Neues aus dem Bankenviertel

  • Carlsquartier - Kasernenstraße / Bastionsstraße

    Die Betonmauern an der linken Grundstücksgrenze sind abgesägt, so dass an der Rstdecke weitergearbeitet werden kann (aber noch nicht wird).
    Dafür wird an der TG-Rampe von EG nach U1 weitergearbeitet:




    Bilder von mir / 06.08.2017 - hier mehr Bilder dazu

  • Kö-Quartier - Breite Straße 20-28

    Bis auf den schmalen Gebäudestreifen links ist der im Abriss befindliche Gebäudeteil fast weg (nur vom EG ist im hinteren Bereich noch etwas im Schutt zu sehen).
    An der Benrather Straße steht ein Terppenturm, vermute mal, dass da neben Bau-Container aufgestellt werden:




    Bilder von mir / 06.08.2017 - hier mehr Bilder dazu

  • Carlsquartier / Kö-Quartier

    Im Carlsquartier ist mir aufgefallen, dass es neben der künftigen Außenwand an der Kasernenstraße eine Öffnung im Boden gibt (mit den temporären roten Geländern herum). Die Aufzugsschächte entstehen dahinter - soll es dort eine Treppe ins UG geben? Oder ist das nur zum Material-Transport auf der Baustelle?



    An der Breiten Straße wurde fast alles abgerissen - bis auf einen Teil mit einem Treppenhaus. Mich wundert, dass darin sogar noch Licht brennt, als ob das Treppenhaus in Benutzung wäre. Den Visualisierungen nach soll es auch dort den Neubau geben:



    Im allgemeinen Teil wurde kürzlich über "City Trees" diskutiert - ich war nicht der einzige, der die Idee unsinnig findet. Dort schrieb ich, dass man u.a. Bäume auf den Dächern pflanzen könnte. Nach Beispielen muss man nicht weit suchen - an der Breiten Straße sieht man einige mittelgroße Bäume auf dem Dach der Innenhofbebauung - verwirklicht mit technischen Möglichkeiten vor ein paar Jahrzehnten. Ähnliche Bepflanzungen kann es gerne hier auf den Dächern der entstehenden Neubauten geben:


  • Kö-Quartier - Breite Straße 20-28

    ^ Bäume, Sträucher und anderes Grünzeug auf Dächern und in Innenhöfen sind zwar ganz nett und ökologisch auch erstrebenswert - doch sie ersetzen weder das Grün im öffentlichen Raum, noch tragen sie dazu bei, in den Straßen Lärm zu minimieren oder Abgase zu filtern....


    Zum Bauprojekt; an der Ecke Benrather Straße /Breite Straße geht es weiter in die Tiefe und es wurden auch schon die ersten Betonstücke gegossen.
    Auf der anderen Seite stockt der Abriss, liegt vor allem daran, dass aktuell ken Abrissgerät vor Ort ist (warum auch immer).
    Es soll zwar sowieso nur auf EG-Bodenniveau abgerissen werden (die Tiefgarage darunter bleibt und ist auch während der Bauarbeiten in Betrieb), aber die EG-Reste müssen noch weg.
    Beim Bereich mit dem Treppenhaus in der Mitte kommen mir langsam Zweifel, ob es überhaupt abgerissen wird oder in den Neubau integriert wird (man wird sehen).






    Bilder von mir / 03.09.2017 - hier mehr Bilder dazu

  • Bäume, Sträucher und anderes Grünzeug auf Dächern und in Innenhöfen sind zwar ganz nett und ökologisch auch erstrebenswert - doch sie ersetzen weder das Grün im öffentlichen Raum...


    Bei beengten Platzverhältnissen ergänzen sie die Begrünung des öffentlichen Raums. Etwa die Breite Straße war bisher beinahe unbegrünt - dann ist es wohl kein Zufall, dass trotz der nahen Königsallee mit Bäumen auch welche auf dem Dach bepflanzt wurden - im südlichen der offen gewordenen Innenhöfe wächst wiederum was auf den Wänden. Auch wenn man auf den Straßen nach dem Strab-Wegfall mehr anpflanzen könnte, auf die zusätzliche Begrünung würde ich nicht verzichten.


    Am 01.09 war ich vor Ort und habe Fotos in die Galerie gepackt, today i did it again. Interessant, dass an der Benrather Straße neben einer Nachbarswand bereits betoniert wurde, allerdings nur einige Meter Länge - während die Baugrube sonst noch ausgebuddelt wird. Wird dieses Stück Wand eine besondere Rolle spielen, als Fundament für den Baukran etwa?
    Das weiter oben gezeigte Treppenhaus steht immer noch - kann es sein, dass es nicht abgerissen wird, sondern nur eine neue Fassade (zum Rest passend) bekommt?
    Im Carlsquartier ist der zweigeschossige Eingangsbereich (hinter der Tafel) immer deutlicher ablesbar. Hier werden links Bewehrungen für die Decke über der TG-Rampe verlegt - diese wird dann von der Kasernenstraße entlang der Nordseite des Neubaus erreichbar? Anders kann ich mir die Verkehsführung nicht vorstellen.

  • Lieber Bau-Lcfr,


    danke für dein Engagement in diesem Forum, aber bitte....., kein Mensch klickt 5 Links an, um deinen Gedankengängen zu folgen.
    ....wie interessant die auch sein mögen.
    Veröffendliche zwischen dem Text mal ein großes Bild, dann kann man dem insgesamt auch folgen.
    Ich möchte das als konstruktive Kritik bewertet wissen, da ich deine Beiträge schätze.


    Düsseldorfer Grüße......

  • @Carlsquartier

    Dann erkläre ich einen Gedanken mit der Google-Karte - ein wenig wundert mich, dass die TG-Rampe des Carlsquartiers erst an der Westseite unterhalb des EG-Bodens verschwindet, was einen schwer zu nutzenden Raum über ihr übrig lässt. An der Bastionstraße soll es Läden geben, jede von dort erreichbare Fläche müsste viel wert sein. Die Ost-West-Breite des Grundstücks müsste ausreichend sein, dass bei der TG-Einfahrt an der Kasernenstraße und der üblichen Neigung (diese erkennt man auch auf den Fotos) die Rampe bereits auf dieser Länge ganz unter die Erde kommt.


    Der Altbau gegenüber ist übrigens immer noch eingerüstet, man sieht ihn auf dem ersten Foto vom 01.09 in der Galerie.

  • Bei beengten Platzverhältnissen ergänzen sie die Begrünung des öffentlichen Raums. Etwa die Breite Straße war bisher beinahe unbegrünt - dann ist es wohl kein Zufall, dass trotz der nahen Königsallee mit Bäumen auch welche auf dem Dach bepflanzt wurden - im südlichen der offen gewordenen Innenhöfe wächst wiederum was auf den Wänden. Auch wenn man auf den Straßen nach dem Strab-Wegfall mehr anpflanzen könnte, auf die zusätzliche Begrünung würde ich nicht verzichten.


    Ich glaube was DUS-Fan damit meint, bitte um Korrektur wenn falsch verstanden, ist, dass eine hochgewachsenere Begrünung in Innenhöfen oder auf Dächern im öffentlichen Raum nicht direkt wahrgenommen werden kann, da diese nur von einzelnen Standorten und in spezifischen Sichtachsen zu sehen sind und dadurch auch keine, bzw. je nach Umfang nur eine marginale, Bereicherung des öffentlichen Raumes darstellen.
    Als Beispiel für eine Ergänzung würde ich eher Fassadenbegrünung nennen, da diese von vielen Standorten und Sichtachsen nicht nur zu sehen ist, sondern auch im peripheren Sichtfeld wirkt und sich so auch die jeweiligen Straßenzüge anders gefühlt werden können.
    Aber wie sowohl du als auch DUS-Fan meiner Meinung nach richtig gesagt haben, auch hochgewachsene Begrünung in Innenhöfen oder auf Dächern sollte man nicht verzichten, da diese, auch wenn nicht immer Sichtbar, das Stadtklima verbessern, Verschattung und Lebensräume bieten und und und

  • ^ Soweit richtig, aber wie ich bereits geschrieben habe, ersetzen sie eben weder das Grün im öffentlichen Raum, noch tragen sie dazu bei, in den Straßen Lärm zu minimieren oder Abgase zu filtern.


    Aber solche Aussagen sind an den Haaren herbeigezogen:

    Etwa die Breite Straße war bisher beinahe unbegrünt - dann ist es wohl kein Zufall, dass trotz der nahen Königsallee mit Bäumen auch welche auf dem Dach bepflanzt wurden


    Als wenn sich in den 70/80er Jahren (oder noch früher) jemand Gedanken um die Luftqualität gemacht hätte - nein, der einzige Zweck der Dachbepflanzung war, den Mitarbeitern in den Büros einen angenehmen Ausblick zu verschaffen (wenn man schon im Innenhof sitzt, soll man wenigstens nicht auf das nackte Dach schauen), mehr nicht.

  • Kö-Quartier - Breite Straße 20-28

    Links geht es weiter in die Tiefe und rechts wird weiter aufgeräumt.
    Der Treppenturm, der an der Benrather Straße stand, wurde (wohl mit einem Mobilkran) über die offenen Baugrube an die Nachbarbebauung im Innenhof (wo die meisten Türöffnungen zugemauert sind und auf den letzten Fotos eine schwarze Tür zu sehen ist) angebaut.
    Daraus schließe ich, dass das noch stehende Treppenhaus wohl zu Fluchtzwecken aus der Nachbarbebauung notwendig ist und diese jetzt über den Trppenturm realisert wird und nun der Treppenturm auch abgerissen werden kann:





    Bilder von mir / 09.10.2017 - hier mehr Bilder dazu

  • Commerzbank-Turm / Carlsquartier

    Die WZ berichtete gestern über einen kürzlich gegründeten Denkmalschutz-Verein, der u.a. den Umbau des Commerzbank-Turms kritisiert. Diesen habe ich mir heute angeschaut, weiter ist die verglaste Musterecke sichtbar - ich finde nicht, dass Glas hier etwas kaputtmacht, was sonst schön wäre. Vor ein paar Monaten wurde hier heftig angezweifelt, ob der Bau in der Altstadt überhaupt etwas verloren hat - wenn er schon auf die Denkmalliste gelangte, wüsste ich nicht, wieso gerade hier Änderungen ausbleiben sollten, wenn so viele denkmalgeschützte Gebäude verändert werden (Stichwort: Gerichtsgebäude im Andreasquartier).
    Ich nehme an, dass die unter dem 1. OG sichtbare Betonkonstruktion, dem Stil des Brutalismus entsprechende, hinter Glas weitgehend sichtbar bleiben wird:



    Bei Gelegenheit besichtigte ich das Carlsquartier, wo die Arbeiten am 1. OG beginnen. Kürzlich grübelte ich, wie die TG-Rampe verlaufen wird - die hintere EG-Wand der Läden an der Bastionstraße hat Fenster, man kann diese auch vom Süden sehen. Ich kann mir nur schwer Fenster mit dem Blick direkt auf die Rampe vorstellen. Vom Osten sieht man (zweites Foto) hinten schräg gestellte Schalungen, wohl für die Rampe - und davor bereits betonierte Wände, wo eigentlich der nächste Bau desselben Investors entstehen soll. Vielleicht wird die Zufahrt zwei Tiefgaragen erschliessen und durch die Freifläche am Commerzbank-Turm führen?
    Dafür müsste das Parkhaus abgerissen werden, was bald erfolgen dürfte, ein Baustellenschild dafür hängt bereits.


  • Carlsquartier - Kasernenstraße / Bastionsstraße

    Diesen habe ich mir heute angeschaut, weiter ist die verglaste Musterecke sichtbar - ich finde nicht, dass Glas hier etwas kaputtmacht, was sonst schön wäre.


    Genau das ist der Irrtum, den die meisten in Bezug auf Denkmalschutz machen - es ist spielt keine Rolle, ob etwas "schön" ist!
    Deshalb ist es auch vollkommen egal, ob das Commerzbank-Gebäude durch die Verglasung schöner werden könnte.
    Mich interessiert erst einmal, ob die Verglasung wirklich kommen wird, haben denn die Denkmalschützer dem schon zugestimmt?
    Weiter interessant wäre auch, ob die Verbindungsbrücke, die ja eigentlich keine Funktion hat (ist die überhaupt vom Denkmalschutz betroffen?), bleiben wird.


    Ich kann mir nur schwer Fenster mit dem Blick direkt auf die Rampe vorstellen.


    Irgendwie scheint deine räumliche Vorstellungskraft aktuell ein wenig getrübt zu sein - die Rampe ist doch bereits fertig und neben den Fenstern.
    Das was du meinst ist die Draufsicht auf den Deckel der Rampe, sonst würde die Rampe ja von der Bastionsstraße aus gesehen in das 1. OG führen.
    Die Rampe endet auch nicht dort, wo du den Anschluss an den nächsten Bauteil vermutest, sondern im Innenhof.
    Von der Tiefgarage aus fährt man durch den Innenhof und dann durch die einzige Ein-und Ausfahrt auf die Kasernenstraße, diese liegt später ca. mittig über dem noch abzureissenden Keller.
    Die entsprechenden Pläne findest du im Ratsinfosystem (oder auf meiner Festplatte). ;)

  • Carlsquartier - Kasernenstraße / Bastionsstraße

    Der Abriss des Parkhauses wird wohl nicht lange auf sich warten lassen - das Baulager darauf wurde bereits gräumt und die Baumaterialien auf der Baustelle verteilt (gut zu erkennen auf der Web-Cam).
    Bilder zur Baustelle diesmal nur hier und zum Kö-Quartier hier (da passiert im Moment nicht viel).


    Bilder von mir / 17.09.2017

  • @Carlsquartier

    ... Von der Tiefgarage aus fährt man durch den Innenhof und dann durch die einzige Ein-und Ausfahrt auf die Kasernenstraße, diese liegt später ca. mittig über dem noch abzureissenden Keller. ...


    Das wäre dann durch das Gelände des anderen Projekts des Investors - eine Führung, die erst dadurch möglich wurde, dass ein Investor beide Projekte übernommen hat. Derzeit wird bereits an das noch stehende Parkhaus angebaut, es ist hier der Hinterhof des zweiten Projekts, vorne der noch bestehende Keller. (Ein Blick von der Bastionstraße).


    Im Kö-Quartier wird unter der Verbindungsbrücke die Baugrube ausgehoben. Ich vermute ebenfalls, dass das Treppenhaus so lange stehen durfte, weil es als Notausgang gebraucht wurde und erst jetzt obsolet wurde - bis heute wurde jedoch noch nichts abgerissen. Ein wenig wundert mich, dass die Konstruktion zuerst nördlich von der Baugrube errichtet wurde, in einem Stück konnte man sie nicht versetzen - sie wurde wohl mühsam abgebaut und dann wieder aufgebaut.

  • Carlsquartier, Kasernenstraße 55 + Kö-Quartier

    @ Carlsquartier:

    Das wäre dann durch das Gelände des anderen Projekts des Investors - eine Führung, die erst dadurch möglich wurde, dass ein Investor beide Projekte übernommen hat.


    Nein, das war von Anfang an so geplant, im zugekauften Grundstück gab es eine Durchfahrt (die wie auch die neue geplante doch nicht mitte auf dem Grundstück liegt, sondern rechts), für die Wegerecht bestand....
    Noch eine Info zum Parkhaus - es wird seit gestern abgerissen (gut auf der Webcam zu erkennen).


    @ Kasernenstraße 55:
    Beim Eckhaus wurde der komplette Dachstuhl entfernt (auch auf der Carlsquartier-Webcam zu sehen).


    @ Kö-Quartier:

    Ein wenig wundert mich, dass die Konstruktion zuerst nördlich von der Baugrube errichtet wurde, in einem Stück konnte man sie nicht versetzen - sie wurde wohl mühsam abgebaut und dann wieder aufgebaut.


    Wo sollte das Problem gewesen sein, das ganze Ding mit einem Kran zu versetzten? :confused:

  • @Carlsquartier, Kasernenstraße 55 + Kö-Quartier

    ^ Das Ding ist bautechnisch eine Art Gerüst - bisher habe ich nicht erlebt, dass man Gerüste per Baukran versetzt hätte, bloß ab- und aufgebaut. OK, das geht also?


    Mir ist erst jetzt der Baustellenschild zum Abriss aufgefallen - demnach soll Breite Straße 28 nur oberirdisch abgerissen werden - das wäre der Teil rechts vom Treppenhaus. Neben der temporären Brücke sieht man bereits den Ansatz eines Baukrans:



    Carlsquartier - das Parkhaus wird mittlerweile abgerissen. Auf dem zweiten Thumb sieht man vorne die Arbeiten am 1. OG und dahinter - dass das Haus neben dem Quartier erst mal neue Dachkonstruktion bekommt. Dazu noch ein Blick auf die Straßenecke von der anderen Seite:


  • ^ Das Ding ist bautechnisch eine Art Gerüst - bisher habe ich nicht erlebt, dass man Gerüste per Baukran versetzt hätte, bloß ab- und aufgebaut. OK, das geht also?


    Das ist bautechnisch natürlich kein Gerüst, sondern eine mobile temporäre Brücke (erkennt man doch schon an der stabilen Stahlkonstruktion und den Verspannungen) und wurde mit Hundertprozentiger Sicherheit in einem Stück da hin versetzt.
    So etwas funtioniert ja schon bei schon bei einfachen Gerüstbrücken (eben diese Brücken aus Gerüstteilen, die du fälschlicherweise meinst).


    demnach soll Breite Straße 28 nur oberirdisch abgerissen werden - das wäre der Teil rechts vom Treppenhaus.


    Das ist doch schon lange bekannt, darüber habe ich doch schon im April berichtet und noch mal vor 3 Wochen (einfach mal die Berichte von anderen lesen ;))