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Alt 04.04.17, 23:18   #1006
Cowboy
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Cowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle Zukunft
Bezüglich Blick zum Brocken vom Cityhochhaus noch ein Screenshot, das sich weiter vergrößern lässt und mir der Betreiber von Strohhut Picture dankenswerterweise zukommen ließ. Auf diesem kann man die Bauten auf dem Gipfel nicht mehr nur erahnen, sondern eindeutig ausmachen. Die Antenne ist allerdings offensichtlich zu schmal, um eindeutig identifiziert werden zu können.
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Alt 06.04.17, 00:27   #1007
LEonline
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LEonline sitzt schon auf dem ersten Ast
Redaktionsbüro "DIE ZEIT im Osten" in Leipzig eröffnet

Gestern Abend die Feier zum Umzug der Zeit-Dependance im Osten von der Elbe ins hippe Plagwitz. Begründung hierfür liegt laut Patrick Schwarz, Herausgeber der Zeit im Osten irgendwo zwischen „…Leipzig hat uns mit seiner Dynamik magisch angezogen“ und „...ist die lebendigste Ost-West-Stadt nach Berlin“. Na dann...frohes Schaffen!

http://www.lvz.de/Kultur/Medien/Tsch...ro-in-Plagwitz
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Alt 10.04.17, 12:09   #1008
hedges
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hedges wird schon bald berühmt werdenhedges wird schon bald berühmt werden
Überleitend schreibt die Zeit von den Problemen des Prozesses gegen die Rechtsterroristische Vereinigung "Gruppe Freital". Rückblickend darf man nicht vergessen, dass Ermittlungen wegen unbefriedigender Arbeit des LKA von der Bundesanwaltschaft übernommen wurden.

Die LVZ berichtet zum gleichen Thema von einer Erleuchtung des sächsischen Verfassungsschutzes, welcher den Freistaat Sachsen als ein Problemfall im Rechtsextremismus einschätzt. Well - who thought of that?

Demnach sind vor allem die Regionen in Ostsachsen ein Schwerpunkt des organisierten Rechtsextremismus. Als Kernzentren werden die Stadt Dresden, der Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzegbirge, und der Landkreis Bautzen genannt. Dort sind vor allem organisatorischen Verflechtungen auf allen Ebenen ein Problem. Was auch nicht vorbestrafte schnell zu Tätern werden lässt.



Bzgl. Leipzig wird - natürlich - nicht der Rechtsextremismus sondern der Linksextremismus als Problem genannt.
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Alt 10.04.17, 19:23   #1009
Cowboy
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Cowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle ZukunftCowboy hat eine wundervolle Zukunft
^ Es zeigt sich vor allem, dass die Einsparung bei der Polizei inzwischen gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit in Sachsen hat. In Leipzig ist die Kriminalität 2016 im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent auf rund 88.000 Fälle gestiegen, wobei ein Zwei-Jahres-Vergleich besser wäre, da viele Fälle letztes Jahr aus genanntem Grund nicht abgearbeitet werden konnten. Vor zwei Jahren lag die Kriminalität bei knapp 80.000 Fälle.

Ich will hier nicht mit Statistik langweilen, aber im Vergleich zu 2007, schon damals zu wenige Polizisten in der Stadt, verrichten heute weit über 200 Polizisten weniger ihren Dienst. Im gleichen Zeitraum ist die Bevölkerung allerdings um über 60.000 Einwohner gewachsen - als wären ganz Görlitz und Zwenkau hinzugekommen. Anders ausgedrückt: Die Stadt ist um über 12 Prozent gewachsen, die Polizei allerdings um knapp 10 Prozent geschrumpft. Und vor 10 Jahren war ja auch noch nicht klar, dass die Polizei heute noch ganz andere Aufgaben zu bewältigen hat: Ausländerrechtliche Verstöße im Zuge der Flüchtlingskrise, internationaler Terrorismus und Absicherung im Zuge des gehäuften Demonstrationsgeschehens beispielsweise.

Es musste so kommen, was sich nun in den Leipziger Fallzahlen deutlich zeigt. Und eine Aufstockung der Polizei findet weiterhin nicht statt, sondern nur ein Ende der Stellenkürzungen. Es zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass in den Bereichen, wo die Kriminalität sprunghaft angestiegen ist (Ladendiebstähle, Einbrüche in Kellern und Waschküchen, Fahrraddiebstähle), die Kriminalität nicht mehr bekämpft, sondern mangels Kräfte nur noch verwaltet und statistisch erfasst wird. Der Innenminister lässt bei seiner Personalplanung der Stadt Leipzig keine besondere Bedeutung zukommen, sondern legt gefühlt den gleichen Maßstab an wie in Pirna, Panschwitz-Kuckau oder Gröditz. Die Messestadt ist, neben Berlin, die Stadt des organisierten Verbrechens im Osten und Großstadt mit besonders prekärer Lage. Die gestiegene Kriminalität muss nicht die Kehrseite des Bevölkerungsanstiegs in der Messestadt bedeuten, wenn man von Landesseite entsprechend reagiert.
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Alt 10.04.17, 20:30   #1010
Saxonia
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Saxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz seinSaxonia kann im DAF auf vieles stolz sein
Ein Problembewusstsein würde ich dem Ministerium da mittlerweile schon attestieren. Die viel kritisierte Rückkehr der Wachpolizei sollte ja möglichst kurzfristig den polizeilichen Nachschub sichern. Angesichts der Ausbildungszeiten wird sich die Lage aber so schnell nicht entspannen.
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Alt 22.04.17, 13:18   #1011
hedges
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^ Es zeigt sich vor allem, dass die Einsparung bei der Polizei inzwischen gravierende Auswirkungen auf die Sicherheit in Sachsen hat. In Leipzig ist die Kriminalität 2016 im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent auf rund 88.000 Fälle gestiegen, wobei ein Zwei-Jahres-Vergleich besser wäre, da viele Fälle letztes Jahr aus genanntem Grund nicht abgearbeitet werden konnten. Vor zwei Jahren lag die Kriminalität bei knapp 80.000 Fälle.
Und die Quittung kommt nun full on ins Gesicht. Leipzig ist bei den Straftaten pro 100.000 Einwohner nun nach Berlin auf dem 2. Platz in Deutschland. Da kann man sich im Innenministerium in Dresden ja richtig auf die Schultern klopfen. Gute Arbeit!
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