Brühl / Innenstadtcampus

  • Nach dem Studium des Konzepts sind schon ein paar problematische Punkte zu erkennen. Grundsätzlich ist aber festzuhalten, daß die Grundzüge des Konzeptes hervorragend durchdacht sind und einen ganzen Stadtteil wiederbeleben können. An Details kann man immer noch feilen:


    Die Berücksichtigung der Pläne der SIB für das Behördenzentrum sind zwar logisch, diese sollten aber mit aller Macht an die neuen Pläne der kleinteiligen Struktur des Brühls angepaßt werden. Das kann nur durch Abriß der Parteifalte (aber nicht des Riegels hinterm Nischel) und somit Herstellung einer Verbindung zwischen Innenstadt und Brühl erfolgen. Alles andere wird nicht funktionieren. Hier sollte man nicht wie schon so oft eine große Chance verstreichen lassen, um sich dann hinterher Jahrzehnte ärgern zu müssen.


    In der Städtebaulichen Zukunftsvision sind auf Seite 23 die Häuser an der Hauboldstraße (Luftbild) zugunsten eines "grünen Vorgeleges" (S. 50) entfernt, was natürlich nicht passieren darf und auch privaten Investitionen in diesem Bereich entgegensteht. Auch der "Rückbau abgängiger und leerstehender Gebäude in Verlängerung der Heinrich-Zille-Straße zur Schaffung einer direkten, fußläufigen Verbindung durch den Block zur Rosa-Luxemburg-Grundschule" (S. 53) ist weder notwendig noch architektonisch ansprechend umsetzbar.


    Schön, daß auch die Plattenbauten an der Mühlenstraße (Luftbild) als entbehrenswert betrachtet werden. Der Eigentümer wird sicher demnächst millionenteure Sanierungspläne verkünden :lach:.

  • Da im Stadtrat die unbefristete Verlängerung des Nutzungsvertrages des Umweltzentrums auf dem Kaßberg anstand, hat die FDP einen Umzug auf den Brühl ins Gespräch gebracht. Wenn ich das richtig sehe, wird darüber jetzt genauer nachgedacht. Den Auszug des Umweltzentrums aus dem Objekt Henriettenstraße 5 habe ich hier schon mehrfach angeregt. Über ausreichend leerstehende Immobilien sollte die Stadt verfügen, das Gebäude auf dem Kaßberg kann sicherlich für gutes Geld in den Wohnungsmarkt gespeist werden.

  • Die Freie Presse stellt heute ausführlich die derzeitigen Pläne für die Aktienspinnerei vor (Link). Diese waren aus dem auch hier verlinkten Konzept zwar bereits bekannt, werden dadurch aber auch der Öffentlichkeit nahegebracht. Der erste Entwurf von C&E sieht folgendermaßen aus, ein transparentes Glasdach soll den neuen oberen Abschluß bilden:


    P.S.: Die Stadtumbau GmbH zieht vom Vita-Center in die Müllerstraße 16 um (Quelle) und begründet das in der heutigen FP damit, sich neben den Projekten im Heckert verstärkt den innerstädtischen Sanierungsgebieten zuwenden zu wollen. Sicher nur eine kleine Randnoiz, aber durchaus Zeichen für ein Umdenken bei der Stadt.

  • Ein winziger Schritt auf dem Weg in Richtung Wiederbelebung des Brühls wird mit der Eröffnung des „B 51 - House of Rock“ am Brühl 51 gemacht (Luftbild, Eckhaus zur Hermannstraße). Die PM dazu läßt zumindest auf eine hochwertige Sanierung hoffen, wenn man sich die geplanten Mieter anschaut:


  • Bei der FP-Podiumsdiskussion hat Baubürgermeisterin Wesseler die Hoffnung geäußert, daß die finanziellen Mittel für den Umbau der Aktienspinnerei zur Zentralbibliothek bereits in den Doppelhaushalt 2013/2014 eingestellt werden könnten, so daß bereits 2015 Ergebnisse sichtbar werden könnten. Darüberhinaus kann man allen Wortmeldungen, die in der heutigen FP genannt werden, zustimmen. Das geht von den geforderten kulturellen Freiräumen über die Verdichtung der Innenstadt auf Kosten der Außenbezirke bis zur Diskussion mit den Bürgern. Wie Frank Kotzerke vom Stadtforum aber richtig bemerkt, sind jetzt konkrete Aussagen zum Stadtumbau nötig, auch wenn diese unpopulär sind. Ob die Stadt diese Hürde jemals überspringen wird, ist die spannende Frage.

  • Die Zukunft des Busbahnhofs wird heute von der Freien Presse beleuchtet (Link). Der zu große Abstand zum Hauptbahnhof, die sinkende Bedeutung und vor allem die überzeugende Nachnutzung lassen trotz des Denkmalschutzes den Verlust verschmerzen. Die Fördermittelbindung bis 2014 ist ein bisher nicht bekannter Aspekt, sollte aber auch keine Probleme verursachen.

  • Könnte man nicht wenigstens versuchen, das unter Denkmalschutz stehende 1200 Quadratmeter große Dach des Service- und Wartebereiches zu erhalten und in das geplante neues Kommunikationszentrum bzw. die Mensa der TU einzubeziehen, indem man ein neues Gebäude mit ähnlicher Kubatur "darunterschiebt" oder sogar das alte Emfangsgebäude umbaut. Ich halte den Blick von der StraNa für wesentlich für die gesamte Achse bis zum Zentrum und das Ensemble für eines der wichtigsten Denkmale der DDR-Moderne, das, auch wenn sie im Moment eher wenig "Fans" hat, erhalten werden sollte.

  • Die Zukunft des Busbahnhofs wird heute von der Freien Presse beleuchtet (Link). Der zu große Abstand zum Hauptbahnhof, die sinkende Bedeutung und vor allem die überzeugende Nachnutzung lassen trotz des Denkmalschutzes den Verlust verschmerzen. Die Fördermittelbindung bis 2014 ist ein bisher nicht bekannter Aspekt, sollte aber auch keine Probleme verursachen.


    Eine fragwürdige Argumentation: Heute befindet sich die Anlage nur noch in innerstädtischer Randlage, das nahe Wohngebiet, der Brühl, hat viele Bewohner und damit Fahrgäste verloren. Wenn die Zahl der Bewohner auf dem Brühl für den Regionalverkehrs-Busbahnhof eine zu berücksichtigende Rolle spielen würde – was sie allerdings nie tat –, dann wäre gerade die erhoffte „Mehr-Bewohnung“ des Brühls ein Grund zur Erhaltung des Busbahnhofs.


    Merkwürdig ist auch, dass Herr Tschök überhaupt zu Wort kommt. Der Omnibusbahnhof wurde nicht für den Stadtverkehr gebaut. Erst mit der Auflösung des zentralen Busplatzes (heute Moritzhof) Mitte der Neunziger Jahre bekam er eine Bedeutung als Endpunkt für Stadtlinien. Beim Umbau 1999 wurden speziell dafür drei Bussteige reserviert und mit Zufahrt vor der Regionalverkehrs-Ankunft ausgeführt. Im Artikel steht ja richtig, dass sich das seit Einführung des Neuen Netzes im März 2008 schon wieder erledigt hat, aber dann fragt sich, wozu man die CVAG überhaupt zu dem Thema befragt.


    Die verbliebenen Regionalbuslinien in die Innenstadt können über den Bahnhofsvorplatz geführt werden bzw. fahren dort schon lang, es müsste nur noch eine für alle Richtungen taugliche Abstellmöglichkeit in der Nähe gefunden werden. Der Busbahnhof ist dafür ganz praktisch, aber die Uni-Nutzung dort noch besser. Für den Reiseverkehr wäre auch noch was zu finden, die Haltestellen am Bahnhofsvorplatz wären für alles zusammen zu knapp. Die Bahnhofstraße neben dem Hauptbahnhof-Empfangsgebäude, etwa wo jetzt regelmäßig Schienenersatzverkehr abfährt, könnte dafür geeignet sein – ach, steht ja schon im Artikel.


    Warum man nicht ohnehin davon ausgeht, das Betondach des Omnibusbahnhofs in die Mensa bzw. das „Kommunikationszentrum“ zu integrieren, ist mir schleierhaft.

  • Die FP berichtet heute über die Vorstellung einer "Brühl-Analyse" durch Wolfgang Hähle, wobei auch folgende Fakten genannt werden:


    - Brühl besteht aus insgesamt 32 Karrees inlusive Nordpark
    - 50 % Leerstand auf dem vorderen Brühl mit Brühl-Boulevard, während hinterer Brühl mit Nordpark über 80 Prozent Belegung aufweist
    - von 542 immobilien stehen 110 komplett leer

  • Die FP bringt heute ein großes Interview mit dem neuen CAWG-Vorstandvorsitzenden Jens Ueberschär, der dort den in den Ruhestand verabschiedeten Curt Bertram abgelöst hat. Dabei wird auch ausführlich auf den Brühl eingegangen. Die Forderung an die Stadt nach weiterer Konkretisierung der Pläne ist dabei absolut nachvollziehbar. Ich würde aber auch gerne etwas konkreter wissen wollen, was genau an den Denkmalschutzauflagen aus CAWG-Sicht zu überarbeiten wäre:


    Die Stadt muss ein Viertel, in dem Fall den Brühl, zum förderfähigen Gebiet erklären und den Unternehmen Immobilien zu einem symbolischen Preis überlassen. Und das Ganze muss eine konzertierte Aktion sein, bei der sich viele Investoren beteiligen und auch das Umfeld attraktiv gestaltet wird. Denn es nützt gar nichts, wenn ein Investor zwei Häuser am Brühl kauft und alles andere bleibt, wie es ist. (...)


    Außerdem muss man sich entscheiden, was aus den Gebäuden werden soll. Und da muss man auch ehrlich sagen, dass Studenten die Kaltmieten für einen sanierten Altbau von mindestens sechs Euro je Quadratmeter kaum werden zahlen können. Man muss also die Förderkulisse schaffen, um ein Studenten- oder Familienwohnen in den sanierten Gebäuden anbieten zu können. (...)


    Die Stadt muss von ihren Forderungen herunter, die Gebäude zum Verkehrswert zu verkaufen. Außerdem müssen Zugeständnisse an Investoren bezüglich der Denkmalschutzauflagen möglich sein und die bereits erwähnten föderalen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Im Gegenzug könnten wir uns durchaus ein Engagement gemeinsam mit anderen Wohnungsunternehmen vorstellen.


    Aussagen zu Yorckgebiet und Gablenz siehe hier.

  • "Rückschlag für City-Campus" heißt es heute in der Freien Presse (Link). Nach den ursprünglichen Plänen war vorgesehen, in der Alten Post (Luftbild) die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät unterzubringen. Die Verkaufsverhandlungen zwischen der Eigentümergesellschaft Alte Post GbR auf der einen und Stadt, TU und Freistaat auf der anderen Seite sind jetzt aber gescheitert. Probleme waren wohl die lange Zeit bis zum voraussichtlichen Baubeginn 2020 und die hohen Preisvorstellungen der Eigentümer.
    Die Planungen zum Innenstadtcampus gehen jetzt ohne das Gebäude weiter. Dort soll offensichtlich ein Hotel und ein Pflegeheim errichtet werden. Es werden mehrere Alternativstandorte untersucht, speziell die leerstehende Karl-Liebknecht-Schule am Brühl (Luftbild) scheint gut im Rennen zu liegen. Die dürfte zwar wesentlich weniger Fläche bieten, wäre aber sonst weiter relativ perspektivlos geblieben. Wenn tatsächlich private Gelder in die Post investiert werden und gleichzeitig die Pläne an anderer Stelle weiter vorangetrieben wären, könnte das im Endergebnis sogar besser für Chemnitz sein.

  • Genau meine Meinung. Es ist zwar ein Rückschlag für den City Campus aber wäre ein Schritt nach vorn für die Belebung des Brühls.
    Wie bereits von lguenth1 geschrieben, private Investoren bei der alten Post. Die dafür geplanten Gelder können in die derzeit leerstehende Karl-Liebknecht-Schule fließen, damit wäre der Brühl von der Uni "umgeben".
    Nun bitte zügig mit der Realisierung beginnen.

  • Die gleichen Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Artikels. Bleibt zu hoffen das es keine 2 Sterne-Absteige wird, sondern eine gute innerstädtische Adresse.

  • Zum Umbau der „Alten Aktienspinnerei" zur Zentralbibliothek der Technischen Universität, von dem "ein städtebaulicher Urknall ausgehen" soll, heißt es heute in den DNN, dass ab 2013 die Bagger rollen sollen. Die Planungen sehen vor, der im Krieg beschädigten, schmutziggrauen Industriebau von 1860 mit einem transparenten „Solargeschoss" aufzustocken, mit viel Glas und Photovoltaik.


    DNN-Online, 30.03.2011, 11:27 Uhr
    Sachsen
    Wissenschaft bringt neues Leben in sächsische Innenstädte
    http://www.dnn-online.de/nachr…te/r-sachsen-a-23685.html

  • Die gleichen Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Artikels. Bleibt zu hoffen das es keine 2 Sterne-Absteige wird, sondern eine gute innerstädtische Adresse.


    Also ob das funktioniert, dort ein weiteres Hotel unterzubringen? So weit ich es in Erinnerung habe, befinden sich gleich zwei weitere in unmitterbarer Umgebung: der Chemnitzer Hof (vier Sterne) und schräg gegenüber noch eins (das Europa?) mit zwei Sternen. Das Mercure (drei Sterne) ist auch nicht weit entfernt und im neuen Rawema plant Investor Kellnberger - wenn ich richtig informiert bin - ein Zwei Sterne-Hotel zu etablieren.


    Wenn der neue Uni-Campus kommt, wäre es womöglich sogar besser, in der Alten Post ein Hostel unterzubringen. So ein Hostel wird ja vornehmlich von jungen Leuten besucht und würde noch zusätzlich zu einer Belebung dieses Areals beitragen. Umgekehrt profitiert das Hostel von seiner Lage - eingebettet zwischen Campus und Hauptbahnhof.


    Angesichts all dieser Pläne, kann man schon ins schwärmen geraten. Wenn sich die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät nun auch noch am Brühl angesiedelt, dann wird der Boulevard und das ganze Viertel garantiert wieder zu neuem Leben erwachen. Gastronomie, Künstlerateliers und Läden im Erdgeschoss. Obendrüber Wohnungen für junge Leute/junggebliebene/Studenten. Hauptbahnhof, Uni-Bibliothek, Mensa, Schillerpark, Theaterplatz, Landesmuseum und neue City nur einen Katzensprung entfernt. Das Ganze noch von Speer und Partner generalgeplant. Meine Güte, was für eine Chance für das Viertel und die ganze Stadt das doch ist!

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  • Stimmt, erst neulich war wieder ein Artikel in der Zeitung, in dem die Auslastung und die erzielbaren Zimmerpreise der Chemnitzer Hotels bitter beklagt werden. Da die Chemnitzer Hotelgäste aber fast ausschließlich als Geschäftsreisende kommen, die Wirtschaft bis zur Fetigstellung in einigen Jahren sich weiter positiv entwickeln dürfte und die Lage an sich nicht besser sein könnte, sehe ich durchaus gute Chancen. Wenn nicht, sollte es ein kleines Problem sein, das Verhältnis von Hotel und Pflegeheim zu ändern. Das Pflegeheim sehe ich übrigens auch nicht unbedingt als Problem, da es zum zukünftig weltbekannten Szeneviertel Brühl (leicht ironisch :)) eine ausreichende Entfernung hat.


    P.S.: Wegen Plänen in Schwärmen zu geraten, habe ich mir abgewöhnt, weil die sich allzuoft als Luftschlösser erwiesen haben...

  • Also ob das funktioniert, dort ein weiteres Hotel unterzubringen? So weit ich es in Erinnerung habe, befinden sich gleich zwei weitere in unmitterbarer Umgebung: der Chemnitzer Hof (vier Sterne) und schräg gegenüber noch eins (das Europa?) mit zwei Sternen.


    Letzteres ist seit letztens das Hotel an der Oper und hat vier Sterne.


    Die Idee, in dieser Ecke noch ein Hotel einzurichten, könnte etwas mit realitätskonformer Aufbruchsstimmung zu tun haben …


    Wenn der neue Uni-Campus kommt, wäre es womöglich sogar besser, in der Alten Post ein Hostel unterzubringen.


    Zum gelobten Plan von Speer und Partner gehören die Wirtschaftswissenschaften und m. W. noch mehr im ehemaligen Postgebäude. Inzwischen ja an dessen statt das Schulgebäude an der Mühlenstraße im Gespräch. Die Vorstellung, dass der Bereich dazwischen davon noch mehr profitieren könnte, ist nicht von der Hand zu weisen, aber im Verlust des unmittelbaren räumlichen Zusammenhangs der Uni-Einrichtungen liegt die Gefahr, dass es insgesamt gar nicht richtig funktioniert.

  • Da die Chemnitzer Hotelgäste aber fast ausschließlich als Geschäftsreisende kommen, die Wirtschaft bis zur Fetigstellung in einigen Jahren sich weiter positiv entwickeln dürfte und die Lage an sich nicht besser sein könnte, sehe ich durchaus gute Chancen. Wenn nicht, sollte es ein kleines Problem sein, das Verhältnis von Hotel und Pflegeheim zu ändern. Das Pflegeheim sehe ich übrigens auch nicht unbedingt als Problem, da es zum zukünftig weltbekannten Szeneviertel Brühl (leicht ironisch :)) eine ausreichende Entfernung hat.


    Es gibt eh schon eine Seniorenresidenz richtig am Brühl, Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Untere Aktienstraße. Ja, da wurden sicher mit beachtlichem Aufwand mehrere Altbauten im Zusammenhang barrierefrei hergerichtet!


    Lärm und so scheint für ein Pflegeheim eh nicht schlimm zu sein, siehe die Einrichtung an der Leipziger Straße.

  • Die Pläne eines an der TU angesiedelten Forschungsprojektes, das Eckhaus Brühl 51 zum Kulturzentrum "B51 - House of Rock" umzubauen, sind weiter in der Schwebe. Grund dafür seien notwendig gewordene Bauarbeiten in dem Gebäude, die das geplante Budget weit übersteigen.
    In den vergangenen Monaten wurden schon etwa 20.000 Euro in den Umbau des Gebäudes investiert. Nach einem Brandschutzgutachten seien nun aber umfangreiche Umbauarbeiten notwendig geworden. Dadurch benötige man statt der geplanten 25.000 Euro etwa den sechsfachen Betrag. Von diesem Umfang zeigte sich der Initiator überrascht: "Unsere ursprüngliche Absprache mit der GGG war: reingehen, Farbe an die Wand und los geht's.". Man sehe sich nicht in der Pflicht, eine Immobilie der Stadt zu sanieren. So habe man nicht gewusst, dass ein Brandschutzgutachten angefertigt und eine komplette Heizstation in das Gebäude eingebaut werden muss. Die GGG widerspricht dem: "Dem Mieter des Gebäudes ,House of Rock' war und ist der bauliche Zustand sowie die Notwendigkeit von umfangreichen Leistungen bekannt". Ob zusätzliche Mittel von Stadt oder TU bereitgestellt werden, ist noch unklar.