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Alt 27.02.18, 00:35   #931
Vulcanus
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Vulcanus sitzt schon auf dem ersten Ast
Zitat:
Zitat von mamamia Beitrag anzeigen
Derzeit beträgt meine Reisegeschwindigkeit morgens wie abends etwa 25 - 27 km/h.
Ein Tempolimit ist nicht problematisch, es geht um die Reisegeschwindigkeit.
Ein regelmäßiger Verkehrsfluss könnte sogar bei reduziertem Tempo letztendlich ein schnelleres Vorankommen ermöglichen.
Wichtig ist eine intelligente, aufkommenabhängige Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer.
Das ist sicher richtig. Wobei man die Verkehrsteilnehmer untereinander priorisieren muss. Stichwort "Vorrangschaltung" bei Bussen und Bahnen.

Wer regelmäßig mit der Rheinbahn unterwegs ist, weiß, was ich meine. Wie oft und wie lange etwa die Linie 704 auf einem vergleichsweise kurzen Streckenabschnitt zwischen Derendorf und Hbf anhalten muss, ist schon ein schlechter Witz. Manchmal muss die Bahn den Verkehr sämtlicher Parallel- und querender Straßen durchlassen, und das über mehrere Ampelphasen hinweg. So hat die Bahn an der Kreuzung Pempelforter-/Adlerstr. in beiden Richtungen nur wenige Sekunden Grün. Und muss nach Ankunft an der Kreuzung aus beiden Richtungen ca. 60 Sekunden warten, um überhaupt losfahren zu können. Aus diesem Grund kommt sie regelmäßig mehrere Minuten zu spät am Hbf an. Ich kann das aus eigener, häufiger Nutzung dieser Linie bestätigen.

Wo etwa läge das Problem, dass sich die Bahn einfach das Signal zum Weiterfahren selber "holen" könnte? An der oben von mir erwähnten Kreuzung der Linie 704 fahren pro Stunde in beiden Richtungen gerade einmal 12 Bahnen durch, also rein rechnerisch alle 5 Min. eine Bahn. Wäre es so schlimm, die Kreuzung alle 5 Minuten für ein paar Sekunden für die Straßenbahn "freizuschaufeln"?

Ähnliche Situationen gibt es im gesamten Schienennetz der Rheinbahn, auch auf der Berliner Allee. Nur Stop & Go für die gut gefüllten Straßenbahnen - ein schnelles Fortkommen ist absolut unmöglich. Dafür dürfen dann einige wenige (mit jeweils einer Person besetzten) Pkw-Abbieger aus Seitenstraßen wie der Bahn- oder Grünstraße ungehindert fahren.

Gleiches gilt für die Bahnlinien, die auf den Karolingerplatz zuführen, also aus der Brunnenstraße kommend oder aus der Heresbachstraße. Auch da schafft man es bis heute nicht (trotz nur geringem Autoverkehr an dieser Stelle), die Bahnen konsequent zu priorisieren. Selbst die Wehrhahnlinie muss öfter an den Ampeln warten und bummeln.

Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Irgendwo las ich, dass man dank intelligenter Vorrangschaltungen für die Bahnen 20-30% Fahrzeit einsparen könne. Aber Düsseldorf ist eben nach wie eine autohörige Stadt.
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Alt 27.02.18, 07:26   #932
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
So etwas ist ein Teil einer intelligenten Verkehrssteuerung; aber nur eine reine Vorrangschaltung wäre zu Kurz gegriffen.
Es gibt Systeme, bei denen der Bahnfahrer das ideale Tempo angezeigt bekommt, um bei Grün an der Ampel anzukommen und ohne abbremsen zu müssen weiterfahren kann; das ist intelligenter als eine einfache, nicht vernetzte Schaltung auf Abruf.
Auf den Durchfahrtsstraßen könnten stationäre Anzeigen für den MIV sicherlich auch helfen, den Verkehrsfluss flüssiger zu halten.

Natürlich wird es immer einige "Ampelhopper" geben, die als erste an der nächsten roten Ampel stehen wollen - warum auch immer. Da können nur Psychologen helfen.
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Alt 27.02.18, 10:22   #933
Heidewitzka
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Heidewitzka ist im DAF berühmtHeidewitzka ist im DAF berühmt
Ne, eine reine Vorrangschaltung könnte Staus verursachen, in den wiederum Bahnen feststecken könnten. Die 704 ist selbst für die niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit der Düsseldorfer Bahnen (17 kmh vor Wehrhahnlinie) ein Negativ-Ausreisser. Es gibt auf der 704 m.E. relativ viele Stops. Aber die beschriebene Situation Pempelforter/Adlerstr. ist exemplarisch. Die Ampeln müssten ja auch nicht sofort auf Grün umspringen, aber eine Ampel-Beschleunigung könnte man schon anstreben.

Karolingerplatz ist ebenfalls ein No-Go, man gibt 940 Mio. € aus, nur damit die U-Bahnen von 701/704 an der Haltestelle ausgebremst werden, für die es stadteinwärts offenbar keine Vorrangschaltung eingerichtet hat.

Auch verstehe ich nicht, warum 701/705/706 nach der Haltestelle Steinstraße nicht Vorrang vor der Ampel Berliner Allee/Martin-Luther-Platz haben. Diese Kreuzung wurde umgebaut, aber für die paar Autos, die dort fahren, werden drei Bahnlinien regelmäßig ausgebremst.
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Alt 27.02.18, 10:33   #934
Heidewitzka
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Zitat:
Zitat von Blablupp Beitrag anzeigen
Ist glaube ich etwas fragwürdig ausgedrückt. Der Zusammenhang besteht darin, dass der geschaffene Radweg zu einer unübersichtlichen Verkehrsführung/Kreuzung geführt hat und man nun dort einen Unfallschwerpunkt hat. Der Radweg an sich hat nichts mit den Unfällen zu tun, und man sollte dort eine Lösung finden können, die funktioniert.
Die Rheinische Post hat heute nachgelegt:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/...-aid-1.7423755

Der Artikel ist schon deutlich besser als der erste in der Argumentationsführung. Aber es wird immer noch suggeriert, dass der Fahrradweg ein Störfaktor ist bzw. ein Hindernis. Der eigentliche Grund, dass die alten Fahrbahnmarkierungen für Irritationen sorgen bzw. und dass die Autofahrer auf der linken Fahrspur nicht erkennt, dass die Straße einen Schlenker macht, ist der Grund.

"Die Verwaltung muss eingestehen, dass da etwas nicht funktioniert hat, und neu planen. Es kann nicht sein, dass ein Radweg Probleme für alle anderen Verkehrsteilnehmer bringt."

Mit einer guten Straßenführung hätte man das ganze Drama nicht gehabt.

Die Rheinische Post berichtet hier nicht objektiv, lässt Kritiker einen guten Radweg in Frage stellen, ohne dass Fürsprecher zu Wort kommen, die die Diskussion objektivieren.

Immerhin werden Falschparker erwähnt, die häufig die linke Spur jenseits der Kreuzung blockieren, so dass die Autos gezwungen sind, sich direkt auf einer Spur einzufädeln.

Vielleicht fängt man erstmal an, Falschparken und schlechte Markierung bzw. Straßenführung in Ordnung zu bringen, bevor man einen echt guten Radweg (aus Radfahrersicht) für was auch immer opfern möchte.
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Alt 27.02.18, 13:16   #935
Bau-Lcfr
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^ Einen Artikel über die notwendige Wende in der Mobilität veröffentlichte kürzlich die Zeit Online - es reiche nicht aus, die 46 Mio. Autos durch E-Autos zu ersetzen, da die Platzverschwendung bleiben würde. Ich sehe jedoch keinen Sinn, wenn die Gemeinden kommunalen Fahrzeugflotten der Leih-PKWs aufbauen würden - auf den Straßen würden diese PKWs genauso Platz verschwenden wie welche im Privatbesitz. Die im Artikel angesprochenen Elektrobusse machen schon mehr Sinn.

Hin und wieder kommt Begeisterung für autonomes Fahren, in verschiedenen U-Bahnen längst präsent - autonome Busse wären eine gute Idee. Dann müsste man nicht schon wieder kilometerweit laufen, wenn die Fahrer schon wieder streiken möchten, was sich in diesem Jahr erneut anbahnt (Verdi usw.). Eine Privatisierung der Linienvergabe wie sie im Bahnverkehr inzwischen üblich wird wäre ein anderer Schritt.

Und ja, Vorrangschaltungen für Busse+Strabs in Düsseldorf wären angesagt - wie auch häufiger eigene Fahrspuren. Sie würden ungestörtes Fortkommen ohne teure Tunnel ermöglichen.
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Alt 20.03.18, 07:59   #936
Bau-Lcfr
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Extrawurst oder Angermunder RRX-Einhausung schon wieder

Es gibt Themen, von den man langsam nichts mehr hören kann. Die RP berichtete heute, dass der Stadtrat am Donnerstag über die Einhausung der RRX-Gleise in Angermund entscheiden soll - es würde sich eine Mehrheit dagegen andeuten. Der Artikel erinnert die Zahlen aus dem Gutachten - 400-750 Mio. EUR statt 75 Mio. EUR, bloß um 244 zusätzliche WE zu schützen. (Wäre es rechnerisch nicht billiger, die 244 Buden zum Marktwert aufzukaufen und einfach abzureissen?) Dazu die größere Dauer der Bauarbeiten.

Da es ein Bundesprojekt ist, bedeutet ein Nein des Stadtrats, dass die Idee endgültig gestorben ist - ein Ja würde lediglich Gespräche über die Kostenaufteilung usw. mit der Bahn und mit dem Bund bedeuten.

Apropos RRX - als ich in den letzten Wochen mal im HBf auf die Zugabfahrt wartete, fuhr ein doppelstöckiger Triebzug in RRX-Bemalung und mit Sandsäcken in der Rolle der Fahrgäste vorbei - es werden offenbar Testfahrten auf der realen Strecke durchgeführt.
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Geändert von Bau-Lcfr (20.03.18 um 08:43 Uhr)
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Alt 06.04.18, 10:58   #937
Bau-Lcfr
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Oberflächengestaltung über der Wehrhahn-Linie

Die Stadt Düsseldorf verkündete gestern, dass ab 05.04 bis zum 14.04 ein Info-Mobil die geplante Oberflächengestaltung zeigt. Vor allem geht es um die Friedrichstraße / Elisabethstraße sowie Breite Straße / Kasernenstraßent. Insgesamt soll die Umgestaltung ca. 30 Mio. EUR kosten.

Zum Thema gibt es auch diesen heutigen RP-Artikel, wo u.a. über die 2,50 Meter breiten Radwege berichtet wird. Der erste Umbau-Abschnitt von Luisenstraße bis Herzogstraße soll laut Dezernentin Zuschke Ende 2019 beginnen.
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Alt 18.05.18, 12:27   #938
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Bei Radwegen tut sich enttäuschend wenig, obwohl seit 2014 die Grünen in der Ratsmehrheit beteiligt sind. Es gibt wenige neue Strecken und dazu Seltsamkeiten wie auf der Berliner Allee und dem Burgplatz:

Wer von Höhe Johanneskirche bis Höhe Bundesbank fährt, soll für den kurzen Abschnitt den Mittelstreifen nutzen und an Anfang und Ende zwei Fußgängerampeln nutzen. Wer sich das ausgedacht hat, braucht für sein Fahrrad noch Stützräder.

Auf dem Burgplatz wurde von Norden nach Süden das Pflaster abgeschliffen, um die Querung mit dem Fahrrad zu erleichtern. Wer dieser Strecke südwärts folgt gelangt aber nicht auf dem Fahrrad-, sondern auf dem Fußweg...
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 19.05.18, 21:49   #939
Heidewitzka
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Ja, hoch ist das Tempo wirklich nicht hoch, auch Radwege an Aachener Straße und Ulmenstraße fangen irgendwo an und hören irgendwo auf. Dafür, dass teilweise nur ein paar neue Striche und ggf. etwas rote Farbe auf die Fahrbahn gepinselt wird, dauert das lange, bis das Radhauptnetz auch nur ansatzweise umgesetzt ist. Der abgeschliffene Weg am Burgturm, ist der nicht für Rollstuhlfahrer angelegt worden?

Man muss aber auch bedenken, dass Düsseldorf bis 2014 eher fahrradfeindlich war und nur etwas Symbolpolitik gemacht hat, wie die Alibi-Bismarckstraße-Fahrradstraße, unsinnige Radwege durch den Hofgarten anlegen und ein paar hübsche Broschüren drucken. Amt 66 für Verkehrsmismanagement mit Auto-Blome als Chefin konnten breite Umgehungsstraßen planen aber selbst neue Radwege waren teilweise ein planerisches Armutszeugnis.

Bis man die Verwaltung umsteuert zu einer nutzerorientierten Radwegplanung und -bau lässt sich jetzt beobachten.

Die Grünen in Düsseldorf fallen in meiner Wahrnehmung eher in ideologischen Debatten auf als in pragmatischer grüner Realo-Stadtpolitik. Als Grüner müsste man dichtes/hohes Bauen befürworten, da es die Zersiedelung aufhält, mehr Grünflächen ermöglicht und wie in anderen dichten Städten mehr Nahverkehrsnutzung /weniger Autos bedeutet. Selbst Parken für 1,50 € die Stunde in der Mutter-Ey-Straße (IDR-Parkhaus) gibt es noch mit den Grünen, trotz leerer Kassen.. Das Wildwest-Parken auf der Kö ist auch so ein Thema.
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Alt 23.05.18, 17:47   #940
Heidewitzka
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RP berichtet über einen einjährigen Versuch, die 709 auf der Flurstr. zwischen Dorotheen- und Hoffeldstraße getrennt vom Straßenverkehr zu führen.

https://rp-online.de/nrw/staedte/due...r_aid-22806985

In dem Bericht wird auch erwähnt, dass die 709 mit 54 Tsd. Fahrgästen (täglich?) die am stärksten genutzte Straßenbahn wäre. Weiß jemand, wie es bei den anderen Linien aussieht?
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Alt 04.06.18, 08:19   #941
Bau-Lcfr
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Fußgängerzone

Die WZ berichtete Ende Mai über die Anregungen der Düsseldorfer IHK, zu den eine verzahnte Achse Wehrhahn - Schadowstraße - Königsallee - Flinger Straße bis zum Rhein gehört - eine Visualisierung im Artikel zeigt die Schadowstraße als Fußgängerzone. Die Flinger Straße ist längst welche - bei den anderen wurde eine Forderung nach einer Fußgängerzone nicht explizit formuliert.

Etwas in diese Richtung könnte ich mir jedoch vorstellen - etwa die Königsallee mit stark reduziertem Verkehr. Ich erinnere mich, dass die Ostseite vor einiger Zeit temporär geschlossen wurde, Ähnliches könnte man öfter praktizieren. Etwa die Pariser Prachtmeile Champs-Élysées wird jeden ersten Sonntag im Monat für Autos gesperrt, jedesmal gut von Fußgängern besucht.
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Alt 12.06.18, 11:28   #942
Heidewitzka
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Zweiter Radschnellweg

In der WZ wurde ein Konzept für einen zweiten Radschnellweg vorgestellt:
http://www.google.com/url?sa=t&rct=j...xrT7pr1VEo16hE

Mit verhältnismäßig kleinen Mitteln (im Vergleich zum Ausbau der A46) lässt sich hier etwas realisieren, was das Potenzial hat, die Straßen zu entlasten. Zusätzliche Autobahnspuren verlagern im Falle der A46 nur den Autobahn-Stau weiter in die Städte. Da hier das Potenzial für zusätzliche Spuren gering ist, verschärft man die Belastung durch Autos in Düsseldorf und Wuppertal.

Die Verkehrsführung an der Kreuzung Friedrichstr./Herzogstr. wurde am 4.6. umgebaut. Mit kleinen Mitteln (9 Tsd. €) und geringen Aufwand (Neue Markierungen) hat man endlich eine Lösung, bei der sich ein Konfliktpunkt zwischen Radfahrern und rechts abbiegenden Autos entschärfen lässt.

https://www.duesseldorf.de/aktuelles...geaendert.html
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Alt 12.06.18, 19:39   #943
DUS-Fan
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Mit verhältnismäßig kleinen Mitteln (im Vergleich zum Ausbau der A46) lässt sich hier etwas realisieren, was das Potenzial hat, die Straßen zu entlasten.
Ich glaube kaum, dass sich das "Problem" der Pendler damit auch nur im Ansatz lösen lässt - da von Potential zu sprechen, ist doch schon ein wenig übertrieben!
Alleine schon, dass kaum jemand solche lange Strecken (bergauf und bergab) mit dem Rad zur Arbeit fährt und viel vom Wetter abhängig ist, ist das keine Alternative zu ÖPNV und MIV.

Davon abgesehen befürworte ich natürlich grundsätzlich die Bestrebungen, so einen Radweg zu schaffen - jeder Kilometer weniger, der mit dem Auto gefahren wird, ist ein Gewinn für die Umwelt, wenn auch ein verschwindend geringer.
Dazu passend war gestern Abend bei Promi-WWM die Frage: Die 15 größten Schiffe erzeugen mehr Schadstoffe als? Antwort: "mehr als die 760 Mio. Pkw weltweit.

Zitat:
Zitat von Heidewitzka Beitrag anzeigen
Zusätzliche Autobahnspuren verlagern im Falle der A46 nur den Autobahn-Stau weiter in die Städte. Da hier das Potenzial für zusätzliche Spuren gering ist, verschärft man die Belastung durch Autos in Düsseldorf und Wuppertal.
Sehe ich nicht so, sie sorgen eher dafür, dass der Durchgangsverkehr besser fließen kann.

Zitat:
Zitat von Heidewitzka Beitrag anzeigen
Die Verkehrsführung an der Kreuzung Friedrichstr./Herzogstr. wurde am 4.6. umgebaut. Mit kleinen Mitteln (9 Tsd. €) und geringen Aufwand (Neue Markierungen) hat man endlich eine Lösung, bei der sich ein Konfliktpunkt zwischen Radfahrern und rechts abbiegenden Autos entschärfen lässt.
Naja! Dafür gibt es jetzt nur noch eine Geradeausspur....
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Alt 15.06.18, 09:34   #944
Heidewitzka
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^An den Niederlanden kann man ja sehen, dass sich solche Fahrradschnellwege bewähren, dass Wetter ist ungefähr vergleichbar mit unserem. Durch Pedelecs können auch weniger sportliche Radfahrer das erwähnte bergauf und bergab bewältigen, obwohl man zwischen Düsseldorf und Wuppertal noch nicht unbedingt von Bergen sprechen kann.

Aber grundsätzlich vertreten wir dann ja die gleiche Meinung, alles was gegen den Verkehrskollaps hilft, ist gut.

Die erwähnte 15 Schiffe fahren aber auch nicht durch dicht bebaute, schlecht belüftete Innenstadtstraßen. Im Gegensatz zu anderen Großstädten hat Düsseldorf dazu wenige Boulevards und Alleen.

Der besser fließende Durchgangsverkehr fährt dann eine oder zwei Abfahrten später in die Stadt hinein, der Verkehrsdruck wird auf die Städte durch besser ausgebaute Autobahnen weiter zunehmen. (Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten). Es sei denn, man kapiert in Düsseldorf, dass man z.B. am Werstener Kreuz ein P+R Parkhaus baut, was direkt an den ÖPNV angeschlossen ist. Hätte man aber in den 70ern direkt in die Planungen integrieren, jetzt im nachhinein wäre das nicht so trivial.

Eine Geradeausspur ist in meinen Augen kein Problem, da im weiteren Verlauf auf einer von zwei Fahrbahnen ein Parkverbot ist, demnach blockieren haltende Autos diese Spur durchgehend.
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Alt 15.06.18, 10:55   #945
Echnaton
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Wichtig ist, dass der Radschnellweg auch in Teilabschnitten nutzbar ist - nicht jeder fährt D-W vollständig durch. Mit E-Bike oder hoher Fitness ist aber auch das denkbar.
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