Nbger Südstadt: Glockenhof, Hummelstein, Galgenhof, Gibitzenhof, Steinbühl

  • seufz .. im Gebäude im unteren Bild war früher mal Uhren Gebhardt .. Seine Sammlung ist zu bewundern in der Nürnberger Akademie.


    Und das Gebäude im mittleren Bild .. hmm .. da wurden vor 8 Jahren schon mal Loftwohnungen beworben .. .. keine Ahnung wieo hier alles solange dauert.


    Aber alle 3 Gebäude sind sehr sehenswert.

  • Die Vermarktung von Loftwohnungen ist nach wie vor aktuell. Nur nimmt jetzt anscheinend jemand etwas mehr Geld in die Hand und wertet das Gebäude optisch auf.


    Hier die angekündigten Bilder des Ensembles an der Ecke Wodanstraße / Allersberger Straße:


    Von Süden kommend. Das Eckhaus ist entweder ein Kriegsschaden oder der Eigentümer hat die Zeit des Wiederaufbaus zum Aufstocken genutzt. Sieht man immernoch recht häufig in Nürnberg, solange nicht Wärmeisoliert:



    In der Wodanstraße sieht man schon am rotem Sanstein und den Formen, dass hier für eine andere Klientel gebaut wurde. Die Wodanstraße gilt auch als eine der gründerzeitlichen Prachtstraßen.


    Die Flanke zur Allersberger Straße:



    Gut zu sehen, das Straßenmobiliar aus den Achzigern: Betonplatten als Begrenzung der Straßenbahnhaltestelle:


  • Was passiert eigentlich mit dem gegenüberliegenden Gebäude des Wasserwirtschaftsamts ? .. sieht ein wenig nach Abriss aus


    Du beziehst dich auf die Allersberger Straße, direkt am Marientunnel? Dort ist der Neubau eines Studentenwohnheims geplant. Das Projekt wurde auch bereits im Beitrag Nr. 10 dieses Strangs erwähnt: http://www.deutsches-architekt…php?p=342306&postcount=10


    Nothor, (leider erst am) 15.08.2013

  • Die Wodanstraße ist eine wunderschöne Straße .. und eine der grünsten Straßen der Stadt ... aber ich hab den Eindruck Sie stirbt langsam. Es herscht ein gewaltiger Leerstand bei den Ladenlokalen . Traurig .l denke mal die größte Leerstandquote in Nürnberg

  • Direkt am Steinbühler Tunnel wurde damit begonnen, das Eckgelände Untere Mentergasse/Gibitzenhofstr. zu bebauen. Dort entsteht eine KITA inklusive Büroräume in einem wie ich finde äußerst attraktiven Gebäude.



    Visualisierung von http://www.pb-schredl.de/home/?q=node/92
    Auf der Homepage ist mehr über das Projekt zu lesen. Bin vor Allem auf die Fassade gespannt.

  • Paul @ Berta in der Peterstraße 33-39

    In St. Peter entsteht nicht nur das schon diskutierte Wohnbauprojekt von Siebentritt & Donauer in der Peterstraße 20, auch die Bergergruppe (u.a. Radio City in der Senefelder Straße) hat ein Projekt in der Pipeline. In der Peterstraße 33-39 entstehen neue Wohnungen. Heute sieht es dort noch so aus, der Verkaufscontainer steht schon:



    Die Visualisierungen sehen zwei Häuser in einem ersten Bauabschnitt vor. Zuerst entstehen die Häuser "Paul":



    Quelle: Berger Objekt GmbH, Website: http://www.berger-objekt.de/index.php?id=1, Stand: 25.07.2013


    und Haus "Berta":



    Quelle: Berger Objekt GmbH, Website: http://www.berger-objekt.de/index.php?id=1, Stand: 25.07.2013


    Der Verkauf der Häuser hat schon begonnen. Die Entwürfe sehen ein deutlich moderneres Konzept vor als das in der Hausnummer 20. Haus Paul gefällt mir auch ganz gut, es passt durch sein Schrägdach in das Vierteil und das gebäude wirkt sehr großzügig durch die vielen Fensterflächen. Haus Berta dagegen wird vermutlich im Innenhof entstehen.


    Was ich noch nicht so recht erfassen konnte ist, ob der Plattenbau an der Straßenecke dafür abgerissen wird oder nicht.


    In St. Peter existieren noch einige Verdichtungsmöglichkeiten wie diese. Je mehr ich das dort beobachte, desto eher würde ich mir für das Viertel wünschen, dass der unbebaute Block vor dem Diehl-Haus in der Stephanstraße als Grünfläche / Stadtpark erhalten bleibt. Denn noch ist das Viertel mitten in der Stadt außerordentlich ruhig. Vom Lärm der Stadt bekommt man da wenig mit.

  • Also das Haus Paul sieht ja echt Klasse aus . Das andere ist ne Standartschuhschachel.


    Wobei Lagetechnisch würde sich dieses "Haus Paul" auch in besserer Lage an eine Hauptverkehrsstraße sehr gut machen .
    Aber Nein .. es wird quasi versteckt

  • Die Pfarrkirche Herz Jesu von der Dallingerstraße aus gesehen bietet einen seltenen Anblick. Z.Zt. ist der Chor etwa 6 Meter höher.



    Die Tiefbauarbeiten für das Gemeindehaus laufen auf Hochtouren. Allerdings ist vor Ort wie immer kein Bauschild zu sehen.

  • "Alexanderhöfe" in der Tafelfeldstraße

    Das Projekt "Alexanderhöfe zwischen der Alexanderstraße und der Tafelfeldstraße, hier schon einmal kurz vorgestellt, hat Endhöhe erreicht. Über den Schmuckgiebel habe ich mich sehr gefreut, da ich nicht erwartet hatte, das soetwas genehmigt werden würde:


  • Ach was... Ich mußte mir gerade die Augen reiben. Ich dachte schon ein Altbau wurde kernsaniert und nun für die Wärmeplatten bereit gemacht.


    Das ist ja mal erfreulich. Hoffentlich werden für die Außenfassade auch wertige Materialen verwendet. :daumen:


    Ich denke solange kann Stuckornamente an die Giebel angebracht werden, ist das Baukunstbeirat sehr tolerant. Obwohl ich ehrlich gesagt auch eher das Gefühl habe, daß dieses Gremium eher ein Barockschloß durchgehen lassen würde als einen modernen asymmetrischen Glaskasten (deswegen bin ich dem Beirat gegenüber auch gar nicht so negativ gesinnt :lach:)

  • Die Tafelfeldstraße 10 (?) ist nun auch fertig:



    Irgendwie fehlen Abschlüsse der vier Risaliten nach oben. Ich habe das Gefühl, dass die um ihre Giebel betrogen worden sind. An sonsten solide Kost, nichts besonderes.

  • Das Eckgebäude Kirchenstraße 25 Ecke Kurtstraße in St. Peter hat eine liebevolle Fassadensanierung erhalten. Dass es soetwas heute noch gibt...



    Die filigrane Fensterlaibung ist aufgemalt. Die Rustika ist wohl aus Stuck oder Formputz. Die Fliesen im Erdgeschoss sind ebenfalls entfernt worden.
    Lediglich die Fassadenfarbe hätte etwas farbiger werden dürfen. Aber anscheinend wird den Bauherren eingeredet, weiss sei modern und würde länger halten. Schade, da hätte man mehr rausholen können. Laut Bayernviewer besteht kein Denkmalschutz, das Nachbarhaus links dagegen ist ein Einzeldenkmal.


    Vorzustand 2012:



    Dennoch in Zeiten der hemmungslosen Verdämmkleberei eine tolle Sache.

  • Die Nürnberger Nachrichten berichten / machen Werbung für das Neubauprojekt Studentenwohnungen an der Allersberger Straße gegenüber Wasserwirtschaftsamt. Die journalistische Qualität der NN-Artikel lässt immer mehr zu wünschen übrig, insbesondere zu Themen, die Architekturfragen betreffen. Hier handelt es sich eigentlich nur noch um Werbung.


    Link: http://www.nordbayern.de/regio…2378#commentsForm-1956191


    Dazu gibt es ja schon einen Beitrag in diesem Faden: http://www.deutsches-architekt…php?p=342306&postcount=10
    In diesem Beitrag ist auch die meines Wissens nach letzte aktuelle Visualisierung des Projektes sichtbar, die 2012 im Baukunstbeirat behandelt worden ist. Der BKB tagt erst wieder am 26. September.

  • MKK Wohnpark baut in der Vorderen Cramersgasse in St. Peter in einer Baulücke Studentenwohnungen. Eine Visualisierung vom Bauvorhaben gibt es leider keine, es wird aber vom KfW70-Standard gesprochen. Mit dem gebäude wird eine Baulücke in der engen Straße geschlossen.


    Link zum Projekt: http://www.mkk-wohnpark.de/ver…berg-vordere-cramergasse/


    Standort Google: https://maps.google.de/maps?q=…BCrnberg&t=h&deg=270&z=20


    Das Viertel entwickelt sich damit zu DEM Studentenviertel Nürnbergs, zumindest was die Wohnheimdichte angeht.

  • In der Peterstrasse wird fleißig gebaut. Hierüber wurde schon berichtet:




    Schräg gegenüber steht schon die Bautafel für ein weiteres Mehrfamilienhaus.



    Die Fotos wurden von mir aufgenommen und zeigen den Baufortschritt September 2013.

  • @ arc nb


    Danke für das Fotoupdate. hast du vor Ort erkennen können, ob für das Projekt von Berger der Plattenbau an der Straßenecke weg kommt? So richtig konnte ich nämlich nicht erkennen, wo diese Wohnblöcke genau stehen werden. Im Viertel st. Peter sind noch einige echt nette Grundstücke frei zur Bebauung, und damit meine ich nichtmal das Gelände vor dem Diehl-Gebäude.

  • KiTa

    Hier aktuelle Bilder vom Baufortschritt der Kita Untere Mentergasse, Visualisierung siehe Beitrag #65




    Wie ich finde zur Zeit immer noch eines der interessantesten Projekte. Schaut sehr gut aus!
    Fotos von mir.

  • Holzgartenstraße 39

    Unterdessen kommt die Energiewende auch für alle sichtbar in der Holzgartenstraße (Beitrag Nr. 54 ) an, wo die Nummer 39 jüngst unter Dämmplatten verschwunden ist. Leider war die Fassade nichteinmal baufällig. Vorzustand google Streetview Link. Etwas neue Farbe hätte genügt.


    Heute präsentiert sich das Gebäude im Charme eines Kühlschranks, die Bemalung der Fassade kommt wie eine Aussage "..und tschüß" daher:



    Die Fenster sind in einer Höhle verschwunden und verringern damit die Menge natürlich einfallenden Lichts:



    Die Dicke Styropordämmung springt aus der Fassadenflucht voll heraus, und hat dem Gebäude sämliche architektonische Gliederung gekostet:



    Immerhin, man hat dem Gebäude zumindest ein angedeutetes Traufgesims spendiert, vermutlich aus Styropor. Dass es solche Gesimsteile aus Styropor gibt, und wie widerstandsfähig dieses Teile als Fassadenelemente sind, kann man gut in der mittleren Kanalstraße sehen. Dort ist ein solches bereits zerstört zu sehen (Foto vom 08.08.2013):



    Schade um diese Entwicklung, die aus unseren historischen Häusern und der Architektur soetwas wie Wegwerfartikel macht.

  • "Wunderschön"... :nono:


    Wieso beschweren sich Architekten in diesen Fällen nicht über Disneyland? Pappmaché & Co. trifft es ja wohl eher als eine gewissenhaft aufgebaute Frauenkirche.

  • Fortschritte Heumannareal

    Der nächste Bauabschnitt auf dem "Sanierungsgebiet" Heumannareal, das unter dem Projektnamen "Unikate" läuft, ist äußerlich fertig geworden. Hier im Thread wurde darüber ja schon mehrfach berichtet.



    Das Ergebnis ist ganz passabel, halt das was man heutzugae erwarten würde. Architektonische Highlights sind leider keine vorhanden.


    Als nächstes sollte das Hochhaus, rechts im Bild, fertig werden. Dort werden in den unteren Etagen bereits die Panoramafenster eingebaut. Zum Schluss ist meines Wissens nach ein das Gelände zur Allersberger Straße hin abriegelnder Block geplant. Der heisst dann wohl "City Central".