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Alt 28.12.12, 00:03   #11
Jaro_E
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Jaro_E wird schon bald berühmt werdenJaro_E wird schon bald berühmt werden
Das Problem ist doch einfach, dass wir im Süden und Westen eher eine "große Regionalstadt" haben, wodurch sich auch "metropolitane Funktionen" eher dezentralisieren, als im dünnbesiedelten und zentralistischen Norden und Osten (abgesehen einmal vom Sachsendreieck), der in seiner Erschließungslogik eher Frankreich gleicht. Und natürlich auch, dass wir Deutschland hier immer isoliert betrachten und nicht im europäischen Maßstab sehen.

Mannheim/Heidelberg ist eine gut funktionierende Regionalstadt mit tradtitioneller Arbeitsteilung in Industrie-/Hafenstadt und Universitätsstadt. Die zwei Städte sind internationaler und weitsichtiger als manch viel größere Stadt, Tendenz klar nach oben. Es gibt viele Entwicklungsflächen in Bahnhofsnähe, die darauf bauen, von dort in Zukunft schnell in Frankfurt und Stuttgart und darüberinaus zu sein. Die verkehrliche und zentrale Bedeutung von Mannheim könnte in Zukunft sogar noch zunehmen - die Entwicklung der Blauen Banane (Corridor Development Rotterdam - Genua) ist eine Mannheimer Initiative: Mannheim positioniert sich als Mittelpunkt dieses Korridors.

Winy Maas (MVRDV) im RNZ-Interview auf die Frage, was er denn in Mannheim mache :

Zitat:
Die Stadt ist relativ unbekannt. Das ist ein Vorteil. Nun bekommt sie Raum, sie ist enthusiastisch und sie liegt in der Mitte von Europa auf einer irgendwie noch unentwickelten Achse zwischen Amsterdam-Luxemburg-Straßburg-Basel-Zürich. Die wartet geradezu auf ihre Entwicklung. Und sie liegt an der TGV-Linie (der französischen Schnellbahnstrecke). Die Linie ist eine der Hauptachsen für die europäische Entwicklung. Das sind Gründe genug.
Die Begründung liegt eben im System und in der zu erwartenden Raumentwicklung. Ein Hochgeschwindigkeitssystem lässt sich wohl kaum als mosaikartige Aneinanderrreihung von 150km - Haltestellenabständen konzipieren.

Geändert von Jaro_E (28.12.12 um 00:27 Uhr)
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