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Alt 18.07.09, 18:43   #31
LugPaj
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Ein Artikel zur Eroeffnung des Richard-Strauss Tunnels. Interessantes Detail, (da der Tunnel wohl wirklich teuer war), gibt es 6 (!) automatische Blitzanlagen im Tunnel.

http://www.sueddeutsche.de/,ra14m1/m...4/481040/text/
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Alt 19.07.09, 10:51   #32
Blaplakon
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Bericht und Video zur Tunneleröffnung auf den Seiten des BR
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Alt 21.09.09, 16:23   #33
iconic
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Mittlerer Ring: 36.000 bis 45.000 Autos verkehren täglich auf dem Abschnitt zwischen Candidtunnel und MacGraw Graben, sowie auf der Chiemgaustrasse. Verständlich, dass der Ruf nach einer Tunnellösung lauter wird: http://www.wochenanzeiger.de/article/90819.html
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Alt 21.09.09, 19:01   #34
Rohne
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Wobei ich über die Zahl auf der Tegernseer Landstraße (36000) in sofern überrascht bin, als dass ich dort mehr Verkehr erwartet hätte, im Vergleich zu den anderen Abschnitten des Mittleren Rings ist das ja doch ziemlich wenig. Und dass sogar auf der Chiemgaustraße mehr Verkehr herrscht (dort: 45000) hätt ich gar nicht erwartet. So kann man sich täuschen... Wobei 45000 jetzt nicht unbedingt nach einem Tunnel schreit, ähnliche Zahlen weisen auch viele andere vierstreifige Straßen in anderen Städten auf. Wobei ich nicht abstreiten möchte dass es sicher kein Vergnügen ist an so einer Straße zu wohnen. Wenn Horst Walter aber meint "für welche geringeren Belastungszahlen andere Stadtteile Tunnelbauten bekommen", womit er wahrscheinlich auf die anderen Tunnel an Mittleren Ring anspielt (oder werden in München derzeit auch noch andere Straßen untertunnelt?), dann entspricht das nicht der Wahrheit.
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Alt 21.09.09, 20:30   #35
LugPaj
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Dito. Beim Petueltunnel sind es um die 120.000 Fahrzeuge / Tag. Beim Richard Strauss Tunnel sollen es etwa um die 96.000 / Tag werden, davor waren es um die 66.000 an der Oberfläche (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/immobilien/139/479628/text/).

Aber trotzdem hat das ganze was fuer sich. Schliesslich ist das (fast) die letzte Engstelle im Mittleren Ring nach Bau des Luise-Kieselbach Tunnels.

@Rohne, andere Strassen werden in Muenchen derzeit nicht untertunnelt. Plaene hierzu waeren mir auch komplett unbekannt.
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Alt 15.10.09, 09:26   #36
iconic
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Richard-Strauß-Tunnel

Aktuelle Verkehrszählungen belegen, dass seit der Eröffnung des Richard-Strauß-Tunnels der Autoverkehr auf diesem Ringabschnitt deutlich zugenommen hat, nämlich von 69.400 auf 81.400 Fahrzeuge pro Tag.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/630/491001/text/
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Alt 15.10.09, 10:11   #37
Isek
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Anstatt dass man sich freut, dass der Tunnel Verkehr von anderen Straßen abzieht und somit für viele Anwohner positive Auswirkungen hat, wird jetzt wieder zu oft pauschal von "Mehr Straßen - Mehr Verkehr" gesprochen. Wir sind schon ein besonderes Völkchen..
IMO sollte man den Ring deutlich ausbauen. Es ist immer noch so, dass man für viele Wege statt auf den Ring auszuweichen quer durch die Stadt fährt, weils einfach schneller geht! Warum hat man ihm damals nicht durchgängig 3 Spuren gegeben? Das würde die Staugefahr nochmal deutlich reduzieren.
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Alt 18.10.09, 08:03   #38
LugPaj
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Ich finde man sollte ein Ringmanagement betreiben. In der Rush Hour passiert es nun, dass sich der verkehr von der Kreuzung am Effnerplatz bis zum Ring hin zurueckstaut. Ein echtes Ringmanagment sollte so aussehen, dass die Zufahrt zum Ring zeitlich so beschraenkt wird, dass auf diesem Ring kein Stau entsteht, bzw dass die Abfluss vom Verkehr zeitlich an den Ampeln so aufgedreht wird, dass es nicht zu Rueckstau auf dem Ring kommt.
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Alt 02.11.09, 00:45   #39
mucoliver
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Zitat:
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Ich finde man sollte ein Ringmanagement betreiben. In der Rush Hour passiert es nun, dass sich der verkehr von der Kreuzung am Effnerplatz bis zum Ring hin zurueckstaut. Ein echtes Ringmanagment sollte so aussehen, dass die Zufahrt zum Ring zeitlich so beschraenkt wird, dass auf diesem Ring kein Stau entsteht, bzw dass die Abfluss vom Verkehr zeitlich an den Ampeln so aufgedreht wird, dass es nicht zu Rueckstau auf dem Ring kommt.
Die Ringtunnel-Eröffnung hat tatsächlich bewirkt, dass es sich nun überall an den jeweils nächsten Ampeln aufstaut, was früher nicht der Fall war, weil es sich ja auf der Richard-Strauß-Straße selbst gestaut hat.

Besonders lustig ist nunmehr die (bisher schon genug verstopfte) Abfahrt Berg am Laim/Amfingstraße. Der Linksabbieger vom Ring in die Berg-am-Laim-Straße ist jetzt ganztags so verstopft, dass man froh sein kann, bei der 5. Ampelphase (also nach etwa 10 Minuten) auch mal drüberzukommen.

Auch am Innsbrucker Ring vor den Linksabbiegern in die Ottobrunner Str. und A8 staut es sich jetzt gerne mal ein bisserl zurück.

Problem ist, wenn man die Ampelphasen für den Ring bzw. die vom Ring kommenden Ausfahrten verlängert, dann hat man den Stau halt auf den kreuzenden Straßen. So oder so, weniger Autos werden es nicht...
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Alt 02.11.09, 08:52   #40
bayer
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Ich würde eher sagen man sollte die Liberalitas Bavariae biserl zurückschrauben, was die Förderung aller Verkehrsmittel angeht. Und versuchen Straßenverkehr in den ÖPNV zu verlagern. Gerade in München wo der Platz so kostbar und teuer ist immer neue große Straßenbauprojekte umzusetzen macht irgendwann keinen Sinn mehr. Ja, für die vorhandenen Straßen intelligente Steuerungen und dann ein Baustopp. Gerne auch mal die ein oder andere Ausfallstraße zurückbauen sobald ein attraktives ÖPNV-Angebot als Alternative geschaffen wurde. Eben zB die guten alten "Park and Ride"-Plätze mit neuem Leben erfüllen und das ganze Konzept von P+R modernisieren und attraktiver machen. Ironischerweise kann München hier auf den "Erzfeind" Augsburg blicken, dort wird sogar geplant den zentralen ÖPNV Knotenpunkt "Königsplatz" zu erweitern und dafür autofrei zu machen. Die Tramlinien werden bereits seit einiger Zeit stark ausgebaut - und, Achtung, verkehren Werktags im 5 Minuten Takt! Da braucht keiner mehr einen Fahrplan oder sich über eine verpasste Tram ärgern, die nächste kommt in spätestens 5 Minuten. Am Wochenende im 7 Minuten Takt. Das nenne ich ein attraktives Angebot!
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Alt 02.11.09, 10:45   #41
mucoliver
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Also ich wäre auch für einen verbesserten ÖPNV. Problem ist einfach, dass der Münchner ÖPNV im Vergleich zum Auto oft unattraktiv ist.

Banales Beispiel, ich will abends aus Berg am Laim zu Freunden in Altperlach. Mit Umsteigen, Warten, Fußwegen etc. bin ich öffentlich 45 Minuten Tür-zu-Tür unterwegs - mit dem Auto keine 15 min. und Parkplatzprobleme gibt's in Altperlach auch nicht. Außerdem kann ich öffentlich nur alle 20 Minuten fahren, mit dem Auto dagegen jederzeit.

Wenn ich in die Innenstadt möchte, ist der ÖPNV aber erste Wahl für mich.

In den 80ern und auch 90ern ist man übrigens recht großzügig im 5er-Takt gefahren bei der Münchner U-Bahn - zwischen Hauptbahnhof und Innsbrucker Ring durch die Überlagerung U1/2, zwischen Innsbrucker Ring und Neuperlach Süd durch die Überlagerung U2/5. Heute ist es unattraktiv, für ne Fahrt von Ramersdorf nach Neuperlach mittags mal eben 10 Minuten warten zu müssen.
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Alt 02.11.09, 12:58   #42
Isek
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Zitat:
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Gerne auch mal die ein oder andere Ausfallstraße zurückbauen sobald ein attraktives ÖPNV-Angebot als Alternative geschaffen wurde.
Das kann doch nicht dein Ernst sein?!!? Wo findet man in München - die Autobahnen mal außen vor - leistungsfähige Ausfallstraßen??? Landsberger Straße? Wasserburger Landstraße? Arnulfstraße? Plinganser Straße??? Jeweils 2 spurig - meistens eine Spur mit DHL, GLS oder UPS verstopft! Klar jeder will nur noch Internetdiscounter, Amazon und Ebay ect.... *kotz* Dazu kaum eine Ampel mit grüner Welle. Der Autoverkehr ist in München schon dermaßen benachteiligt - was ja im Prinzip auch richtig ist. Aber weiterer Rückbau? Will München jetzt Metropole sein oder nicht? Ich versteh es einfach nicht. Schon heute wird etwa die Freimanner Brücke nur 2-spurig neu gebaut. Dort wo man weiß, dass diese Kapazität bei weitem nicht ausreichen wird und der Autoverkehr durchaus verträglich, da neuester Lärmschutz und kaum Wohngebiete.



Zitat:
Eben zB die guten alten "Park and Ride"-Plätze mit neuem Leben erfüllen und das ganze Konzept von P+R modernisieren und attraktiver machen.
Genau da fängt der München Wahnsinn schon an. Beispiel Langwied. Dort haben sie die Straße rück-gebaut und einen Monster P+R Parkplatz realisiert. Nur Parken tut dort keiner! Warum? 5 Euronen pro Tag plus S-Bahn Ticket?
Dann doch lieber mit dem Auto weiter nach Pasing und die Wohnviertel zustellen.

Liebe Stadtregierung, bitte abtreten!
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Alt 02.11.09, 23:27   #43
bayer
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Nicht gleich wieder granteln ;-) Mit attraktiver machen meine ich auch eine neue Preispolitik. München würde sich für eine Citymaut zudem prädestinieren, mit den Einnahmen könnte man den ÖPNV und die P+R Plätze finanzieren so dass diese viel billiger als heute sein könnten und eine echte preisliche Alternative zum Auto wären. Sprich: nicht nur ökologischer sondern auch billiger. Und wer sich dann trotzdem die Bequemlichkeit leisten will mit dem Auto von Tür zu Tür zu fahren muss dafür eben zahlen. Das könnte man in München sogar besonders eindeutig und klar festlegen, alles innerhalb des Mittleren Ringes ist Citymaut-Zone. Außer für Anlieger natürlich, die kriegen kostenlos von ihrem Einwohnermeldeamt (oder wo das möglichst unbürokratisch möglich ist) ihre Jahresvignette.

Das wäre alles schon möglich sofern der politische Wille da ist. Und die Erfahrungen die in Stockholm gemacht wurden würden dabei helfen von vorneherein manche "Kinderkrankheit" die die Leute verärgert zu verhindern. Es ist ja nicht so als ob das eine aus der Luft gegriffene Idee wäre, immer mehr Städte weltweit führen Citymaut ein. Da hast du übrigens eine "Vision" ;-)
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Alt 03.11.09, 11:17   #44
Isek
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Schwer zu sagen, wo genau die Grenze einer City-Maut zu ziehen wäre. Angenommen sie wäre analog zur Umweltzone, so würde sich das Problem der Parkplatz-Sucher z.B. nach Laim verlagern. Dann wären Hansastraße, Friedenheimer, Agnes Bernauer ect. noch schlimmer zu gestellt.

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass eigentlich schon die Autoanzahl der Münchner selber eigentlich ein Witz ist. Wenn man mal ehrlich den Verkehr auf den Straßen beobachtet und die Nummernschilder betrachtet, so lässt sich leicht fest stellen, dass die Neigung der Münchner stets alles auf die DAH, FFB, EBE usw. zu schieben eher als Märchen zu sehen ist.

Schau doch mal die Parkplatzsituation in unseren neureichen Vierteln an. Alles Neuhausner, Haidhausner Büro-Heinis, die zu Arbeiten mit dem Auto in Büroghetto nach Ismaning fahren. Selbst wenn ich so 20:00 in Pasing aus der Arbeit gehe und durch das Carree an der Nimmerfall gehe. Brutal, alles zugestellt und Leute umkreisen die Blöcke um einen Platz zu finden.
Ich stelle mal eine gewagte These auf: 80 % der Haushalte außerhalb des Ringes haben ein Auto! Ein Leben ohne Auto ist für einen Menzinger, Aubinger oder selbst Pasinger unvorstellbar.
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Alt 03.11.09, 15:56   #45
bayer
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Und darum muss er verbessert werden! Mir will es einfach nicht in den Kopf dass man kontinuierlich seit Jahren ein großes Straßenbauprojekt nach dem anderen scheinbar relativ reibungslos finanziert bekommt, von der Dauerbaustelle "Mittlerer Ring" ganz abgesehen, aber der ÖPNV um jeden Cent kämpfen muss und die staatliche Förderung (=das Äquivalent der Unterhaltskosten beim Straßennetz!) eh ständig gekürzt wird. Klar macht es keinen Sinn die Autofahrer zu bedrängen ohne den ÖPNV substantiell zu verbessern. Mehr Angebot, niedrigere - und vor allem einfachere - Tarife.

Und die letzten Jahrzehnte des Irrweges der "Autogerechten Stadt" müssen ohnehin sukzessive rückgängig gemacht werden. Es ist schon eine Ironie der Geschichte dass wir einst die "nachhaltigsten" Städte hatten und diese mit viel Geld dem American Way angeglichen haben und nun wieder mit viel Geld all das rückgängig machen müssen. Stichwort "Grüne Wiese", Stichwort Gewerbegebiete und Trennung von Arbeiten/Wohnen/Einkaufen. Aber das muss angepackt werden. Gerade in München hat man dazu auch die Wirtschaftskraft
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