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Alt 06.11.10, 19:51   #46
Klaus1971
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Nochmal zu dem Thema:

Leider muß man solches hierzulande stets mit Erklärungen und Rechtfertigungen versehen, was ich im ersten posting sträflich unterlassen habe.

Ich bin weit davon entfernt, einer Stadt ihre Bevölkerungsstruktur abzusprechen, Nürnberg ist Nürnberg und das ist auch symphatisch so. Mein Punkt ist, daß die städtische Entwicklung durch Förderung und Stadtsanierung nach dem Muster abläuft, einem gewissen Anteil der Bevölkerung das Viertel hochzusanieren, was ja in Gostenhof und der Südstadt zweifellos auch auf gutem Niveau gelungen ist - den Rest, nämlich schlicht die ganz normalen Leute, die sich den lieben langen Tag mit und an einem Arbeitsplatz beschäftigen, völlig im Regen stehen läßt und man sich als Betroffener nicht des deutlichen Eindrucks erwehren kann, daß da ein deutliches unausgesprochenes "für die machen wir nix" von seiten der Stadt kommuniziert wird.

Eine Stadt, die in der Liga der kleinen großen Städte vorne mitspielen möchte, die auch solche Bewohner anziehen will, die sie nachher nicht alimentieren muß, schießt sich auf diese Weise ein Eigentor, das sich gewaschen hat.

Leider ist diese Erkenntnis bei der Stadt Nürnberg nicht ansatzweise vorhanden, man gewinnt den deutlichen Eindruck, daß das Regieren einer Stadt nach wie vor, wie in den 80ern, als Ruhigstellen durch Almosen und nicht an eine Entwicklung im Sinne von Strukturänderung auch bei der angezogenen Bevölkerung hin zu einer gesunden Mischung aus Leistungserbringern und dem immer auch vorhandenen unteren Rand der Gesellschaft praktiziert werden soll. Hier hat man die Zeichen der Zeit absolut nicht erkannt, was gerade deshalb schade ist, weil für mich Nürnberg in dem Kreis der kleinen großen Städte, mit denen es sich vergleichen sollte, aufgrund seiner Lage, Umgebung, Kultur, Eigenheit eigentlich eine sehr attraktive Umgebung darstellt.

Man sollte sich davor hüten, im kleinen Versuch ein ähnliches Disaster anzurichten, wie man es in Berlin verstanden hat, nämlich der Medienmeute völliges Versagen beim Strukturwandel als "arm, aber sexy" anzudrehen. Auf willige Abnehmer solcher Dümmlichkeiten ist sicher Verlaß, ebenso aber auch auf die Wand, gegen die man fährt.

Wichtig ist mir ergänzend, daß ich Wert darauf lege, bewußt nicht von sogenannten "Besserverdienenden" gesprochen zu haben und auch weiterhin nicht spreche. Es liegt mir vollkommen fern, über die Lebenssituation anderer Leute abwertend zu sprechen und zu denken-sofern es ihr bestreben ist, für den eigenen Unterhalt selbst zu sorgen. Die Bevölkerung besteht eben nicht aus "Armen" und "Besserverdienenden", wie gewisse Schaumschläger der geifernden Medienmeute in den Block zu diktieren pflegen, sondern insbesondere aus der großen politisch-ideologisch ignorierten Mehrheit, die sich dazwischen befindet und mittlerweile offenkundig keinerlei Achtung und Beachtung mehr findet.

Die Sache, wie der Einzelne (Ladenbesitzerbeispiel) damit umgeht, mag im Einzelfall zu diekutieren sein, keine Frage. Das Straßenbahnthema Pirckheimer ist ja auch eines für sich. Kann man persönliche Meinungen haben, ich für meinen Teil halte es für Unsinn, sie abzuschaffen, denn die Nordstadt entwickelt sich nördlich der U3 , die dort neue Gebiete erschließt und sich mit der Straßenbahn weniger nimmt, als behauptet wird. Führe die Straßenbahn einfach zu anderen Direktzielen, wäre sie für einen ganz anderen Teil potentieller Fahrgäste attraktiv. Die U3 ist richtig und auf Zukunft völlig in Ordnung, die Straßenbahn aber nicht ihr Feind. Warum nicht für den Beginn auf vorhandenen Strecken eine Straßenbahnlinie von der Stadtparkschleife durch die Pirckheimer zum Plärrer fahren lassen? Netzwirkung, Taktverdichtung, Optionen auf eine evtl. an den Stadtpark anschließende Strecke, die nördlich des Stadtparks, westlich der Bayreuther Straße, ein neues Ziel bekommen könnte. Ein Gebiet mit Potential, noch wenig entwickelt und schlecht angebunden. Nur eine Idee, die für die Zukunft Möglichkeiten läßt.

Nichts für ungut.
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Alt 06.11.10, 21:17   #47
Opa-Dos
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Zitat:
Zitat von Klaus1971 Beitrag anzeigen
Hallo @ all,

Ganz nebenbei sind mir in Kenntnis meines Bauträgervertrages die hanebüchenden Vorstellungen der Stadt, die es scheinbar München-ähnlich nicht nötig hat, sich über ihre Entwicklung zu freuen, bekannt-mit anderen Worten, aber auch jede Form eines Gebäudes, das nicht dem Baumuster "Nachkriegszeilenbau der 50er" entspricht, wird auch ohne entsprechendes erhaltenswertes Gesamtensemble, in das gebaut wird, mit allen Kräften verhindert, bis der Entwurf endlich den Status "langweilig und aussagelos" erreicht hat.
Das Beispiel würde mich brennend genauer interessieren, da ich eigentlich genau den gegenteiligen Eindruck habe. Gerade in dem "Speckgürtel" wie zum Beispiel Thon gibt es kein einheitliches Siedlungbild mehr, weil jeder Bauträger das baut was er will. Da stehen dann Toskanische Villen, neben Flachdachhäusern und 08/15 Bauträger Reihenhäusern in einem Umfeld von alten Siedlungshäusern.

Die Staßenbahn in der Pillenreuter Straße muß meinen Infos nach eingestellt werden, da das Bedingung (der Freistaats und des Bundes) ist, sonst würde die U3 nicht in diesem Maße finanziell gefördert.
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Alt 07.11.10, 08:52   #48
harher
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Zitat:
Zitat von Opa-Dos Beitrag anzeigen
Die Staßenbahn in der Pillenreuter Straße muß meinen Infos nach eingestellt werden, da das Bedingung (der Freistaats und des Bundes) ist, sonst würde die U3 nicht in diesem Maße finanziell gefördert.
Es hätte wohl heißen sollen "Pirckheimerstraße".

Aber die Verwechslung ist schon ganz lustig.
In der Pirckheimerstraße wird die Strab eingestellt, weil die U-Bahn parallel läuft, in der Pillenreuther Str. wird eine Strab parallel zur U-Bahn neu gebaut.
Ist doch schon etwas verrückt, oder?
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Alt 07.11.10, 21:41   #49
Klaus1971
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Das Beispiel, nach dem gefragt worden ist, befindet sich nicht in dem tatsächlich von oft recht seltsamem baulichen Wildwuchs beherrschten Speckgürtel, sondern, wie es eingangs Thema war, zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Nordklinikum, also auf einem der dort ehemals gewerblich genutzten Grundstück.

In einigen Jahren soll dann mal der nächste U-Bahnhof mehr oder weniger vor der Tür entstehen. Ein klassischer städtischer Bereich mit einigem Potential und allen Möglichkeiten, auch im dicht bebauten Bereich hochwertige Wohnbebauung unterzubringen.

Hier hat man es verstanden, einen für ein ganz normales Stadthaus recht interessanten Entwurf zusammenzustreichen, bis er endlich langweilig und daher genehmigungsfähig war.
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Alt 07.11.10, 22:46   #50
Mattes
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Beissen sich eigendlich Begriffe wie "Bauträger" und "gestalterische Qualität" nicht? :-)

Der Bauträger hat die Entwürfe für Bauten oder ganze Quartiere doch bereits in der Tasche. Diese können dann entsprechend der gewünschten Klientel herausgekramt und gebaut werden. Dem Bauträger geht es um maximale Rendite. Sonnst nichts.
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Alt 09.11.10, 07:46   #51
Klaus1971
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Sicher geht es einem Bauträger um Rendite, das versteht sich. Natürlich will aber auch ein Bauträger in einem für Nürnberger Verhältnisse hochpreisigen Segment attraktive Gebäude und somit Wohnungen/Wohnanlagen anbieten will. war in diesem Fall (Johannis, ehem. Fleischmanngrundstück mit alten Werkhallen in einem Hinterhof), daß ein an sich ganz normels Gebäude, welches in eine vorhandene Lücke in der Bebauung eingepasst wird, eben nicht nur völlig langweilig geplant war, ohne dabei irgendeinen Vogel abzuschießen. Nur wurde eben manches, was eben den Unterschied von der 08/15-Fassade zur Straße hin abweichen sollte, ohne dabei irgendwie polarisierend, sonderlich auffallend oder sonst irgendwie anstößig zu sein, bei der Stadt nicht genehmigungsfähig war. Aber egal, das ist wohl sehr deutsch, die Wohnung wird trotzdem gut
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Alt 09.11.10, 17:42   #52
Mattes
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Habt ihr wohl verschiedene Entwürfe gesehen? Mir ist nur das Model aus der Zeitung bekannt. Was wurde denn nicht genehmigt?
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Alt 10.11.10, 08:11   #53
Klaus1971
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Natürlich kenne ich die Planung schon lange, da ich mich zum Kauf entschlossen habe, als noch nichts geschehen war und noch die Altbebauung von Fleischmann stand. (Backsteinwerkstattgebäude auf einem Lückengrundstück). Später hätte man auch keine der besonderen Wohnungen mehr bekommen, nur noch Etagenwohnungen in verschiedenen Stockwerken, die jeweils gleich sind, nicht mehr aber eine Dachgeschoßmaisonette.

Und zu Deiner Frage: Die ersten Entwürfe waren eben ein Lückenfüllergebäude für ein sich bündig an beide Nachbarhäuser anschließendes Haus mit einigen wenigen optischen Besonderheiten in der Fassadengestaltung zur Straße hin, davon wurde eben manches gestrichen. Natürlich wäre hier als Neubau kein architektonisches Juwel entstanden, das war auch nie der Anspruch, es soll eben ein hochwertiges Wohnhaus auf dem Stand von 2010/2011 werden. Leider fielen der Stadt eben die wenigen optischen Wiedererkennbarkeiten zum Opfer.
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Alt 14.06.11, 17:43   #54
Dexter
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Dexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfach
Das Baureferat der Stadt Nürnberg ruft zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung rund um den zukünftigen U-Bahnhof "Großreuth bei Schweinau" auf.

Planungsziel ist die städtebauliche Ordnung des insgesamt 59 Hektar großen Gebietes. Dabei sollen folgende Maßnahmen erfolgen:

- Das bestehende, etwa 20 Hektar umfassende, bereits bebaute Gebiet um dem alten Dorfkern Großreuths soll um 10 Hektar mit 900 neuen Wohnungen erweitert werden.
- Das Areal soll die Funktion eines Stadtteilzentrums haben und neben Wohnen auch Dienstleistungen und Einzelhandel umfassen.
- Ein durchgehender Grünzug zum nördlich gelegen Westpark ist angedacht.
- Die Errichtung einer Real- und Fachoberschule ist geplant.

Die Pläne hängen zwischen dem 27. Juni und dem 22. Juli im Stadplanungsamt am Lorenzer Platz aus. Am 28. Juni werden sie außerdem in Großreuth präsentiert.

http://www.nuernberg.de/presse/mitte...sse_29507.html

D.
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Alt 25.06.11, 21:41   #55
mbvau
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mbvau sollte jetzt mal aufpassen was er sagt
Zitat:
Zitat von Dexter Beitrag anzeigen
Das Baureferat der Stadt Nürnberg ruft zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung rund um den zukünftigen U-Bahnhof "Großreuth bei Schweinau" auf.

Planungsziel ist die städtebauliche Ordnung des insgesamt 59 Hektar großen Gebietes. Dabei sollen folgende Maßnahmen erfolgen:

- Das bestehende, etwa 20 Hektar umfassende, bereits bebaute Gebiet um dem alten Dorfkern Großreuths soll um 10 Hektar mit 900 neuen Wohnungen erweitert werden.
- Das Areal soll die Funktion eines Stadtteilzentrums haben und neben Wohnen auch Dienstleistungen und Einzelhandel umfassen.
- Ein durchgehender Grünzug zum nördlich gelegen Westpark ist angedacht.
- Die Errichtung einer Real- und Fachoberschule ist geplant.

Die Pläne hängen zwischen dem 27. Juni und dem 22. Juli im Stadplanungsamt am Lorenzer Platz aus. Am 28. Juni werden sie außerdem in Großreuth präsentiert.

http://www.nuernberg.de/presse/mitte...sse_29507.html

D.
Also,ich sprech aus erfahrung!!Ich bin für die U-Bahn in Nürnberg keine frage,auch für den weiterbau,egal wohin!!!!Egal Stein oder jetzt Grossreuth.Aber die Kriminalität wird pro U-Bahn Ausbau weiter wachsen!!!
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Alt 25.06.11, 23:20   #56
nothor
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Ich bin mal so frei zu sagen: Dem kann man entgegen wirken, in dem man die Fahrten am Spätabend streicht und die Bahnsteige versperrt.
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Alt 26.06.11, 22:02   #57
Klaus1971
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Sag mal mvbau, nachdem Du Dich in dieser Weise gleich mehrfach im Forum verewigst, scheinst Du von einem selbst erlebten Ereignis zu sprechen. Möchtest Du mal berichten, welche Erfahrung Dich so gegen die U-Bahn einnimmt?

Das mag bedauerlich sein, jedoch war es noch nirgends eine U-Bahn, die Gesochs und Pack erzeugt hat, sondern das Gesochs war schon da, bevor es selbiges Verkehrsmittel gab.

Das Problem ist also nicht ein Verkehrsmittel, sondern eine Mentalität, eine eingeschlichene Mentalität, asoziales Verhalten als Zeichen besonders gelebter Freiheit zu werten und alles, was sich dagegen wendet, als spießig und albern zu bezeichnen.

Man betrachte andere Länder und den Umgang mit öffentlichem Eigentum, mit öffentlichen Gütern allgemein - ein derart verwahrlostes Verhalten wie in D wird man in wenigen Ländern finden, meist allerdings von jenen zur Schau getragen, die rein gar nichts zur Existenz öffentlichen Eigentums beigetragen haben und stets am lautesten schreien, wenn es ums Verteilen fremder Mittel geht.
Klaus1971 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.11, 23:08   #58
L.Soski
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Zitat:
Zitat von nothor Beitrag anzeigen
Dem kann man entgegen wirken, in dem man die Fahrten am Spätabend streicht und die Bahnsteige versperrt.
Würde man diese Logik befolgen, müsste man sämtliche Verkehrsmittel zu jeder Zeit sperren, was absurd wäre. Ärgerlich genug, dass viele deutsche Städte als Sparmassnahme immer früher nur noch Nachtbusse fahren lassen. Die Behauptung, U-Bahn-Bau würde Kriminalität fördern, ist natürlich genauso absurd. Klaus1971 hat die Zusammenhänge sehr gut erfasst.
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Alt 26.06.11, 23:30   #59
nothor
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Naja U-Bahnhöfe stellen aber schon eine attraktive Räumlichkeit für Gesocks dar, genau wie Unterführungen, Brücken oder eben leerstehende Häuser. Grade im Winter. Ganz einfach deshalb weil es sich, wenn man dealen will, anbietet an diesen Nadelören der Verkehrswege Fußgänger abzupassen. Ich kann mbvau da schon anchvollziehen. Es gibt eben nur keine echte Alternative zu diesen Verkehrseinrichtungen. Dem muss man mit Helligkeit und weitläufigkeit abhelfen. Denn es kann halt nicht jeder in einer Panzerlimousine direkt bis zur Wohnungstür vorfahren.
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Alt 27.06.11, 17:52   #60
Mattes
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Wie hochnäsig muss man sein, um bei Obdachlosen von "Gesocks" zu sprechen!!!

Ihr lasst mir hier den nötigen Respekt, anderen Menschen gegenüber vermissen.
Ich bin wirklich schockiert. - Hätte nicht gedacht, dass hier im Forum ein solch niedriges Niveau herrscht.
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