter des Stadtplanungsamtes von "einem gelungen Entwurf". Gleichzeitig mussten "Abstriche gemacht" werden.
Was gilt nun?
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