Augsburg: Sonstige Bauprojekte

  • Artikel der Augsburger Allgemeinen über den Baufortschritt auf den alten Kasernen-Arealen.


    "Augsburg wächst rasant, im Jahr 2014 um stolze 5000 Einwohner.
    An diesem Boom haben Kriegshaber und Pfersee einen wesentlichen Anteil.
    Allein die neuen Wohngebiete Reese und Sheridan bescherten der Stadt in den vergangenen Jahren rund 2500 zusätzliche Bürger. (...)"


    http://bilder.augsburger-allge…er/Copy-20of-20reese2.jpg
    Bildnachweis: Ulrich Wagner via Augsburger Allgemeine


    Geurlt. Keine Hotlinks!

  • Privates Städtebau-Projekt "Dehner-Park":


    Der Gartenfachmarkt "Garten Zoo Dehner" plant seine Filiale in der Bürgermeister-Ackermann-Strasse abzureisen und neu zu bauen. Die angrenzende Sportanlage weicht einem Neubaugebiet für Geschosswohnungsbau. Ungefähr 350 Wohneinheiten sind auf dem Areal geplant. Die Investitionssumme liegt bei einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Das Architekturbüro "Zwischenräume" hat den Zuschlag in der Ausschreibung bekommen.



    Copyright Visualisierung: Zwischenräume Architekten & Stadtplaner GmbH
    Projektübersicht hier

  • Nach langer Zeit mal wieder ein Bild-Update.
    Zu sehen die West-Ansicht der neuen Anna-Passage in der Innenstadt. Vor ca. einem Jahr sah es noch so aus.




    Den vorherigen Stand (Juni 2015) kann man hier sehen.

  • "Vis a vis" in der Armenhausgasse (Innenstadt) von Klaus-Bau:
    Nun wird der 5. und letzte Bauabschnitt (Haus Ulrich) in Angriff genommen.
    115 Wohnungen entstehen bis Frühjahr 2017. Städtebaulich ist das 7-stöckige Eckhaus für den doch relativ schmalen Strassenzug sehr markant. Eine erste Animation und weitere Informationen gibt es hier.


    Edit: Visualisierung



    Copyright: Klaus Wohnbau GmbH


    Bild größer

  • Foto-Update Innenstadt. Leider waren die Lichtverhältnisse am Vormittag nicht optimal. Die meisten Bilder waren unbrauchbar. Diese werden demnächst nachgeliefert.


    An Max 23 wird fleisig gebaut:




    In der Jesuitengasse (direkt neben dem Kleinen Goldenen Saal) baut die Kolping Stiftung einen Neubau. Im Internet konnte ich dazu nur das hier finden. Interessant ist, dass die Kolping-Tiefgarage bestehen bleibt, und darüber Wohnungen entstehen. Planerisch und bautechnisch sicherlich keine einfache Sache.





    Mit "Am Ulrich" ist man in den letzten Wochen ein gutes Stück weiter gekommen:





    In der Georgenstraße läuft der Abriss alter und nicht (mehr) denkmalgeschützter Gebäude. Hier entstehen neue Wohnungen.




  • Foto-Update Textilviertel (Kammgarnspinnerei):


    Ein Wohn- und Geschäftshaus ist mittlerweile bezogen:






    Hier entsteht "Fontana Due":



    Am Bürohaus "Quatersite" ist Ruhe eingekehrt, nachdem die Arbeiter monatelang nicht bezahlt wurden. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft.




    "Stadtdomizil Schäfflerbach": Zwei Etagen fehlen noch.


  • Hallo Augschburger,


    vielen Dank für die vielen Updates, sehr interessant. Kommst du auch mal in die Reese- oder Sheridan-Kaserne?
    Insgesamt wird ja schon ganz schon viel gebaut in Augsburg. Allerdings fehlt mir bei vielen Projekten ein bissl das Gefühl für die Urbanität. Ich versteh nicht, warum man in bestens erschlossenen Lagen wie dem Textilviertel oder Beethovenpark nicht etwas höher und urbaner bauen kann (und auch die ein oder andere nicht-weiße oder gar historisierende Fassade verwirklicht) und dafür an anderer Stelle auf Wohngebiete auf der grünen Wiese verzichtet (z. B. am Sanddornweg in der Hammerschmiede oder das riesige Neubaugebiet in Göggingen zwischen Bahnlinie und Allgäuer Straße). Gerade der Beethovenpark wäre DAS Viertel für München-Pendler, die Lust auf urbanes Flair zu humanen Preisen haben. Da könnte man locker das Doppelte an Baumasse hinstellen.


    Andererseits finde ich, dass es im Textilviertel schon gute Ansätze gibt. Dass man einige der wunderbaren alten Industriebauten erhält und neuen Nutzungen zuführt und außenrum ein neues Wohngebiet mit z.T. sogar passabler Architektur entwickelt ist schon klasse. Wird bestimmt ein interessanter Stadtteil. Nur etwas mehr Dichte dürfte man sich trauen. Nahversorgung in Form der City-Galerie ist ja ums Eck und mit dem Rad ist man sofort in der Innenstadt und im Siebentischwald. Dazu noch das industrielle Flair. Viel besser kann man in Augschburg nicht wohnen, denke ich.


    Das Max 23-Projekt freut mich, ebenso bin ich auf die Neuentwicklung in der Georgenstraße gespannt. Immerhin wurde da historische Bausubstanz abgerissen. Hoffentlich wirds was altstadtverträgliches und keine Vorortsiedlung wie auf dem Hasenbräugelände.


    Grüße
    Schnick

  • @ Schnick: Das trifft sich gut, denn heute hab ich ein paar Fotos vom Sheridan-Viertel gemacht. es war sehr bewölkt, die Bilder sind nicht besonders gut geworden.


    Zu sehen ist das neue Nahversorgungszentrum mit Supermarkt, Arztpraxen und Co., gegen welches übrigens die kleine Nachbarstadt Stadtbergen ziemlich gewettert hatte. Zwei weitere Bilder zeigen Neubauten.





    Foto-Update Innovationspark:


    Das Technologiezentrum bekommt seine Fassade.



    Hier das DLR und Fraunhofer Institut.



    In direkter Nachbarschaft zwischen Innovationspark und Landesamt für Umwelt wurden Studentenwohnheime gebaut. Hier ein Beispiel der Fassade. Die Farbe ist mir zu trist.



    Zum Thema Dichte: Das "Problem" wurde mittlerweile erkannt. In den Bebauungsplänen wurde in den letzten Jahren meist nie höher als 4 OG gegangen, um das historische Stadtbild zu wahren. Das ist städebaulich sicherlich sinnvoll, doch geht so viel potentieller Wohnraum verloren. Die Nachfrage in Augsburg ist extrem hoch, die Preisentwicklung nimmt noch nie da gewesene Dimensionen ein. Die Stadt hat sich nun die punktuelle Nachverdichtung zur Aufgabe gemacht. Innerhalb kürzester zeit wurde nahe des Bahnhofs "Haunstetter Straße" ein Studentenwohnheim mit 9 OG (Plattenbauweise) genehmigt und gebaut. Im Textilviertel soll in einer relativ kleinen Ecke ein 35m Hochhaus entstehen, auf dem ehemaligen Hasenbrauerei-Gelände wird an einem Eckhaus mit 6 OG gebaut, trotz des geringen Platzes. Im Beethovenpark - vor allem Richtung Hauptbahnhof - werden mehrere Gebäude mindestens 6 OG haben. Neben der FH sollte das Wohngebäude abgerissen werden und ein Studentenwohnheim mit 8 OG gebaut werden, doch das bestehende Gebäude wird gerade als Asylwohnheim verwendet. Weitere Planungen sind mir nicht bewusst. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass in Zukunft etwas höher gebaut wird.


    Weitere Bilder über das neue Wohnviertel Göggingen Süd folgen in Kürze...

  • Das ging ja schnell, danke!
    Hmm, das Sheridan-Viertel scheint ja nicht gerade ein optischer Leckerbissen geworden zu sein. Bei bedecktem Himmel sieht man gut, wie trist diese "zurückhaltende" Farbgebung (weiß, hellgrau, dunkelgrau und pastellgelb) ist. Ein paar Farbtupfer täten ganz gut, v.a. dem Nahversorgungszentrum. Übrigens, auch hier fände ich, zumindest zur Stadtberger Straße hin, also in Fußdistanz zur Straßenbahnlinie nach Stadtbergen, hätte man schon urbaner bauen müssen. Keine Hochhäuser, aber dichte, kleinteilige und gut durchgrünte Viertel wie z. B. in Freiburg-Vauban oder Tübingen-Südstadt. Vielleicht wirds ja im noch zu bauenden B-Plan 288 B ("Östlich des Nestackerwegs") besser.


    Die von dir genannten Beispiele in punkto mehr Dichte / Höhe lassen zumindest hoffen. Übrigens habe ich das Argument mit dem historischen Stadtbild noch nie verstanden. Wenn man das wirklich ernst nimmt, müsste man in Anlehnung an die wunderbare Augsburger Altstadt viel dichter und abwechslungsreicher bauen. Denn das historische Stadtbild ist sicher nicht durch monotone Siedlungen mit Abstandsgrün gekennzeichnet. Hach..

  • Danke für die Antwort und die Informationen.
    Ich denke in Sachen Urbanität lässt es sich streiten. Wie definiert sich Urbanität? Das Herrenbach Viertel wurde vor vielen Jahren mit seinen Wohnblöcken als urban gefeiert. Ich denke alleine die Architektur der Gebäude macht aus keinem Stadtteil einen urbanen Stadtteil.
    Der Sheridan Park ist von der Infrastuktur (Park, Spielplätze, Schule, Kindergarten, Kita, Supermarkt, ÖPNV, Parkplätze etc.) sehr ansprechend geplant. Im gesamten Viertel ist die Lebensqualität (und auch der Preis) sehr hoch. Hier kann man ein Luftbild von einem kleinen Teil des Wohnviertels sehen. Hier und da hätte man ein, zwei Etagen höher bauen können, ist schon richtig.


    Foto-Update:


    Nun zum Neubaugebiet südlich der Friedrich-Ebert-Strasse (Göggingen Ost).
    In den letzten 4 Jahren ist ein neuer Stadtteil entstanden. Die Bauplätze waren ursprünglich ausgelegt für ca. 5000 Einwohner. Geschätzt 80% wurde bereits bebaut.
    Nun gibt es diverse Bilder. Alle Gebäude würden den Rahmen sprengen, ich habe mich für die Größten entschieden.













    Einmal editiert, zuletzt von Augschburger () aus folgendem Grund: Schreibfehler

  • Das Fuggerstadtcenter am Hauptbahnhof bekommt nach dem Umbau einen neuen Namen und eine neue Fassade. Es wird auch zum Bahnsteig hin einen großen Eingang geben, um mehr Kunden anzulocken. Die ersten Visualisierungen scheinen vielversprechend.
    Im Artikel der Augsburger Allgemeinen bekommt man weitere Informationen.



    Copyright Visualsierung: ActivumSG
    Homepage: Helio Augsburg
    Der Architekt ist laut Homepage Robert Neuberger

  • Schöne Foto-Doku vom Gögginger Neubauviertel! Bin insgesamt positiv überrascht, hätte auch nicht gedacht, dass soviel Geschosswohnungsbau realisiert wird. Architektonisch find ichs ansprechender als das Sheridanviertel oder den Beethovenpark, v.a. die quadratischen Punkthäuser mit Satteldach. In einem AZ-Artikel wurde erwähnt, dass die Anwohner sich über die fehlende Nahversorgung im Viertel beschweren. Hätte man vermeiden können, wenn die Wohnungen nicht auf der grünen Wiese, sondern im Innenbereich entstanden wären..

  • Zitat aus #34:


    "Neben der FH sollte das Wohngebäude abgerissen werden und ein Studentenwohnheim mit 8 OG gebaut werden, doch das bestehende Gebäude wird gerade als Asylwohnheim verwendet. "


    Welches Gebäude meinst Du? Das hier an der Schülestraße?